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Ein Gartenteich.

Ein Gartenteich schafft neuen Lebensraum

Ein Fischteich bringt neues Leben in den Garten. Damit die Freude daran von langer Dauer ist, gibt es bei der Einrichtung eines Teichs einiges zu beachten. Besondere Aufmerksamkeit ist dabei auf die Wasserqualität zu richten: Denn sie entscheidet maßgeblich über das Wohlbefinden des Fischbesatzes sowie über die Stabilität des teicheigenen Ökosystems.

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Gut Ding will Weile haben

Wer sich im Sommer dazu entschließt, einen Teich anzulegen und diesen im Spätsommer fertigzustellt, sollte sich mit dem Einsetzen der Fische gedulden, bis es Frühling wird. Denn das ökologische Gleichgewicht des Gartenteichs benötigt neben Wärme vor allem Zeit, um sich richtig einzupendeln. Frühestens acht bis zwölf Wochen nach der Fertigstellung des Teichs sollten nach und nach die ersten Fische einziehen. Dann haben sich die Pflanzen bereits akklimatisiert, und das Ökosystem ist stark genug, um die Exkremente der Fische in wichtige Nährstoffe umzuwandeln.

Ausschlaggebend ist die Wasserqualität

Um ganz sicherzugehen, dass der Teich bereit für den Einzug der neuen Bewohner ist, sollten Sie vorher seine Wasserwerte prüfen. Der ph-Wert sollte zwischen 6,5 und 8,5 °dKH liegen und der Kalkgehalt des Wassers nicht unter 5 °dKH, besser 6 bis 8 °dKH, sinken. Auch die Ammoniak- und Nitritwerte sollten Sie einmal zu Beginn und später in regelmäßigen Abständen überprüfen. Wasseraufbereiter können Ihnen dabei helfen, diese Werte zu erreichen, die am einfachsten mit speziellen Schnelltests zu ermitteln sind.

Ein natürliches Umfeld zum Wohlfühlen

Zu beachten ist außerdem, dass die Wassertemperatur mindestens 10 °C betragen sollte und Ihr Teich seinen Bewohnern großzügigen Platz zum Schwimmen sowie ausreichend Rückzugsmöglichkeiten bietet. Wenn ausreichend Sauerstoff im Wasser vorhanden ist und die Qualität auch sonst stimmt, werden sich deine Fische darin bestimmt wohlfühlen.

 

Zur langfristigen Vermeidung von Sauerstoffmangel bieten sich übrigens kleine Wasserfälle, Springbrunnen oder Bachläufe an. Mit dem Einsatz von Teichmuscheln können Sie die Algenbildung ebenfalls auf natürliche Weise eindämmen.

Welche Fische ziehen ein?

Viele Fischarten fühlen sich pudelwohl in einem durchschnittlichen Gartenteich, einige benötigen dazu eine spezielle Umgebung, und andere sind für die Haltung im Teich gar nicht geeignet. Bei Gartenfreunden besonders beliebt ist der Goldfisch. Bitterling, Goldorfe, Moderlieschen, Elritze und Stichling sind weitere Arten, die sich gut und gerne im Gartenteich pflegen lassen. Gleichermaßen beliebt wie der Goldfisch ist der Koi-Karpfen. Aufgrund seiner Größe sollte er aber nur in ausreichend großen Becken gehalten werden. Gleiches gilt für den Sterling, der nur in wirklich großen Teichen gehalten werden sollte.

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