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Goldendoodle – der menschenbezogene Mischling mit dem Teddy-Look

15.04.2024 - Lesedauer: 6 Minuten

Golden Doodle Hund liegt auf der Couch

Goldendoodles bringen mit ihrer Gelehrigkeit und liebevollen Art viel Freude in die Familie. Informiere dich hier ĂŒber die Rasse und ihre Erziehung.

Der gutmĂŒtige Goldendoodle zĂ€hlt zu den Hybrid-Hunderassen. Er entsteht aus der Kreuzung eines Golden Retrievers und einem Pudel – daher das charakteristische Teddy-Aussehen. Goldendoodles wurden mit dem Ziel gezĂŒchtet, sich fĂŒr Allergiker zu eignen. TatsĂ€chlich haaren sie vergleichsweise wenig. Die menschenbezogenen Goldendoodles passen außerdem perfekt zu aktiven Familien mit Kindern.

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Designer-Hund aus Nordamerika: ein Blindenhund fĂŒr Allergiker

Bei den Goldendoodles handelt es sich um eine noch recht junge Rasse. Sie entstand etwa Ende der 1990er-Jahre in den USA und Kanada. Offiziell wird der Goldendoodle gar nicht als Rasse im eigentlichen Sinn betrachtet. Daher findet er bis heute keine Anerkennung der FCI (Fédération Cynologique Internationale).

Unter dem Goldendoodle versteht man einen sogenannten Hybrid-Hund beziehungsweise einen Designer-Hund. Er ist ein Mischling aus zwei etablierten Rassen. Ein Ehepaar suchte damals einen Blindenhund, der sich fĂŒr Allergiker eignet. Daraufhin begannen ZĂŒchter, mit verschiedenen Kreuzungen zu experimentieren. Durchgesetzt haben sich der Goldendoodle sowie der Labradoodle.

Charakter des Goldendoodle: ein idealer AnfÀnger- und Familienhund

Der Goldendoodle vereint in der Regel die besten Eigenschaften seiner Elternrassen in sich: Er entsteht aus der Kreuzung eines Golden Retrievers mit einem reinrassigen Pudel. Somit kommt im Goldendoodle die Gelassenheit des Retrievers mit der Lernfreudigkeit des Pudels zusammen. Die fröhlichen und anhĂ€nglichen Begleiter lassen sich aufgrund ihres „Will to please“ – dem Wunsch, zu gefallen –, den sie vom Golden Retriever geerbt haben, gut erziehen. Das macht sie zu idealen AnfĂ€ngerhunden. NatĂŒrlich ist es trotzdem ratsam, sich UnterstĂŒtzung bei einer professionellen Hundeschule oder einem Hundetrainer zu suchen, wenn es sich um deinen ersten Hund handelt. Denn auch bei einfach zu haltenden Vierbeinern sind eine gute Sozialisierung und das richtige Antrainieren eines Grundgehorsams wichtig.

Der Goldendoodle macht sich perfekt als Ersthund sowie als Familienhund. Mit Kindern geht er liebevoll um. Er zeigt sich stets gutmĂŒtig und aufgeschlossen, auch anderen Hunden gegenĂŒber. AggressivitĂ€t ist ihm fremd. Aufgrund seines lieben Wesens erfreut er sich zudem als Schul- und Therapiehund großer Beliebtheit. Er stellt sich gut auf verschiedene Menschen und Situationen ein.

Beachte, dass Charaktereigenschaften bei Mischlingen nicht so sicher vorausgesagt werden können wie bei reinrassigen Hunden. Abweichungen sind daher möglich.

Steckbrief Goldendoodle

Rasse
Golden Doodle
Herkunft
USA
Klassifikation
nicht vom FCI anerkannt
GrĂ¶ĂŸe
Mini 30 bis 50 Zentimeter, Medium 40 bis 50 Zentimeter, Standard 50 bis 70 Zentimeter
Gewicht
Mini 10 bis 15 Kilogramm, Medium 15 bis 24 Kilogramm, Standard 25 bis 40 Kilogramm
Körperbau
schlank, hochbeinig, schmales Gesicht
Augen
ovalförmig, meistens braun, manchmal grĂŒn und blau
Ohren
HĂ€ngeohren
Fell und Farbe
lĂ€nger, gewellt, in verschiedenen Farbvariationen (Cremeweiß, Goldblond, Braun, Schwarz)
Besonderheiten
haart wenig, geringeres Allergieauslösepotenzial als andere Hunde
Charakter
gelehrig, menschenbezogen, ausdauernd, gutmĂŒtig, intelligent, aufmerksam
Pflege
wöchentliches BĂŒrsten und Felltrimmen
Gesundheit
allgemein robust, möglicherweise Neigung zu HĂŒftdysplasie

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Was ist der Unterschied zwischen dem Goldendoodle und dem Labradoodle?

