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Zwei Australian Shepherd Hunde stehen auf einem Baumstamm

Australian Shepherd – arbeitswütiges Energiebündel mit Ansprüchen

Dieser Vierbeiner steht unter Strom: Als Familienhaustier oder unkomplizierter Freizeitbegleiter ist der Australian Shepherd eine Fehlbesetzung. Der temperamentvolle Workaholic will arbeiten oder beschäftigt werden, wenn es geht bis zur Erschöpfung – nämlich der des Halters. Wenn Sie Erfahrung und genug rassegerechte Aufgaben zu bieten haben, bekommen Sie mit dem Australian Shepherd einen aktiven und treuen Hund.

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Ein Australian Shephard schaut auf.

Steckbrief Australian Shepherd

  • Rasse
    Australian Shepherd
  • Herkunft
    USA
  • Klassifikation
    Treib- und Hütehunde
  • Größe
    Rüde 51 bis 58 Zentimeter Schulterhöhe – Hündin 46 bis 53 Zentimeter Schulterhöhe
  • Gewicht
    16 bis 32 Kilogramm
  • Körperbau
    mittelgroß, gut proportioniert, etwas länger als hoch, manchmal natürliche Stummelrute
  • Augen
    mittelgroß, mandelförmig; blau, bernsteinfarben oder braun, auch gefleckt, marmoriert oder verschiedenfarbig
  • Ohren
    dreieckige Kippohren, an der Spitze abgerundet
  • Fell und Farbe
    halblanges Fell mit dichter, wetterfester Unterwolle; Grundfarben Schwarz, Rot, Schwarzmarmoriert mit grauem Grund, marmoriertes Rotbraun, marmoriert mit hellrotem oder beigen Grund; jeweils mit weißen und kupferfarbenen Abzeichen kombinierbar
  • Besonderheiten
    insgesamt 16 verschiedene Farbvarianten durch Kombination von Grundfarbe und ggf. Abzeichnen anerkannt
  • Charakter
    wachsam, intelligent, gelehrig, unermüdlich, arbeitsfreudig
  • Pflege
    wöchentlich bürsten, im Fellwechsel täglich
  • Gesundheit
    müssen auf PRA und CEA vor einem Alter von acht Wochen untersucht werden, unbedingt einen seriösen Züchter aufsuchen, der keine Merle-Merle-Verpaarungen zulässt, da hier ganz häufig genetischbedingte Krankheiten entstehen, anfällig für Gebissfehler

Der Amerikaner, der aus Australien kam

Verwirrung stiftet sein Name, denn der Australian Shepherd ist keine australische Hunderasse. Die Sache ist komplizierter: Um die Wende zum 20. Jahrhundert florierte der Export von Schafen von Australien in die USA. Die Herden wurden von ausgebildeten Hütehunden gemanagt. Die cleveren Vierbeiner fanden in den Staaten viele Freunde, die mit ihnen züchteten, doch erst 1957 gab es dort das erste Zuchtbuch, seit 1977 mit verbindlichem Rassestandard. Die amtliche Anerkennung als Hunderasse erfolgte erst 1996 durch die FCI; in Europa sind die schönen Tiere bereits seit den 1970er-Jahren verbreitet. Die FCI teilt Hunderassen in Gruppen und Sektionen ein. Der Australian Shepherd gehört zur Gruppe 1: Hütehunde und Treibhunde. Weitere Hunde aus derselben FCI-Gruppe sind der Shetland Sheepdog sowie der Collie.

Wesen und Charakter des Australian Shepherd

Wie bei den meisten Schäferhunden zeichnet sich der Charakter des Australian Shepherd durch zahlreiche Tugenden aus. Die Hunde sind wachsam und intelligent, wie es sich für vierbeinige Herdendirigenten gehört. In ihrem Wesen sind die Tiere gelehrig und arbeitsam, aber auch anspruchsvoll. Wenn Sie dem Hund seinen Bedürfnissen entsprechende Aufgaben bieten können, ihn zum Beispiel tatsächlich als Hütehund einsetzen, wird er sich rundum wohlfühlen und seine Arbeit gewissenhaft leisten. Ist er ungenügend ausgelastet, kann sein ausgeprägter Wach- und Hüteinstinkt schnell in unerwünschte Bahnen abgleiten. Vorherrschend ist jedoch sein Wille, seinem Halter zu gefallen und die von ihm geforderten Aufgaben zu erfüllen. Er ist zu seinen vertrauten Personen stets liebevoll und freundlich. Bei Fremden braucht er eine gewisse Zeit, bis er sich ihnen anvertraut und zugänglich wird. Viele Menschen sehen in dem Australian Shepherd eine schwer erziehbare Rasse mit einem starken Charakter, der seinen Dickkopf durchsetzen möchte. Allerdings wurde er als Hütehund dazu gezüchtet, eigenständig zu handeln. Durch seine gute Beobachtungsgabe entgeht ihm nichts. Auch Jogger, spielende Kinder, Fahrradfahrer und andere Haustiere können seinen Hütetrieb stimulieren. Daher brauchen auch Sie als Halter eine gute Beobachtungsgabe und eine konsequente Erziehung, damit Ihr Australian Shepherd bei dem nächsten Spaziergang nicht alle Jogger oder Kinder zusammentreibt.

Erziehung und Haltung des Australian Shepherd

Die Intelligenz und der enorme Arbeitseifer dieses Hundes stellen hohe Ansprüche an seinen Halter. Das Gewicht des Australian Shepherd kann bis zu 32 Kilo betragen. Auch seine Größe ist nicht zu vernachlässigen: Je nach Geschlecht liegt die Schulterhöhe zwischen 46 und 58 Zentimetern. Nimmt man nun noch das quirlige Temperament des Tieres dazu, wird klar, dass man den vierbeinigen Wirbelwind in einer Etagenwohnung nicht artgerecht halten kann. Ohnehin ist die Großstadt nur bedingt das passende Umfeld für den Australian Shepherd: Das Tier braucht frische Luft und so viele Aufgaben wie möglich, um seine rassetypischen Eigenschaften ausleben zu können und keine Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln.

