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In guter Gesellschaft mit dem Platy

Der Platy ist ein beliebter Aquarienfisch, der in besonders vielen Farben und Formen zu finden ist. Wie der Guppy gehört er zur Gruppe der lebendgebärenden Zahnkärpflinge und lässt sich ähnlich einfach halten. Bei guter Pflege kann er ein Alter von gut vier Jahren erreichen.

Wenige Männchen, viele Weibchen

Platys leben in der freien Natur in Gruppen und sollten auch im Aquarium in einer Gruppe mit mindestens fünf Artgenossen gehalten werden. Neue Studien zeigen, dass in einem Becken mit geringen Stückzahlen der empfohlene Weibchenüberschuss überholt ist! So kann z. B. nur ein einziges Männchen schon den gesamten Tag allen Weibchen nachjagen und lässt sie dadurch nicht zur Ruhe kommen – bei mehreren Männchen (ab drei) gibt es immer wieder Ablenkung durch die anderen Männchen, bei fünf Tieren wäre somit z. B. das Verhältnis drei Männchen zu 2 Weibchen ideal.

Für genug Nachwuchs werden die extrem vermehrungsfreudigen Fische ebenfalls sorgen. Mit rund 6 cm Länge werden die Weibchen fast doppelt so groß wie ihre männlichen Artgenossen.

In guter Gesellschaft

Die meisten Aquarienbewohner eignen sich problemlos zur Vergesellschaftung mit Platys. Nicht in einem Becken halten sollte man sie mit Schwertträgern, da sich die beiden Arten kreuzen können, was die Gefahr von Spätschäden wie Unfruchtbarkeit oder Hautkrebsbildung drastisch erhöht.
 

Kleine Putzteufel?

Positiver Nebeneffekt der Platy-Haltung: Die Fische sind – vorausgesetzt sie werden nicht mit anderem Futter überfüttert – fleißige Algenfresser. Vor allem der zahlreiche Nachwuchs macht sich gerne über die Algen her, die sich an Pflanzen, Steinen und sonstiger Deko im Aquarium gebildet haben.

Vielfältige Farbenpracht

Der Name sagt alles: Der Papageienplaty aus der Familien der Variatus-Platy kann fast alle Farben des Regenbogens in einem Fisch vereinen. Maculatus-Platys zeigen sich besonders häufig in markanten Farben wie einem kräftigen Rot.

„Pfeffer und Salz“ oder „Blutendes Herz“

So vielfältig und bunt Sie sich Ihr Aquarium auch vorstellen mögen: Platys lassen diesbezüglich kaum Wünsche offen. Der sattrote, samtartig wirkende Korallenplaty stellt beispielsweise eine wunderbare Ergänzung zu dem Wagtailplaty dar, dessen Flossen weitestgehend schwarz gefärbt sind. Einige Tiere haben ein Punkt- oder Strichmuster auf der Schwanzwurzel, andere, wie der „Pfeffer und Salz“-Platy, sind komplett gepunktet. Über den Körper von Platys mit dem bezeichnenden Namen „Blutendes Herz“ ziehen sich rote Streifen. Blauspiegelplatys bringen einen bläulichen Glanz ins Becken.

Sie sehen: Beim farbenfrohen Besatz mit Platys sind Ihrer Fantasie kaum Grenzen gesetzt.

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