• Märkte
  • Hilfe
  • Wiederbestellen
  • Wunschliste
  • Warenkorb
  • Versandkostenfrei ab 29 €*
  • 30 Tage kostenlose Rücksendung
  • Mehr als 13.000 Artikel
Labrador spielt mit blauem Ball

Hundespiele für zuhause und unterwegs

Welpen und Junghunde spielen für ihr Leben gern. Spielerisch trainieren sie motorische Fähigkeiten und erlernen die Verhaltensregeln im Rudel. Warum Spielen aber für Hunde bis ins hohe Alter wichtig bleibt, wie du damit die Bindung zu deinem Vierbeiner stärkst und wie du die besten Hundespiele für drinnen und draußen in deinen Alltag integrierst, liest du hier.

Loading...

Warum spielen Hunde?

Spielen festigt die soziale Bindung und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl im Rudel. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Rudel ausschließlich aus Tieren besteht. Hunde pflegen lebenslang im Spiel ihre Sozialkontakte und bauen Aggressionen ab. Es fördert die Toleranz und Kommunikation untereinander aber auch die Intelligenz der Tiere: Ganz nebenbei werden Lösungen gefunden und das Selbstbewusstsein wird gestärkt. Wie der Meeresbiologe Jaques Cousteau einmal sagte: „Das Spiel ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“

Unser Tipp:
Kommunikation und Interaktion sind wichtiger als Besitzansprüche: Hundeforscher haben herausgefunden, dass Hunde das Spielzeug bevorzugen, dem ihr Halter Beachtung schenkt, und nicht etwa ein Spielzeug, das sich im Besitz eines Artgenossen befindet.

Hunderassen spielen unterschiedlich

Hunde haben nicht nur individuelle Vorlieben, sondern auch rassetypische: Labradore wurden auf die Kooperation mit dem Menschen hin gezüchtet. Ihr Spielverhalten ist von sozialem Miteinander und gutem Zusammenwirken geprägt. Dackel hingegen sollten selbständig im Dachsbau agieren und Terrier sollten Ratten fangen. Ihre Spiele sind eigenständiger, rauer und aggressiver. Windhunde bevorzugen Rennspiele zum Auspowern und Herdenhunde haben das Managen einer Tierherde im Blut – mit einfachen Ballspielen beleidigst du ihre Intelligenz. Finde heraus, was dein Vierbeiner gerne spielt und pass das Aktivitätslevel seinem Alter und Gesundheitszustand an.

 

Hier erfährst du mehr zu den Hunderassen.

 

Grundlegend kann man Spiele für Hunde in vier Kategorien untereilen:

  • Bewegungsspiele
  • Intelligenzspiele
  • Schnüffelspiele
  • Beutespiele

Outdoor: Hundespiele im Garten und unterwegs

Mach es dir leicht! Spielen soll ein fester Bestandteil des Alltags deines Hundes sein. Integriere die Spielzeiten in alltägliche Abläufe wie das Gießen des Gartens oder die Gassirunde. So durchbrichst du den alten Trott und machst dich als Führungsperson attraktiver. Dein Hund wird sich mehr an dir orientieren – Eure Bindung festigt sich. Nimm einfach ein Spielzeug mit auf die Gassirunde: Versteck es, leg es an Orte, die erklettert werden müssen oder lass deinen Hund apportieren, fangen oder tragen. Für den einen muss es quietschen, der andere liebt Hundebälle oder Frisbees für Hunde, und wieder andere zerkauen gerne Taue und Seile. Übrigens: Dass Zerrspiele das Dominanzbestreben des Hundes fördern, ist widerlegt. Nichts spricht gegen ein Kräftemessen, aber sei kein Spielverderber und lass deinen Vierbeiner gewinnen. Im Sommer kann auch ein Wasserspielzeug zum Sprung ins kühle Nasse verleiten oder der Gartenschlauch für Spaß und Abkühlung sorgen. Biete deinem Liebling Abwechslung. Monotones Ballwerfen zum Beispiel überlastet die Gelenke und kann Suchtsymptome auslösen.

Suchspiele sind Bewegung und Kopfarbeit in einem

Suchspiele eignen sich auch für ein Hundespiel im Haus, aber sind auch unterwegs ganz einfach durchzuführen. Lass deinen Hund im Park oder Garten absitzen. So übst du gleichzeitig die Grundkommandos „Sitz“ und „Bleib“. Zeig ihm ein Leckerli und verstecke es anschließend. Nun folgt das Kommando „Such“. Wiederhole es, bis dein Hund das Leckerli gefunden hat. Da der Schwierigkeitsgrad sich hervorragend steigern lässt anhand des Verstecks, bleibt das Spiel für deinen Hund lange spannend.

Unser Tipp:
Zieh Leckerlis, die du im Spiel verfütterst, immer von der Tagesration ab, damit dein Hund sein Gewicht hält. Alternativ kannst du auch ein Spielzeug verstecken.