 

Die Kondition des Hundes kann Sie dabei an Ihre Grenzen führen: Selbst ein Vollprogramm mit Agility und Apportierspielen heizt das Verlangen des Hundes immer weiter an. Fährtenspiele fordern den Hund intellektuell mehr heraus. Das schwierigste Erziehungsziel beim Australian Shepherd ist das Erlernen von Ruhepausen und einer ausgewogenen Gewichtung zwischen Aktivität und Entspannung. Um das zu erreichen, sind von Ihnen Zeit, Geduld und Einfühlungsvermögen gefordert.

 

Die große Lernbereitschaft und der ständige Drang seinem Halter zu gefallen, sollte nicht als leichte Erziehbarkeit eingestuft werden. Denn genauso schnell wie er Kommandos umsetzt, lernt der Australian Shepherd auch unerwünschte Verhaltensweisen. Die Erziehung dieser Rasse erweist sich daher für Anfänger als besonders schwierig. Denn hier ist Geduld, liebevolle Konsequenz, aber auch Gradlinigkeit gefragt. Fehler oder Abweichungen werden von ihm schamlos ausgenutzt. Besonders wenn der Australian Shepherd nicht gefordert wird oder längere Zeit alleine bleiben muss, entwickelt er unerwünschte Verhaltensauffälligkeiten. Der starke Beschäftigungswille macht es ihm schwer, sich voll und ganz zu entspannen. Nicht selten leidet dann auch die Wohnungseinrichtung unter seinem Tatendrang.

Für wen ist ein Australian Shepherd vom Wesen her geeignet?

Wer seinem Hund geistige und körperliche Aufgaben bietet, Geduld in der Erziehung aufbringt und gradlinig sowie liebevoll konsequent reagiert, findet im Australian Shepherd einen treuen Begleiter. Unerfahrene Hundehalter spüren allerdings schnell, welches Energiebündel in dieser Rasse steckt, wenn er zu wenig ausgelastet wird. Seine Menschen müssen viel Zeit für ihn aufbringen. Daher ist er für ältere Menschen und Berufstätige, die mehrere Stunden das Haus verlassen, eher ungeeignet. Eine gute Mischung aus körperlicher Ausdauer wie Joggen, Radfahren, Wandern oder ausgedehnten Spaziergängen gekoppelt mit geistiger Beschäftigung wie Fährtensuche oder Mantrailing sind für diese Rasse ideal. So findet man den Australian Shepherd auch im Bereich der Rettungs- und Drogenspürhunde sowie als Blindenhund wieder, denn dort kann er seine Intelligenz und sein eifriges Wesen richtig zum Ausdruck bringen.

Pflege, Ernährung und Gesundheit des Australian Shepherd

Das Fell des Australian Shepherd ist recht pflegeleicht. Es genügt, wenn Sie es wöchentlich, in der Zeit des Fellwechsels täglich bürsten, um die lose Unterwolle zu entfernen. Die Lebenserwartung des Australian Shepherd liegt bei 12 bis 15 Jahren. Leider ist die Rasse anfällig für erbliche Krankheiten und Behinderungen wie Taub- und Blindheit. Achten Sie beim Kauf auf einen verantwortungsvollen Züchter. Denn aufgrund der wachsenden Beliebtheit der Hunde finden immer mehr unkontrollierte Zuchten statt. Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie sowie Zahnfehlstellungen, Augenkrankheiten und Epilepsie gehören zu den rassetypischen Krankheiten des Australian Shepherd.

 

Die Ernährung sollte der körperlichen Aktivität des Hundes angepasst werden. Ein ausgeglichener Kohlenhydratanteil dient insbesondere bei aktiven Tieren zur Energiegewinnung. Der Nährstoffbedarf richtet sich nach Größe, Gewicht, Alter und Aktivität. In die Tagesration ist auch die Gabe von zusätzlichen Leckerchen als Belohnung oder Trainingsmotivation einzubeziehen.

 

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Was Sie beim Kauf eines Australian Shepherd beachten sollten

Aufgrund seines energiegeladenen Wesens ist der Australien Shepherd kein Hund für jedermann. Sie sollten sich vor dem Kauf gut überlegen, ob Sie den hohen Ansprüchen dieser Rasse gerecht werden und sich bewusst sein, dass die gesamte Familie bei der Erziehung an einem Strang ziehen muss. Achten Sie auf einen seriösen Züchter, der den Tieren von Beginn an eine gute Sozialisierung ermöglicht. Die Mehrheit der Australian Shepherd wird heute als Familien- und Begleithund gehalten. Allerdings dient er in vielen Regionen immer noch als Hütehund. Es gibt demnach eine Arbeitslinie und eine ruhigere Zuchtform, bei der das Temperament etwas gezügelt wurde. Fragen Sie daher beim Züchter auf jeden Fall nach dem Zuchtziel, damit Sie den Hund finden, der sich Ihrem Leben und Ihrem Aktivitätslevel anpasst. Vor dem Kauf sollten Sie sich ein genaues Bild der Zuchtstätte machen und nach Möglichkeit den Hund einige Mal besuchen, bevor Sie ihn endgültig mit nach Hause nehmen. Impfungen, Entwurmungen sowie ein Kaufvertrag gehören bei einem seriösen Züchter zum Standard.

Video: "Alles über den Australian Sheperd"

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