Pflanzen

Aquarium – Pflanzen für eine lebendige Unterwasserwelt

Im Aquarium sind Pflanzen ein wichtiger Baustein für ein funktionierendes Biotop. Wasserpflanzen machen aus Ihrem Aquarium einen echten Hingucker und tragen maßgeblich zur Lebensqualität der Bewohner bei. Die leuchtenden Farben der Zierfische kommen vor dem satten Grün der Pflanzen besonders gut zur Geltung. Mit verschiedenen Blattformen, Größen und Farben schaffen Sie im Aquarium durch Pflanzen Struktur und geben dem Becken besonders viel optische Tiefe. Zusammen mit der passenden Dekoration aus Steinen und natürlichen Hölzern entsteht eine lebendige Unterwasserwelt, die das Auge fesselt und Ihren Fischen einen optimalen Rahmen bietet.

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Wasserpest im Aquarium – die vielseitige Nutzpflanze

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Die Wasserpest ist eine beliebte Pflanzengattung in der Aquaristik: Die Pflanze wächst schnell, produziert viel Sauerstoff und hemmt Algenwachstum. Da die Wasserpest keine hohen Ansprüche an Wasserwerte stellt, ist sie auch für Aquaristik-Neulinge und frisch eingefahrene Becken geeignet. Einziges Manko: Durch das schnelle Wachstum vermehrt sich die Wasserpest rasant im Aquarium – daher auch der Name. Mit einer regelmäßigen Pflege halten Sie das Wachstum im Zaum. So profitiert Ihre Unterwasserwelt von den vielen Vorteilen der Wasserpest.

Pflanzenvielfalt im Aquarium: der Wasserkelch (Cryptocoryne)

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Cryptocoryne sind krautige Sumpfpflanzen, die auch als Wasserkelche bekannt sind. Eine Besonderheit der Cryptocoryne ist, dass sie sowohl unter als auch über Wasser leben können. Obwohl sie zu den empfindlicheren Wasserpflanzen gehören, sind sie aufgrund ihrer Artenvielfalt beliebt bei Aquarianern. Möchten Sie eine Art der Cryptocoryne in Ihrem Aquarium kultivieren, ist es erforderlich, dass Sie sich mit den Lebensbedingungen der sensiblen Gewächse vertraut machen.

Javamoos – pflegeleicht für Aquarium und Terrarium

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Javamoos ist ursprünglich auf der indonesischen Insel Java, aber auch in anderen Teilen Südostasiens, zu finden. Das helle und sehr satte Grün ist ein Blickfang im Aquarium oder Terrarium, denn beide Haltungsvarianten entsprechen der natürlichen Umgebung. In der Natur wächst die dichte Moosart an Flussufern – und zwar innerhalb sowie außerhalb des Wassers. Javamoos ist einfach zu pflegen und gedeiht selbst in kleinen Aquarien hervorragend. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzenarten stellt das Moos keine hohen Ansprüche an die Beleuchtung.

Javafarn – schön, robust und variantenreich im Aquarium

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Der Javafarn ist beliebt in der Aquaristik: Die Pflanze ist pflegeleicht, hegt keine hohen Ansprüche an die Beleuchtung und zeigt sich in einem intensiven Grün. Javafarn lässt sich gut im hinteren Beckenteil ansiedeln und gilt als ausgesprochen robust. Als eine der wenigen Pflanzenarten eignet er sich zum Beispiel auch für Becken, in denen Saugwelse oder afrikanische Buntbarsche leben. Viele andere Aquarienpflanzen können diesen fleißigen Fressern nicht standhalten.

Anubias – die robuste Aquarienpflanze mit „Herz“

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Die Anubias ist eine der wenigen Wasserpflanzen-Gattungen, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Aquarianern gleichermaßen Freude bereitet. Die Unterwasserpflanze bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, ist ausgesprochen robust und pflegeleicht. Auf Steine, Wurzeln oder andere Dekoelemente aufgebunden, ziert die Pflanze die Unterwasserlandschaft mit ihren herzförmigen Blättern. Übrigens blühen manche Arten der Anubias über und manche unter Wasser. Allerdings müssen Sie genau hinschauen: Die weißen Blüten sind sehr klein und eher unscheinbar.

Vallisneria für Ihr Aquarium: unkomplizierte „Wasserschraube“

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Vallisnerien oder Wasserschrauben zählen zu den ältesten Aquarienpflanzen und haben bis heute einen festen Platz in der Aquaristik. Die hellgrünen Triebe sind gerade oder in sich gedreht und erzeugen stimmungsvolle Unterwasserwälder. Die recht anspruchslosen Pflanzen sind ideal als Dekoration für den Hintergrund oder die Bepflanzung an Randgebieten. Mit intensivem Licht wächst die Unterwasserpflanze übrigens noch besser.

Aquarium – Pflanzen für eine lebendige Unterwasserwelt

Aquarium – Pflanzen als Quell des Lebens

Im Aquarium sind Pflanzen für die Gesundheit und das Leben der Fische von größter Bedeutung. Die Atmung der Fische und die natürlichen Zersetzungsprozesse beim Zerfall von Futterresten und Fischkot bringen viel CO2 in das Wasser. Die Pflanzen im Aquarium wandeln mithilfe des Lichts dieses CO2 in wertvollen Sauerstoff um. Übrigens benötigen nicht nur Ihre Fisch Zuwendung und Pflege, auch die Wasserpflanzen wollen versorgt sein: CO2-Systeme, spezieller Dünger und eine gut gewartete Beleuchtung bringen kräftige und gesunde Pflanzen in Ihr Aquarium. Sollten Ihre Fische die Pflanzen immer wieder ausgraben, können Sie den Bereich rund um die Wurzeln mit Steinen oder Wurzeln abdecken und etwas beschweren. Zudem sind Pflanzen Hauptkonkurrenten von Algen – sie verbrauchen unter anderem Nitrat und Phosphat. Ein gesundes Pflanzenwachstum hemmt also auf natürliche Weise das Algenwachstum. Nicht zuletzt senkt der Verbrauch von Nitrat durch Pflanzen die Gefahr des Auftretens von Nitrit – einem für Fische hochgiftigen Schadstoff.

Aquarium – Pflanzen als Wohnzimmer der Fische

Im Aquarium sind Pflanzen mehr als reine Zierde. Zwischen den Blättern des Bewuchses finden kleine und junge Fische einen sicheren Rückzugsort. Bei scheuen Exemplaren minimiert der natürliche Sichtschutz den Stress. Außerdem schaffen die Pflanzen Strukturen im Becken und so können einzelne Fische oder Fischgruppen ihre Reviere abstecken. Bei Streit sorgen die natürlichen Barrieren dafür, dass die Verfolgung des Eindringlings schnell wieder eingestellt wird. Im Aquarium sichern die Pflanzen zudem die gute Lebensqualität der Bewohner. Vielen Fischen dient der natürliche Bewuchs als Nahrungsquelle und Beschäftigung. Die Tiere zupfen Algen von den Blättern und suchen zwischen den Wurzeln nach Nahrung. So können Sie die natürlichen Verhaltensweisen Ihrer Lieblinge genau beobachten und das Leben im Aquarium ist immer wieder spannend anzuschauen.

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