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Haben Tiere Frühlingsgefühle?

23.05.2024 - Lesedauer: 3 Minuten

Zwei Schwäne auf einem Gewässer

Zwei Schwäne auf einem Gewässer

Endlich ist er da: der Frühling! Nicht nur wir Menschen haben sehnsüchtig darauf gewartet, auch die Tierwelt blüht förmlich auf. Manche Tiere haben regelrecht Frühlingsgefühle. Doch warum ist das so? Ein Aspekt scheint dabei eine besondere Rolle zu spielen.

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Frühlingserwachen: Die Rolle des Tageslichts

Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und die ersten Blumen blühen. Mit dem Einzug des Frühlings und dem Erwachen der Natur liegt eine spürbar veränderte Stimmung in der Luft.

Wissenschaftlich betrachtet gibt es verschiedene biologische Faktoren, die zu den allseits bekannten Frühlingsgefühlen beitragen können. Zum Beispiel die Anzahl der Tageslichtstunden: Je länger die Tage, desto bessere Voraussetzungen hat der Körper, um Vitamin D zu produzieren. Das wirkt sich häufig positiv auf unser Wohlbefinden aus.

Licht und Sonne können außerdem die Produktion von Sexualhormonen ankurbeln. Laut Ansicht vieler Forschender sind die wärmenden Sonnenstrahlen also definitiv ein Grund für gesteigerte Lust und Aktivität.

Unsere „Frühlingsgefühle“ sind aber laut wissenschaftlichen Untersuchungen nicht allein auf Hormone und Biologie zurückzuführen. Hinzu kommen soziale und kulturelle Faktoren, zum Beispiel die Vorstellung vom Frühling als Zeit der Erneuerung und des Neubeginns.

Love is in the air: Ausnahmezustand im Tierreich

Nicht nur viele Menschen, sondern auch einige Tiere zeigen im Frühling ein verstärktes „Interesse am Gegenüber“ und können durchaus als frühlingsverliebt bezeichnet werden. Das hat die Natur clever eingerichtet. Im Frühjahr verbessern sich für viele Lebewesen die Bedingungen für die Fortpflanzung. Zum Beispiel durch steigende Temperaturen und ein üppigeres Nahrungsangebot.

Studien haben gezeigt: Die zahlreicheren Tageslichtstunden führen zu einem Anstieg der Hormone, die unter anderem mit der Fortpflanzung zusammenhängen – zum Beispiel das „Glückshormon“ Serotonin und die „Aktivitätshormone“ Dopamin und Noradrenalin. Gleichzeitig wird die Produktion des Schlafhormons Melatonin zurückgefahren.

Viele Tiere, darunter Vögel, Reptilien und einige Säugetiere, zeigen im Frühling ein verstärktes „Imponiergehabe“. Ihr Balzverhalten soll die Aufmerksamkeit des anderen Geschlechts auf sich ziehen und männliche Rivalen in Schach halten. Auch bei einigen Insektenarten ist das Paarungsverhalten ab März besonders ausgeprägt.

Zugvögel kehren aus ihren Winterquartieren zurück. Frosch, Igel und Eichhörnchen beenden ebenfalls den Wintermodus und machen sich bereit für aufregendere, aktivere Zeiten. Katzen werden fast immer im Frühjahr rollig, und auch viele Hündinnen sind läufig. Besitzer:innen von unkastrierten Rüden beobachten dann besonders häufig regelrechten Liebeskummer bei ihren aufgeregten Fellnasen.

Nicht alle Tiere reagieren auf die Jahreszeiten

Doch wie so oft gilt: Jedes Tier ist anders und die Bandbreite an Reaktionen – oder eben Nichtreaktionen – auf den beginnenden Frühling ist bemerkenswert. Manche Tiere lassen die wechselnden Jahreszeiten eher kalt. Bei ihnen sind die Fortpflanzungszyklen weniger saisonal bedingt oder nicht so offensichtlich ausgeprägt. Zum Beispiel können sich einige Fischarten das ganze Jahr über vermehren.

Auch manche Säugetiere gehen ganzjährig auf Partnersuche. Schimpansen und Gibbons können beispielsweise das ganze Jahr über Nachwuchs zeugen. Delfine haben keinen spezifischen Fortpflanzungszeitraum, ebenso wenig wie Robben. Der Frühling hat bei ihnen keinerlei Einfluss auf die Zahl der Nachkommen. Damit sind sie uns Menschen offenbar gar nicht so unähnlich. Denn Studien zufolge stehen unsere „Frühlingsgefühle“ in keinem Zusammenhang mit der Geburtenrate. Die meisten Babys kommen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt zwischen Juli und September zur Welt, werden also im Herbst und Winter gezeugt.

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