Versandkostenfrei  ab 29 €  erreicht
Kostenlose  Rücksendung
Mehr als  13.000 Artikel
Die Bestellung ist jetzt versandkostenfrei.
Header Rasseportraits.JPG
Hunderassen-Ratgeber:

So finden Sie den passenden Hund

Welcher Hund passt zu mir? Erfahren Sie hier, welche Wesenszüge die Hunderassen auszeichnen und worauf Sie bei der Wahl eines Hundes achten sollten!

Sie wünschen sich einen tierischen Mitbewohner und haben sich für einen Hund entschieden?

Dann stellt sich jetzt die Frage: Welcher Hund passt zu mir? Denn damit Sie und Ihr Hund ein harmonisches Team bilden, will einiges bedacht sein.

Stellen Sie vor der Anschaffung eines Hundes sicher, dass niemand aus der Familie allergisch auf Hundehaare reagiert. Ist dies der Fall, gibt es auch geeignete Hunderassen für Allergiker. Ein weiteres Kriterium ist das Aussehen. Viel wichtiger ist aber, dass Sie den Bedürfnissen Ihres zukünftigen treuen Begleiters gerecht werden. Haben Sie genug Platz in Ihrem Zuhause? Können Sie den Hund ausreichend beschäftigen und ihm Auslauf zukommen lassen? Außerdem sollten Sie die Wesensmerkmale der einzelnen Rassen berücksichtigen. Haben Sie Kinder? Reagieren Ihre Nachbarn auf Bellen vielleicht nicht gerade hundefreundlich?

Es gibt mehr als 340 Hunderassen mit zum Teil sehr verschiedenen und starken Charakteren. Welche das sind und was Sie vor der Anschaffung eines Hundes unbedingt bedenken sollten, das erfahren Sie hier.

Dalmatiner.JPG

Welches Wesen wünschen Sie sich von Ihrem Hund?

Genau wie wir Menschen haben auch Hunde Charaktereigenschaften bzw. Wesensmerkmale. Das führt auf ihre ursprünglichen Wurzeln zurück. Zum Beispiel gibt es Hunderassen, die speziell zum Hüten gezüchtet wurden. Diese Tatsache hat einen großen Einfluss auf ihr Verhalten im Alltag. Diese Rassen haben einen Drang nach Beschäftigung und brauchen eine Aufgabe. Instinktiv hüten sie ihr Rudel bzw. ihre Familie. Zu den Hüte- und Treibhunden zählen der Deutsche Schäferhund, Berger Blanc Suisse: Der Weiße Schäferhund, Border Collie oder Australian Shepherd. Machen Sie sich bewusst, dass Sie viel Zeit einplanen müssen, um diesen Hunderassen gerecht zu werden. Sie gelten als gehorsam, aufmerksam, aktiv und lernwillig – und das fordern sie auch. Agillity (Hundesport) ist eine ideale Beschäftigung.

Haben Sie einen Dackel, Beagle oder Terrier ins Auge gefasst? Dann sollten Sie sich im Klaren sein, dass Sie sich damit einen Jagdhund an die Seite holen. Ihr ausgeprägtes Jagdverhalten kann und sollte man ihnen nicht abgewöhnen. Sie sind sehr anhängliche und treue Begleiter, erfordern aber auch eine verständnisvolle sowie konsequente Erziehung. Sie haben einen wachsamen Dickkopf und sind sehr selbstbewusst. Zwar gelten Jagdhunde grundsätzlich als furchtlos, entgegnen Unbekanntem aber oft mit Misstrauen.

Auch Dalmatiner und der Rhodesian Ridgeback zählen zu Jagdhunden. Sie sind sogenannte Laufhunde und brauchen entsprechend viel Auslauf. Joggen oder Radfahren ist für die sportlichen Tiere ideal. Sie sind vom Wesen verschmust, freundlich und feinfühlig, Fremden gegenüber aber oft zurückhaltend. Gleiches gilt für den Eurasier.

Der Golden Retriever oder Labrador Retriever ist ein beliebter Familienhund – kein Wunder: Er ist ausgesprochen kinderfreundlich, ausgeglichen, aufgeweckt, aber auch extrem wasserfreudig. Die Rasse zählt genau wie u. a. der English Cocker Spaniel zu den Apportier-, Stöber- und Wasserhunden. Der Labrador unterstützt Fischer und Jäger in Wasserwildrevieren.