Versteckspiele stärken die Bindung

Hat dein Vierbeiner einen Hang zum Eigensinn und läuft gern voraus? Dann verstecke dich in einen unbemerkten Moment hinter einem Baum. Dein Hund wird Augen machen! Lass dich jedoch finden, sobald er nach dir sucht. Schließ die Spielphase mit einem Suchspiel nach einem Leckerli oder Spielzeug ab. So merkt er schnell, dass es sich lohnt, in deiner Nähe zu bleiben. Steiger auch hier den Schwierigkeitsgrad, behalte aber deinen suchenden Begleiter immer im Auge.

Gelände Agility-Parcours

Kreiere deinen eigenen Agility-Parcours im Wald oder Park. Frei nach dem Motto: Drunter, drüber und außenherum! Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber lass deinen Hund nur Übungen absolvieren, zu denen er körperlich in der Lage ist und achte auf Verletzungsgefahren.

Was du alles für einen Parcours nutzen kannst:

• Baumstämme zum Balancieren
• Äste für eine Cavaletti-Reihe
• Parkbänke zum Durchkriechen
• Bäume für eine Runde Slalom
• Baumstümpfe zum Draufspringen
• Graben oder Bäche als Sprunghindernis

Unser Tipp:
Im Garten finden sich meist ähnliche viele Gegenstände, die sich umfunktionieren lassen. Auch Keller und Garagen sind wahre Schatzgruben. Ein alter Satz Autoreifen lässt sich zum Beispiel hervorragend nutzen. Agility-Sets sind aber auch zum kleinen Preis im Fachhandel erhältlich.

Indoor: Hundespiele im Haus mit Köpfchen

Hunde-Intelligenzspiele sind willkommene Abwechslung – nicht nur bei Hundewetter. Unsere Vierbeiner brauchen Denkspiele, um nicht mental zu verkümmern. Auch für Senioren ist die Kopfarbeit wichtig. Generell bieten sich Such- und Schnüffelspiele an. Aber auch bei der Hausarbeit kann dein Vierbeiner dich unterstützen. Lass ihn doch einmal die Socken in den Wäschekorb tragen, oder das Netz mit den Kartoffeln in die Küche. Für eine entsprechende Belohnung tut er das sicher gern!

Intelligenzspiele für Hunde: Das Muffinspiel

Für dieses Spiel brauchst du ein Muffinblech, einige Bälle, die groß genug sind, die Vertiefungen abzudecken und Leckerchen, die du darunter versteckst. Lass deinen Hund ruhig dabei zusehen, wie du das Blech bestückst. Dann gib das Kommando „Such“. Dein Liebling schnüffelt sich nun von Leckerli zu Leckerli. Schwieriger wird das Spiel, je weniger Leckerbissen du versteckst. Futterspiele und Spielbretter verschiedener Schwierigkeitsstufen sowie Schnüffelteppich gibt es natürlich auch fertig zu kaufen.

Apportieren üben mit dem Snack-Dummy

Apportieren ist ein wunderbares Beutespiel, das dein Hund lieben wird. Mach den Snack-Dummy so richtig interessant: Lass deinen Hund beim Befüllen zusehen. Die reizarme Umgebung im Haus ist perfekt für das Training. Wirf nun den Dummy und lass ihn apportieren. Die köstliche Füllung bekommt dein Hund nur, wenn er dir den Dummy in die Hand legt. Das stärkt die Bindung und festigt den Grundgehorsam. Später kannst du den Dummy auch verstecken: Lass deinen Hund absitzen und gib das Kommando „Bleib“. Wenn es losgehen kann, schickst du ihn mit „Such“ auf Schnüffeltour.

Das Aufräumspiel – so lernt dein Hund das Aufräumen

Eine echte Win-win-Situation: Ordnung und geistige Auslastung in einem! Die Infografik erklärt, wie es geht!

 

 

Altersgerecht spielen

Eine Grauschnauze hat ein anderes Spielbedürfnis als ein Jungspund. Toben steht nicht mehr im Vordergrund. Schnüffel- und Intelligenzspiele rücken auf der Liste nach oben. Welpen hingegen haben den Hang, sich völlig zu verausgaben. Hier musst du als Rudelchef einschreiten. Verteile kleine Spieleinheiten mit viel Körperkontakt über den ganzen Tag und überleg, welches Spiel Sinn macht. Zerrspiele sind beispielsweise für Hunde im Zahnwechsel weniger geeignet.

Wenn du so früh den Grundstein zum gemeinsamen Spiel legst, werden du und dein Vierbeiner ein Leben lang Freude daran haben.

 

Wurfspiele sind jedoch mit Vorsicht zu genießen. Sie empfehlen sich nur für ausgewachsene, gesunde und kräftige Hunde, die sich beim Bälle jagen auspowern möchten. Aber:  Übertreib es nicht! Schnell hat man sich einen „Balljunkie“ herangezogen. Das schnelle Rennen und Stoppen kann zudem die Gelenke belasten. Außerdem unterstützt du damit den Jagdtrieb deines Vierbeiners; ein Verhalten, das nicht unbedingt erwünscht ist.

Loading...

Weitere Beiträge, die dich auch interessieren könnten

Weitere Themen im Überblick