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Kitten beim Tierarzt – keine Angst vorm Doktor

Ihren ersten Tierarztbesuch müssen kleine Kätzchen schon früh absolvieren. Der Besuch in der Praxis mit all den fremden Geräuschen und Gerüchen ist für Kitten natürlich aufregend und für viele auch etwas beängstigend. Aber Gesundheitskontrollen und Impfungen sind nun einmal wichtig – und wenn das Tigerchen erfolgreich seinen Arzttermin absolviert hat, wird es später souveräner bei Check-ups und notwendigen Behandlungen reagieren. Lesen Sie hier, wie Sie den ersten Praxisbesuch gemeinsam mit Ihrem Kätzchen meistern.

Wie nehme ich meinem Kitten die Tierarzt-Angst?

Die ersten Arzttermine sind in der Regel einfache Erstuntersuchungen oder Impftermine. Das Kitten leidet also nicht unter akuten Schmerzen und es liegt kein Notfall vor. Doch selbst dann gibt es für das Kätzchen zwei beunruhigende Faktoren: den Transport und den Umstand, dass unbekannte Menschen es anfassen, betasten und womöglich auch noch mit einer Nadel stechen. Solchermaßen gestresst, kann ein unerfahrenes Kätzchen den Tierarztbesuch als negatives Erlebnis verinnerlichen und sich in der Folge nur unter Widerstand in die Praxis bringen lassen. Auch wenn einfühlsame Tierärzte mit professioneller Ruhe und raffinierten Tricks zur Ablenkung und Bestechung arbeiten – Sie selbst können dafür sorgen, dass das Kitten sich mit Neugier und Vertrauen auf das Abenteuer Tierarzt einlässt.

Dem Kitten die Angst nehmen:
  • Den richtigen Arzt aussuchen: Wenn Sie nicht bereits einen Haustierarzt haben, hören Sie sich unter Katzenhaltern in Ihrer Nähe um oder besuchen Sie Internetforen. Ein guter Tierarzt wird gern von den Besitzern seiner Patienten weiterempfohlen.
  • Einen vorteilhaften Termin wählen: Bei Tierärzten mit Terminvergabe ersparen Sie sich und dem Kätzchen lange Wartezeiten – das ist gerade bei den ersten Erfahrungen des Kitten wichtig. Versuchen Sie, einen Termin möglichst früh am Tag oder nach der Mittagspause zu bekommen. Dann ist das Wartezimmer noch nicht so voll.
  • Das Kitten trainieren: Wenn Sie das Kätzchen aufheben und streicheln, betasten Sie vorsichtig auch die Ohren, Pfoten und den Bauch. Berühren Sie spielerisch die Nasenpartie und den Augenbereich. Beziehen Sie „spritzenartige“ Gegenstände passiv ins Spiel ein, etwa indem Sie beim Streicheln beiläufig einen Kugelschreiber oder dergleichen in einer Hand halten. Das Kitten beim Tierarzt sollte solche Berührungen als bekannt und ungefährlich wahrnehmen.
  • Positiv verstärken: Lässt das Kitten sich all das gefallen, ohne Angst zu zeigen oder zu kratzen, belohnen Sie es. Ein bisschen Malzpaste schleckt auch ein junges Kätzchen schon vom Finger ab.
  • Beruhigen: Bleiben Sie auf jeden Fall bei der Behandlung dabei und reden Sie ruhig mit dem Tier. Nehmen Sie ein kleines Spielzeug mit, mit dem Sie – in Absprache mit dem Arzt – ein sehr nervöses Kitten im richtigen Moment ablenken können.
  • Hände weg: Während der Untersuchung selbst sollten Sie das Kätzchen nicht anfassen. Überlassen Sie das Festhalten dem Tierarzt und seinen Assistenten. Für den Fall, dass ein ängstliches Katzenkind doch in Panik gerät, wird es den Schrecken später nicht mit Ihnen verbinden.

Hat das Kätzchen den aufregenden Arzttermin überstanden, lassen Sie es daheim eine Weile zur Ruhe kommen und belohnen Sie es anschließend mit einer Schmusestunde oder einem actionreichen Spiel.

Wie kann ich Katzenbabys zum Tierarzt transportieren?

Nun zur zweiten Hürde auf dem Weg zum Veterinär: dem Transport. Ziel ist, dass das Kätzchen den Transportkorb freiwillig aufsucht und während der Fahrt entspannt bleibt. Gewöhnen Sie die kleine Katze ebenso spielerisch an die Transportbox wie an die Berührung. Dabei kommt Ihnen zugute, dass Kitten neugierig sind, und Dinge, in die man sich hineinsetzen kann, grundsätzlich interessant finden – besonders dann, wenn etwas Begehrenswertes darin versteckt ist, etwa ein Spielzeug, ein Leckerchen oder ein angenehmer Duft. Wenn die Transportbox im Katzenhaushalt als „Möbelstück“ dient und somit kein unbekanntes Objekt ist, werden Sie das Kitten leicht hineinsetzen oder locken können. Üben Sie nach Möglichkeit auch das Autofahren bereits im Vorfeld des Arztbesuches. Im Kittenalter an den Transport im Auto gewöhnt, hat sich schon so manche Katze zum begeisterten Beifahrer entwickelt. Übrigens: Perfekt sind Transportboxen, die sich von oben öffnen lassen. Darin sitzt das Kätzchen sicher und der Tierarzt kann es leicht herausheben.

Welche Termine und Abstände sollte ich für den Tierarztbesuch einplanen?

Im ersten Lebensjahr des Kätzchens werden Sie sich vergleichsweise häufig in der Tierarztpraxis aufhalten. Der Grund dafür sind die Impftermine für die Erstimmunisierung. Wenn die Katze ab dem zweiten Lebensjahr nicht akut erkrankt, reduzieren sich die Arztbesuche auf einen jährlichen Gesundheitscheck; mit diesem Termin können dann auch gegebenenfalls Auffrischungsimpfungen zusammengelegt werden.

Die Routinetermine beim Kitten liegen in folgendem Zeitplan:
  • Vierzehn Tage alt: Wenn Sie selbst Halter der Mutterkatze sind und keine offensichtlichen Probleme vorliegen, sollten Sie die Kätzchen schon im Alter von zwei Wochen erstmals dem Tierarzt vorstellen. Bei dieser Gelegenheit wird ein erster Gesundheitscheck gemacht und wahrscheinlich auch die erste Wurmkur verabreicht. Heute wird dabei in der Regel ein Spot-on-Präparat verwendet.
  • Acht Wochen alt: In diesem Alter steht der erste Impftermin an, bei dem das Tigerchen gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche immunisiert wird.
  • Zwölf Wochen alt: Die Impfung gegen Schnupfen und Seuche wird aufgefrischt. Neu geimpft wird optional gegen Tollwut und Katzenleukose, wichtig ist dies vor allem bei Kätzchen, die später Freigang bekommen.
  • Sechzehn Wochen alt: Je nach Herstellerangabe des verwendeten Impfstoffs werden die Impfungen werden nochmals aufgefrischt.

Mit diesen Untersuchungen ist der Impfmarathon für das Kätzchen erst einmal ausgestanden. Der nächste Termin für den kleinen Pikser steht dann mit fünfzehn Monaten zur Auffrischung an; die Wiederholung in den Folgejahren hängt vom jeweils verwendeten Präparat ab – zwischenzeitlich sind Impfstoffe im Einsatz, die nur im Dreijahresrhythmus verabreicht werden müssen.

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