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Katzenklappe – Tipps und Infos zu Einbau und Training

25.03.2024 - Lesedauer: 14 Minuten

Eine Katze schlüpft durch eine Katzenklappe

Mit einer Katzenklappe kann deine Freigängerkatze jederzeit in ihre vertrauten vier Wände gelangen.

Viele Katzenbesitzer haben einen inoffiziellen Nebenjob: den eines Türstehers. Nicht nur Freigänger wollen mehrfach täglich aus der Wohnung heraus und hinein. Auch eine Balkontür magst du sicherlich nicht rund um die Uhr geöffnet halten. Mit einer Katzenklappe erhält dein Stubentiger die Möglichkeit, das Haus zu verlassen und zu betreten, wann immer ihm danach ist. Erfahre hier, wie du deiner Mieze beibringst, Katzentüren eigenständig zu benutzen und wie du diese installierst.

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Warum wollen Katzen ständig rein und raus?

Sicher kennst du die Situation: Die Katze will nach draußen (oder in ein anderes Zimmer) und macht dir das unmissverständlich klar. Sie setzt sich vor betreffende Tür und beginnt, auffordernd zu maunzen oder daran zu kratzen. Besonders sportliche Samtpfoten versuchen, sich an die Türklinke zu hängen. Also öffnest du der Mieze die Tür und lässt sie ins Freie hinaus – nur um es kurz darauf auf der anderen Seite wieder maunzen und kratzen zu hören.

Katzen mögen keine Türen. Der Grund dafür ist schnell erklärt: Es gehört zum natürlichen Verhalten einer Samtpfote, regelmäßige Patrouillengänge durch ihr Revier zu unternehmen. Das müssen keine weiten Touren sein; auch der Nahbereich wird von Katzen routinemäßig kontrolliert. Außerdem sind die Tiere bedacht darauf, regelmäßig Duftmarkierungen in ihrem Revier aufzufrischen.

Im überschaubaren Areal einer Wohnung stellen Türen ein Hindernis dar und halten die Katze davon ab, sich auf ihrer üblichen Route zu bewegen. Mehr noch: Was sich hinter einer geschlossenen Tür befindet, entzieht sich ihrer Kontrolle. Es kann für das Tier frustrierend sein, einen Teil des Reviers plötzlich nicht betreten zu können.
Deine Katze weiß jedoch, dass du das Hindernis beseitigen kannst. Ist im Nebenraum oder im Garten alles in Ordnung und sind die Markierung aufgefrischt, will die Samtpfote entsprechend schnell wieder zurück zu ihrem gemütlichen Schlafplatz.

Während du das Durchgangsproblem innerhalb der Wohnung mit einfachen Kompromissen lösen kannst (etwa mit Türstoppern), sind Außentüren eine Herausforderung. Ist der Freigänger rund um die Uhr auf Tour oder will die Wohnungsmieze den Balkon betreten, muss eine andere Lösung her. Schließlich kann die Tür nicht offen stehen bleiben, wenn du selbst nicht zu Hause bist.

Warum braucht die Katze eine Katzenklappe?

Die ideale Lösung für Mensch und Samtpfote besteht darin, eine Tür in die Tür einzubauen, die die Katze selbst öffnen kann. So kann der eigentliche Durchgang geschlossen bleiben, während der Tiger nach eigenen Vorstellungen und ohne menschlichen Assistenten seiner Wege geht.

Indem du eine Katzenklappe nachrüstest, genießen du und deine Mieze viel mehr Freiheiten. Sie hat einen kontinuierlich verfügbaren Zugang zur Wohnung und nach draußen. Selbst wenn du nicht anwesend bist, kann sich deine Katze zu einem Rundgang durch die Nachbarschaft aufmachen. Herrscht schlechtes Wetter, gelangt sie im Nu zurück ins Warme.

Was ist eine Katzenklappe?

Eine Katzenklappe ist eine nützliche Ausstattung für den Katzenhaushalt. Sie besteht aus einer kleinen, in einen Rahmen eingepassten und waagerecht angebrachten Klappe, die in beide Richtungen schwingt. Diese Konstruktion wird auf Katzenhöhe im unteren Bereich des Türblatts oder einer Wand eingepasst. Um ins Freie zu gelangen, drückt das Tier mit dem Kopf gegen die Klappe, diese schwenkt auf und es kann hindurchsteigen.

