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Cane Corso – treuer Wächter seines Rudels

06.05.2024 - Lesedauer: 12 Minuten

Cane Corso Hund liegt auf einer Blumenwiese

Ein Cane Corso wird bei liebevoller und konsequenter Erziehung zu einem treuen Begleiter. Lies hier, was du zu diesem Vierbeiner wissen musst.

Der Cane Corso Italiano ist bei guter Sozialisierung und konsequenter Erziehung ein ausgezeichneter Begleit- und Familienhund. Seine freundliche und aufmerksame Art macht ihn zu einem perfekten Beschützer von Rudel, Haus und Hof. Der große Italiener ist Unbekannten gegenüber eher distanziert. Dafür liebt er seine Familie umso inniger.

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Vom Kriegs- und Jagdhund zum treuen Familienhund

Der Cane Corso Italiano oder kurz Cane Corso stammt ursprünglich von der italienischen Dogge ab. Die vor allem in den süditalienischen Regionen Apulien, Kampanien und Basilikata sehr beliebte Hunderasse gehört zur Gruppe der Molosser wie der ebenfalls aus Italien stammende Mastino Napoletano. Nördlich der Alpen ist der italienische Corso-Hund aber noch recht selten anzutreffen.

Die Wurzeln von Cane Corso und Mastino Napoletano reichen bis in die Antike zurück: Sie stammen von den römischen Molosserhunden ab. Diese kräftigen Tiere traten im Römischen Reich als Kämpfer gegen wilde Tiere und Gladiatoren in den Arenen auf und zogen mit den Legionären in den Krieg. So ist es kein Wunder, dass sich der Rassename von den lateinischen Begriffen „Cane“ für Hund und „Cohors“ für Kohorte oder „Corte“ für Hof, Gehöft ableitet.

Im Mittelalter kam der Cane Corso Italiano vorrangig bei der Jagd zum Einsatz, später auch als Wach- und Hütehund. Der mutige Vierbeiner beschützte Haus und Hof vor menschlichen und tierischen Eindringlingen. Außerdem fungierte er jahrhundertelang als Treibhund großer Rinder- und Wasserbüffelherden.

Der stattliche, athletische Hund beeindruckt mit einer muskulösen Erscheinung. Rüden können eine Widerristhöhe von 68 Zentimetern bei einem Gewicht von bis zu 50 Kilogramm erreichen. Hündinnen sind meist zwischen 60 und 64 Zentimeter und wiegen zwischen 40 und 45 Kilogramm.

Heute findet man diese in Deutschland noch seltene Hunderasse mit dem kräftigen Körperbau auch als Schutzhund und Fährtenhund bei der Polizei. Hier kann der Cane Corso seine Intelligenz, seine Bewegungsfreudigkeit und seine Loyalität optimal einsetzen. Bei der Großwildjagd ist er Jägern ein treuer und hilfsbereiter Begleiter. In Süditalien wird der Cane Corso noch häufig als Wach- und Schutzhund eingesetzt.

Anerkennung durch die FCI 

Als Rasse wurde der Cane Corso 1996 zunächst provisorisch von der FCI (Fédération Cynologique Internationale) anerkannt. Die endgültige Zertifizierung erfolgte erst im Jahr 2007. Wie sein enger Verwandter, der Mastino Napoletano, gehört der Cane Corso laut Rasseporträt der FCI-Gruppe 2 mit der Sektion 2 der Molossoiden an.

Wenn dir kräftige Hunderassen wie der Cane Corso gefallen, solltest du dir auch die Rasseporträts von Bullmastiff, Fila Brasileiro und Mastiff anschauen.

Cane Corso – Charakter und Wesen

Von Natur aus weist der kräftige Cane Corso Italiano viele positive Charakterzüge auf, die ihn zu einem wunderbaren Gefährten machen. Allerdings sollten Menschen, die sich einen Cane Corso anschaffen, schon Hundeerfahrung mitbringen – für Anfänger ist er weniger geeignet.

