Versandkostenfrei  ab 29 €  erreicht
Kostenlose  Rücksendung
Mehr als  13.000 Artikel
Die Bestellung ist jetzt versandkostenfrei.

Natürlich wohlfühlen mit der richtigen Streu

Dafür, dass sich Nager und andere Kleintiere auch so richtig wohl in ihrem Käfig fühlen, ist die richtige Einstreu entscheidend. Ob Holzspäne, Presspack oder Papiereinstreu, gemischt mit Stroh und Heu oder allein – der Untergrund im Kleintierkäfig ist entscheidend für das Wohlbefinden seiner Bewohner. Grundsätzlich gilt: Die Streu sollte nicht parfümiert sein, und Katzenstreu hat im Käfig auf keinen Fall etwas zu suchen. 

Besonders saugfähig: Papiereinstreu, Hanfstreu und Maispellets

Besonders saugfähig sind gute Streuarten aus Papierwolle und -flocken. Sie binden schlechte Gerüche sehr gut, und Bakterien haben es schwer, sich darauf zu vermehren. Die Streu ist besonders hygienisch, staubt kaum und eignet sich daher gut für allergische oder verletzte Tiere. In Kombination mit Heu oder Stroh eignet sich die Papiereinstreu auch für die kleinsten Nager. Wüstenmäuse und andere Buddler lieben es, sich ihre Gänge durch die Streu zu graben. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zu Stroh oder Spänen können sich die Tiere an der Papiereinstreu nicht verletzen. Ähnliche Eigenschaften weisen übrigens Hanfstreu und Maispellets auf. Da allerdings vor allem Mais besser schmeckt als Papier, sollten Sie vor der Verwendung klären, ob die Pellets Ihren Schützlingen im Zweifelsfall bekommen würden. Halten Sie die Tiere auch in der kalten Jahreszeit im Freien, müssen Sie zusätzlich für eine gute Isolation durch Heu oder Stroh sorgen.

Eine Extraportion für kleine Wühler

Wie viel Streu Ihre Tiere in ihrem Käfig brauchen, hängt weniger von ihrer Größe als von ihrem Verhalten ab. Kanninchen und Meerschweinchen reicht eine relativ dünne Schicht von maximal fünf Zentimetern Dicke vollkommen als Untergrund. Anders sieht es bei den Buddlern und Wühlern unter den Kleintieren aus. Rennmäuse und Degus sind zwar kleiner als die meisten Kaninchen oder Meerschweinchen, lieben es aber, sich durch eine 30 bis 40 Zentimeter dicke Streuschicht – gerne gemischt mit Heu oder Stroh – zu wühlen. Um die Atemwege der quirligen Tiere zu schonen, sollten Sie darauf achten, eine möglichst staubfreie Streusorte aus Mais, Hanf, Holzspan oder Papier zu verwenden. 

Für die Hygiene sind allein Sie verantwortlich

Wie oft Sie die Streu im Käfig auswechseln müssen, hängt von der Art Ihres Tieres sowie von seinen individuellen Gewohnheiten und Bedürfnissen ab. Als groben Richtwert können Sie sich merken, dass die Streu bei größeren Tieren in den Toilettenecken alle ein bis zwei Tage und der gesamte Käfiginhalt ca. einmal pro Woche erneuert werden sollte. Kleintiere, die Höhlen und Gänge in die Streu graben, möchten gerne länger etwas von ihren Bauwerken haben. Aber auch hier gibt es Unterschiede: Während Degus gerne jede Woche frische Einstreu haben möchten, reicht es der Rennmaus, wenn Sie ihren Käfiginhalt einmal im Monat komplett erneuerst. Um sicher zu sein, dass sich Ihre Schützlinge auch wirklich wohl in ihrem Zuhause fühlen, sollten Sie dazu auf jeden Fall einen Experten befragen.