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Ein Golden Retriever steht im Park

Golden Retriever – treuer Schlaukopf aus Schottland

Du suchst einen Hund mit freundlichem Charakter, der ebenso gehorsam wie zutraulich ist und mit dem du sportlichen Aktivitäten nachgehen kannst? Mit dem Golden Retriever liegst goldrichtig: Der Apportierhund hat sich zu einem der beliebtesten Rassehunde im Land entwickelt. Zu Recht: In einem Golden Retriever findest du einen ebenso intelligenten wie liebenswerten Begleiter.

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Steckbrief Golden Retriever

  • Rasse
    Golden Retriever
  • Herkunft
    Großbritannien
  • Klassifikation
    Apportierhunde
  • Größe
    Rüde 56 bis 61 Zentimeter Schulterhöhe – Hündin 51 bis 56 Zentimeter Schulterhöhe
  • Gewicht
    Rüde 30 bis 40 Kilogramm – Hündin 25 bis 35 Kilogramm
  • Körperbau
    harmonisch und gut proportioniert, kräftige Knochen
  • Augen
    dunkel, liebenswerter Ausdruck
  • Ohren
    mittelgroß, in Augenhöhe angesetzt und fallend
  • Fell und Farbe
    wetterfestes Fell, flach oder gewellt mit dichter Unterwolle und Befederung an Läufen und Rute; Goldtöne
  • Besonderheiten
    liebt Wasser, haart ganzjährig leicht
  • Charakter
    liebenswürdig, zutraulich, arbeitswillig
  • Pflege
    wöchentlich bürsten, im Fellwechsel täglich
  • Gesundheit
    Neigung zu Übergewicht, Arthrosen, zuchtbedingt anfällig für Epilepsie, Schilddrüsenunterfunktion und Futtermittelallergien

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Volltreffer: vom Apportierhund zum Agility-Fan

Mit der Entwicklung von Schusswaffen konnten Jäger das Wild auch auf weite Entfernungen erlegen. Dadurch änderten sich die Anforderungen an ihre Hunde: Die Tiere sollten abgeschossene Beute sicher und über größere Entfernungen herbeischaffen. So schlug die Stunde des Golden Retrievers, den wir den Zuchtbemühungen des schottischen Barons Tweedmouth ab dem Jahr 1864 verdanken. Der Adlige kreuzte Wavy-Coated Retriever, Tweed-Water-Spaniel und Irish Setter. Diesen Vorfahren verdankt der Golden Retriever sein Talent für Apportierarbeit. Seit 1913 ist der Golden Retriever eine offiziell anerkannte Rasse. Er gehört zur FCI-Gruppe 8, Sektion 1 der Apportierhunde an. Sein Arbeitseifer und seine Intelligenz machen ihn zu einem gefragten Kollegen von Polizei, Rettungsdiensten und Drogenfahndern. Dank seines freundlichen, menschenbezogenen Charakters ist er zudem ein wunderbarer Therapiehund und Begleithund in der Behindertenarbeit. Aber auch als treuer und liebevoller Familienhund findet der Golden Retriever seine Bestimmung und ist dabei jedem Familienmitglied gleichermaßen zugetan.

 

Charakter und Temperament: Ist ein Golden Retriever ein Anfängerhund?

Aggressivität oder Furcht zeigt er in der Regel nicht: Das Temperament des Golden Retrievers zeichnet sich durch Offenheit und Liebenswürdigkeit aus. Auch mit Artgenossen ist der Hund ausgesprochen verträglich. Dazu kommt der stark ausgeprägte Wille, seinem Menschen zu gefallen. Das erreicht der Golden Retriever nicht nur durch seine liebenswerte Zutraulichkeit, sondern auch durch seine Arbeitsfreude und seine Bereitschaft zur Unterordnung. Auch Hundeanfänger kommen deshalb gut mit ihm zurecht. Als Schutzhund hingegen eignet sich der Golden Retriever aufgrund fehlender Schärfe nicht. Eine kleine Charakterschwäche ist seine Verfressenheit. Dank seines ausgeglichenen Wesens reagiert der Golden Retriever nur selten hektisch und nervös. Genau diese Eigenschaften machen es ihm möglich, sich auf seine Aufgaben genauestens zu konzentrieren. Hinzu kommt seine ausgesprochen gute Lernfähigkeit. Als Therapiehund, Blindenführhund oder als Schnüffelnase bei der Polizei kann er seine Intelligenz und sein gehorsames Wesen daher bestens zum Ausdruck bringen. Innerhalb der Familie erhält man einen fröhlichen und zutraulichen Hund, den so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Großes Dominanzgehabe und Rangordnungskonflikte kennt der Golden Retriever bei der richtigen Führung nicht. Sein geduldiges und verspieltes Wesen macht ihn daher zu einem idealen Familienhund. Dennoch gilt: Ein Hund ist kein Spielzeug und kein Babysitter auf vier Pfoten. Jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse, und Kinder sollten vom ersten Moment an lernen, diese zu berücksichtigen.