Das Wesen des italienischen Corso-Hundes ist überaus loyal, freundlich, kinderlieb und verspielt. Nur wenig kann ihn wirklich aus der Fassung bringen. Diese stoische Gelassenheit macht diese Fellnase zu einem tollen Familienhund mit einer hohen Reizschwelle.

Gleichzeitig besitzt der imposante Vierbeiner einen ausgeprägten Schutz- und Wachtrieb, der einfühlsam und konsequent geleitet werden muss. Wenn es darum geht, sein „Rudel“ zu verteidigen, ist er überaus hartnäckig. Für den anhänglichen Hund ist es selbstverständlich, seine Liebsten sowie Haus und Hof vor drohenden Gefahren zu schützen. Außerhalb seines Reviers hingegen ist der Italiener Fremden gegenüber eher zurückhaltend und bis gleichgültig.

Das A und O bei dieser Hunderasse sind eine optimale Sozialisierung und eine konsequente Erziehung, die gewährleistet, dass der gelehrige Hund seine positiven Charaktereigenschaften ausbilden und zeigen kann.

Steckbrief Cane Corso

Rasse
Cane Corso Italiano
Herkunft
Italien
Klassifikation
Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde
Größe
groß, Widerristhöhe 60 bis 68 Zentimeter
Gewicht
40 bis 50 Kilogramm
Körperbau
kräftig, athletisch, breiter Kopf, stark bemuskelt, elegant
Augen
passend zur Fellfarbe, möglichst dunkel
Ohren
dreieckförmig, herabhängend, breiter Ansatz
Fell und Farbe
kurz; verschiedene Grautöne, Schwarz, Hirschrot, Falbfarben, gestromt, teils mit Maske
Besonderheiten
Listenhund
Charakter
anhänglich, gelehrig, wachsam, kinderlieb, loyal
Charakter
anhänglich, gelehrig, wachsam, kinderlieb, loyal
Gesundheit
anfällig für Gelenkdysplasie, Herzerkrankungen und Augenkrankheiten; an sich robuste Rasse

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Ist der Cane Corso ein Kampfhund?

Der Cane Corso Italiano wird in Deutschland in einigen Bundesländern als Listenhund geführt. Bei den sogenannten Listenhunden handelt es sich um Hunde, die der Gesetzgeber auf Ebene der einzelnen Bundesländer aufgrund ihrer Rasse als gefährlich oder möglicherweise gefährlich einstuft. Aktuell wird der Cane Corso in Bayern und Brandenburg als Listenhund geführt (Stand Juni 2023). Allerdings gehört er zur Kategorie 2, bei der eine Gefährlichkeit der jeweiligen Hunderasse lediglich vermutet wird. Als Hunde der Kategorie 1 hingegen werden Rassen bezeichnet, deren Gefährlichkeit als nicht widerlegbar gilt.

Die Tatsache, dass der Cane Corso in diesen zwei Bundesländern als Listenhund geführt wird, bedeutet nicht, dass seine Haltung verboten ist. Allerdings müssen vom Hundehalter bestimmte Auflagen erfüllt werden. Dazu zählt z. B. ein Wesenstest des Hundes, der Sachkundenachweis des Halters oder eine Haftpflichtversicherung. Nach einem bestandenen Wesenstest, dem sogenannten Negativzeugnis, sowie weiteren erforderlichen Nachweisen wird der Cane Corso nicht mehr als Listenhund angesehen und kann ohne besondere Auflagen gehalten werden.

Wie gefährlich ist ein Cane Corso?

Auch wenn der Cane Corso vom Wesen her friedfertig ist und nie grundlos aggressiv reagiert, kann sein starker Schutztrieb dazu beitragen, seine Familie sowie sein Revier bedingungslos zu verteidigen.

Sein kräftiger Körperbau, seine (Beiß-)Kraft und der ausgeprägte Beschützerinstinkt sind Gründe dafür, dass er in diesen zwei Bundesländern sowie in anderen Staaten als gefährlich eingestuft wird. Bei konsequenter und fachgerechter Führung bzw. Erziehung zeigt dieser oft sogar sehr kuschelfreudige Vierbeiner jedoch ausschließlich seinen gemütlichen, friedlichen und liebevollen Charakter.

