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Amphibien am Gartenteich

Frösche, Kröten, Salamander und Molche sind Amphibienarten, die es sich gerne am Teichrand gemütlich machen. Wenn du dir gerade erst einen Teich angelegt hast, kannst du ziemlich sicher davon ausgehen, dass in der nächsten Zeit einige von ihnen in deinem Garten eintrudeln werden. Anderenfalls hilft nur Geduld, denn die einheimischen Amphibienarten stehen unter strengem Naturschutz.

Ein seltener Gast: der Feuersalamander

Ein seltener Gast am Gartenteich ist der Feuersalamander. Er bevorzugt fließende Gewässer, am liebsten kleine Bachläufe mit ausgeprägter Ufervegetation, in denen er sich außerhalb der Laichzeit gut verstecken kann. Wer seinen Teich am Waldrand oder in Bachnähe hat, kann durchaus mit dem Besuch des Feuersalamanders rechnen.

Ihre plakative schwarz-gelbe Färbung ist ein Warnhinweis für seine natürlichen Feinde. Aus ihren Hautdrüsen können Feuersalamander ein giftiges und übel schmeckendes Sekret absondern. Ob der Name des Feuersalamanders von der auffälligen Färbung oder von den Schmerzen beim Schleimhautkontakt herrührt, ist nicht genau geklärt.

Ein Molch kommt selten allein?

Weiter verbreitet als Salamander sind Molche. Ihnen kann man sogar mitten in der Stadt begegnen. Die scheuen Teichbewohner sind durch ihre bräunliche Färbung schwer zu entdecken, kommen aber selten allein zu Besuch. Die am weitesten verbreitete Art sind die rund 12 cm großen Teichmolche. Während ihrer Laichzeit von März bis Juni bewohnen sie stehende Gewässer aller Größen.

Minidrachen unter Wasser

Genauso groß wie der Teichmolch ist der Bergmolch. Er hat einen sehr schönen roten Bauch und ein blau marmoriertes Band an der Seite. Die Männchen sind etwas kleiner als die Weibchen und haben einen kleinen, im Gegensatz zum Teichmolch nicht unterbrochenen Kamm. Sehr selten ist der fast 14 cm große Kammmolch. Mit ihrem beeindruckenden und stark gezackten Rückenkamm erinnern die Männchen an Minidrachen unter Wasser.

Lautstarke Akteure

Im Gegensatz zu den ruhigen und lautlosen Molchen sind Frösche schon eher als lautstarke Teichmusikanten bekannt, vor allem zur Laichzeit. Doch geben nicht alle einheimischen Froscharten Konzerte. Der lauteste Sänger ist der Laubfrosch, dessen Bestand jedoch gefährdet ist und nur selten anzutreffen ist. Den viel häufigeren Grasfrosch kann man ebenso wie den Moorfrosch kaum hören, sie geben eher ein Knurren oder Blubbern von sich.

Seefrösche, Teichfrösche und Wasserfrösche sind jedoch die Lurche, die durch ihre seitlichen Schallblasen den bekannten lauten Gesang erzeugen und sich damit leider nicht nur Freunde machen. Anders als die andere Arten verlassen Sie den Teich nicht, nachdem sie ihre Laichklumpen abgelegt haben. Doch nicht nur Frösche, auch ihre nahen Verwandten die Kröten und Unken können rufen, je nach Art teils lauter oder leiser. Alle einheimischen Amphibienarten sind geschützt, der Erhalt ihrer Laichgewässer hat bei der Gartenplanung oberste Priorität.

Ein bisschen Regelmäßigkeit, bitte

Die Wanderung zu ihrem Winterquartier nehmen Frosch & Co. in der ersten kühleren Nacht im Spätsommer auf. Dazu bevorzugen sie oftmals trockenere Waldgebiete. Haben die Amphibien einen gemütlichen Ort zum Überwintern gefunden, werden sie auch nach dem nächsten Sommer dorthin zurückkehren. Vor allem Kröten überwintern auch gerne im Teich selbst.

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