01
Tag(e)
12
Stunde(n)
32
Minute(n)
41
Sekunde(n)

Bis zu -20% mit unseren neuen Prospektangeboten – Jetzt sparen

Bis zu -20% mit unseren neuen Prospektangeboten – Jetzt sparen

Augenpflege beim Hund - Krankheiten erkennen & vorbeugen

27.04.2026 - Lesedauer: 3 Minuten

Tierarzt gibt einem schwarzen Hund Augentropfen, medizinische Behandlung beim Hund

Der sprichwörtliche treue Hundeblick ist niedlich und herzerweichend – doch Hundeaugen sind sehr leicht reizbar. Sie reagieren empfindlich auf Zugluft, Zigarettenrauch, Parfüm oder Raumsprays. Auch die Lüftung im Auto oder Fahrtwind können den schönen Hundeaugen schaden. Sind sie verklebt, geschwollen oder gerötet, ist etwas nicht in Ordnung. Lies hier, wie du die Augenpflege deines Hundes richtig angehst, damit dein Hund den gesunden Durchblick behält.

Augenkrankheiten beim Hund

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Augenkrankheiten beim Hund: erworbene und angeborene, d. h. genetisch bedingte Augenkrankheiten. Ob und wann letztere ausbrechen, ist jedoch nicht vorherzusagen. Einige angeborene Erkrankungen treten bereits im Welpen- oder Jungtieralter in Erscheinung, andere erst im fortgeschrittenen Hundealter.

Übersicht über Augenkrankheiten:

  • Viele Hundebesitzer schrecken auf, wenn die Augen und Bindehäute ihres Hundes gerötet sind, er die Augen kneift oder einen starken Tränenfluss zeigt. Das können Hinweise auf eine Entzündung der Bindehaut, aber auch der Hornhaut sein, insbesondere wenn die Symptome schmerzhaft sind. Nicht selten werden solche Erkrankungen durch Fremdkörper, Wind, Staub oder falsch wachsende Wimpern ausgelöst.
  • Eine Trübung im Auge kann auf verschiedene Krankheiten hinweisen und sollte unverzüglich von einem Tierarzt untersucht werden. Ganz oben auf der Liste der möglichen Ursachen steht der Graue Star, jedoch kann es sich auch um eine einfache Alterserscheinung handeln, die völlig harmlos ist.
  • Verstopfte Tränendrüsen, Verletzungen oder Allergien sind ebenfalls Ursachen möglicher Augenprobleme, genauso wie das fortgeschrittene Hundealter.
  • Bei jungen Hunden kann eine sogenannte Konjunctivitis follicularis auftreten. Dabei handelt es sich um eine Bindehautentzündung aufgrund einer überschießenden Reaktion des Immunsystems z.B. bei Kontakt mit Pollen oder Staub.

Augenkrankheiten rechtzeitig erkennen

Augenerkrankungen des Hundes sind für einen Laien mitunter schwer zu erkennen. Daher ist es wichtig, dass du die Augen deines Vierbeiners regelmäßig pflegst und dabei einer „Inspektion“ unterziehst. Bei geringstem Zweifel an der ungestörten Funktionalität des Hundeauges zögere nicht, umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

Nicht alle Augenkrankheiten des Hundes gehen mit sichtbaren Augenveränderungen einher. Daher ist es wichtig, dass du bei deinem Vierbeiner auch auf Symptome achtest, die zunächst nicht unmittelbar auf ein Augenleiden hindeuten.

Achte auf folgende Symptome:

  • Überdurchschnittliche Lichtempfindlichkeit
  • Reiben des Kopfes am Teppich
  • Zusammenkneifen der Augen
  • Blinzeln
  • Berührung des Auges mit den Pfoten
  • Reizbarkeit und/oder Unruhe
  • Lethargie, Unlust und Schlafbedürfnis
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Winseln

Bei manchen Symptomen ist der sofortige Gang zum Tierarzt oder einer tiermedizinischen Notfallstelle unumgänglich.

