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Graupapagei - intelligentes Sprachgenie

Graupapageien werden vor allem wegen ihrer Sprachbegabung und ihrer Intelligenz gehalten. Sie können mehr als 100 verschiedene Wörter erlernen, sogar Sprüche oder ganze Lieder wiederholen. Häufig ahmen sie menschliche Stimmen oder technische Geräusche täuschend ähnlich nach. Sogar der Gebrauch von Werkzeug ist bei Graupapageien in Gefangenschaft belegt.

Graupapageien können alt werden

Der Lebensraum des Graupapageis, dessen lateinischer Name „Psittacus erithacus“ lautet, sind die tropischen Regenwälder Zentral- und Westafrikas. Er ist ein typischer Baumbewohner, hält sich gern im Randbereich der Wälder zur offenen Landschaft hin auf, besucht dort auch Kulturland und Gärten, meidet aber menschliche Siedlungen. Es handelt sich um sehr gesellige Vögel, die unbedingt einen Partner brauchen.

Den Graupapagei gibt es in zwei Unterarten: der Kongo-Graupapagei und der etwas kleinere Timneh-Graupapagei. Mit etwa 28 bis 40 cm Körperlänge und einem Gewicht bis zu 490 g gehört der Kongo-Graupapagei zu den großen Papageien Afrikas. Graupapageien sind empfindlich und anspruchsvoll in Pflege und Haltung, sie können ein Alter von bis zu 60 Jahren erreichen.

Wie der Name Graupapagei schon sagt, besitzt dieser Vogel ein überwiegend graues Gefieder und je nach Unterart rote bzw. rotbraune Schwanzfedern. Das Gesicht ist weiß und um die Augen unbefiedert, das Gefieder am Kopf heller. Die Wachshaut ist weiß, der Schnabel schwarz, die Iris gelb bzw. weißgelb. Weibchen sind wie Männchen gefärbt und oft etwas kleiner. Jungtiere besitzen ein leicht braungraues Gefieder am Rücken und an den Flügeln sowie eine abweichende Schwanzfärbung. Der Graupapagei hat eine aufrechte Körperhaltung, einen kräftigen Schnabel und den papageientypischen Kletterfuß, bei dem zwei Zehen nach vorn und zwei Zehen nach hinten gestellt sind.

Legendäre Sprachbegabung

Die Sprachbegabung mancher Graupapageien ist legendär. So hat der Graupapgei Alex (geboren 1976, gestorben 2007) der Wissenschaftlerin Irene Pepperberg weltweite Berühmtheit erlangt. Pepperberg untersuchte an ihm die kognitiven Fähigkeiten von Graupapageien und bewies, dass diese Vögel nicht nur nachplappern, sondern in der Lage sind, Wörter mit den jeweiligen Gegenständen in Verbindung zu bringen. Die Sprachfähigkeit der Papageien beruht wie beim Menschen auf Bewegungen der Zunge, die Laute werden also nicht im Stimmorgan gebildet.

Graupapageien sind empfindliche, sensible und anspruchsvolle Vögel. Diese Vogelrasse zeichnet sich durch einen besonders schwierigen Charakter aus. So reagiert der Graupapagei sehr empfindlich auf Veränderungen wie plötzliches Ausbleiben seiner Bezugsperson, auf beengte räumliche Verhältnisse, auf unpassende Partnervögel oder auf Fehlprägungen. So kann ein Graupapagei ein liebevolles Familienmitglied, aber auch ein Rupfer, nervtötender Schreier oder Beißer werden. Eine optimale Haltung, ausgewogene Ernährung, konsequente Erziehung und ein gutes Fachwissen des Besitzers sind die Grundvoraussetzungen für ein glückliches Miteinander.

Steckbrief Graupapagei

Herkunft: Afrika
Größe: 28–40 cm
Gewicht: bis 490 g
Alter: 60 Jahre
Aussehen: aufrechte Haltung, kräftiger Schnabel
Gefieder: grau
Charakter: sensibel, empfindlich, schwierig
Besonderes Merkmal: sprachbegabt