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Dobermann – ein loyaler Begleiter mit AnsprĂŒchen

23.02.2024 - Lesedauer: 6 Minuten

Ein Dobermann rennt ĂŒber eine Wiese.

Der Dobermann ist ein auffĂ€lliger Hund, der mit Eleganz, Sportlichkeit und Stolz besticht. Der vielseitige Vierbeiner hat zahlreiche Talente: Ob Schutz-, Gebrauchs- oder Familienhund – entscheidend fĂŒr ein harmonisches Zusammenleben ist eine konsequente Erziehung. Der Dobermann gilt nicht umsonst als anspruchsvoller Hund, der allerdings innerhalb der Familie anhĂ€nglich und grundsĂ€tzlich freundlich ist.

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Dobermann – bewegte Vergangenheit

Der Dobermann ist die einzige deutsche Hunderasse, welche nach ihrem ZĂŒchter benannt ist. Herr Dobermann wollte Mitte des 19. Jahrhunderts einen krĂ€ftigen, selbstbewussten und lebhaften Hund schaffen, der sowohl als Wach- als auch als Schutzhund und fĂŒr die Jagd auf Ratten einsetzbar ist. Historiker streiten bis heute, welche Rassen in den Dobermann eingegangen sind. Recht sicher ist man sich beim Deutschen Pinscher, beim Weimaraner sowie beim Deutschen SchĂ€ferhund. Weitere vermutlich beteiligte Hunderassen sind: DĂ€nische Dogge, Rottweiler, Beauceron, Greyhound und Terrierrassen. Was auch immer in ihm steckt: Der Dobermann ist eine anerkannte Gebrauchshunderasse, die in vielen LĂ€ndern sogar lange im Polizeidienst gedient hat. Im Aussehen Ă€hnlich wie ein Mini-Dobermann ist der Zwergpinscher. Es handelt sich aber um eine eigene Rasse.

Steckbrief Dobermann

Rasse
Dobermann
Herkunft
Deutschland
Klassifikation
Pinscher und Schnauzer, Molosser, Schweizer Sennenhunde
GrĂ¶ĂŸe
63 bis 72 Zentimeter
Gewicht
32 bis 45 Kilogramm
Körperbau
schlank, sportlich, gut bemuskelt, stolze Haltung
Augen
mittelgroß, mandelförmig und dunkel
Ohren
kleine, dreieckige Knick- oder Stehohren, die nah am Kopf sitzen
Fell und Farbe
kurzes, festes Fell mit klar definierten Farbstrukturen in schwarz oder braun
Besonderheiten
charakterfeste, gesunde Welpen schwer zu finden
Charakter
lebhaft, wachsam und beschĂŒtzend, agil und intelligent
Gesundheit
anfÀllige Rasse mit zahlreichen rassetypischen Krankheiten von Herzproblemen bis zur Narkolepsie

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Warum gilt ein Dobermann als gefÀhrlich?

Zugegeben: Ein Dobermann beeindruckt durch seine GrĂ¶ĂŸe und seinen athletischen Körperbau. Das alleine macht ihn jedoch nicht zu einem gefĂ€hrlichen Hund. Die Frage, wie gefĂ€hrlich ein Dobermann ist, hĂ€ngt in erster Linie von seiner Erziehung und seinen Erfahrungen ab. Der Rassestandard zielt ab auf einen ausgeglichenen Hund, der sich gut fĂŒhren lĂ€sst und zuverlĂ€ssig in der Arbeit ist. Auch soll der Dobermann einen freundlichen Charakter haben, der in Gegenwart seiner Menschen ausgeglichen, neugierig und aufgeschlossen ist, mit einem ausgeprĂ€gten Entdeckerdrang. GezĂŒchtet wurde die Rasse aber fĂŒr den Einsatz als Wach- und Schutzhund – als solcher soll er unerschrocken sein, leistungsfĂ€hig und mutig. GegenĂŒber Fremden ist er daher mitunter zunĂ€chst misstrauisch. Wenn es darauf ankommt, verteidigt der Dobermann als Arbeitshund seine Menschen und das Revier, das er bewacht. Er hat einen sicheren Instinkt fĂŒr „richtig“ und „falsch“ und greift selbststĂ€ndig in Situationen ein, die dies erfordern.

Ist ein Dobermann als Familienhund geeignet?

Ein Dobermann ist temperamentvoll, agil und nicht immer bereit, sich unterzuordnen.