Im direkten Vergleich weisen Goldendoodles und Labradoodles wenig Unterschiede auf. Das Fellkleid des Goldendoodles ist etwas lĂ€nger und gewellter, das des Labradoodles kĂŒrzer und lockiger. Sie zeichnen sich durch Ă€hnliche WesenszĂŒge aus. Der Labradoodle neigt zu leicht zurĂŒckhaltenderem Verhalten als der Goldendoodle. Dem Goldendoodle wird nachgesagt, dass er sich besser fĂŒr Allergiker eignet, da er weniger Fell verliert.

Sind Goldendoodles fĂŒr Allergiker geeignet?

TatsĂ€chlich haaren Goldendoodles weniger als andere Hunde, was sie dem Pudel in ihnen verdanken. Pudel durchleben keinen Fellwechsel. Somit hat der Goldendoodle ein geringeres Allergieauslösepotenzial. Einen unumstĂ¶ĂŸlichen Beweis fĂŒr eine Allergiker-Tauglichkeit gibt es jedoch nicht. Denn entscheidend sind unter anderem die Merkmale, die sich beim Mischling durchsetzen. Je nachdem, ob der Goldendoodle mehr nach dem Golden Retriever oder dem Pudel kommt, haart er mehr oder weniger.

Aussehen und GrĂ¶ĂŸe des Goldendoodles

Bedingt durch den Mischlingsstatus findest du kein einheitliches Äußeres des Goldendoodles. Die Welpen können jedes Elternmerkmal erben. So kommt der Goldendoodle in drei GrĂ¶ĂŸen vor:

  • Goldendoodle Mini
  • Goldendoodle Medium
  • Goldendoodle Standard

Die GrĂ¶ĂŸe hĂ€ngt davon ab, ob ein Zwergpudel, ein Kleinpudel oder ein Königspudel eingekreuzt wurde. Mini-Goldendoodles erreichen eine GrĂ¶ĂŸe von 30 bis 50 Zentimetern Schulterhöhe. Die Standard-Vertreter werden bis zu 70 Zentimeter groß. Damit variiert das Gewicht zwischen circa zehn und 45 Kilogramm.

Genauso siehst du Goldendoodle in ganz verschiedenen Farben. Manche sind cremeweiß oder klassisch goldblond. Andere Goldendoodle weisen ein schwarzes Fell auf. Und auch Braun und alle Zwischentöne sind vertreten. Was sie gemein haben, ist ihr Teddy-Look.

Haltung des Goldendoodles

Goldendoodles sind stark menschenbezogen. Am liebsten verbringen sie den ganzen Tag in Gesellschaft. Daher bleibt ein Goldendoodle nicht gerne allein. Mehr als drei bis maximal fĂŒnf Stunden solltest du ihn nicht unbeaufsichtigt lassen. Am besten integrierst du ihn in deinen Alltag. Ins BĂŒro mitnehmen lĂ€sst er sich nĂ€mlich ohne Probleme.

Zudem braucht der Goldendoodle ausreichend BeschĂ€ftigung. So liebt es der aktive Hund, zu apportieren. Probiere dich zur Abwechslung gerne in mit ihm in Agility oder Dogdancing. Lob und Anerkennung spornen den intelligenten Hund zusĂ€tzlich an. Außerdem ist der Goldendoodle eine richtige Wasserratte. AusflĂŒge an schöne GewĂ€sser, in denen der ausdauernde Vierbeiner schwimmen kann, bieten sich aus Hundesicht optimal an.

Goldendoodles fĂŒhlen sich ĂŒberall dort wohl, wo diese BedĂŒrfnisse erfĂŒllt werden. Das mag auf dem Land sein, doch genauso kannst du ihn in der Wohnung halten.