Damit die Klappe nicht ständig offensteht und im Wind klappert, verfügen Katzenklappen über Schließmechanismen. Bei einfachen Modellen ist das meist ein Magnetverschluss. Andere Ausführungen haben Riegel, mit denen sich der Durchschlupf bei Bedarf manuell blockieren lässt.

Natürlich geht es auch aufwendiger und komfortabler. So gibt es programmierbare Katzentüren, bei denen du festlegst, zu welchen Zeiten die Tür benutzbar ist oder nur als „Einbahnstraße“ funktioniert. Das ist insbesondere für Besitzer von Freigängerkatzen praktisch, die keinen nächtlichen Ausgang bekommen sollen. Auch Dämmerungssensoren sind gängige Features: Sie verschließen die Klappe, solange im Freien ein gewisser Helligkeitswert unterschritten wird. Diese Produktvarianten sind batteriebetrieben oder verfügen über eine eigene Stromversorgung.

Wie funktionieren Mikrochip-Katzenklappen?

Machst du das Haus mit einer Katzenklappe zugänglich, besteht natürlich die Möglichkeit, dass auswärtige Miezen die Tür entdecken. Damit keine Eindringlinge in die Stube gelangen oder deine Samtpfote Artgenossen von draußen mitbringt, entscheidest du dich am besten für eine elektronische Katzenklappe, die via Mikrochip aktiviert wird.

Bei solchen Modellen ist in der Elektronik der Katzentür ein Sensor eingebaut, der Chips erkennt. Das kann der Haustier-Chip sein oder einer, den die Katze am Halsband trägt. Technisch alternative Katzenklappen mit ähnlichen Systemen funktionieren mittels Magnet- oder Infrarotschlüssel oder RFID-Transponder. Bei letztgenannten Varianten besteht natürlich immer das Risiko, dass das Halsband beim Freigang verloren geht!
Eine Mikrochip-Katzenklappe öffnet sich entsprechend nur für „befugte“ Tiere. Dein Wohnbereich bleibt gegen das Eindringen fremder Fellnasen geschützt.

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Wie kann ich meine Katze an eine Katzenklappe gewöhnen?

Sobald sie verstanden hat, wie die Katzenklappe oder elektronische Katzentür funktioniert, wird deine Samtpfote sie regelmäßig benutzen. Schließlich erlaubt die kleine Pforte ihr den unmittelbaren Zugang nach draußen und drinnen, ohne dass ein zweibeiniger „Dosen-“ beziehungsweise „Türöffner“ bemüht werden muss.

Katzen müssen den Gebrauch der Katzenklappe jedoch erst erlernen. Wie schnell das geht, hängt von der Intelligenz und dem Geschick der Katze ab. Bei einigen Tieren genügt es, ihnen die Tür ein paar Mal vorzuführen. Andere benötigen etwas mehr Zeit, bis sie verstanden haben, dass sie die Tür selbst betätigen können.

Wenn die Katze an vertikal aufschwingende Türblätter gewohnt ist und die Katzentür in eine bekannte, üblicherweise aber geschlossene Tür eingefügt wurde, gilt es, die horizontale Klappe als nutzbaren Ein- und Ausgang zu erkennen.

Wie bringt man einer Katze bei, eine Katzenklappe zu benutzen?

Mit der frisch eingebauten Katzenklappe verhält es sich eingangs wie mit einem neuen Möbelstück: Es handelt sich um einen Fremdkörper im Revier. Der Stubentiger wird die Tür, je nach Temperament, neugierig untersuchen oder zunächst einen Bogen darum machen. Eine Katze an die Katzenklappe zu gewöhnen, kann daher abhängig von ihrer Persönlichkeit wenige Stunden bis mehrere Wochen Zeit in Anspruch nehmen. Bleibe stets geduldig und warte ab, bis die Mieze die Tür freiwillig nutzt. Übst du Zwang aus, erschreckt das Tier und die Angst vor dieser Neuerung ist danach umso größer.

