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Cane Corso Hund liegt auf einer Blumenwiese

Cane Corso: treuer Wächter der Familie

Der Cane Corso ist bei guter Sozialisierung und Erziehung ein ausgezeichneter Begleit- und Familienhund. Seine freundliche und aufmerksame Art macht ihn zu einem perfekten Beschützer von Rudel, Haus und Hof. Der große Italiener ist mutig, Fremden gegenüber jedoch eher distanziert bis abweisend. Seine Familie hingegen liebt er innig und es ist ihm eine Herzensangelegenheit, sie zu bewachen und zu behüten.

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Steckbrief Cane Corso

  • Rasse
    Cane Corso Italiano
  • Herkunft
    Italien
  • Klassifikation
    Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde
  • Größe
    groß, Widerristhöhe 60 bis 68 Zentimeter
  • Gewicht
    40 bis 50 Kilogramm
  • Körperbau
    kräftig, athletisch, breiter Kopf, stark bemuskelt, elegant
  • Augen
    passend zur Fellfarbe, möglichst dunkel
  • Ohren
    dreieckförmig, herabhängend, breiter Ansatz
  • Fell und Farbe
    kurz; verschiedene Grautöne, Schwarz, Hirschrot, Falbfarben, gestromt, teils mit Maske
  • Besonderheiten
    Listenhund
  • Charakter
    anhänglich, gelehrig, wachsam, kinderlieb, loyal
  • Gesundheit
    anfällig für Gelenkdysplasie, Herzerkrankungen und Augenkrankheiten; an sich robuste Rasse

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Vom Kriegs- und Jagdhund zum treuen Familienhund

Der Cane Corso Italiano oder kurz Cane Corso stammt ursprünglich von der italienischen Dogge ab. Der Rassename lässt sich von den lateinischen Begriffen Cane (Hund) und Cohors (Kohorte) oder Corte (Hof, Gehöf) ableiten. Im Römischen Reich nutzte man den Hund als Kämpfer gegen wilde Tiere in den Arenen und als treuen Helfer im Krieg. Im Mittelalter kam er vor allem bei der Jagd zum Einsatz, später auch als Wach- und Hütehund. Der mutige Vierbeiner beschützte Haus und Hof vor menschlichen und tierischen Eindringlingen. Als Rasse wurde der Cane Corso im Jahr 1996 von der FCI anerkannt. Man findet diese beeindruckende Hunderasse mit dem italienischen Temperament und dem kräftigen Körperbau auch als Schutzhund und Fährtenhund bei der Polizei, wo sein intelligentes und bewegungsfreudiges Wesen optimal zum Einsatz kommen. Zudem ist er auch weiterhin für die Großwildjagd geeignet und dem Jäger ein treuer und hilfsbereiter Begleiter. Wie sein enger Verwandter, der Mastino Napoletano, gehört der Cane Corso laut Rasseportrait der FCI-Gruppe 2 mit der Sektion 2 der Molossoiden an.

Der Charakter und das Wesen des Cane Corso

Von Natur aus weist der kräftige Cane Corso viele positive Eigenschaften auf, die ihn zu einem wunderbaren Gefährten machen. Sein Wesen ist überaus loyal, freundlich, kinderlieb und verspielt. Er hat einen ausgeprägten Schutz- und Wachtrieb, der allerdings einfühlsam und konsequent geleitet werden muss. Für den anhänglichen Hund ist es selbstverständlich, seine Liebsten sowie Haus und Hof bei drohender Gefahr entschlossen zu verteidigen. Außerhalb seines Reviers ist der Cane Corso Fremden gegenüber zurückhaltend oder gleichgültig. Das A und O bei dieser Rasse sind eine optimale Sozialisierung und Erziehung, die gewährleistet, dass der gelehrige Hund seine positiven Charaktereigenschaften ausbilden und zeigen kann.

Ist ein Cane Corso ein Kampfhund?

