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Die Leuchtmittel für Terrarien und ihre Bewohner

Die Beleuchtung im Terrarium ist mitunter der wichtigste Faktor für eine artgerechte Haltung deiner Terrarientiere. Doch viele Arten haben ganz unterschiedliche Anforderungen an diese Beleuchtung.

Dinos der Terrarienbeleuchung: Leuchtstoffröhren

Leuchtstoffröhren sind seit Jahren der Klassiker unter den Beleuchtungsmethoden in der Terraristik. Gerade die Tageslichtröhren bewähren sich als recht langlebig und geben ein Licht ab, wie es sich die Tiere wünschen. Hier gibt es Unterschiede zwischen den zwei Röhrenarten T8 und T5. Bislang konnten sich die T5-Röhren, die erst seit einigen Jahren auf dem Markt sind, noch nicht so richtig durchsetzen. In der Anschaffung sind sie teurer, obwohl die Lichtausbeute zur T8-Röhre doch wesentlich intensiver ist. T5-Röhren sind nicht überall erhältlich.

Wenn du Leuchtstoffröhren nutzt, solltest du keinesfalls auf passende Reflektoren verzichten. Reflektoren werden direkt an der Röhre angebracht und spiegeln das verschwendete Licht, das nach oben abgestrahlt wird, wieder zurück. So erreichst du eine deutlich höhere Lichtausbeute! Im Vergleich zur Lichtleistung benötigen Leuchtstoffröhren nur recht wenig Strom. Für den Betrieb von Leuchtstoffröhren wird ein Vorschaltgerät benötigt.

Halogenmetalldampflampen (HQI) und Quecksilberdampflampen (HQL)

HQI-Lampen verfügen über ein sehr gutes Farbspektrum und strahlen Wärme ab. In der Regel werden sie ab einer Leistung von 70 Watt angeboten und sind auf den Betrieb eines Vorschaltgeräts angewiesen. Die Anschaffungskosten sind recht hoch, doch HQI-Lampen sind zur Beleuchtung von Wüsten- und Regenwaldterrarien bestens geeignet. HQL-Lampen, die ebenfalls über ein Vorschaltgerät betrieben werden, haben eine geringere Lichtausbeute und ein kleineres Farbspektrum.

Halogen- oder Wärmespots: fürs Sonnendeck im Terrarium

Mit Halogen- oder Wärmespots kannst du optimal kleine Sonnenplätze für deine Tiere im Terrarium schaffen. Sonnenplätze sind außerordentlich wichtig, denn Reptilien sind wechselwarme Tiere und müssen ihren Körper entsprechend aufwärmen, sie sind also auf die Umgebungstemperatur angewiesen. Phelsumen zum Beispiel genießen ein Sonnenbad direkt unter dem Spot. Bei einigen Arten dieser wunderschönen Taggeckos entwickeln sich in diesem Moment dann auch prächtige, knallige Farben.

Die Wattstärken von Spots sind sehr unterschiedlich und reichen gewöhnlich von 20 bis 75 Watt. Halogenspots sind in den meisten Terrarien im Einsatz. Auch Energiesparlampen kannst du als Tageslichtquelle einsetzen. Attraktiv macht sie vor allem die niedrige Wattleistung. Als Wärmequelle sind solche Lampen jedoch nicht geeignet.

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