Bei folgenden Symptomen einen Tierarzt aufsuchen:

  • Eitrig gelben oder grünlichen Ausfluss am Auge
  • Stark blutunterlaufene Hundeaugen
  • Augenveränderungen jeder Art: insbesondere Trübung, Glasigkeit, Augenvergrößerung, grauer Schleier
  • Wenn dein Hund die Augen nicht öffnen will
  • Erweiterung der Pupillen/verschiedene Pupillengrößen

Tränende Augen und Augentrockenheit behandeln

Klare, lebendige Augen und saubere Augenumgebung zeugen von der Gesundheit deines Hundes. Doch bei einigen Hunden tränen die Augen besonders stark oder sind sogar verklebt. Tränende Augen beim Hund – insbesondere bei kleinen Rassen, die den Kopf in Bodennähe haben – sind zunächst ein natürlicher Vorgang der Selbstreinigung.

Du kannst deinen Hund unterstützen, indem du nach dem Gassigehen eine hundegeeignete Augenpflegelösung oder Augenreinigungspads anwendest.

Es gibt jedoch auch andere Gründe für den vermehrten Tränenfluss deines Hundes:

  • Allergische Reaktionen
  • Wind/Zugluft/Klimaanlage
  • Physikalische Reizung: Fremdkörper im Auge, Wimpern, überhängende Haare
  • Verstopfter Tränenkanal, sodass die Tränen nicht in die Nasenhöhle ablaufen können

Ein trockenes Hundeauge ist gereizt, rot unterlaufen und schmerzt, sodass der Hund sich häufig mit der Pfote oder mit dem Kopf am Teppich reibt. Suche direkt einen Tierarzt auf oder wende dich ganz einfach online an unser Dr. Fressnapf-Team. Insbesondere wenn dein Hund Schmerzen hat muss der Ursache auf den Grund gegangen werden. Ist das Auge des Hundes leicht gerötet und ansonsten gesund, so ist die erste therapeutische Maßnahme die Vermeidung von Zugluft und trockener Luft sowie von Klimaanlagen bspw. im Auto.

Nahaufnahme eines Labrador Retrievers mit goldenem Fell und ausdrucksvollen braunen Augen, der freundlich in die Kamera schaut.

Im akuten Zustand ist das trockene Hundeauge mit speziellen Augentropfen oder Augensalben zu befeuchten. Ist die Trockenheit des Hundeauges durch andere Faktoren wie bspw. genetische Fehlbildung des Augenlids bedingt, so solltest du unbedingt einen auf Augenkrankheiten spezialisierten Tierarzt dazu befragen.

Verwende niemals Augenmedikamente aus der Humanmedizin für deinen Hund. Du kannst damit mehr schaden als helfen. Auch bei unspezifischen Symptomen und erst recht bei sichtbaren Veränderungen am Hundeauge muss ein Tierarzt aufgesucht werden.

Produkte für die Augenpflege deines Hundes

Verklebte Augen behandeln

Bei verklebten Hundeaugen hilft ein weiches, flusenfreies, ins warme Wasser getunktes Baumwolltuch, das du entlang des Auges von außen nach innen wischst. Dafür eignen sich speziell entwickelte Reinigungstücher für Hundeaugen. Damit sich keine Keime übertragen, solltest du für jedes Auge ein frisches Tuch nehmen.

Kleiner Welpe mit braun-schwarzem Fell, eingewickelt in eine blaue Decke, der liebevoll und gemütlich aussieht

Vorsicht ist auch hier geboten bei Hunderassen, die genetisch bedingt zu Augenproblemen neigen. Bei ihnen könnten verkrustete Augen auf eine mögliche Bindehautentzündung oder hängende Unterlider hinweisen und gehören in die Hände eines Tierarztes.

Augenpflege bei bestimmten Hunderassen

Einige Rassen haben überdurchschnittlich häufig Augenprobleme, die durch ihre spezielle Anatomie bedingt sind. Davon sind insbesondere flachgesichtige Hunderassen mit hervorstehenden Augen betroffen wie bspw. Pekinesen, Möpse, Bosten Terrier, Malteser oder Französische Bulldoggen. Bei diesen Rassen kann es regelmäßig zu trockenen Augen oder verstärktem Tränenfluss kommen. Daher bedürfen sie täglicher Augenpflege mit entsprechenden Pflegemitteln, die du sowohl beim Tierarzt als auch bei uns im Online-Shop bekommst.

Weitere Beiträge, die dich auch interessieren könnten

Weitere Themen im Überblick