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Katze liegt auf Schreibtisch neben Laptop

Homeoffice mit Katze: So funktioniert das Miteinander am Schreibtisch

Immer mehr Menschen arbeiten Zuhause. Doch Homeoffice mit Katze kann zu einer echten Herausforderung werden. Wir verraten Ihnen Tipps und Tricks für den neuen Joballtag.

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Corona hat die Arbeitswelt nachhaltig verändert. Bevor die weltweite Pandemie uns alle in Atem hielt, verließen die meisten von uns morgens das Haus, um ins Büro, die Agentur oder die Werkstatt zu gehen, und kamen abends nach getaner Arbeit wieder. Nun sind so viele Menschen von Zuhause aus tätig wie noch nie. Ein Trend, der auch nach Corona bestimmt nicht wieder ganz verschwinden wird.

 

Für viele ist das Homeoffice eine große Umstellung. Zähneputzen, duschen, sich in den Businesslook schmeißen und dann ab ins Auto oder die U-Bahn? Jahrelange Routinen fallen plötzlich weg. Vom Bett zum Schreibtisch sind es nur noch ein paar Meter. Manche schaffen es anfangs bis Mittag nicht mehr aus dem Schlafanzug.

Warum kann Homeoffice mit Katze zum Problem werden?

Doch nicht nur für uns ist auf einmal alles neu: Auch für unsere Katzen ist der Alltag völlig anders. Sie sind es gewöhnt, einen Teil des Tages ohne ihre Besitzer zu verbringen. Für diese Zeit haben sie ihre eigenen Routinen entwickelt: Sie drehen eine Runde durch ihr Revier – ob in der Wohnung oder als „Freigänger“ auch draußen –, machen hier und da ein Nickerchen oder beobachten vom Fensterbrett aus die Menschen auf der Straße. Doch nun sind Sie plötzlich wieder Teil ihres Alltags – und „stören“ sie in ihren Gewohnheiten. Damit es nicht zu Problemen kommt, muss also eine neue Routine her.

Frau am Schreibtisch mit Katze

Wie reagiert meine Katze, wenn ich im Homeoffice bin?

Zunächst wahrscheinlich gar nicht. Schließlich ist sie es ja auch von den Wochenenden gewohnt, dass Ihre Besitzer über einen längeren Zeitraum am Stück zuhause sind. Erst nach einiger Zeit wird sie merken: Hoppala, da stimmt was nicht! Die Reaktion darauf, dass Sie jetzt fast immer in ihrer Nähe sind, kann je nach „Katzentyp“ unterschiedlich ausfallen:

  1. Die anhängliche, sehr menschenbezogene Katze: Für diesen Katzentyp ist Ihre Homeoffice-Situation das Paradies auf Erden! Endlich hat sie immer jemanden um sich herum, der ihr Aufmerksamkeit schenkt. Die Freude darüber kann sich darin äußern, dass sie ständig auf Ihren Schoß will, immer wieder um Ihre Beine streicht und Ihre Telefonkonferenzen mit einem lautstarken Gemaunze stört.
  2. Die autarke Katze: Sie sind eher Untermieter*in Ihrer Katze? Dann wird sie vielleicht genervt reagieren, wenn sie ihr Reich dauerhaft mit Ihnen teilen muss. Wahrscheinlich wird sie aber einfach weiterhin ihr Ding machen und sich darin keineswegs stören lassen – und Sie dabei weitestgehend ignorieren.

Ihr Stubentiger gehört zu Typ 1? Dann wird das Homeoffice mit Katze wahrscheinlich eine Herausforderung. Es gibt aber einige Tricks wie ein friedliches Miteinander möglich ist.

Wie gestalte ich meinen Arbeitsalltag im Homeoffice mit meiner Katze?

Katzen lieben Routine noch mehr als wir Menschen. In der ersten Zeit im Homeoffice neigen viele aber dazu, Routinen über den Haufen zu werfen. Das ist ein Fehler! Machen Sie sich Gedanken, wie Sie Ihren neuen Arbeitsalltag am sinnvollsten strukturieren können. Davon profitieren nicht nur Sie, sondern auch Ihr Tier.

Checkliste Arbeitsalltags mit Katze im Homeoffice

  • Ziehen Sie sich vollständig an und machen Sie sich fertig, bevor Sie starten.
  •  Frühstücken Sie am Frühstückstisch und nicht am Schreibtisch und gönnen sich eine erste Tasse Kaffee oder Tee.
  • Legen Sie eine Uhrzeit fest, zu der Sie am Schreibtisch sitzen wollen.
  • Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit für Ihre Mittagspause – zur immer gleichen Zeit. Essen Sie am Tisch und machen Sie danach vielleicht einen kleinen Spaziergang.
  • Machen Sie immer ungefähr zur gleichen Zeit Feierabend. Fahren Sie Ihren Computer herunter, um den Arbeitstag abzuschließen.

Anschließend überlegen Sie sich, an welchen Stellen Sie etwas Zeit für Ihre Katze integrieren können. Das kann eine ausgiebige Runde Spielen nach dem Frühstück sein. Oder eine Kraul-Einheit in der Mittagspause.

Katze liegt auf Schoss während Frau am Schreibtisch arbeitet

Wie kann ich meine Katze im Homeoffice beschäftigen?

Sie stört durch laute Geräusche, springt auf den Schreibtisch oder legt sich auf die Tastatur? Wenn man sie aussperrt, kratzt sie an der Türe oder miaut herzzerreißend? Zuhause zu arbeiten kann dann zu einer echten Herausforderung werden! Klar, Homeoffice mit Katze kann auch lustig sein, wenn sie zum Beispiel partout beim Zoom-Meeting mitreden will. Aber auf Dauer ist das natürlich nicht tragbar.

 

Damit konzentriertes Arbeiten möglich ist, hilft es, die Katze an Ihrer Arbeit „teilhaben“ zu lassen. Schaffen Sie ihr ein gemütliches Plätzchen nah bei Ihrem Schreibtisch und bauen Sie ihr in einer Schachtel oder einem Körbchen ein kleines Bett. So kann sie nahe bei Ihnen sein und sich ab und zu eine kleine Streicheleinheit abholen – ohne Sie bei Ihren Aufgaben zu stören.

Doch wie schafft man es, dass der kleine Tiger dort auch bleibt?

  • Sinnvoll ist es auf jeden Fall, die Katze vor dem Gang an den Computer erst einmal „auszupowern“. So ist sie vielleicht müde, macht erstmal ein Schläfchen und Sie können in Ruhe starten.
  • Ist sie wach und will zu Ihnen auf den Schoss, beschäftigen Sie sich kurz mit ihr, weisen ihr dann aber bestimmt wieder ihrem Platz zu.
  • Wenn sie sich in ihr Bettchen zurückzieht, wird sie mit einem Leckerli für Katzen belohnt.
  • Falls sie dennoch immer wieder stört, ignorieren Sie sie konsequent.
  • Nach einiger Zeit wird sie ihren Platz akzeptieren.

Tipp: Eine tolle Möglichkeit, um die Katze von Ihnen und Ihrer Arbeit abzulenken, ist ein neuer Kratzbaum. Möchten Sie Ihren Kratzbaum selbst bauen, finden Sie hier die passende Anleitung dazu.

 

Kratzbaum selber bauen

Tipp der Redaktion:
So eine Computertastatur ist ein interessantes Spielzeug. Verlassen Sie kurz Ihren Schreibtisch, speichern Sie Ihre Arbeit unbedingt vorher ab. Nicht dass kleine Katzenpfoten versehentlich alles löschen!

 

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