Möchtest du deiner Katze den Umgang mit der Tür nahebringen, haben sich folgende Tipps für das Katzenklappen-Training bewährt.

  • Wetter: Der beste Zeitpunkt, um die Katze mit der Katzenklappe vertraut zu machen, ist ein sonniger Tag. So verbindet die Mieze die neue Tür gleich mit angenehmen Reizen. Bei Schmuddelwetter ist die Motivation gering, das Haus zu verlassen.
  • Timing: Eine günstige Gelegenheit bietet sich, wenn die Katze von sich aus signalisiert, dass sie ins Freie oder wieder hinein möchte. Beginne beispielsweise mit dem Üben, wenn deine Katze von ihrem Ausflug im Freien zurückkommt und Hunger hat. Dann ist sie besonders motiviert, ins Haus zu gelangen.
  • Schritt für Schritt: Ruf deine Katze von der anderen Seite der Klapptür und hebe diese an oder fixiere sie, bis die Mieze durch die Öffnung schlüpft. Macht dein Tiger das nicht aus Neugier gleich von sich aus, biete ihm von der anderen Seite der Tür etwas Katzenfutter an oder locke ihn mit einem Spielzeug hindurch. Dazu eignen sich beispielsweise Katzenangeln. Senke die Katzenklappe beim Training stets weiter ab, bis die Katze sie allein öffnet.
  • Durchblick: Es ist hilfreich, die Klapptür bei den ersten Versuchen aufzuklappen und mit Klebeband oder einer Schnur zu fixieren. Eine freie Öffnung zum Ein- und Aussteigen, die den Blick nach nebenan gewährt, akzeptieren Katzen im Normalfall recht zügig. Bei vielen Katzenklappen besteht der „Deckel“ aus transparentem Plexi- oder Sicherheitsglas. Bei einem solchen Modell kann die Katze sehen, dass hinter der Tür nichts „lauert“.
  • Öffnungsgrad verringern: Lass nach einiger Zeit die Tür beim Training Stück um Stück wieder herunter und locke die Katze von der anderen Seite, bis sie die Klappe mit dem Kopf aufstößt und zu dir hinübersteigt.
  • Belohnung: Ist der Durchschlupf geglückt, lobe die Katze anschließend und gib ihr ein Leckerli als Belohnung. Falls die Mieze mit Clickern vertraut ist, kannst du natürlich auch mit dem Geräusch arbeiten.
  • Flüssige Bewegung: Achte darauf, dass die Katze die Tür mit dem Kopf aufdrückt und zügig hindurchsteigt, anstatt daran herumzupföteln. Dabei könnte sie sich einklemmen.
  • Zweiseitiges Training: Hat die Katze die Benutzung der Katzenklappe verstanden, wiederhole die Lektion von der anderen Seite der Tür aus. Beweise ihr, dass sich die Klappe auch in Gegenrichtung benutzen lässt.
  • Geduld: Ist die Mieze skeptisch, interessiert sich gar nicht für die Tür oder hat sogar Angst davor, brich das Training ab und versuche es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Auf gar keinen Fall sollte das Üben in Stress für die Katze ausarten. Schimpfe deinen Tiger nicht aus, falls er die Tür zunächst boykottiert.

Weitere Tipps für das Katzenklappen-Training

Ängstliche Katzen verweigern die Klapptür seltener, wenn mutigere Artgenossen ihnen den Gebrauch vormachen. Kommen in einem Haushalt Katzen zusammen, von denen eine bereits mit Katzentüren vertraut ist, schauen die Tiere die korrekte Bedienung voneinander ab. Sind die Katzen noch klein, siegen meist die natürliche Neugier und der Spieltrieb. Daher empfiehlt sich die frühzeitige Montage einer Katzenklappe, wenn du Kitten adoptierst.

Warum verweigert die Katze die Katzenklappe?

Du gibst dir beim Katzenklappen-Training alle Mühe, aber der Samtpfote ist das Törchen weiterhin nicht geheuer? Spielzeug und Leckerli genügen nicht als Motivation? Nutzt die Katze die Katzentür trotz geduldigen Trainings nicht, kann es sein, dass sie Angst davor hat oder die Funktion der Katzenklappe immer noch nicht begreift.

