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Futterarten im Vergleich: Nassfutter, Trockenfutter oder Rohfutter?

Das Angebot an Futter für Hund und Katze ist groß. Neben den Vorlieben und Bedürfnissen des Tieres spielt auch der Lebensstil des Halters eine Rolle.

Trockenfutter für den Hund oder die Katze? Oder lieber Nass- oder Rohfutter? Das Angebot ist groß und die Auswahl vielfältig, da fällt es oft schwer, die Übersicht zu behalten. So mancher fragt sich daher, ob er seinem Hund Nassfutter oder Trockenfutter in den Napf füllen soll. Oder möchten Sie für Ihren Hund oder Ihre Katze lieber Rohfutter verwenden?

Natürlich möchte jeder Hunde- und Katzenhalter das Beste für seinen geliebten Vierbeiner. Die gute Nachricht: Tiernahrung, die im Handel als „Alleinfuttermittel“ für Hunde oder Katzen deklariert ist, enthält alle wichtigen Nährstoffe, die unsere Haustiere benötigen. 

Doch die individuellen Bedürfnisse des eigenen Haustiers möchte man auch bedenken. Einer Katze Trockenfutter anzubieten, die gewohnheitsmäßig wenig trinkt, ist keine gute Idee. Hier sollten sie im Sinne der Gesundheit der Katze auf Nassfutter umsteigen oder einen Mix aus beidem füttern.

Tipp: Ihr Vierbeiner bekommt Nassfutter und leidet an Zahnproblemen? Wechseln Sie einfach mal die Futterart: Bei Hunden kann Trockenfutter gegen Zahnstein helfen!

Stimmen Sie das Futter auf die Bedürfnisse ab

Bei Hunden mit Zahnstein kann dagegen die Gabe von Trockenfutter genau das Richtige sein, weil der Zahnabrieb durch das Kauen solche Beläge vermindert. Und letztlich muss die Futterart auch zum Lebensstil und zur Überzeugung des Menschen passen. Die Rohfleischfütterung (BARF) beispielsweise ist zwar aufwendig und man muss sich vorab viel Wissen aneignen, hier kann man aber dafür die Proteinquelle und die Qualität des Futters selbst bestimmen.

  • Trockenfutter: geringer Aufwand, erhöhter Wasserbedarf , hoher Zahnabrieb, Kauapparat wird gestärkt, Futtermenge ist geringer wegen hoher Nährstoffdichte

  • Nassfutter: geringer Aufwand, kaum erhöhter Wasserbedarf, geringer Zahnabrieb, Kauapparat wird wenig beansprucht, Futtermenge muss höher sein aufgrund geringer Nährstoffdichte

  • Rohfutter: hoher Aufwand, kein erhöhter Wasserbedarf, hoher Zahnabrieb (wenn Knochen verfüttert werden), Kauapparat wird gestärkt (wenn Knochen und Knorpel verfüttert werden), Futtermenge ist abhängig von den einzelnen Komponenten

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