Versandkostenfrei  ab 29 €  erreicht
Kostenlose  Rücksendung
Mehr als  13.000 Artikel
Die Bestellung ist jetzt versandkostenfrei.
hund-st-giftige-lebensmittel-weihnachtszeit.jpg

Giftige Lebensmittel für Hunde in der Weihnachtszeit

In der Weihnachtszeit, wenn alles festlich geschmückt ist und es an allen Ecken nach köstlichem Weihnachtsgebäck duftet, wollen viele Tierhalter nicht nur sich selbst sondern auch ihre treuen Begleiter daran teilhaben lassen.

Vielen Hunden läuft das Wasser im Mund zusammen beim Anblick des knusprigen Gänsebratens und aller Düfte die aus der Küche kommen. Und wer kann dem traurigen Hundeblick schon widerstehen. Was gut gemeint ist, endet dann oft mit der Fahrt zum Tierarzt, denn Verpackungsmaterial, Weihnachtskugeln und Lametta sind kein Spielzeug und Bratenreste, Plätzchen und Lebkuchen gehören erst recht nicht in den Hundenapf.

infografik-weihnachten-sicher-feiern-mit-Hund_opt.jpg
Weihnachtszeit: Hier droht Gefahr für Ihren Hund
Fotolia_74187499_M-176.jpg

Duftöle, Räucherkerzen und Duft- Potpourri

Ätherische Essenzen können bei Haustieren starke Vergiftungen verursachen. Bei Hunden können Schleimhautreizungen und Magen-Darm-Beschwerden, teilweise auch in Form von Krämpfen auftreten.

Symptome: Atemnot, Magen-Darm-Beschwerden, Krämpfe

Gefahr: Vergiftungen

Fotolia_28916850_M-176.jpg

Geschenke (Verpackung)

Geschenkverpackungen, wie Geschenkpapier, Schleifen und Bänder können einige Gefahren mit sich bringen. Beispielsweise können sich Hunde beim Spielen mit dünnen Bändern strangulieren. Außerdem hat das Verschlucken von Geschenkpapier nicht selten Verdauungsstörungen oder sogar Vergiftungserscheinungen zur Folge.

Symptome: Verdauungsstörungen, Atemnot

Gefahr: Vergiftungen, Verletzungen

Fotolia_128182482_M-176.jpg

Glas-Weihnachtskugeln

Haustiere spielen oft mit der interessant glitzernden Weihnachtsdekoration. Weihnachtsbaumkugeln aus Glas können dabei sehr leicht zerbrechen. Die Scherben bergen für die empfindlichen Pfoten der Vierbeiner eine hohe Verletzungsgefahr.

Symptome: Blutige Pfoten, offene Stellen am Körper

Gefahr: Verletzungen

Fotolia_169186697_M-176.jpg

Hefeteig

Christstollen und andere Weihnachtsbackwaren werden häufig aus Hefeteig zubereitet. Da Hefeteig stark aufgeht, sollte der Teig niemals an Hunde verfüttert werden, da es sonst zu schmerzhaften Blähungen kommen kann.

Symptome: schmerzhaftes Völlegefühl, Blähungen

Gefahr: Risse im Magen oder Darmdurchbruch

Fotolia_119437859_M-176.jpg

Kerzen & Teelichter

Kerzen sollten grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt brennen. Doch vor allem wenn Tiere im Haus sind sollte man besonders darauf achten, da der Vierbeiner schnell mal eine Kerze umstoßen kann. Auf echte, brennende Kerzen am Weihnachtsbaum sollte bei der Anwesenheit von frei laufenden Haustieren am besten verzichtet werden (Brandgefahr). Wird Kerzenwachs von Hunden verschluckt, kann dies zu Verstopfungen führen. Außerdem wirken die darin enthaltenen Farb- und Duftstoffe reizend. Auch das Aluminium von Teelichtern ist sehr scharfkantig und damit gefährlich für die Vierbeiner.

Symptome: Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Fieber, Verbrennungen

Gefahr: Blockade der Atemwege, Magen- oder Darmverschluss

Fotolia_91494054_M-176.jpg

Lametta

Lametta kann bleihaltig und deswegen giftig für Hunde sein, wenn sie es versehentlich verschlucken. Am besten Sie verzichten aus diesen Gründen komplett auf Lametta im Haus. Sollte Ihr Hund dennoch einmal Lametta verschlucken und Anzeichen von Atemnot zeigen, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Außerdem können sich die Hunde beim Spielen im Lametta verheddern und sich so verletzen.

Symptome: Atemnot

Gefahr: Vergiftungen, Verletzungen

Fotolia_168964420_M-176.jpg

Lebkuchen

Lebkuchen enthalten meistens Kakao, sowie Gewürze, wie etwa Zimt und Muskatnuss. Daher kann ein Verzehr für Hunde aufgrund des Kakaogehaltes gesundheitsschädlich oder sogar tödlich sein.

Symptome: Erbrechen, Durchfall, Pulsbeschleunigung, Zittern, Krämpfe, Atembeschwerden

Gefahr: Vergiftung, Tod

Fotolia_107420703_M-176.jpg

Muskatnuss

Muskatnüsse werden häufig in Weihnachtsgebäck verarbeitet. Der Verzehr kann bei Hunden zu Zittern und Krämpfen führen und sogar tödlich enden.

Symptome: Zittern, Krämpfe

Gefahr: Tod

Fotolia_139507321_M-176.jpg

Pflanzen wie Weihnachtsstern, Misteln oder Christrosen

Pflanzen wie der Weihnachtsstern, Misteln oder Christrosen dürfen von Hunden nicht angeknabbert werden. Der Verzehr kann Vergiftungserscheinungen wie z.B. starke Schleimhautreizungen, Magenbeschwerden mit Krämpfen, sowie Lähmungen und Absinken der Körpertemperatur herbeiführen.