Wie viel Bewegung braucht ein Golden Retriever?

Tägliche ausgiebige Spaziergänge und Sporteinheiten sind Pflicht, um den liebevollen und ausgeglichenen Charakter des Golden Retrievers zu erhalten. Der intelligente und arbeitseifrige Hund braucht sowohl geistige als auch körperliche Herausforderungen. Diese findet er beispielsweise bei Hundesportarten wie Agility, Flyball oder Obedience. Um die Intelligenz des Hundes anzuregen und seinen Spieltrieb auszulasten, benötigst du ein abwechslungsreiches Sortiment an Apportier- und Action-Spielzeug. Auch Such- und Fährtenspiele sind eine willkommene Abwechslung. Unterwegs ist es ratsam, ein Handtuch mitzuführen: Der Golden Retriever ist eine echte Wasserratte und wenn er Wasser sieht, muss er hinein. Schließlich kam diese Rasse im 19. Jahrhundert insbesondere bei der Enten- und Geflügeljagd zum Einsatz. Da war der Sprung ins kühle Nass zu jeder Jahreszeit unausweichlich, um die erlegten Vögel aus den Gewässern zu apportieren.

Wie alt wird ein Golden Retriever?

Ein gesunder Golden Retriever hat eine Lebenserwartung von durchschnittlich elf Jahren. Wie alt ein Golden Retriever schlussendlich wird, lässt sich aber nicht eindeutig vorhersehen. Es gibt durchaus Exemplare, die älter als elf Jahre werden oder die aufgrund einer Erkrankung frühzeitiger sterben. Wissenschaftler fanden heraus, dass Fettleibigkeit die Lebenserwartung von Tieren um etwa 20 Prozent senkt. Dazu untersuchten sie Labrador Retriever und stellten fest, dass die durchschnittliche Lebenserwartung der normalgewichtigen Hunde um circa zwei Jahre höher war als die fettleibiger. Wenn du also die Lebenserwartung deines Golden Retrievers positiv beeinflussen möchtest, unterstütze ihn dabei, dass er im Laufe seines Lebens sein Idealgewicht beibehält. Das gilt auch, wenn du dich für einen Golden-Retriever-Mischling entscheiden solltest. Beliebt ist etwa der Golden-Retriever-Labrador-Mix. Diese Art von Golden-Retriever-Mix bezeichnet man auch als „Goldador“.

Erziehung und Haltung des Golden Retrievers

Die Größe des Golden Retrievers schwankt, je nach Geschlecht, zwischen 51 und 61 Zentimetern Schulterhöhe bei einem Gewicht von 25 bis 35 Kilogramm. Es handelt sich also um einen mittelgroßen Hund, der Platzansprüche stellt.
Ideal ist es, wenn dein Golden Retriever freien Zugang zum Garten oder Grundstück hat, nicht über einen längeren Zeitraum alleingelassen wird sowie eine enge Bindung zu seinen Menschen aufbauen kann. Wer in diesem Hund einen Wachhund für Haus und Hof sieht, der ist mit dieser Rasse leider fehlbesetzt. Er begegnet Fremden mit der gleichen positiven Aufgeschlossenheit wie Artgenossen und anderen Tieren. Für eine Zwingerhaltung ist er daher überhaupt nicht geeignet.

Die Erziehung des Golden Retrievers vollziehst du mit liebevoller Konsequenz, um den Jagdtrieb des Hundes in die richtigen Bahnen zu lenken. Trotz seinem freundlichen Wesen, ist es wichtig, den Golden Retriever von klein auf konsequent zu erziehen. Damit schaffst du die Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben mit deinem Hund. Seinen natürlichen Talenten kommst du bei der Erziehung mit ausgiebigen Apportierspielen und Agility-Sport entgegen.