Ausgewachsen ist er ein Kraftpaket mit einem unbĂ€ndigen Willen. Als Familienhund ist er daher keine Idealbesetzung. Wie bei jeder Rasse, ist es auch beim Dobermann unheimlich wichtig, ihn bereits als Welpe konsequent, ruhig und geduldig zu erziehen. Klare Strukturen, wenige, aber nachvollziehbare Kommandos und feste Ruhezeiten vermitteln dem Dobermann-Welpen, dass seine Menschen stets alles im Griff haben. FĂŒr noch unerfahrene Hundefreunde sind die Tipps und RatschlĂ€ge eines erfahrenen Hundetrainers fĂŒr die Erziehung unabdingbar. In einer Hundeschule lernt der Dobermann-Welpe zudem, wie er sich im sozialen Kontakt mit Artgenossen vertrĂ€glich verhĂ€lt. Kennt der Dobermann durch eine entsprechende Erziehung seine Rolle in der Familie, ist er ein loyaler, wachsamer und friedlicher Begleiter.

FĂŒr wen eignet sich ein Dobermann?

Ein Dobermann eignet sich fĂŒr Menschen, die seinen BedĂŒrfnissen entgegenkommen. Aufgrund seiner GrĂ¶ĂŸe ist etwa eine enge Stadtwohnung nicht der richtige Platz fĂŒr ihn. Ausreichend Bewegung und geistige Auslastung sollten seine Besitzer fĂŒr ihn in den Mittelpunkt stellen. Somit eignet sich ein Dobermann fĂŒr Menschen, die selbst gerne aktiv sind. Ideal ist es, ihm Hundesportarten anzubieten: Besonders Gehorsamkeitstraining und Geschicklichkeitssport, Nasenarbeit wie Mantrailing sowie UnterordnungsĂŒbungen und Schutzhundearbeit sind gut fĂŒr den Dobermann geeignet. FĂŒr Ă€ltere Menschen, die unter UmstĂ€nden auf körperliche EinschrĂ€nkungen RĂŒcksicht nehmen mĂŒssen, ist ein Dobermann weniger gut geeignet.

Ist ein Dobermann ein Listenhund?

Die einzelnen BundeslĂ€nder in Deutschland fĂŒhren Listen im Rahmen von Verordnungen, die das FĂŒhren, Halten und ZĂŒchten von Hunden bestimmter Rassen regeln. Der Dobermann ist derzeit nur im Bundesland Brandenburg als Listenhund aufgefĂŒhrt. Dort gilt er als gefĂ€hrlicher Hund, solange sein Besitzer nicht bei der zustĂ€ndigen Behörde nachgewiesen hat, dass der Dobermann nicht aggressiv gegenĂŒber Menschen und Tieren ist. Als Listenhund kann zudem in Brandenburg ein Dobermann-Mischling mit einer der weiteren, in der Liste aufgefĂŒhrten Rassen gelten.

Wie viel kostet ein Dobermann-Welpe?

Wie viel ein Dobermann-Welpe kostet, lĂ€sst sich nicht pauschal sagen. Der Preis kann von ZĂŒchter zu ZĂŒchter unterschiedlich sein. Im Allgemeinen liegt der Kaufpreis aber ĂŒber 1.000 Euro. Wenn du dir einen Dobermann-Welpen kaufen möchtest, lass dir Zeit und achte auf einen seriösen ZĂŒchter. Wer online im Kleinanzeigenbereich nach einem Dobermann sucht, stĂ¶ĂŸt unter UmstĂ€nden auf illegale HundehĂ€ndler. Skrupellose WelpenhĂ€ndler bieten dort die Tiere oft viel zu jung an, zudem sind sie hĂ€ufig krank und sterben mitunter nach kurzer Zeit an Infektionen. Auch aus Mitleid sollten unseriösen HĂ€ndlern grundsĂ€tzlich keine Hunde abgekauft werden, letztlich unterstĂŒtzt auch dies ihren Handel.

Dobermann: Ohren und Rute kupieren ist verboten!

