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Chow-Chow – der wĂŒrdevolle „Löwenhund“ mit der blauen Zunge

11.04.2024 - Lesedauer: 7 Minuten

Chow Chow Hund mit einer LöwenmÀhne

Chow-Chows haben nicht nur ein Löwen-Aussehen, sondern auch einen ebenso starken Charakter. Informiere dich hier ĂŒber die Rasse und ihre Erziehung.

Diese Hunderasse blickt auf eine lange Vergangenheit zurĂŒck – und es scheint geradezu so, als sei sie stolz darauf. Ruhe und ZurĂŒckhaltung, aber auch Treue und Wachsamkeit bestimmen das Wesen des Chow-Chows. Er braucht viel gemĂ€chliche Bewegung und bindet sich am liebsten an eine Bezugsperson.

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Zu den Hudeprodukten

Asiatische Wurzeln

Der Chow-Chow zĂ€hlt zu den Ă€ltesten Hunderassen der Welt und kommt ursprĂŒnglich aus Asien – so viel steht fest. Ob er aber aus China oder der Mandschurei stammt, konnte bis heute nicht eindeutig geklĂ€rt werden. Man vermutet, dass er ĂŒber Sibirien und die Mongolei in das Kaiserreich China gelangte. Die Ă€ltesten bildlichen und figĂŒrlichen Darstellungen der Rasse gehen auf die Zeit der chinesischen Han-Dynastie (206 bis 220 v. Chr.) zurĂŒck. Damit zĂ€hlt der Chow-Chow zu den urtĂŒmlichen Rassen. Genetisch steht der Chow-Chow unter allen Hunden dem Wolf mit am nĂ€chsten. In China war er unter anderem als „Löwenhund“, „BĂ€renhund“ und „Schwarze Zunge“ bekannt.

Der Chow-Chow war wohl der bevorzugte Hund des chinesischen Kaisers. Als Hund des Volkes kam er als Wach-, Schlitten-, Jagd- und HĂŒtehund zum Einsatz. 1880 brachten die EnglĂ€nder den Vierbeiner nach Europa und 1887 begann man in Großbritannien mit der Zucht. 1894 kam es zur offiziellen Anerkennung der Rasse durch den Kennel Club.

Auch in Europa fĂŒhrte der Chow-Chow ein Leben als Luxushund – er war unter anderem der Lieblingshund von Königin Victoria. Zusammen mit dem Akita Inu, Shar-Pei, Dingo und dem Neuguinea-Dingo bildet er die „Asiatische Gruppe“.

Die „Löwenhunde“: Aussehen, GrĂ¶ĂŸe und Gewicht

Wenn du einmal einen Chow-Chow gesehen hast, verstehst du, was hinter seinem Spitznamen „Löwenhund“ oder „BĂ€renhund“ steckt. Sein charakteristisches Fell erinnert an einen BĂ€ren oder an die große Raubkatze. Zugleich sieht er ein wenig aus wie ein Spitz.

Chow-Chows kommen in zwei Varianten vor: als Langhaar und als Kurzhaar. Das Langhaar soll ĂŒppig und dicht sowie gerade und abstehend sein und eine MĂ€hne beziehungsweise einen Kragen um den Hals bilden. Die heute seltenen Chow-Chows mit Kurzhaar haben dagegen ein in der Textur plĂŒschartiges Fell, das ebenfalls durch seine Üppigkeit auffĂ€llt. Wie bei der Langhaarvariante stehen auch hier die Haare ab, statt flach anzuliegen.

Das Farbspektrum eines Chow-Chows umfasst alles Einfarbige: Schwarz, Rot, Blau, Rehfarben, Creme und Weiß. Die flauschweichen Hunde können leicht schattiert sein, etwa in der Farbe Blue Merle – wobei das selten vorkommt –, doch nicht gefleckt oder gescheckt.

MĂ€nnliche Vertreter der Hunderasse erreichen eine GrĂ¶ĂŸe von 48 bis 56 Zentimetern Widerristhöhe. HĂŒndinnen werden 46 bis 51 Zentimeter groß. Die Tiere bringen dabei etwa zwischen 20 und 32 Kilogramm auf die Waage.

Die blaue Chow-Chow-Zunge

Das wohl Rassetypischste sowie AuffĂ€lligste an diesen Hunden ist ihre blĂ€ulich-schwarze Zunge. Lefzen und Gaumen weisen dieselbe Farbe auf. Über den Grund gibt es sich verschiedene Theorien und keine gilt bisher als bewiesen. WĂ€hrend eine ErklĂ€rung im Melanin-Mangel eine mögliche Ursache sieht, hĂ€lt eine andere Theorie dagegen den Melanin-Überschuss fĂŒr den Verursacher der BlaufĂ€rbung. Wieder andere Biologen erklĂ€ren sich das Blau mit einer Durchblutungsstörung, die allerdings so schwach ausgeprĂ€gt ist, dass sie keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit hat.