Ein Golden Retriever rennt über eine Wiese

Ernährung des Golden Retrievers

Trotz seines sportlichen und aktiven Charakters neigt der Golden Retriever schnell zu Übergewicht und Fettleibigkeit. Da Übergewicht bekanntlich Gift für die Gelenke und die Gesundheit ist, solltest du auf eine ausgewogene Ernährung deines Hundes achten. Da diese Rasse als besonders verfressen gilt, musst du bereits deinem Welpen deutlich machen, dass betteln sowie die ungewollte Futtersuche im Gelände absolut tabu sind. Damit vermeidest du, dass dein Golden Retriever Welpe überschüssige Pfunde anhäuft, die ihm spätestens im Erwachsenenalter gesundheitlich belasten können. Auch Trainingshappen und Leckerchen sollten immer von der Tagesration abgezogen werden.

Pflege des Golden Retrievers

Diese Rasse verfügt über ein glattes oder welliges, wasserabweisendes Haarkleid. Bei der Fellfarbe sind alle Schattierungen von Gold oder cremefarben erlaubt, außerdem sind wenige weiße Haare an der Brust des Golden Retrievers zulässig. Die Fellpflege beim Golden Retriever ist einfach. Bürste deinen Hund einmal wöchentlich, während des Fellwechsels täglich. Auch Ohren und Zähne sollten gewissenhaft gepflegt werden, um Entzündungen vorzubeugen. Durch seine Unterwolle ist der Hund ziemlich kälteresistent, sommerliche Hitze kann ihn hingegen anstrengen. Golden Retriever haben einen gesunden Appetit und neigen zu Übergewicht mit Folgeerscheinungen wie Arthrosen. In den letzten Jahren ist der Golden Retriever zum Modehund avanciert. Wegen der gestiegenen Nachfrage kommt es leider vermehrt zu nachlässigen Zuchten. Wähle daher unbedingt einen seriösen Züchter, wenn du einen Golden-Retriever-Welpen kaufen möchtest.

Was ist zu beachten, wenn du einen Golden Retriever kaufen möchtest?

Angesichts des freundlichen Aussehens, der tollen Charaktereigenschaften, der Intelligenz und des liebevollen Wesens des Golden Retrievers ist es kaum verwunderlich, dass er zum Modehund avanciert ist. Doch wenn die Nachfrage groß ist, nimmt die Anzahl der nachlässigen und unseriösen Zuchten zu, um die beliebte Rasse möglichst schnell und gewinnbringend zu vermitteln. Ein guter Golden-Retriever-Züchter hingegen zeigt Verantwortung und echtes Interesse an den neuen Besitzern seiner Schützlinge. Wundere dich demnach nicht, wenn er dir einige Fragen stellt. Schließlich möchte er sich nur vergewissern, dass es seinen Welpen später hervorragend geht. Die Verpaarung ausschließlich gesunder Elternteile, ein Kaufvertrag sowie ein Gesundheitscheck mit Impfungen gehören zum Standard. Besuche den Golden-Retriever-Welpen einige Male, bevor du ihn endgültig mit nach Hause nimmst, lass dir die Eltern zeigen und stell dem Züchter alle Fragen, die dir auf dem Herzen liegen. Mach dir auch ein genaues Bild von der Zuchtstätte und der Sozialisierung der Tiere. Der Staubsauger, ein Halsband, Kinder, fremde Menschen und die Fahrt mit dem Auto sollten für den Welpen nichts Neues mehr sein.

 

Und noch etwas gilt es zu beachten: Wie beim Labrador Retriever, dem Border Collie, dem Australian Shepherd und vielen weiteren arbeitswütigen Hunderassen unterteilt sich auch der Golden Retriever in zwei Zuchtlinien. Die leichtere und sportlichere Arbeitslinie setzt den Fokus auf die Leistung der Tiere und eignet sich insbesondere für die Jagd sowie ausgiebigen Hundesport. Die Showlinie ist vom Gemüt her ruhiger, ausgeglichener und vom Körperbau kompakter sowie schwerer. Die Züchter dieser Linie haben nicht nur den Ausstellungserfolg im Blick, sondern auch die charakterlichen Eigenschaften als treuen und liebevollen Familienbegleiter ohne ausgeprägten Apportier- und Jagdtrieb.

Wie viel kostet ein Golden Retriever?

Wenn du dir einen Golden Retriever anschaffen möchtest, kannst du dich zum Beispiel im Tierheim umsehen oder an einen seriösen Züchter wenden. Seriöse Züchter nehmen für Rassehunde durchschnittlich 1.000 bis 2.500 Euro, wobei der Preis je nach Rasse und Züchter variieren kann. Für einen Hund aus dem Tierheim bezahlt man hingegen nur eine sogenannte Schutzgebühr, die im Durchschnitt 200 bis 300 Euro beträgt. Wichtiger als der Preis für einen Golden Retriever ist aber, dass er aus einer verantwortungsvollen, seriösen Quelle stammt.

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