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Eine Nahaufnahme eines Tokkee/ Panthergecko

Der Tokkee/ Panthergecko, ein nachtaktives Tier, für Einsteiger geeignet

Der Tokee, oft auch Tokeh geschrieben, wird als Panthergecko bezeichnet. Der wissenschaftliche Name lautet „Gekko gecko“. Der Tokee wird in Terrarien sehr oft gehalten. Er ist in der Pflege und Haltung unkompliziert und nachtaktiv. Für Einsteiger in die Terraristik ist der Tokee durchaus gut geeignet.

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Beschreibung und Merkmale des Tokee

Der Tokee hat einen kräftigen Körper und einen Kopf, der sich deutlich vom Hals absetzt. Aufgrund seiner Nachtaktivität besitzt er die bekannten Spalt- oder Schlitzpupillen. Er hat keine Augenlider, seine Augen werden wie bei Schlangen und den meisten anderen Geckos von einer Brille geschützt, die mit der Häutung erneuert wird.

 

Sein grünlich grauer Körper ist mit großen hellroten bis orangefarbenen Flecken bestückt. Wie fast alle Geckos kann auch der Tokee seinen Schwanz bei Bedrohung abwerfen. Der Tokee kann eine Gesamtlänge von bis zu 35 cm erreichen. In der Regel liegt der Durchschnitt allerdings bei 20 bis 25 cm Gesamtlänge. Dennoch zählt der Tokee zu den größten Geckoarten überhaupt. Er ist der zweitgrößte Gecko aus Südostasien.

Das Verhalten und die Lebensweise des Tokee

Tokees sind nachtaktive Jäger. Tagsüber halten sie sich in Astlöchern oder Baumhöhlen auf. Die Bezeichnung Tokee kommt daher, weil das Tier Töne erzeugt, die sich wie „Tokee“ anhören, fast so laut wie Hundegebell. Tokees können sehr heftig zubeißen, wenn Sie sie greifen wollen. Wie viele Geckos, kann auch der Tokee an senkrechten Flächen und an Decken laufen, da er mit Haftlamellen an den Zehen ausgestattet ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Geckoarten betreibt er Brutpflege, das heißt, er beschützt seine Jungen, anstatt sie aufzufressen.

Verbreitung und Herkunft des Tokee

Die Heimat des Tokee ist Südostasien. Dort lebt er in tropischen Regenwäldern in Äquatornähe. Tokees sind Kulturfolger, was bedeutet, dass sie oft auch in der Nähe von menschlichen Behausungen zu sehen sind. Sie werden von den Einheimischen geduldet und gelten sogar als Glücksbringer, da sie das Ungeziefer wie Mücken, kleine Mäuse und Fliegen fressen.

Wie sich ein Tokee ernährt

Nachts, wenn der Tokee aktiv wird, geht er auf Beutejagd. Tokees sind sehr gierig und können gar nicht genug zu fressen kriegen. Insekten aller Art wie Spinnen, Grillen und Heuschrecken stehen auf dem Hauptspeiseplan eines Tokee. Im Terrarium sollten Sie die Futterinsekten gut mit Vitaminen bestäuben.

Der Tokee im Terrarium

Tokees sollten immer paarweise oder in kleinen Gruppen, jedoch mit maximal einem Männchen, gehalten werden. Das Terrarium sollte hierfür die Mindestmaße von ungefähr 80 x 60 x 100 cm nicht unterschreiten. Richten Sie ein Waldterrarium ein – mit Erde als Bodengrund sowie Ästen, Pflanzen, Rinde und Korkplatten als Klettermöglichkeiten für Rück- und Seitenwände. Achten Sie stets auf eine konstante Luftfeuchtigkeit, denn als Regenwaldtier ist dies für den Tokee lebensnotwendig.

Hinweis zum Artenschutz

Viele Terrarientiere stehen unter Artenschutz, weil ihre Bestände in der freien Wildbahn gefährdet sind oder in Zukunft gefährdet werden könnten. Deshalb wird der Handel teilweise gesetzlich geregelt. Allerdings gibt es inzwischen bereits viele Tiere aus deutschen Nachzuchten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf von Tieren, ob besondere gesetzliche Bestimmungen zu beachten sind.

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