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Nachtaktive Geckos halten, Aussehen des dämmerungsaktiven Leopardgecko

Geckos haben es im Laufe der Zeit zu einer Artenvielfalt gebracht, die schon fast unüberschaubar ist. Die meisten davon, nämlich ungefähr 75% aller Arten, sind dämmerungs- oder nachtaktive Tiere. Doch viele Arten davon sind auch am Tage zu sehen.

Beschreibung und Merkmale von nachtaktiven Geckos

Mit der Nachtaktivität verhält es sich bei den verschiedenen Arten sehr unterschiedlich. Viele nachtaktive Geckos kommen schon in der Abenddämmerung zum Vorschein und gehen auf Beutejagd. Andere wiederum sind ausnahmslos nachtaktiv und daher nur bei völliger Dunkelheit anzutreffen. Wieder andere Arten gehen tagsüber ein und aus, suchen kurz nach Beute und ziehen sich dann wieder in ihr Versteck zurück. Manche Arten haben sich als „Kulturfolger“ an die Veränderungen durch den Menschen angepasst und lauern nachts zum Beispiel an Hauslaternen, um vom Licht angelockte Insekten zu fangen.

Nachtaktive Geckos haben in der Regel eine etwas unauffälligere Färbung als ihre tagaktiven Artgenossen. Des Weiteren besitzen sie eine sogenannte Spalt- oder Schlitzpupille, die ihnen das Sehen in der Nacht leichter macht, da sie sich den vorherrschenden Lichtverhältnissen entsprechend anpasst. Nachtaktive Geckos sonnen sich auch manchmal tagsüber, wenn sie ihre Körpertemperatur entsprechend aufwärmen müssen.

Arten von nachtaktiven Geckos

Der wohl bekannteste nachtaktive Gecko ist der Leopardgecko. Auch der Leopardgecko ist beispielsweise immer wieder auch mal am Tage zu sehen, und seine eigentliche Aktivität beginnt nicht in der Nacht, sondern bereits in der Abenddämmerung.

Der Kronengecko, den man in den letzten Jahren zunehmend in Terrarienhaltung sieht, ist ebenfalls schon während der Dämmerung aktiv und geht dann auf Beutejagd. Im Gegensatz dazu gibt es Arten, wie zum Beispiel den Australischen Dickschwanzgecko, den Rübenschwanzgecko oder auch den Fuchsgesichtsgecko, die wirklich ausnahmslos nachtaktiv sind.

Nachtaktive Geckos im Terrarium

Jeder Halter oder Interessierte muss das selbst abwägen, ob es Sinn macht, nachtaktive Geckos zu pflegen und zu halten. Wenn du beispielsweise berufstätig bist und erst in den Abendstunden nach Hause kommst, dann ist das vielleicht ganz sinnvoll. Tagaktive Tiere ziehen sich zu dieser Zeit nämlich schon wieder zurück.

Doch auch nachtaktive Geckos benötigen Beleuchtung und somit Beheizung im Terrarium. Diese ist während der Hauptaktivitätszeit zwar abgeschaltet, doch müssen sich die Tiere, um aktiv sein zu können, an Steinen und Bodengrund aufwärmen können. Das Restlicht der Zimmerbeleuchtung ist für die Orientierung der Tiere ausreichend. Wenn du selbst mehr sehen möchtest, kannst du durchaus auch schwache „Nachtlampen“ für die Dämmerungszeit einsetzen.

Hinweis zum Artenschutz

Viele Terrarientiere stehen unter Artenschutz, weil ihre Bestände in der freien Wildbahn gefährdet sind oder in Zukunft gefährdet werden könnten. Deshalb wird der Handel teilweise gesetzlich geregelt. Allerdings gibt es inzwischen bereits viele Tiere aus deutschen Nachzuchten. Bitte erkundige dich vor dem Kauf von Tieren, ob besondere gesetzliche Bestimmungen zu beachten sind.

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