Eignet sich ein Cane Corso als Familienhund?

Bei entsprechender Hundeerziehung erweist sich der Cane Corso Italiano als hingebungsvoller Familienhund. Im Umgang mit Kindern ist er sanft, vorsichtig und geduldig. Seine ausgeprägte Gelassenheit kommt hier voll zum Zug.

Für ein harmonisches Familienleben ist es aber wichtig, dass die Bedürfnisse dieses großen Hundes ausreichend berücksichtigt werden: Der Cane Corso braucht eine Menge Bewegung und eine artgerechte Beschäftigung sowie liebevolle Zuwendung. Das alles kostet Zeit, die du dir nehmen musst. Darauf solltest du dich einlassen, wenn du dir einen solchen großen Hund anschaffst.

Erziehung und Haltung des Cane Corso

Der Cane Corso sollte schon beim Züchter eine gute Sozialisierung erfahren. Du als Halter musst diese Arbeit dann konsequent fortsetzen, wenn dein Welpe bei dir einzieht. Der Beschäftigungsdrang sowie der Schutztrieb machen den Carne Corso zu einer Rasse, die ausschließlich in erfahrene Hände gehört.

Besuch einer Hundeschule 

Der Besuch einer Welpenschule ab der zwölften Lebenswoche ist empfehlenswert, damit deine Spürnase den Umgang mit Artgenossen und die Grundkommandos so früh wie möglich erlernt. Wie lang du die Hundeschule mit deinem Cane Corso besuchst, hängt von deinem Vierbeiner und deiner Erfahrung als Hundehalter ab:

  • Fühlst du dich in der Lage, die Erziehung und die erlernten Kommandos allein konsequent fortzuführen und zu trainieren, kann eine Welpenschule ausreichen.
  • Brauchst du hingegen noch Anleitung und Rückversicherung von einem Hundetrainer, solltest du nach den Welpenstunden weitere Kurse mit deinem Schützling besuchen.

Bekommt dein Cane Corso als Welpe und Junghund eine gute Erziehung, wird er dir ein Leben lang ein treuer und wunderbarer Gefährte sein.

Viel Bewegung

Der Cane Corso muss seinem natürlichen Schutztrieb und Bewegungsdrang nachgehen, um ausgeglichen und ausgelastet zu sein. Wenn du ihn nicht als Arbeitshund beschäftigst, solltest du ihn deshalb anderweitig auf Trab halten. Infrage kommen lange Spaziergänge in der Natur, gemeinsame Joggingrunden und kurze Radtouren. Allerdings ist der italienische Corso-Hund kein Langstreckenläufer. Mehr als 30 bis 50 Minuten solltest du mit dieser Hunderasse nicht am Stück laufen bzw. Rad fahren. Ein zu schnelles Tempo ist ebenfalls unangemessen.

Da der Carne Corso nur einen sehr gering ausgeprägten Jagdtrieb besitzt, sind das Abrufen und die Unterordnung im Gelände bei guter Erziehung in der Regel problemlos.

Tipp: Bei Hitze solltest du mit deinem Cane Corso einen Gang herunterschalten. Obwohl er aus dem tiefen Süden kommt, verträgt er hohe Temperaturen wie fast alle Hunde nicht gut. Ein schattiger, kühler Rückzugsort im Garten ist dann der beste Platz für deinen Vierbeiner.

Hundesport mit dem Cane Corso

Eine sinnvolle und abwechslungsreiche Beschäftigung kann für den Cane Corso Italiano der Hundesport sein. Besonders gut für diese Hunderasse eignen sich folgende Sportarten:

  • Obedience: Bei den Gehorsamkeitsübungen wachst ihr als Team zusammen. Dein Vierbeiner wird gefordert und muss die Übungen mit äußerster Sorgfalt ausführen. Dabei sind Konzentration und Ausdauer gefragt.
  • Fährtenarbeit: Bei der Fährtensuche folgt dein Vierbeiner einer Fährte. Die Nasenarbeit ist für Hunde anstrengend – sowohl körperlich als auch geistig. Daher stellt sie eine optimale Beschäftigung für den Cane Corso dar.
  • Mantrailing: Beim Mantrailing spürt dein Hund eine gesuchte Person auf. Es erfordert eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen deiner Spürnase und dir.