Tipp: Mit Katzenminze oder Baldrian kannst du den zaghaften Tiger zusätzlich für die Tür interessieren. Aber Vorsicht bei Außentüren: Natürlich bemerken auch andere Freigängerkatzen den verlockenden Duft.

Katzenklappe einbauen – was muss ich beachten?

Möchtest du für deine Samtpfote eine Katzenklappe montieren, kläre unbedingt vorab diese Punkte:

  •  Ist der Einbau einer Katzenklappe gestattet (siehe unten)?
  • Soll die Katzentür eine der Außentüren erschließen, möchtest du ein Produkt für die Wand oder sogar für ein Fenster?
  • Besitzt du ausreichend handwerkliches Geschick oder benötigst du zum Einbau einen Fachmann?

Du solltest du zudem berücksichtigen, dass außer der Mieze auch das Wetter und zwielichtige Zweibeiner anklopfen könnten. Bei Anbringung der Klappe an der Wetterseite des Hauses solltest du auf besondere Dichtigkeit achten. Außerdem muss die Klappe so positioniert sein, dass niemand von außen hindurchgreifen und mit einem Hilfsmittel die Türklinke oder einen eingesteckten Schlüssel aufhebeln kann. Im Einbruchsfall wirkt sich das auf Versicherungsleistungen aus!

Empfehlungen für Katzenklappen

Gibt es Unterschiede bei Katzenklappen?

Es existiert inzwischen eine große Bandbreite an verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Anwendungsszenarios. Reicht für deine Zwecke ein einfaches Modell oder bevorzugst du einen Katzendurchgang mit Sensor, der sich ausschließlich für deine eigene Katze öffnet? Grundsätzlich entscheidest du dich unter folgenden Varianten.

Einfache mechanische Katzenklappe: Hier schwingt die Klapptür gemäß der Laufrichtung der Katze auf und zu. Eine solche simple und preiswerte Artikelvariante kann völlig genügen, wenn die Katze zum Beispiel lediglich Zutritt zum Balkon benötigt.

Vier-Wege-Katzenklappe: Hierbei kannst du mittels einer Verriegelung einstellen, ob die Klappe in beide Richtungen aufschwingt, sich nur nach innen oder außen öffnet oder komplett geschlossen bleibt.

Katzenklappe mit Uhr: Solche Türen lassen sich so programmieren, dass sie nur zu von dir festgelegten Zeiten funktionieren. Hier gibt es unterschiedliche technische Lösungen, von der Zeitschaltuhr bis zum smarten Timer.

Katzenklappe mit Chip: Wie oben bereits beschrieben, sorgt bei einer solchen Klappe die Mikrochip-Erkennung dafür, dass fremde Katzen draußen bleiben. Das ist eine probate Lösung für ebenerdige Türen, die für fremde Tiere zugänglich sind.

Achte unabhängig von der Bauart darauf, dass das Format der Katzenklappe deinem Tiger einen bequemen Durchschlupf ermöglicht und der Deckel möglichst winddicht und geräuscharm schließt.

Wie kann ich am besten und einfachsten eine Katzenklappe einbauen?

Die grundlegende Frage ist, in welches Material die Katzenklappe eingepasst werden soll. Üblicherweise handelt es sich um Holz, Metall oder Kunststoff (Türen) oder Stein (Wanddurchbruch). Um die Katzentür zu installieren, muss jeweils ein exakt passendes Loch dafür angefertigt werden. Für unterschiedliche Wand- und Materialstärken sind Tunnelverlängerungen und Adapter verfügbar.

Bringst du das nötige Geschick mit, bewältigst du den Einbau in eine Holz- oder Kunststofftür mit Schablone und Stichsäge selbst. Daran solltest du dich allerdings nur als versierter Handwerker wagen; ein Mess- oder Werkzeugfehler kann leicht die ganze Tür unbrauchbar machen. Das Gleiche gilt für Metalltüren.
Ein Wanddurchbruch für eine Katzenklappe ist eine weitere denkbare Lösung. Hier solltest du jedoch einen Fachhandwerker konsultieren, denn die Gebäudestatik darf nicht gefährdet werden. Wenn du als Katzenfreund den Bau eines Eigenheims planst, solltest du eine Wandöffnung für eine Katzentür gleich einkalkulieren.

