Pumi: betriebsamer Workaholic mit Sinn fĂŒr Humor
31.01.2025 - Lesedauer: 3 Minuten

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Er ist ein echtes Arbeitstier: Den ungarische Pumi erfĂŒllt Wachsamkeit bis in die Spitze seines rund gebogenen Schwanzes. Innerhalb seines Menschenrudels zu jedem SpaĂ bereit, erweist er sich als perfekter Wachhund gegenĂŒber Fremden. Er ist ein guter Familienhund, wenn seine Rastlosigkeit durch aktive BeschĂ€ftigung ausgelastet wird.
SteckbriefPumi
Rasse | Pumi |
Herkunft | Ungarn |
Klassifikation | HĂŒtehunde und Treibhunde |
GröĂe | HĂŒndinnen 38 bis 44 Zentimeter, RĂŒden 41 bis 47 Zentimeter |
Gewicht | HĂŒndinnen 8 bis 13 Kilogramm, RĂŒden 10 bis 15 KilogrammHĂŒndinnen 8 bis 13 Kilogramm, RĂŒden 10 bis 15 Kilogramm |
Körperbau | mittelgroĂer, terrierartiger Hirtenhund; KörperlĂ€nge gleich Widerristhöhe |
Augen | mittelgroĂ, oval und schrĂ€g gesetzt, dunkelbraun, dunkel pigmentierte LidrĂ€nder |
Ohren | hoch angesetzt und aufgerichtet, oberes Drittel kippt nach vorne, rege AktivitÀt |
Fell und Farbe | lockig, dichtes Unterfell; stets einfarbig: Grau in verschiedenen Nuancen, Schwarz, Falbfarben: Rot, Gelb, Creme â jeweils mit schwarzem oder grauem Anflug und mit ausgeprĂ€gter Maske; WeiĂ tritt auf, wird jedoch aus gesundheitlichen GrĂŒnden bei der Zucht selektiert |
Besonderheiten | Welpen kommen meist schwarz zur Welt und Àndern erst spÀter die Farbe, allergikerfreundliches Fell |
Charakter | lebhaft und rastlos, anhĂ€nglich bei seiner Familie, Fremden gegenĂŒber misstrauisch, laut, stets aktiv und einsatzbereit |
Gesundheit | weiĂe Pumis neigen zu Erbkrankheiten |
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Der Pumi â uralte Rasse mit jugendlichem Schwung
Das schlichte GemĂŒt des Puli, gekreuzt mit den agilen Anlagen deutscher und französischer terrierartiger Hunde â diese gelungene Kombination brachte die Rasse des Pumi im 17. und 18. Jahrhundert in Ungarn hervor. Er stand den Milchbauern seiner Heimat als tapferer ViehhĂŒter und JĂ€ger von FĂŒchsen und Kaninchen bei; den ungarische Pumi erfĂŒllt Wachsamkeit bis in die Spitze seines rund gebogenen Schwanzes.
Jedoch erst dreihundert Jahre spĂ€ter galt der pfiffige HĂŒtehund im Schafspelz als eigene Rasse. Und er erobert als Familienhund die Herzen aktiver Menschen-Rudel.
Auch diese Rassen gehören zu den aufmerksamen “WĂ€chtern”:
- Hovawart: Der Hovawart ist eine treue Seele und der ideale Familienhund. Am glĂŒcklichsten ist dieser temperamentvolle Hund, wenn er Haus, Hof und seine Familie bewachen kann. Und das tut er mit Leidenschaft und Bravour.
- Chow-Chow: Diese Hunderasse blickt auf eine lange Vergangenheit zurĂŒck â und es scheint geradezu so, als sei sie stolz darauf. Ruhe und ZurĂŒckhaltung, aber auch Treue und Wachsamkeit bestimmen das Wesen des Chow-Chows.
- Finnischer Lapphund: Der Finnische Lapphund begleitete Menschen viele Jahrhunderte lang als verlĂ€sslicher HĂŒte- und Jagdhund. Heute ist der seltene Suomenlapinkoira, wie er in Finnland genannt wird, ein ebenso kontaktfreudiger wie unkomplizierter Begleiter.
Der Charakter des Pumis
Kinder lieben den Pumi, weil er scheinbar jederzeit zum Spielen bereit ist. Hier kommt ihm seine Natur zugute und zugleich erfĂ€hrt er dabei wertvolle BeschĂ€ftigung. Und so wĂ€chst eine enge, naturgegebene Freundschaft. Die Intelligenz des Pumi ist legendĂ€r und will ebenso ausgelastet werden wie seine Bewegungsfreude. Seine HauptbeschĂ€ftigung wird das BeschĂŒtzen seiner Menschen sein; zu diesem Zweck bekundet er Fremden gegenĂŒber lautstark seinen Unwillen. Bei all seiner Betriebsamkeit bleibt er jedoch vernĂŒnftig, rĂŒcksichtsvoll im Umgang mit Kindern und sich seiner Aufgaben bewusst.
Erziehung und Haltung des Pumis
Bei der Erziehung sind keine groĂen Probleme zu erwarten. Es bedarf aber einer gewissen Konsequenz, um die Rudelstellung klar abzustecken. Sein natĂŒrlicher Drang, nach Arbeit zu suchen, muss reguliert werden. Sein Charakter macht den gelehrigen Pumi dabei zu einem angenehmen Begleiter â wenn man stetige AktivitĂ€t im eigenen Leben willkommen heiĂt. Er freut sich ĂŒber jeden gemeinsamen Augenblick, der mit Spielen und speziellen Aufgaben angefĂŒllt ist. Selbst in der Wohnung kommt der Pumi gut zurecht, wenn der Tag aktiv gestaltet wird. Das können ausgedehnte SpaziergĂ€nge mit Spielangebot sein, intensive Spielstunden mit den Kindern und anregende Hundesportarten wie Obedience-Training oder Agility.
Pflege: BĂŒrsten und Trimmen, den Rest ĂŒbernimmt Mutter Natur
Das kringelige Fell verlangt nach KĂ€mmen mit einem grobzinkigen Kamm alle zwei bis drei Wochen, dazu regelmĂ€Ăiges Trimmen. Hier kann dich der ZĂŒchter beraten, wie du dies selbst ĂŒbernehmen kannst. Der Pumi verliert keine Haare, was Allergiker freuen wird. Im Ăbrigen verfĂŒgt der flinke Ungar ĂŒber ein scheinbar selbstreinigendes Fell. Der vierbeinige SpaĂvogel hat sich im Dreck gewĂ€lzt? Sofern er einen Fluss oder See findet, wird er die Reinigung selbst erledigen. Ein Bad mit Shampoo zu Hause wirst du wahrscheinlich nie benötigen. Die zarten Kringelhaare und das weiche Unterfell geben Schmutz keine Chance.
Besonderheiten und Gesundheit: Vermeide die Farbe WeiĂ
Rassetypische Erkrankungen gibt es bei dem wuscheligen Begleiter keine. Einzig die rein weiĂen Vertreter neigen zu Erbkrankheiten. Ein guter Zuchtbetrieb wird deshalb Welpen dieser Farbe nicht anbieten beziehungsweise nicht in die Zucht nehmen. Der VDH (Verband fĂŒr das Deutsche Hundewesen) hilft dir gerne mit einer Liste erfahrener und gewissenhafter ZĂŒchter.