Viele Hunde dieser Rasse gehen außerdem gerne schwimmen und spielen im Wasser. Probier einfach aus, was dir und deinem Hund am meisten Spaß macht. Wichtig ist, dass ihr eure tägliche Portion Bewegung bekommt.

Cane Corso – kein Stubenhocker

Allein schon aufgrund seiner Statur gehört der Cane Corso Italiano nicht in eine kleine Stadtwohnung. Idealerweise hältst du ihn in einem Haus mit großem Garten oder auf einem weitläufigen Hof, den er bewachen kann.

Der Cane Corso ist absolut kein Stubenhocker: Permanente Langeweile oder langes Alleinsein können seinen Schutztrieb verstärken und zu unerwünschten Verhaltensauffälligkeiten wie ständigem Bellen oder Aggressivität führen.

Der familienbezogene Italiener braucht eine enge Bindung zu seinen Lieben und ständigen „Körperkontakt“. Auf keinen Fall darf er im Zwinger oder im Außengelände gehalten werden. Gerne sucht sich der sanftmütige Riese seinen Platz im oder neben dem Familienbett und kann zum wahren Kuschelhund mutieren.

Fremde Menschen werden meist höflich, aber mit Misstrauen beäugt. An Artgenossen muss er sich von klein auf gewöhnen. Auch andere Haustiere wie Katzen schließt er in sein großes Herz, wenn er sie bereits als Welpe kennenlernen durfte.

Cane Corso – Pflege

Das Fell des Cane Corso zeigt unterschiedliche Farbvariationen: von Schwarz und Grau bis zu gestromt. Die Fellpflege des Cane Corso ist anspruchslos und beschränkt sich auf gelegentliches Bürsten. Während des Fellwechsels tust du deinem Hund etwas Gutes, wenn du ihn täglich von alten Haaren und Fellresten befreist. So kommt mehr Luft an die Haut und dein Fußboden bleibt sauber.

Ernährung des Cane Corso

Die richtige Ernährung beginnt bereits im Welpenalter und sollte gerade bei großen Rassen wie dem Cane Corso, dem Anatolischen Hirtenhund, der Deutschen Dogge oder dem Bernhardiner keinen hohen Proteingehalt aufweisen. Andernfalls führt das zu einem zu schnellen Wachstum. Das kann bei einem Cane Corso schwerwiegende Probleme im Knochenbau verursachen. Außerdem solltest du folgende Aspekte bei der Ernährung deines muskulösen Vierbeiners beachten:

  • Große Hunderassen besitzen einen kürzeren Magen-Darm-Trakt als kleine. Dadurch haben sie häufiger Verdauungsprobleme und müssen auch häufiger Kot absetzen. Verfüttere daher ein besonders verdauliches Hundefutter, speziell für große Rassen.
  • Vermeide die Gabe großer Futtermengen und gib deinem Hund besser mehrere kleine Portionen am Tag. Das beugt Verdauungsproblemen, aber auch einer gefährlichen Magenverdrehung vor. Bei dieser Erkrankung dreht sich der Magen des Hundes um die eigene Achse. Dabei werden Magenein- und -ausgang abgeschnürt. Die Magendrehung ist ein medizinischer Notfall und erfordert einen sofortigen Eingriff des Tierarztes. Viele Hunde überleben die Magendrehung nicht, weil zu spät gehandelt wurde.
  • Nach einer Mahlzeit sollte dein Hund etwa zwei Stunden ruhen, um zu verdauen.

Beim Training mit deinem Cane Corso kannst du ihn mit Hundesnacks belohnen. Denk aber daran, deren Kaloriengehalt von seiner täglichen Futterration abzuziehen, damit er nicht übergewichtig wird. Der Cane Corso hat übrigens eine Lebenserwartung zwischen neun und zwölf Jahren.

Besonderheiten des Cane Corso

Abgesehen davon, dass es sich beim Cane Corso um einen sehr großen Hund handelt, der viel Auslauf und Beschäftigung benötigt, solltest du folgende Aspekte vor der Anschaffung berücksichtigen.

