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Eine Frontal Aufnahme eines deutschen Pischers.

Pinscher – ein Leben auf der Überholspur

Langeweile kennt ein Pinscher nicht – er hat Energie ohne Ende und möchte am liebsten den ganzen Tag unterwegs sein. Sein Selbstbewusstsein und der starke Jagdtrieb lassen seine Erziehung zur Herausforderung werden. Wer damit umgehen kann, bekommt einen loyalen, anhänglichen und liebenswerten Begleiter, der niemals „Nein“ zu einem gemeinsamen Abenteuer sagt.

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Ein deutscher Pinscher rennt über eine Wiese.

Steckbrief Pinscher

  • Rasse
    Deutscher Pinscher
  • Herkunft
    Deutschland
  • Klassifikation
    Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde
  • Größe
    45 bis 50 Zentimeter
  • Gewicht
    14 bis 20 Kilogramm
  • Körperbau
    sportlich, gut bemuskelt, schlank und stolz in der Haltung
  • Augen
    mandelförmig, mittelgroß und dunkel
  • Ohren
    kleine, dreieckige Knickohren, die nah am Kopf sitzen
  • Fell und Farbe
    kurzes, robustes Fell mit klar definiertem Farbschema in Schwarz und Braun
  • Besonderheiten
    für erfahrene (oder lernwillige) Hände und Familien mit größeren Kindern geeignet
  • Charakter
    wachsam, agil, starker Jagdtrieb, bellfreudig, selbstbewusst
  • Gesundheit
    einige rassetypische Krankheiten, wie Augen-, Hüftgelenks- oder Herzprobleme

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Pinscher – vom Rattenjäger zum Begleithund

Der Pinscher, offiziell als „Deutscher Pinscher“ geführt, zählt zu den ältesten deutschen Hunderassen. Er ist eng mit dem Schnauzer verwandt: Beide Rassen unterschieden sich zu Zuchtbeginn nur im Haarkleid. Seine Gene finden sich in vielen anderen Hunderassen, wie beispielsweise im Dobermann. Ursprünglich war der Pinscher ein gefragter Stallhund, der sich als zuverlässiger Rattenjäger sein Futter verdienen musste. Im 19. Jahrhundert erweiterte sich sein Betätigungsfeld: Pinscher waren dann beliebte Reitbegleithunde. Im Zeitraum um den Zweiten Weltkrieg war der Deutsche Pinscher fast ausgestorben. Heute gibt es einige stabile Zuchtlinien – und so mancher Züchter führt sogar Wartelisten für seine Welpen.

Der Charakter des Pinschers

Der Pinscher ist ein hochaktiver, aufmerksamer und intelligenter Hund, der leicht zum Überdrehen neigt. Mit Langeweile und Nichtstun mag ein Pinscher seine Zeit nun wirklich nicht verschwenden. Viele Pinscher suchen sich deshalb selbst eine Aufgabe. Intensives Wachen und Melden von allen ungewöhnlichen Aktivitäten rund um Wohnung oder Haus sind typisch für diese wachsame Hunderasse. Fremden gegenüber ist der mittelgroße Hund selbstbewusst und stellt sich sogar beschützend vor seine Menschen. Mit ebenso großer Leidenschaft geht der Pinscher seinem zweiten Hobby nach: dem Jagen. Er hat einen starken Jagdtrieb und vergisst beim Anblick seiner Beute öfter mal jegliche Kooperationsbereitschaft mit seinen Menschen.

Erziehung und Haltung

Sein starker Jagd- und Wachtrieb, das hohe Aktivitätslevel sowie seine Cleverness machen die Erziehung eines Pinschers zu einer anspruchsvollen Aufgabe. Für Ersthundehalter und Familien mit kleinen Kindern ist die Hunderasse deshalb nur dann eine gute Wahl, wenn sie sich schon vorab umfassend mit der Rasse beschäftigen und anschließend eine Hundeschule aufsuchen, um seine folgerichtige Erziehung zu gewährleisten. Der Pinscher benötigt viel Auslastung und Bewegung. Lange Spaziergänge oder die Begleitung beim Radfahren oder Reiten lasten den sportlichen Vierbeiner körperlich aus. Damit das möglich ist, darf der Pinscher aber nicht jagen. Dummy- oder Leckerlisuche, Hundesport und andere Aufgaben, welche der Sportskanone Impulskontrolle und Frustrationstoleranz abverlangen, sind die Grundlagen für einen ausgeglichenen, gut erzogenen Pinscher. So kann der passionierte Wachhund auch zu Hause die nötige innere Ruhe finden, um wegen aufkommender Langweile nicht übermäßig lautstark zu wachen oder sich anderweitig zu beschäftigen.

Pflege des Pinschers

Bei der Pflege ist der Pinscher denkbar unkompliziert. Regelmäßiges Bürsten sowie eine Kontrolle der Zähne, Ohren, Augen und Krallen gehören zur Routine, bedeuten aber nur einen geringen Zeitaufwand.

Besonderheiten und Gesundheit

Bei der Rasse sind einige rassetypische Krankheiten bekannt, wobei die meisten jedoch durch Gesundheitstests in der Zucht ausgeschlossen werden können. Dazu gehören der Graue Star, Hüftdysplasie (HD) und das Von-Willebrand-Syndrom (VWS). Bei einigen Linien kommt es häufiger zu stark allergischen Reaktionen bei Impfungen. Bei der Wahl eines Züchters sollten Sie deshalb auf seine Zuchtregistrierung beim VDH (Verein Deutscher Hundezüchter) oder einem anderen anerkannten Verband achten. Mit guter Pflege, passender Ernährung und altersgerechter Bewegung kann der mittelgroße Deutsche Pinscher bis zu 14 Jahre alt werden.

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