Der Cane Corso Italiano wird in Deutschland in manchen Bundesländern als Listenhund, im Volksmund auch Kampfhund genannt, geführt. Dabei handelt es sich um Hunde, die der Gesetzgeber aufgrund ihrer Rasse als gefährlich oder möglicherweise gefährlich einstuft. Einige Menschen fragen sich daher, ob und wo Cane Corsos verboten sind. Auch wenn der Cane Corso in einigen Gebieten als Listenhund geführt wird, bedeutet dies nicht, dass die Haltung immer verboten ist. Für die Haltung der Hunde gelten jedoch gewisse Einschränkungen, wie es etwa in Bayern und Brandenburg der Fall ist. Dazu zählen etwa Auflagen wie ein Wesenstest des Hundes oder ein Hundeführerschein deinerseits.

Sind Cane Corso in Deutschland verboten?

Je nach Bundesland ist die Haltung eines Cane Corsos in Deutschland nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Wo in Deutschland entsprechende Auflagen gelten, entscheiden die jeweiligen Bundesländer selbst. Aus diesem Grund gelten in den verschiedenen Bundesländern unterschiedliche Hunde als Listenhunde. Allerdings zählen dann auch Mischlingshunde, die aus einer Verpaarung mit einem Listenhund hervorgehen, in dem jeweiligen Bundesland als „Kampfhund“.

Wie gefährlich ist ein Cane Corso?

Auch wenn der Cane Corso vom Wesen her nie grundlos aggressiv reagiert, kann sein starker Schutztrieb dazu beitragen, seine Familie sowie das Revier bedingungslos zu verteidigen. Das ist der Grund dafür, dass er in manchen Regionen als Listenhund geführt wird. Doch bei dem gemütlichen und liebevollen Charakter des Cane Corsos kann ihn bei guter Führung so schnell nichts aus der Ruhe bringen.

Ist ein Cane Corso als Familienhund geeignet?

Bei entsprechender Erziehung ist der Cane Corso ein hingebungsvoller Familienhund. Aber bedenke, dass es für ein harmonisches Zusammenleben wichtig ist, die Bedürfnisse deines Vierbeiners zu erfüllen. Dazu zählen neben genügend Bewegung und Beschäftigungsmöglichkeiten ausreichend viel Zeit und Zuwendung. Im Umgang mit Kindern ist er sanft, vorsichtig und geduldig.

Erziehung und Haltung des Cane Corso

Der Cane Corso sollte schon beim Züchter eine gute Sozialisierung erfahren. Für dich als Halter einer italienischen Dogge ist es wichtig, diese Arbeit konsequent weiterzuverfolgen. Der Besuch der Welpenstunde und der Hundeschule ist zu empfehlen, damit der Hund den Umgang mit Artgenossen und die Grundkommandos erlernt. Führe die Erziehung mit Geduld fort und der wachsame Italiener wird dir ein wunderbarer Gefährte. Der Cane Corso braucht zudem die Möglichkeit, seinem natürlichen Schutztrieb und Bewegungsdrang nachzugehen. Wenn du ihn nicht als Arbeitshund beschäftigst, musst du ihn deshalb anderweitig mit täglichen langen Spaziergängen, gemeinsamen Joggingrunden oder mit Hundesport wie Obedience auslasten. Auch die Fährtensuche gehört zu einer guten Beschäftigung, um das liebevolle Wesen des Carne Corso zu bewahren und ihm eine tägliche Aufgabe zu bieten. Aufgrund seiner Statur gehört der Cane Corso nicht in eine kleine Stadtwohnung, sondern idealerweise auf einen Hof oder in ein Haus mit einem ausbruchsicheren Garten. Der Beschäftigungsdrang sowie der Schutztrieb machen den Carne Corso zu einer Rasse, die ausschließlich in erfahrene Hände gehört. Für Stubenhocker ist er nicht geeignet. Permanente Langeweile oder übermäßiges Alleinsein können seinen Schutztrieb verstärken und zu unerwünschten Verhaltensauffälligkeiten führen. Eine weitere Eigenschaft des Carne Corso ist sein kaum ausgeprägter Jagdtrieb, weshalb die Unterordnung und das Abrufen im Gelände bei guter Erziehung als zuverlässig zu bezeichnen sind.

