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Luftfeuchtigkeit im Terrarium lebensnotwendig, mit Hygrometer messen

Neben der richtigen Temperatur im Terrarium ist auch die notwendige Luftfeuchtigkeit einer der ganz wichtigen Aspekte bei der Haltung von Reptilien. Jede Art hat hier allerdings ihre eigenen Ansprüche. Viele tropische Tiere benötigen in ihrem Terrarium eine hohe bis sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Viele Tiere werden bei einer fehlenden Luftfeuchtigkeit im Terrarium schnell krank, können eine Lungenentzündung bekommen, haben Häutungsprobleme und andere Leiden.

Die Technik zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit im Terrarium

Es gibt genügend Terrarientechnik, die zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit im Terrarium beiträgt. Ein Wasserbecken mit Wasserfall ist immer etwas für das Auge, und dein Tier nimmt auch Wasser daraus auf. Effektiver diesbezüglich aber sind die sogenannten Nebler oder Vernebler für das Terrarium. Diese Nebler sind klein und können in einem Wasserbehälter im Terrarium untergebracht werden. Durch Ultraschall erzeugen sie einen Nebel aus kleinen Wassertröpfchen. Im Handel werden auch größere Nebler mit einem Wassertank angeboten. Sie werden außerhalb des Terrariums angebracht, und der Nebel wird über einen Schlauch in das Terrarium befördert. Solche Nebler müssen aber wie alle Wasserbehältnisse regelmäßig gereinigt werden, denn ansonsten entwickeln sie sich zu regelrechten Bakterien- und Keimschleudern.

Beregnungsanlage und Blumenspritze

Beregnungsanlagen sind ebenfalls sehr gefragt und effektiv für die Regulierung der Luftfeuchtigkeit im Terrarium. Sie sorgen für den richtigen Niederschlag und die Steuerung kann über eine Zeitschaltuhr oder ein sogenannter Hygrostat, der die Luftfeuchtigkeit im Terrarium überwacht, gesteuert werden.

Eine weitere Möglichkeit ist das gewöhnliche Sprühen per Blumenspritze. Hier solltest du aber auf gute Düsen achten und nicht die Spritzen aus dem Baumarkt verwenden. Im Terraristikhandel werden genügend hochwertige Spritzen angeboten, die über ausgezeichnete Düsen verfügen. Doch auch ein solches Drucksprühgerät solltest du regelmäßig reinigen, denn auch hier vermehren sich Keime und Bakterien. Diese Variante ist jedoch eher für kleine Terrarien geeignet, für größere ist ein hochwertiger Vernebler mit Wassertank oder eine Beregnungsanlage besser.

Bodengrund wichtig für das Terrarienklima

Der wichtigste Faktor für ein gutes Terrarienklima und kontinuierlich ausreichende Feuchtigkeit ist jedoch der Bodengrund. Selbst bei Wüstenterrarien sollte dieser in der Tiefe stets leicht klamm sein. Hier ist jedoch, abhängig von der Art des Substrats, darauf zu achten, dass sich kein Schimmel oder sogar Staunässe bildet.

Luftfeuchtigkeit messen

Die Luftfeuchtigkeit im Terrarium kannst du mit einem sogenannten Hygrometer, das einfach an die Seitenwand geklebt wird, oder mit einem digitalen Hygrostat messen. Ein Hygrostat ist für große Terrarien gut geeignet, für kleinere reicht ein analoges Hygrometer.

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