Symptome: Kratzen und Brennen im Mund- und Rachenraum, Durchfall und Erbrechen

Gefahr: Vergiftung

Fotolia_168993315_M-176.jpg

Plastik- & Metall-Deko

Genau wie Glaskugeln können Deko-Artikel aus Plastik und Metall für Hunde gefährlich sein. Sie enthalten giftige Substanzen und können sowohl die Atemwege, als auch den Magen und den Darm verschließen, wenn sie verschluckt werden.

Symptome: Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Fieber

Gefahr: Blockade der Atemwege, Magen- oder Darmverschluss

Fotolia_166289615_M-176.jpg

Plätzchen

Plätzchen werden aus vielen verschiedenen Zutaten, vor allem Zucker, Nüsse und Schokolade hergestellt. Viele der Plätzchen-Zutaten sind für Hunde extrem schädlich. Daher sollten Hunde weder rohe noch gebackene Plätzchen fressen.

Symptome: Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Atemnot und Krämpfe

Gefahr: Stopp der Zellatmung, was zur inneren Erstickung führt

Fotolia_64632333_M-176.jpg

Rosinenbrötchen

Beim Verzehr von Rosinen sowie Weintrauben kann bei einigen Hunderassen der Giftstoff Oxalsäure zu tödlichem Nierenversagen führen. Bereits kleine Mengen können Vergiftungserscheinungen führen.

Symptome: Magenkrämpfe, Erbrechen, Durchfall und Lethargie

Gefahr: Nierenversagen

Fotolia_163971547_M-176.jpg

Sprühschnee

Sprühschnee sieht an Fenstern dekorativ aus. Ist man jedoch Hundebesitzer, sollte man auf den Einsatz von Sprühschnee gänzlich verzichten, da dieser bereits in kleinen Mengen giftig für Hunde ist.

Symptome: Atemnot

Gefahr: Vergiftungen

Fotolia_100334743_M-176.jpg

Streusalz & Frostschutzmittel

Wenn draußen der Schnee leise rieselt und sich die ersten Eiskristalle bilden schlagen Kinderherzen höher: Schlittenfahren, Eislaufen und Schneemänner machen die Weihnachts- und Adventszeit erst perfekt. Damit es für Autofahrer aber nicht zur Rutschpartie wird, werden Streusalz und Frostschutzmittel großflächig eingesetzt. Oft wird Streusalz mit Ethylenglycol versetzt, welches bereits in einer sehr geringen Menge für Hunde giftig ist. Auch in Frostschutzmitteln wird Ethylenglycol verwendet.

Symptome: Erbrechen, torkelnder Gang, beschleunigte Atmung und Krämpfe

Gefahr: schweren Nierenschäden, tödliches Nierenversagen

Fotolia_55156129_M-176.jpg

Tannennadeln

Tannennadeln vom Weihnachtsbaum oder Adventskranz sind für die meisten Haustiere sehr gut erreichbar. Der Verzehr ist für Hunde jedoch sehr schädlich, da sie ätherische Öle enthalten. Es kann langfristig zu lebensgefährlichen Leber- und Nierenschäden kommen.

Symptome: Symptome für Lebererkrankungen können Abmagerung, Schwäche, kolikartige Schmerzen, Empfindlichkeit gegenüber Lichteinwirkungen, starkes Schwitzen und Temperaturanstieg sein.

Gefahr: Leber- und Nierenschaden

Fotolia_92220956_M-176.jpg

Weihnachtsgans

Essensreste sollten grundsätzlich nicht an Hunde verfüttert werden. Die Reste einer Weihnachtsgans sind jedoch besonders gefährlich für Hunde. Zerbeißen Hunde die darin enthaltenen Knochen und schlucken kleinere scharfkantige Stückchen herunter, können diese sowohl Luft- und Speiseröhre, als auch den ganzen Darm von innen verletzen.

Symptome: Atemnot

Gefahr: Ersticken, Verletzungen des Darms

Fotolia_121002017_M-176.jpg

Zimt

Zimt wird vor allem in der Weihnachtszeit oft in Plätzchen oder anderen Gebäcken verarbeitet. Die in Zimt enthalten Cumarin-Verbindungen hemmen jedoch die Blutgerinnung, was für Hunde tödlich enden kann. Bei Symptomen wie Erbrechen oder Benommenheit sollten sie sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Symptome: lokale Schleimhautreizungen, Erbrechen oder Benommenheit

Gefahr: Hemmung der Blutgerinnung

Gefahren an Weihnachten für Hund und Katze

Weitere Beiträge, die Sie auch interessieren könnten

Ernährungsberatung für Hunde: So füttern Sie richtig

Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für ein langes und gesundes Leben. Dies gilt auch für unsere Vierbeiner. Doch Futter ist nicht gleich Futter: Damit ein Hund mit allen lebe…

Welpenernährung: So füttern Sie Ihren Hund von Anfang an richtig!

Die richtige Ernährung beginnt im Welpenalter. Bis zum Erwachsenenalter durchlaufen Hundewelpen, je nach Rasse, verschiedene Wachstumsmuster. Dabei gilt: Kleinere Rassen haben eine…

Vitamine und Ergänzungsfuttermittel für Hunde – gut und sinnvoll?

Ein gesunder, normal ausgelasteter Hund ist mit einem hochwertigen Alleinfutter bestens versorgt. Darin stecken alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe, die Ihr Tier braucht. Manchm…

Suchen Sie mehr Informationen rund um das Thema Hund?