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Frohes Fest mit Hund und Katze: Weihnachten und Silvester entspannt genießen

 
Das Ende des Jahres ist für die meisten von uns keine besinnliche Zeit, im Gegenteil. Das stresst nicht nur uns, sondern auch unsere Haustiere. Hier ein paar Tipps, wie sich Probleme mit Hund und Katze während der aufregenden Feiertage vermeiden lassen.

Der normale Tagesrhythmus ist durcheinander, es kommen Besucher ins Haus, Herrchen oder Frauchen scheint mächtig aufgeregt zu sein – auf Hund oder Katze kann das alles sehr bedrohlich wirken. Denn unsere Tiere erkennen nicht, dass es sich hier in der Regel um „positiven Stress“ handelt. Sie spüren nur die Aufregung und werden so in Alarmbereitschaft versetzt. Damit unsere Tiere nicht mit Stresssymptomen reagieren, müssen Sie vorbeugen.

 

Ruhezonen müssen sein

Geben Sie Hund und Katze die Chance, sich dem ungewohnten Trubel entziehen zu können. Zwingen Sie Ihre Tiere nicht dazu, Kontakt mit den Besuchern aufzunehmen. Und erklären Sie Körbchen und Kratzbaum zu verbotenen Zonen für Besucher: Hund und Katze brauchen die Gewissheit, dass sie hier nicht von fremden Menschen belästigt werden. Wenn möglich, sollten sich die Tiere auch  in andere Räume zurückziehen können, die von Besuchern nicht betreten werden. Machen Sie den Gästen klar, dass die Ruhebedürfnisse der Tiere unbedingt zu respektieren sind. Fühlen Hund und Katze sich sicher, werden sie vermutlich von selbst auf die neuen Menschen zugehen. Zwingen Sie Hund oder Katze aber bitte nicht in ein anderes Zimmer oder in eine bestimmte „ruhige Ecke“ auszuweichen. Dieser Zwang würde nur zusätzlichen Stress verursachen. Außerdem besteht dann die Gefahr, dass Ihr Tier den Besuch durch andere Menschen als negatives Erlebnis abspeichert.

 

Routine bedeutet Sicherheit

Verzichten Sie darauf, das ganze Haus weihnachtlich-opulent zu dekorieren. Das ist nicht nur aus Sicherheitsgründen (offene Stromkabel!) sinnvoll. Hund und Katze sind echte Gewohnheitstiere und reagieren selbst auf kleine Veränderung mit wachsender Nervosität. Zumindest die Zimmer, in die sich Hund oder Katze gerne zurückziehen, sollten deshalb frei von grell flackernden Lichtern oder singenden Weihnachtsfiguren sein.

Tatsächlich geben Routinen während der so aufregenden Feiertage Ihrem Hund oder Ihrer Katze viel Sicherheit. Versuchen Sie deshalb, einige davon auch an den Feiertagen zu erhalten. Das gemeinsame Spiel, die abendlichen Streicheleinheiten und die lange Gassi-Runde sollten wie gewohnt stattfinden.

 

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Das große Fressen

Auf Experimente bei der Fütterung sollten Sie während der Feiertage verzichten. Stress schlägt Hund und Katze genau auf den Magen. Kommt noch ungewohntes Futter hinzu, sind Verdauungsbeschwerden vorprogrammiert. Wer sein Weihnachtsmenü mit den Tieren teilt, beschwert ihnen unter Umständen sogar ernsthafte gesundheitliche Probleme. Hier erfahren Sie mehr dazu, wie Sie Weihachten mit Ihrem Hund sicher überstehen.

 

Verbotene Leckereien

Sie dürfen den Festtagsbraten genießen, für Hund oder Katze sind Speisereste vom Festtagstisch aber tabu. Die stark gewürzten, fetten oder auch gezuckerten Speisen vertragen unsere Haustiere nämlich nicht gut. Bringen Sie bitte die Reste außer Reichweite der Tiere. Knochen (insbesondere Geflügelknochen) und Fischgräten können zu ernsthaften Verletzungen, Darmverschluss und Verstopfung bei den Tieren führen.  Wer seinem Hund kulinarisch etwas Gutes tun möchte, kann mit den Lieblings-Leckerlis belohnen, selbstgemachte Hundekekse anbieten oder ein „Weihnachtsmenü“: Das kann eine neue Geschmacksrichtung des bisherigen Futters sein oder auch etwas Selbstgekochtes ohne Gewürze. 

Böllerfreie Zonen

Kaum ist der Weihnachtstrubel vorbei, steht schon die nächste Aufregung ins Haus: Silvester. Für die meisten Tiere ist der Jahreswechsel Stress pur, viele reagieren geradezu  panisch auf die Raketen und Böller, die um Mitternacht gezündet werden. Kein Wunder: Unsere Tiere können die Lichtblitze und Geräusche nicht einordnen und wissen nicht, dass es sich nur um einen Brauch und um keine Bedrohung handelt.  Sorgen Sie am besten dafür, dass Ihre Vierbeiner von der Knallerei möglichst wenig mitbekommen. Holen Sie Freigängerkatzen schon mittags ins Haus und drehen Sie die letzte Gassi-Runde mit dem Hund am frühen Abend.

Oder Sie verbringen Silvester gleich in einer böllerfreien Zone: In zahlreichen Orten, inbesondere mit Reetdächern wie sie beispielsweise auf Sylt oder Amrum vorkommen, ist ein Feuerwerk meist aus Sicherheitsgründen komplett verboten.

 

Bitte kein Mitleid

Hat Ihr Tier trotzdem Angst, dann lassen Sie es – so hart das auch klingt – bitte links liegen. Denn wenn Sie es trösten und bemitleiden, verstärken Sie seine Panik nur, weil es merkt: „Wenn Frauchen oder Herrchen sich so um mich kümmert, muss da draußen wirklich etwas ganz Schlimmes passieren.“ Lassen Sie Ihren Hund bei sich sitzen, aber trösten Sie ihn nicht. „Katzen sollten ignoriert und erst wieder beachtet werden, wenn der Spuk vorbei ist“, so der Tipp von Katzenpsychologin Krogull.

 

Video-Ratgeber 

Im Fressnapf YouTube Kanal warten zahlreiche Ratgeber Videos auf Sie. Nachfolgend zeigen wir Ihnen, wie Silvester für Hund und Katze zu einer stressfreien Angelegenheit wird: