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Schweizer Sennenhund – gutmütiges Familienmitglied mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt

23.10.2023 - Lesedauer: 3 Minuten

Eine imposante Erscheinung – so könnte man den bis zu 72 Zentimeter großen Schweizer Sennenhund beschreiben. Seine Größe und Kraft machten ihn in der Vergangenheit zu einem beliebten Gebrauchshund. Heute hingegen wird er vor allem als Familien- und Wachhund gehalten. Und seiner Familie weicht er am liebsten nie von der Seite: Gelassen, gutmütig und treu hält er sein Rudel zusammen und verteidigt es, wenn es drauf ankommt.

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Steckbrief Schweizer Sennenhund

Rasse
Schweizer Sennenhund
Herkunft
Schweiz
Klassifikation
Begleit-, Schutz- und Familienhund
Größe
65 bis 72 Zentimeter Widerristhöhe (Rüde), 60 bis 68 Zentimeter Widerristhöhe (Hündin)
Gewicht
40 bis 70 Kilogramm
Körperbau
stämmig, kräftig und muskulös
Augen
mandelförmige, haselnuss- bis kastanienfarbene Augen
Ohren
flach anliegend, dreieckige Form, üppig behaart
Fell und Farbe
Stockhaar mit mittellangem Deckhaar und dichter Unterwolle, Farben: Schwarz, Rotbraun und Weiß
Besonderheiten
in einigen Ländern ein Listenhund
Charakter
gutmütig, wachsam, ausgeglichen, anhänglich
Pflege
wöchentliches Bürsten
Gesundheit
anfällig für Gelenkerkrankungen

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Starke Vorfahren

Die Ahnen des Großen Schweizer Sennenhundes waren kräftige „Metzger- und Fleischerhunde“, die von Handwerkern und Bauern in ganz Mitteleuropa gehalten wurden: Sie zogen Wagen, trieben das Vieh und bewachten das Eigentum. Zum ersten Mal in Erscheinung trat der Schweizer Sennenhund im Jahr 1908 auf einer Hundeausstellung. Bereits ein Jahr später wurde die Rasse durch die Eintragung in das schweizerische Hundestammbuch offiziell anerkannt. Heute ist der Schweizer Sennenhund in ganz Europa beliebt und wird vorwiegend als Familienhund gehalten.

Charakter des Schweizer Sennenhundes

Selbstsicher, wachsam und furchtlos ist der kräftige Hund aus den Alpen und damit prädestiniert für die Bewachung eines Grundstücks. Allein durch seine Größe und den muskulösen Körperbau eignet er sich bis heute hervorragend für die Abschreckung ungebetener Gäste. Gegenüber seiner Familie verhält sich der starke Vierbeiner jedoch außerordentlich anhänglich: Für eine Streicheleinheit ist er jederzeit zu haben und mit Kindern geht er verspielt, gelassen und geduldig um. Der Große Schweizer Sennenhund braucht den Kontakt und die Zuwendung seiner Bezugspersonen und ist absolut kein Zwingerhund.

Erziehung und Haltung des Schweizer Sennenhundes

Dem Schweizer Sennenhund wird eine gewisse Sturköpfigkeit nachgesagt, die dich zwar oft zum Lachen, aber hin und wieder auch zum Verzweifeln bringen kann. Eine konsequente, liebevolle Erziehung ist bei einem Hund dieser Rasse und Größe besonders wichtig. Er ist lernwillig und bemüht, es seinem Halter recht zu machen. Empfehlenswert ist der Besuch einer Hundeschule, um gemeinsam mit dem Vierbeiner an Kommandos und Regeln für den Alltag zu arbeiten.

Der große Schweizer Sennenhund ist kein Extremsportler, liebt aber lange Spaziergänge durch die Natur und ist dabei sehr ausdauernd. Für Jogger oder Fahrradfahrer ist er kein passender Begleiter. Entspannte Streifzüge durch Feld und Wiese entsprechen eher seinen Vorstellungen. Da er keinen starken Jagdtrieb hat, ist das Laufen ohne Leine bei einem gut erzogenen Schweizer Sennenhund in der Regel kein Problem. Ideal für seine Haltung ist ein großes Grundstück mit Hof oder Garten. Eine Wohnungshaltung ist aber bei ausreichendem Auslauf und artgerechter Beschäftigung ebenfalls möglich.

Pflege des Schweizer Sennenhundes

Dank des kurzen Haars ist die Fellpflege nicht aufwendig: ein- bis zweimal die Woche Bürsten reicht aus.

Besonderheiten des Schweizer Sennenhundes

Wie viele große Hunderassen ist der Schweizer Sennenhund anfällig für Fehlbildungen der Gelenke wie Hüftgelenksdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED). Kaufe deinen Welpen bei einem seriösen Züchter, der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) hilft mit entsprechenden Adressen weiter. Denn verantwortungsvolle Züchter sind bemüht, diesen Fehlbildungen durch die Paarung HD- und ED-freier Eltern entgegenzuwirken. Ganz ausschließen kann man diese Krankheiten aber nicht, da sie genetisch bedingt sind.

Hier findest du die Rasseportraits der anderen Schweizer Sennenhunde:

  • Appenzeller Sennenhund: Seine Vorfahren trieben das Vieh auf die Almen und bewachten es dort. Auch heute ist der Appenzeller Sennenhund ein ausgezeichneter Wächter, der seine Familie am liebsten ganz eng beisammen hat. Lange Spaziergänge und Hundesport stehen bei ihm genauso hoch im Kurs wie entspannte Streicheleinheiten vor dem Sofa.
  • Berner Sennenhund: Berner Sennenhunde gelten als äußerst gelassen und menschenfreundlich. Die ursprünglichen Schweizer Bauernhofhunde haben sich längst als beliebte Familienhunderasse etabliert. Ihre unkomplizierte Art macht sie außerdem für Anfänger in der Hundehaltung geeignet.
  • Entlebucher Sennenhund: Der Entlebucher Sennenhund ist die kleinste der vier Schweizer Sennenhundrassen. In seinem Wesen steht er seinen großen Brüdern um nichts nach: Wachsam, klug, lernfreudig und lebhaft, macht das unerschrockene und flinke Energiebündel mit der charakteristischen dreifarbigen Fellzeichnung aktiven Hundefreunden und Familien jede Menge Freude.

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