Wünschen Sie sich einen geselligen Kumpel, der mit Ihnen auf der Couch chillt und schmust? Dann kommt die Französische Bulldogge oder ein Mops infrage. Die mittelgroßen Begleithunde sind grundsätzlich ausgeglichen, haben aber gleichzeitig ordentlich Feuer im Popo. Ihr Temperament macht sie zu quirligen Mitbewohnern. Sie sind kinderfreundlich, gelehrig, spielfreudig und lustig, was übrigens auch für die Englische Bulldogge gilt. Die dicken „Clowns“ haben viel Humor und sind gemütlich unterwegs. Dieser Umstand ist natürlich vor allem ihrer Masse geschuldet.

Auch Pudel oder die kleinen Chihuahuas zählen zu den Gesellschaftshunden. Mit ihnen kommt so schnell keine Langeweile auf – genau wie mit einem Haushund. Dazu zählen vor allem Pinscher und Schnauzer, aber auch viele große Hunderassen. Der Berner Sennenhund und die Deutsche Dogge sind verschmust, gutmütig und liebevoll. Auch der Rottweiler und der Deutsche Boxer sind Haushunde, die zwar imposant wirken, aber ein freundliches Gemüt haben. Haushunde werden für vielseitige Zwecke gezüchtet und sind im Allgemeinen kinderlieb.

Bitte bedenken Sie: Jeder Hund ist individuell. Bei dem einen sind die rassetypischen Eigenschaften mehr, bei dem anderen weniger ausgeprägt.

Wo wohnen Sie und wie viel Platz steht dem Hund zur Verfügung?

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Hundeauswahl ist Ihre Wohnsituation. Es gibt bestimmte Hunderassen, die anfällig für Gelenkerkrankungen sind. Viele große Hunderassen wie Schäferhunde, aber auch Dackel oder auch Französische Bulldoggen sollten möglichst keine Treppen laufen. Eine Wohnung ist besser geeignet als ein Haus über mehrere Etagen. Wohnen Sie in einem Reihenhaus, sollten Sie der Nachbarschaft zuliebe keine bellfreudige Hunderasse wählen. Der Golden Retriever oder Labrador Retriever gelten als ruhige Bewohner. Auslauffreudige Hunde wie der Dalmatiner freuen sich über einen Garten, während Stadthunde wie der Mops oder die Bulldogge auch ohne gut zurechtkommen. Wichtig ist, dass Sie dem Hund eine seiner Größe entsprechende Wohnfläche bieten können. Grundsätzlich sollten Sie einen Platz zur Verfügung haben, wo der Hund zukünftig seine Ruhe finden und sich zurückziehen kann. Ein Schlafplatz mitten im Flur, an dem ständig Durchgangsverkehr herrscht, ist nicht ideal. Besser ist eine ruhige Ecke.

Schäferhund 480.jpg

Wie viel Erfahrungen haben Sie bereits in Hundeerziehung?

Vielleicht hatten Sie bereits einen Hund und kennen sich in Sachen Hundeerziehung aus? Dann sind auch Rassen wie Jagdhunde denkbar, die eine starke Hand brauchen. Wird dies Ihr erster Hund, sollten Sie besser mit einer leicht erziehbaren Rasse starten. Ein Pudel, Labrador Retriever, Mops oder eine Bulldogge sind die perfekten Kandidaten für den Start ins Hundeleben. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, einen älteren Hund zu sich zu holen – zum Beispiel aus dem Tierheim. Die meisten Hunde sind schon stubenrein und mehr oder weniger erzogen. Das hängt natürlich ganz vom Tier ab.

Jack Russell 480.jpg

Wie viel Zeit können Sie Ihrem Hund widmen?

Womit wir auch beim nächsten Kriterium wären: Faktor Zeit. Mit einem Hund verändert sich der gesamte Alltag. Dessen sollten Sie sich stets bewusst sein. Haben Sie einen Laufhund, müssen Sie ausreichend Zeit zum Gassigehen einplanen. Entscheiden Sie sich für einen Hütehund, braucht dieser Beschäftigung in Form von Agility oder anderen Hundetrainings. Denn Auslastung bedeutet nicht nur Bewegung, sondern vor allem auch geistige Fitness. Das ist ebenso wichtig für einen ausgeglichenen Hund wie sein Futter, der soziale Raum und Ruhe. Langhaarige Hunderassen wie der Berner Sennenhund erfordern zudem eine regelmäßige Fellpflege – auch das kostet Zeit.

