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Ein asiatischer Hausgecko.

Haltung Asiatischer Hausgecko: nachtaktiv, pflegeleicht, Anfängertier

Der Asiatische Hausgecko (Hemidactylus frenatus) ist nachtaktiv und gehört der Gattung der Halbzeher an. Viele Terrarianer, die einen Gecko halten möchten, beginnen mit dieser Art, denn das Tier ist recht anspruchslos in seinen Haltungsanforderungen. Da Asiatische Hausgeckos ausgesprochen aktiv und sehr gute Kletterer sind, können Sie sie auch intensiv bei ihrer Aktivität beobachten und so das Verhalten und die Lebensweise dieser Tiere etwas näher kennenlernen.

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Verbreitung und Lebensraum des Asiatischen Hausgeckos

Ursprünglich, wie es ja auch der Name schon sagt, war der Asiatische Hausgecko im asiatischen Raum verbreitet. Mittlerweile ist er aber auch auf vielen Inselgruppen anzutreffen, wie beispielsweise auf den Andamanen, Nikobaren, in Vorderindien, auf den Malediven, in Hinterindien, im südlichen China, in Taiwan und Japan, auf den Philippinen und auf dem Sulu- und Indoaustralischen Archipel, in Neuguinea, Australien, Mexico, auf Madagaskar und Mauritius sowie in Südafrika. Das kommt daher, weil sich diese Geckos oft auf Schiffen als blinde Passagiere eingeschlichen haben und dann in den jeweiligen Regionen heimisch wurden. Asiatische Hausgeckos sind reine Waldbewohner und leben überwiegend auf Bäumen.

Beschreibung und Merkmale des Asiatischen Hausgeckos

Hemidactylus frenatus kann eine Gesamtlänge von ungefähr 13 cm erreichen. Hiervon entfällt aber allein die Hälfte auf den Schwanz. Die Oberseite des Körpers weist eine braune Färbung mit gelb-grauen Anteilen auf. In der Nacht wird die Färbung etwas blasser, geht sogar zum Teil schon fast in Weiß über. Direkt hinter dem Schwanzansatz sieht man sechs Reihen kegelförmige und gleichzeitig stumpfe Schuppen. Der Bauch ist gelblich bis weiß und nahezu durchsichtig. Deshalb können Sie bei einem trächtigen Weibchen auch die Eier sehr gut sehen.

Klettert und versteckt sich gerne

Asiatische Hausgeckos sind echte Kletterkünstler. Sie beherrschen das Klettern perfekt und sind dabei auch sehr flink. Dank der Haftlamellen an den Zehen können sie sich so problemlos an glatten Oberflächen, Decken und Wänden fortbewegen. Auch der Asiatische Hausgecko kann, wie jede Geckoart, den Schwanz bei Bedrohung abwerfen. Dieser wächst nach einer gewissen Zeit wieder nach und kann sodann erneut abgeworfen werden. Asiatische Hausgeckos bevorzugen es, sich in kleinen Spalten, Nischen und Fugen zu verstecken. Von dort aus können sie ungefährdet Ausschau nach Beute halten und dann schnell zugreifen.

Im Licht ist die Beute

Der Hemidactylus frenatus ist zwar ein dämmerungs- und nachtaktives Tier, jedoch häufig in der Nähe von Lampen zu sehen. Da Insekten vom Licht angezogen werden, wird er hier bei seiner Jagd nach Beute oft fündig. Der Asiatische Hausgecko ernährt sich von Fliegen, Heimchen, Grillen, kleinen Würmern, Spinnen, Schaben und anderen Insekten, die er entsprechend seiner Größe bewältigen kann.

Hinweis zum Artenschutz

Viele Terrarientiere stehen unter Artenschutz, weil ihre Bestände in der freien Wildbahn gefährdet sind oder in Zukunft gefährdet werden könnten. Deshalb wird der Handel teilweise gesetzlich geregelt. Allerdings gibt es inzwischen bereits viele Tiere aus deutschen Nachzuchten. Bitte erkundigen Sie sich vor dem Kauf von Tieren, ob besondere gesetzliche Bestimmungen zu beachten sind.

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