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Eine grau Ratte sitzt draußen auf ein Stück Holz.

Die Ratte: Einserschülerin unter den Nagern

Wer sein Leben mit Ratten teilt, dem droht keine Langeweile. Denn Ratten sind die Einserschüler unter den Nagern: unglaublich intelligent und lernwillig. Als Haustier wird die Ratte immer beliebter. Sie stammt von der braunen Ratte, genauer gesagt von einer Albinovariante derselben ab. Diese wurde im vorigen Jahrhundert in ihrem natürlichen Lebensraum in Großbritannien entdeckt.

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Die Ratte als Haustier

Als Haustier wird die Ratte immer beliebter. Sie stammt von der braunen Ratte, genauer gesagt von einer Albinovariante derselben ab. Diese wurde im vorigen Jahrhundert in ihrem natürlichen Lebensraum in Großbritannien entdeckt.

 

Ratten sind außergewöhnlich intelligent und freuen sich über Herausforderungen und Aufgaben. Allerdings müssen Sie Ihren Ratten auch den richtigen Lebensraum bieten, damit sie ihr Potenzial nutzen können und sich wohlfühlen.

Soziale Ratten möchten nicht allein sein

Bei der Haltung von Ratten müssen Sie berücksichtigen, dass diese Nager sehr soziale Tiere sind, je größer die Gruppe, desto wohler fühlen sie sich. Halten Sie daher nie eine Ratte allein, geben Sie ihr immer gleichgeschlechtliche oder kastrierte Partner zur Seite, um Nachwuchs zu vermeiden. Am besten gewöhnen Sie Ihre Nager in jungen Jahren aneinander. Innerhalb der Rattengruppe herrscht eine strenge Rangordnung, und das eigene Revier wird verteidigt. Wenn Sie daher erwachsene Tierchen miteinander vergesellschaften möchtest, machen Sie das immer in einem neuen, für alle Ratten unbekannten Käfig.

Der Rattenkäfig: Groß muss er sein

Ratten brauchen Platz! Sie brauchen daher einen geräumigen und spannend eingerichteten Käfig, am besten mit mehreren Etagen. Für eine kleine Gruppe von mindestens drei Tieren, sollte der Käfig eine Grundfläche von mindestens 100 x 60 cm und eine Höhe von 90 cm haben. Mehr Tiere brauchen natürlich auch mehr Platz. Der Käfig darf weder in der prallen Sonne noch in der Zugluft stehen. Wenn Sie Ihrer Ratte nach ein paar Tagen Eingewöhnungszeit mithilfe von kleinen Leckereien zähmen, können Sie sie bald auch in rattensicherer Umgebung frei laufen lassen. Das ist für die bewegungsfreudigen und cleveren Tiere sehr wichtig. Halten Sie Ratten außerdem mit kleinen Tricks und Spielchen körperlich und geistig fit.

Das richtige Futter für Ihre Ratten

Die Ernährung Ihrer Ratten sollte möglichst abwechslungsreich sein – Ratten sind kleine Feinschmecker. Als Grundfutter nehmen Sie am besten Rattenfutter. Dazu verwöhnen Sie Ihre Tiere täglich mit frischem Obst, Gemüse und Kräutern. Wöchentlich gibt es Mehlwürmer, Quark oder ein hart gekochtes Ei. Seltene Leckerbissen sind gekochte Kartoffeln, Reis, Nudeln, Nüsse oder hartes Brot. Täglich eine gute Portion Heu beugt Verdauungsstörungen vor. Aber Achtung, dass Sie Ihre Ratten nicht überfütterst – sie können schnell dick und dadurch krank werden.

Gesundheit der Ratten im Blick habe

Überhaupt sollten Sie sich regelmäßig Zeit für einen Gesundheits-Check Ihrer Ratten nehmen. Beobachten Sie ihr Verhalten: Sind sie fit und agil, ist dies ein gutes Zeichen. Sie sollten außerdem ein glänzendes Fell, große Augen und saubere Näschen haben. Wirkt eines Ihrer Haustiere krank, hat Durchfall, gesträubte Haare oder verkrustete Augen oder Nase, müssen Sie zum Tierarzt. Auch wenn die Zähne zu lang sind, denn sonst können Ihre Ratten nicht mehr fressen.

Eine weißgraue Ratte auf schwarzen Hintergrund.

Steckbrief Ratte

  • Größe
    21–28 cm plus langer Schwanz
  • Gewicht
    Geburtsgewicht 5–7 g, ausgewachsen 250–550 g
  • Herkunft
    China
  • Lebenserwartung
    1,5–3 Jahre
  • Geschlechtsreife
    4.–6. Lebenswoche
  • Säugezeit
    3 Wochen
  • Würfe pro Jahr
    bis zu 9
  • Tragzeit
    21–24 Tage
  • Rattenarten
    Wanderratte mit fünf Farbvarianten
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