Pflege des Goldendoodles

Die Fellpflege von Goldendoodles hĂ€ngt davon ab, welche Fellbeschaffenheit sie geerbt haben. Einige haaren nur sehr wenig. Hier reicht es, deinen Hund einmal pro Woche auszubĂŒrsten und das Fell zu trimmen. So stellst du sicher, dass es nicht verfilzt und strĂ€hnig wird. KĂŒrze bei Bedarf die Haare um die Augenpartie herum, damit sie deinen Goldendoodle nicht stören oder seine Sicht beeintrĂ€chtigen.

Was du ĂŒber die Gesundheit des Goldendoodles wissen solltest

Da Golden Retriever zu Übergewicht neigen, trifft das bei manchen ihrer Nachkommen ebenfalls zu. Stellst du fest, dass dein Vierbeiner zu viel zunimmt, reduzierst du die GrĂ¶ĂŸe der Futterportionen sowie die Menge der Leckerlis oder fĂŒtterst ihn eine Zeit lang mit speziellem DiĂ€t-Futter. Zum GlĂŒck entsprechen Streicheleinheiten und verbales Lob einer ebenso schönen Belohnung fĂŒr den Goldendoodle.

Rassespezifische Erbkrankheiten sind beim Goldendoodle nicht bekannt, da er als Mischling keinen Rassestandard besitzt. Allerdings kommen sowohl bei Golden Retrievern als auch bei Groß- und Zwergpudeln hĂ€ufiger HĂŒftgelenksdysplasien vor. Nicht zuletzt deswegen ist es wichtig, dass du Übergewicht vermeidest, da es eine Dysplasie begĂŒnstigt.

Im Allgemeinen hast du mit dem Goldendoodle einen robusten Hund. Seine Lebenserwartung liegt mit bis zu 15 Jahren im Vergleich zu anderen Hunden seiner GrĂ¶ĂŸe im hohen Bereich.

Einen Goldendoodle kaufen

Seine allgemein gute Gesundheit verdankt der Goldendoodle der Tatsache, dass er die besten Körpermerkmale beider Ausgangsrassen erben soll. Das ist natĂŒrlich nur bei gesunden Elternzuchttieren möglich. Möchtest du dir einen Goldendoodle kaufen, achte bei der Auswahl eines Goldendoodle-ZĂŒchters darauf, dass dieser alle Unterlagen zu gesundheitlichen Untersuchungen samt Ergebnissen der Welpen und Elterntiere nachweist. Besonders wichtig ist das bei ZĂŒchtern, die schon mit gemixten Elternteilen, also Goldendoodles der sogenannten F2- bis Fx-Generation arbeiten.

Goldendoodles kosten bei seriösen ZĂŒchtern zwischen 1.600 und 2.000 Euro. Eine Alternative stellt ein Goldendoodle aus einem Tierheim dar. Online findest du die Hunde, die zu vermitteln sind. Da siehst du gleich, ob ein Goldendoodle dabei ist, dem du ein neues Zuhause schenken möchtest.

Sieh dir hier auch andere Pudel-Mixe an:

  • Bernedoodle: Du suchst einen ausgeglichenen Familienhund, der sowohl klug und verspielt als auch liebevoll und gemĂŒtlich ist? Dann ist der Bernedoodle eine gute Wahl.
  • Cavapoo: Der Cavapoo – auch Cavoodle genannt – entstand aus einer Kreuzung von Klein- oder Zwergpudeln mit Cavalier-King-Charles-Spaniels.
  • Schnoodle: Der Schnoodle, ein Mix aus Schnauzer und Pudel, zĂ€hlt zu den beliebtesten Designerhunden. Welche Rasse dominiert, fĂ€llt individuell aus – in deinem Schnoodle steckt daher immer ein wenig „Überraschungs-Paket“.
  • Cockapoo: Als Kreuzung aus Cockerspaniel und Pudel vereint der Cockapoo (auch: Cockerdoodle und Cockerpoo) im Optimalfall die besten Eigenschaften beider Rassen.
  • Maltipoo: Der Maltipoo vereint in sich die LiebenswĂŒrdigkeit des Maltesers mit der Intelligenz des Pudels. Die Mischung ergibt einen aufmerksamen, fröhlichen und verspielten Familienhund, der sich leicht erziehen und im Alltag fĂŒhren lĂ€sst.

Quellen

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