Ein Dobermann sollte grundsĂ€tzlich nicht kupiert sein. FrĂŒher sah man hĂ€ufig, dass der Dobermann an Ohren oder Schwanz (Rute) kupiert war. Das bedeutet, man hat die Ohren mithilfe einer Schablone „zurechtgeschnitten” und die Rute auf einen Stumpf amputiert hat. Dieses „Schönheitsideal” des Dobermanns mit spitzen, aufrechtstehenden Ohren und einer kurzen stummelförmigen Rute, war allerdings nichts anderes als eine VerstĂŒmmelung der Tiere. Neben den Schmerzen, die mit den Eingriffen verbunden waren, beraubte man die Hunde auch ihrer AusdrucksfĂ€higkeit. Seit 1986 ist das kupieren der Ohren bei Hunden nach dem Tierschutzgesetz verboten, zwölf Jahre spĂ€ter trat auch das Verbot fĂŒr das Kupieren des Schwanzes in Kraft. Der Besitz eines kupierten Dobermanns ist allerdings nicht verboten. Bietet ein HĂ€ndler kupierte Hunde an, ist er schlichtweg unseriös und handelt gesetzeswidrig!

Dobermann kaufen: Das solltest du beachten!

Ein seriöser Dobermann-ZĂŒchter hĂ€lt seine Hunde am besten zu Hause mit Familienanschluss, die Tiere wirken gepflegt, die Umgebung sauber und hygienisch. Er beantwortet dir bereitwillig deine Fragen und du darfst auch das Muttertier kennenlernen. Papiere, Impfungen und Parasitenschutz liegen selbstverstĂ€ndlich vor. Erkundigt sich der ZĂŒchter auch nach deinen Hundekenntnissen und Möglichkeiten, dem Dobermann-Temperament entgegenzukommen, ist dies ein gutes Zeichen und spricht fĂŒr den ZĂŒchter! Denn ein guter ZĂŒchter ist interessiert daran, seine Tiere in gute, verantwortungsvolle HĂ€nde zu geben. Auch drĂ€ngt er dich zudem nicht zum Kauf. Lass dir Zeit und verabrede, wenn möglich lieber mehrere Besuche, bevor du dich fĂŒr einen Dobermann-Welpen entscheidest.

Pflege des Dobermanns

Das kurze, glatte Fell des Dobermanns macht die Pflege zu einer leichten Aufgabe. RegelmĂ€ĂŸiges BĂŒrsten tut dem Vierbeiner gut und festigt die Bindung zu dir. Außerdem lĂ€sst sich so die Menge der Haare reduzieren, die der „Dobi“ im Haus verteilt. Eine Kontrolle der ZĂ€hne, Ohren, Augen und Krallen gehört zum Gesundheitscheck einmal pro Woche.

Besonderheiten und Gesundheit: Gibt es typische Dobermann-Krankheiten?

Der Dobermann war zeitweise in Mode und wurde hĂ€ufig gezĂŒchtet. FĂŒr die Rasse war das von Nachteil, denn die Anzahl von rassetypischen Erkrankungen hat stark zugenommen. Dazu zĂ€hlen vor allem:

  • Bestimmte Herzkrankheiten: Eine typische Form der Herzkrankheit beim Dobermann ist die sogenannte dilatative Kardiomyopathie (kurz DCM), bei der das Herz vereinfacht gesagt immer grĂ¶ĂŸer wird, aber an Kraft verliert. TĂŒckisch fĂŒr die Erkrankung des Herzens ist, dass sie beim Dobermann oft zunĂ€chst keine Symptome verursacht. Herzrhythmusstörungen bleiben oft unbemerkt und es besteht das Risiko eines plötzlichen Herztods.
  • Epilepsie (KrampfanfĂ€lle)
  • Taubheit und Gleichgewichtsstörungen (kongenitales Vestibularsyndrom): Zu den Symptomen gehören z. B. Kopfschiefhalten und Gleichgewichtsstörungen
  • Von-Willebrand-Syndrom (VWS): Die Blutgerinnungsstörung fĂŒhrt zu einer erhöhten Blutungsneigung. Bei Verletzungen oder auch Operationen kann es dadurch zu Komplikationen kommen. Ein Test kann das Von-Willebrand-Syndrom aufdecken.
  • Wobbler-Syndrom: Dabei handelt es sich um eine krankhafte VerĂ€nderung der HalswirbelsĂ€ule. Typisch sind ein merkwĂŒrdig anmutender, schwankender Gang und zunehmende Bewegungsstörungen.

Umso wichtiger ist es, einen seriösen ZĂŒchter zu wĂ€hlen. Vor dem Kauf eines Welpen solltest du das Tier mehrmals bei seiner Aufzucht besichtigen und dich darĂŒber informieren, ob bei den Elterntieren oder anderen Tiere der Zucht eine der genannten Krankheiten bekannt war. Bei guter Pflege und ErnĂ€hrung wird ein Dobermann bis zu zwölf Jahre alt.

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