Wie ist der Hund während Ihrer Abwesenheit versorgt?

Immer mehr Arbeitgeber erlauben Bürohunde. Darf Ihr Hund zukünftig mit zur Arbeit, sollte er aufgeschlossen gegenüber Fremden und besser nicht bellfreudig sein. Bleibt Ihr Hund zu Hause, stellen Sie sicher, dass Ihr Hund in Ihrer Abwesenheit gut versorgt ist. Es gibt beispielsweise Hundetagesstätten. Ein Hund sollte grundsätzlich nicht länger als vier, maximal fünf Stunden allein bleiben. Überlegen Sie sich auch, wie Ihr Hund während Ihres Urlaubs versorgt ist, wenn er nicht mitreisen darf. Gibt es Verwandte oder Bekannte, die den Hund über die Zeit nehmen? Eine weitere Alternative ist eine Hundepension.

Rüde oder Hündin?

Oft ist es so, dass Frauen sich eine zierliche Hündin wünschen, während die Männer lieber einen starken Partner an ihrer Seite haben wollen. Viele Familien entscheiden sich eher aus Bequemlichkeit gegen eine Hündin. Sie müssten ansonsten während der Läufigkeit zu sehr aufpassen.

Dazu sei gesagt: Die geschlechtsspezifischen Argumente für oder gegen einen Rüden oder eine Hündin bleiben viel diskutiert. Fakt ist, dass auch eine Hündin ein starkes territoriales Verhalten zeigen kann. Abhängig ist das wiederum von der Rasse und von der Entwicklung des Hundes. Den Charakter können Sie zum Beispiel bei einem Tierheimhund bei den Tierpflegern erfragen. Auch bei Welpen lässt sich in der Regel schnell erkennen, welcher der kleinen Hunde einen starken territorialen Charakter hat und welcher eher zurückhaltend ist.

Hunde.JPG

Mit welchen Kosten ist mit einem Hund zu rechnen?

Die Kosten für einen Hund unterschätzen leider viele Hundehalter. Denn neben der Grundausstattung wie Futternapf, Leine und Halsband kommen noch weitere Kosten auf Sie zu. Je nach Wohnort zahlen Sie für die Hundesteuer 25 bis 190 Euro im Jahr. Die Gemeinde Windorf in Bayern ist eine der wenigen Gemeinden, die gar keine Hundesteuer verlangt. Eine Haftpflichtversicherung kostet rund 3 bis 15 Euro monatlich. Dazu kommen Tierarztkosten. Für gewöhnlich müssen Sie für Impfungen und Entwurmungen mit rund 150 Euro rechnen. Wird der Hund krank oder verletzt er sich, kommen noch einige Euros dazu. Das kann auch schnell mal die 1.000-Euro-Grenze übersteigen. Hier sind OP-Schutz- oder Krankenversicherungen für Hunde zu empfehlen, die zwischen 15 und 50 Euro monatlich kosten. Vielleicht besuchen Sie eine Hundeschule oder benötigen eine Tierpension – auch das sind Ausgaben, die Sie einplanen sollten.

66.jpg

Wunschhund-Berater: Welcher Hund passt zu mir?

Es ist mitunter recht schwierig, diese Frage richtig zu beantworten. Neben den persönlichen Vorlieben kommt es auch stark auf die häuslichen Bedingungen und die individuellen Wesenszüge der unterschiedlichen Rassen an. Jedoch ist keine Rasse gleich und kein Hund identisch. Mit der einfachen Beantwortungen weniger Fragen möchten wir Ihnen eine Hilfestellung geben auf der Suche nach Ihrem neuen Liebling. In Zusammenarbeit mit dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und dem Experten-Team unseres Welpenclubs haben wir einen Wunschhund-Berater als erste Orientierungshilfe entwickelt.

Sie sehen: Mit dem nötigen Wissen finden Sie ganz einfach den Hund, der zu Ihnen und Ihrer Familie passt. Pfote drauf!

Suchen Sie mehr Informationen zu den verschiedenen Hunderassen?