Alternativ begrĂŒnden chinesische Legenden, was es mit der blauen Zunge auf sich hat, so: Blaue StĂŒckchen vom Himmelszelt fielen auf die Erde, als das Weltall erschaffen und die Sterne am Firmament befestigt wurden. Der edle Chow-Chow durfte sie aufschlecken.

Einer anderen Legende nach ist der Chow-Chow ein Drachenhund. Um die dunkle Farbe des Himmels anzunehmen, will er diesen abschlecken. Das missfÀllt den Göttern und sie bestrafen ihn mit einer blauen Zunge, um ihn an seine Taten zu erinnern.

Übrigens kommen Chow-Chow-Welpen wie alle anderen Hunde auch mit einer rosa Zunge zur Welt. Sie fĂ€rbt sich etwa zu der Zeit um, zu der die Kleinen die Augen öffnen.

Eine Nahaufnahme eines Chow Chow

Charakter des Chow-Chows

Der Chow-Chow zeichnet sich durch einen besonderen Charakter aus. Er neigt zu Eigenwilligkeiten, kann ein richtiger Dickkopf sein und ist nicht ganz einfach zu erziehen. Den Willen, zu gefallen, hat er von Natur nicht. Außerdem ist er unheimlich stolz. Dabei strahlt er eine nahezu stoische Ruhe aus, die ihn erhaben wirken lĂ€sst. Manche sagen, er sei mehr Katze als Hund. Seinem Halter gegenĂŒber ist er treu ergeben, ohne sich dabei zu unterwerfen. Fremden hingegen begegnet er mit Scheu und oft auch Ablehnung. Aufgrund seiner Wachsamkeit eignet er sich hervorragend als Wachhund.

 
Auch diese Rassen gehören zu den aufmerksamen, aber liebevollen „WĂ€chtern“:

  • Hovawart: Der Hovawart ist eine treue Seele und der ideale Familienhund. Am glĂŒcklichsten ist dieser temperamentvolle Hund, wenn er Haus, Hof und seine Familie bewachen kann. Und das tut er mit Leidenschaft und Bravour.
  • Pumi: Er ist ein echtes Arbeitstier: Den ungarische Pumi erfĂŒllt Wachsamkeit bis in die Spitze seines rund gebogenen Schwanzes. Innerhalb seines Menschenrudels zu jedem Spaß bereit, erweist er sich als perfekter Wachhund gegenĂŒber Fremden.
  • Finnischer Lapphund: Der Finnische Lapphund begleitete Menschen viele Jahrhunderte lang als verlĂ€sslicher HĂŒte- und Jagdhund. Heute ist der seltene Suomenlapinkoira, wie er in Finnland genannt wird, ein ebenso kontaktfreudiger wie unkomplizierter Begleiter.

Der Chow-Chow zieht sich gerne zurĂŒck und gilt als wenig verspielt. Hundetricks oder Apportierspiele sind nichts fĂŒr ihn. Aus diesem Grund ist er kein passender SpielgefĂ€hrte fĂŒr Kinder und nicht unbedingt der ideale Familienhund. Er entspricht mehr einem Ein-Mann-Hund. Zudem gehört er in erfahrene HundehalterhĂ€nde. Sein Eigensinn erfordert einen geĂŒbten sowie geduldigen und manchmal kreativen Hundebesitzer. Ratsam ist auch die UnterstĂŒtzung eines professionellen Hundetrainers oder einer Hundeschule.
 

Ist ein Chow-Chow gefÀhrlich?

Chow-Chows haben ihren eigenen Kopf, zĂ€hlen aber nicht zu den Kampfhunden. Du hĂ€ltst ihn also ohne spezielle Auflagen. Allerdings besitzen die Hunde einen ausgeprĂ€gten Jagdtrieb, der beim Aufeinandertreffen mit kleineren Hunden zum Vorschein kommt. Deshalb ist auch Freilauf nicht immer möglich, insbesondere dann nicht, wenn das Abrufkommando nicht verlĂ€sslich klappt. Zudem beschĂŒtzen und verteidigen Chow-Chows ihr Revier gegenĂŒber Artgenossen. Eine frĂŒhe Sozialisation ist daher unerlĂ€sslich.