Veranlagung zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen: Wie viele andere große Hunderassen und insbesondere die Molosser hat der Cane Corso eine Veranlagung zur Hüftgelenkdysplasie (HD). Bei dieser Knochenerkrankung kommt es zu einer Deformation des Hüftgelenks. Dadurch haben die betroffenen Hunde Schmerzen beim Laufen und verweigern im schlimmsten Fall sogar die gemeinsame Gassirunde. Eine nicht artgerechte Haltung und eine falsche Ernährung können HD begünstigen. Außerdem sollte die Überlastung der Gelenke, z. B. durch regelmäßiges Treppensteigen, vermieden werden. Eine Haltung in einer Etagenwohnung ohne Fahrstuhl kommt nicht zuletzt deshalb keinesfalls infrage.

Zu den gesundheitlichen Problemen dieser ansonsten sehr robusten Hunderasse zählen des Weiteren Herzkrankheiten und Augenerkrankungen. Achte bei der Suche nach einem geeigneten Züchter unbedingt auf den Gesundheitszustand der Hunde vor Ort. So bekommst du einen Eindruck.

Führung als Listenhund: Wenn der Cane Corso in deinem Bundesland als Listenhund geführt wird, darfst du ihn dort nur unter bestimmten Auflagen halten. Die Hundesteuer ist bei Listenhunden ebenfalls erhöht. Informier dich hinreichend über die Auflagen für die Haltung in deinem Bundesland, bevor du dich für einen Cane Corso entscheidest.

Der kräftige und loyale Vierbeiner hat es aufgrund seines liebevollen und oft falsch eingeschätzten Wesens verdient, zu erfahrenen Haltern zu kommen, die die Vorzüge seines gutmütigen Charakters erkennen und ihm ein erfülltes Familienleben schenken

Cane Corso kaufen: Das solltest du beachten

Möchtest du diesem tollen Hund ein neues Zuhause zu geben, solltest du den Cane Corso bei einem renommierten Züchter kaufen. Seriöse Züchter findest du beispielsweise auf den Internetseiten des VDH (Verband für das deutsche Hundewesen).

Ein Welpe dieser Rasse hat allerdings seinen stolzen Preis: Die meisten Züchter verlangen für einen Cane Corso-Welpen einen Betrag ab 1.500 Euro aufwärts. Auf keinen Fall solltest du dich im Internet nach günstigeren Hunden umsehen: Diese Welpen stammen in vielen Fällen aus dem illegalen Welpenhandel. Häufig sind sie traumatisiert, ungeimpft und in einem schlechten Gesundheitszustand.

Idealerweise hat dein Züchter bereits gute Vorarbeit geleistet, was die Sozialisation des Hundes angeht, und dem von Natur aus misstrauischem Hund schon einiges mit auf den Weg gegeben:

  • Fremde Menschen, Artgenossen, alltägliche Geschehnisse, Geräusche und Gerüche sollten für deinen Vierbeiner keine neuen Erfahrungen sein.
  • Ein seriöser Züchter wird mit dir einen Kaufvertrag abschließen und dir den Stammbaum des Hundes mitgeben.
  • Damit beim Einzug in das neue Zuhause nicht direkt eine Futterumgewöhnung ansteht, versorgt dich der Züchter mit dem gewohnten Futter für die ersten Tage.
  • Alle Erst-Impfungen sowie ein Gesundheitscheck beim Tierarzt sollten außerdem bereits erledigt sein.
  • Erfahrene und seriöse Züchter bemühen sich nach Abgabe ihrer Welpen um Kontakt zu den neuen Besitzern. Sie zeigen echtes Interesse am Wohlergehen ihrer Schützlinge und stehen dir nach der Abholung deines Welpen noch mit Rat und Tat zur Seite.

Interessierst du dich für einen Cane-Corso-Welpen, solltest du frühzeitig Kontakt zu einem Züchter suchen. Besuche deinen Schützling vorab einige Male, damit ihr euch „beschnüffeln“ und kennenlernen könnt.

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