Er benötigt den nahen Anschluss und eine enge Bindung zu seinen Lieben und darf nicht im Zwinger oder Außengelände gehalten werden. Gerne sucht sich der sanftmütige Riese seinen Platz im Familienbett und kann zum wahren Kuschelhund mutieren. Fremde Menschen werden höflich, aber misstrauisch beäugt. An Artgenossen muss er von klein auf gewöhnt werden, und auch andere Haustiere schließt er in sein großes Herz, wenn er bereits als Welpe andere Tiere kennenlernen durfte.

Pflege und Ernährung des Cane Corso

Der Cane Corso ist ein athletischer und stattlicher Hund mit einer muskulösen Erscheinung. Rüden können eine Widerristhöhe von 68 Zentimetern bei 50 Kilogramm Gewicht erreichen. Das Fell des Cane Corsos zeigt unterschiedliche Farbvariationen von schwarz und grau bis hin zu gestromt. Die Fellpflege des Cane Corsos ist anspruchslos und beschränkt sich auf gelegentliches Bürsten. Während des Fellwechsels tust du deinem Hund aber etwas Gutes, wenn du ihn täglich von alten Haaren und Fellresten befreist.

Die richtige Ernährung beginnt bereits im Welpenalter und sollte gerade bei großen Rassen wie dem Cane Corso, dem Anatolischen Hirtenhund, der Deutschen Dogge oder dem Bernhardiner keinen hohen Proteingehalt aufweisen. Andernfalls führt das zu einem schnellen Wachstum und kann dann bei deinem Cane Corso Probleme im Knochenbau verursachen. Ansonsten benötigt er eine ausgewogene Ernährung, die optimal an seine Größe, seine Aktivität und seine persönlichen Bedürfnisse angepasst ist.

Cane Corso kaufen: Das solltest du beachten

Um einem liebevollen und gesunden Hund ein neues Zuhause zu geben, solltest du den Cane Corso bei einem seriösen Züchter kaufen, der dem von Natur aus misstrauischem Hund schon einiges mit auf den Weg gibt. Andere Menschen, Artgenossen und tägliche Umwelteinflüsse sollten für ihn keine neuen Dinge sein, und du musst die Sozialisierung vom ersten Tag an intensiv weiterverfolgen. Ein Kaufvertrag, Futter für die ersten Tage sowie die Erst-Impfungen und der Gesundheitscheck gehören bei jedem guten Cane-Corso-Züchter zum Standard. Auch steht er dir bei allen Fragen noch lange nach dem Kauf zur Seite und zeigt echtes Interesse am Wohlergehen seiner Schützlinge. Wenn du einen Cane-Corso-Welpen kaufen möchtest, ist es außerdem sinnvoll, den Welpen vorab einige Male beim Züchter zu besuchen, damit er sich schon früh an dich gewöhnen kann.

Besonderheiten des Cane Corso

Wie viele andere große Hunderassen neigt der Cane Corso zur Gelenkdysplasie. Auch Herzkrankheiten und Augenerkrankungen können bei dieser an sich robusten Rasse auftreten. Lass dir daher bei der Besichtigung der Zuchtstätte die Elterntiere zeigen und überzeuge dich vom Gesundheitszustand der Hunde.

Wenn der Cane Corso in deinem Bundesland als Listenhund geführt wird, darfst du ihn dort nur unter bestimmten Auflagen halten. Die Hundesteuer ist bei Listenhunden ebenfalls erhöht. Wende dich für den Erwerb eines Tieres dieser Rasse immer an seriöse Züchter, die Mitglied im VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) sind. Informiere dich hinreichend über die Haltebedingungen in deinem Bundesland, bevor du dich für ein Exemplar der Hunderasse Cane Corso entscheidest. Denn der Cane Corso hat es aufgrund seines liebevollen und oft falsch eingeschätzten Wesens verdient, zu erfahrenen Haltern zu kommen, die die Vorzüge seines gutmütigen Charakters erkennen und ihm ein erfülltes Familienleben bieten können.

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