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Filtermaterialien für den Gartenteich: Watte, Kies und Co.

Ein Gartenteich verfügt über einen eigenen biologischen Stoffkreislauf. Bei einem hohen Fischbesatz oder bei besonders kleinen Teichen sollte ein Filter diesen Kreislauf unterstützen. Dies geschieht mithilfe einer Pumpe, die das Wasser umwälzt und die unterschiedlichen Wasserschichten vermischt. Zusätzlich muss er mit speziellen Filtermaterialien ausgestattet sein, die entscheidenden Einfluss auf die Wasserqualität haben.

Biologische Teichfiltermedien

Biologische Filtermedien sind Materialien, deren Oberflächenstruktur die Ansiedlung von Bakterien unterstützt. Je rauer und poröser ein Material ist, desto größer ist die Ansiedlungsfläche für die für die Filterung wichtigen Bakterien. Als biologisches Filtermaterial kann spezielles Filtersubstrat aber auch Schaumstoff, poriger Kies oder Filterkohle verwendet werden. Zu den am häufigsten verwendeten biologischen Filtermedien zählt die Japanmatte. Sie besteht aus Hunderten von Fasern, die nitrifizierenden Bakterien eine große Oberfläche bieten.

Mechanische Filtermedien für den Gartenteich

Die mechanischen Filtermedien entfernen grobe Schmutzpartikel wie beispielsweise Schwebstoffe aus dem Wasser. Zu den am häufigsten verwendeten Materialien zählen Schaumstoffschwämme, Vlieseinlagen und verschiedene Filterwatten sowie Sandfilter. Die Wirkung mechanischer Filtermedien ist einfach: Sie saugen den Schmutz förmlich aus dem Wasser und halten ihn rückstandslos fest. Wenn sich die Leistung des Filters verringert, müssen die mechanischen Filtermedien gereinigt oder ausgetauscht werden.

Biologisch, mechanisch oder chemisch?

Filterbürsten zählen zu den Filtermaterialien, die sowohl die biologische als auch die mechanische Filterung leisten. Gleiches gilt für den Mineralstoff Zeolith, wobei dieser Stoff zusätzlich chemisch filtert. Zeolith wird vor allem eingesetzt, um Schwermetalle aus dem Wasser zu binden. Es darf nicht gemeinsam mit Salz in den Teich gegeben werden, da die beiden Stoffe ihre Eigenschaften gegenseitig aufheben. Des Weiteren gibt es verschiedene Filtermedien, die helfen, z.B. Nitrat oder Phosphat aus dem Wasser zu entfernen.

Die richtige Dosierung bei der Teichpflege

Filtermaterialien sollten auf keinen Fall klinisch rein werden, besser ist wenn du sie nur grob reinigst. Bleibt etwas Schmutz zurück, können möglichst viele Bakterien des Teichfilters erhalten bleiben. Vollständiger Wechsel der Bestandteile des Filters sollte erst dann erfolgen, wenn die Teile sehr dreckig sind. Normalerweise genügt es vollkommen, die Filtermaterialien mit etwas Teichwasser abzuspülen. Geschwindigkeit ist auch bei der Reinigung entscheidend. Wenn du den Filter anhältst sterben bereits viele Bakterienstämme ab, was du unbedingt vermeiden solltest.

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