Erziehung und Haltung des Chow-Chows

Was der Hund mit dem „Löwenkopf“ gar nicht mag, ist Hektik: Neben Joggern und Radfahrern herzulaufen, ist ihm ein Graus; stattdessen liebt er lange, eher beschauliche SpaziergĂ€nge, bei denen er in Ruhe seiner Nase folgen kann. Auch mit Hundesport kommst du bei den meisten Hunden dieser Rasse nicht weit, im Gegenteil: Mit dem Chow-Chow bekommst du einen Vierbeiner, der sich nicht aufdrĂ€ngt und nicht stĂ€ndig beschĂ€ftigt werden muss.

In Bezug auf Auslauf reichen dem Chow-Chow seine tÀglichen gemÀchlichen SpaziergÀnge. Im Vergleich zu anderen Hunden fÀllt sein Bewegungsdrang gering aus. GrundsÀtzlich lÀsst sicher der Chow-Chow somit in der Wohnung halten.

Pflege des Chow-Chows

Um Verfilzungen des dichten Fells vorzubeugen, bĂŒrste deinen Chow-Chow am besten tĂ€glich. Dabei kommt es vor allem auf das Fell hinter den Ohren und an der Halskrause an, da die Haare hier besonders leicht verfilzen. ZusĂ€tzlich musst du seine Falten regelmĂ€ĂŸig kontrollieren und vorsichtig reinigen, da sie sich schnell entzĂŒnden.

Was du ĂŒber die Gesundheit wissen solltest

Der Chow-Chow ist anfĂ€llig fĂŒr Haut- und Augenkrankheiten wie eine EinstĂŒlpung der Augenlider oder EntzĂŒndungen. Probleme bereiten insbesondere die vielen Hautfalten am Hals, die sich leicht entzĂŒnden. ZusĂ€tzlich erschweren zu viele Falten das Atmen. In den vergangenen Jahren hat bei den ZĂŒchtern ein Umdenken begonnen: Man kann einen Trend zu leichteren, weniger faltigen Hunden beobachten. Adressen von verantwortungsvollen ZĂŒchtern erhĂ€ltst du beispielsweise beim Chow-Chow-Club in Deutschland e. V. oder dem gemeinnĂŒtzigen Allgemeinen Chow-Chow-Club e. V. (ACC), dem Ă€ltesten zuchtbuchfĂŒhrenden Verein fĂŒr die Hunderasse.

Des Weiteren treten bei Chow-Chows hĂ€ufiger Ellbogen- oder HĂŒftgelenksdysplasien auf. Eine Ursache dafĂŒr sind in der Regel sehr große und schwere Elterntiere.

Beachte obendrein, dass der Chow-Chow Hitze nicht vertrĂ€gt. An heißen Tagen sollten seine SpaziergĂ€nge daher morgens oder in den kĂŒhleren Abendstunden stattfinden.

Bei einem gesunden Chow-Chow liegt die Lebenserwartung zwischen neun und 15 Jahren.

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Hast du dich fĂŒr den chinesischen BĂ€ren entschieden, nimm dir Zeit bei der Suche nach einem seriösen Chow-Chow-ZĂŒchter. Achte darauf, dass deinem ZĂŒchter die Gesundheit der Tiere am Herzen liegt. Mitunter bestehende ÜberzĂŒchtungsproblemen erkennst du mitunter an einer starken FaltenausprĂ€gung. Deinen eigenen Welpen solltest du einigen Vorsorgeuntersuchungen unterziehen, um das Risiko von Erkrankungen zu verringern. Ein Chow-Chow aus einer guten Zucht kostet rund 1.000 bis 1.500 Euro.

Steckbrief Chow Chow

Rasse
Chow-Chow
Herkunft
China
Klassifikation
Wach- und Begleithund
GrĂ¶ĂŸe
RĂŒde 48 bis 56 Zentimeter Widerristhöhe, HĂŒndin 46 bis 51 Zentimeter Widerristhöhe
Gewicht
20 bis 32 Kilogramm
Körperbau
kurz und kompakt
Augen
dunkle, ovale Augen
Ohren
kleine, weit auseinanderstehende Spitzohren
Fell und Farbe
zwei VarietĂ€ten: lang- und kurzhaarig; Farben: Schwarz, Rot, Weiß, Blau, Rehfarben, Creme; dichte MĂ€hne oder Fellkragen um den Hals
Besonderheiten
blaue Zunge
Charakter
wachsam, eigenwillig, ruhig, treu ergeben
Pflege
tĂ€gliches BĂŒrsten und regelmĂ€ĂŸige Kontrolle der Hautfalten am Hals
Gesundheit
Neigung zu Haut- und Augenkrankheiten

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