Kann ich die Katzenklappe an der Balkontür oder Glastür einbauen?

Balkontüren sind üblicherweise aus Glas, auch bei Außentüren sind Verglasungen nicht unüblich. Vielleicht fragst du dich, ob man in ein Fenster eine Katzenklappe einbauen kann? Tatsächlich ist das Einfügen einer Katzenklappe in eine Glasscheibe grundsätzlich möglich, allerdings erheblich komplizierter und teurer als der Einbau in eine Holztür. Zudem eignet sich nicht jede Art von Verglasung für einen nachträglichen Einbau. Die Installation ist definitiv ein Fall für einen professionellen Glaser, der gegebenenfalls die komplette Scheibe gegen eine mit einer geeigneten Verglasung ersetzen muss.

Darf man in einer Mietwohnung eine Katzenklappe einbauen?

Wenn du nicht deine eigenen vier Wände besitzt, sondern mit deiner Katze zur Miete wohnst, darfst du nicht einfach Schreiner oder Glaser beauftragen. Die Anbringung einer Katzenklappe gilt als bauliche Veränderung, die verbindlich mit dem Vermieter abgesprochen werden muss. Auch als Besitzer einer Eigentumswohnung solltest du dir das Okay der Eigentümergemeinschaft einholen. Tust du das nicht, könnten Schadenersatzforderungen geltend gemacht werden. Außerdem musst du als Mieter im Fall eines Auszugs den ursprünglichen Zustand der Wohnung herstellen, also eine Tür oder Glasscheibe ohne Katzenklappe wiederbeschaffen.

In welchem Bereich bewegen sich die Kosten beim Einbau einer Katzenklappe?

Die Preise setzen sich aus den Anschaffungskosten für die Katzentür selbst und der Vergütung des mit dem Einbau beauftragten Handwerkers zusammen. Wie hoch Letztere ist, hängt vom Material der Tür und dem Aufwand ab – also, ob du einen Schreiner, Glaser oder Maurer beauftragst – und davon, wie zeitaufwendig der Einbau ist. Für die Montage in eine einfache Außentür oder in die Mauer kalkulierst du zwischen 100 und 300 Euro. Die Anbringung in einer Glasscheibe ist kompliziert, hängt vom konkreten Glas ab (beispielsweise bei Doppelverglasungen) und ist daher schwer kalkulierbar. Hol dir hierfür Angebote verschiedener Glasereibetriebe ein.

Einfache mechanische Katzenklappen gibt es bereits im unteren zweistelligen Europreisbereich. Je aufwendiger die Bauart und je umfangreicher die Funktionen, desto hochpreisiger die Katzenklappe. Eine Mikrochip-Katzenklappe kostet um die 80 Euro; ein Smarthome-fähiges Modell mit vielen Bonusfeatures und zugehörigen Apps kann mit mehreren Hundert Euro zu Buche schlagen. Im Hochpreissegment liegen auch sogenannte Haustiertüren, die mit Finessen wie Dämmung, Volldichtung und eigener Stromversorgung aufwarten.

Gibt es zur Katzenklappe eine Alternative?

Eine klassische Katzentür kommt doch nicht infrage? Vielleicht ist folgende Alternative zur Katzenklappe etwas für dich und deinen Tiger. Findige Hersteller haben eine „Türklingel“ für Hunde und Katzen entwickelt: Berührt das Tier einen Sensor, ertönt ein entsprechender Signalton im Gebäude oder ein Infrarotsensor meldet die sich nähernde Katze. Allerdings: Eine wirkliche Erleichterung gegenüber dem konventionellen Lass-mich-rein-Maunzen ist es nicht. Die einfachste Alternative zur Katzenklappe, die du als Mieter oder Besitzer im Einfamilienhaus nutzen kannst, stellt somit ein stets geöffnetes und für Einbrecher nicht zugängliches Fenster dar.

Fazit: Sind die baulichen Voraussetzungen und erforderlichen Erlaubnisse vorhanden und die Samtpfote hat die Funktion ihres VIP-Eingangs begriffen, gehören deine Tage als „Katzen-Portier“ der Vergangenheit an.

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