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Doga

DOGA: Was ist das?

Wenn Menschen durch Yoga ausgeglichener sind, profitieren davon auch ihre Hunde. Und beim gemeinsamen Doga lernen sich beide besser kennen und stärken ihre Bindung

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Adho Mukha Svanasana – diese Übung beherrscht jeder Hund, ohne dass er
jemals einen Yogakurs besucht hat. Schließlich wurde sie nach ihm benannt. Den „herabschauenden Hund“, wie die Übung auch heißt, praktizieren Fellnasen jedes Mal, wenn sie sich nach dem Ruhen genüsslich strecken. Doga, eine Wortschöpfung aus „dog“ für Hund und Yoga, wurde von der US-Amerikanerin Suzi Teitelman vor rund 20 Jahren erfunden. Die Ausübung dieses Sports variiert je nach Trainer. Manche involvieren kleine Hunde unter acht Kilogramm direkt in die Übungen (Asanas), indem sie sie auf den Menschen legen oder die Tiere auf dem Arm halten.

Vertrauen stärken

Andere gehen so weit, dass sie zum Beispiel das Singen von Mantren oder gemeinsame Atemübungen anregen. Während der Dogastunden können die Hunde auch massiert und unter professioneller Aufsicht vorsichtig gedehnt werden. Allgemein geht es beim Doga darum, Zeit miteinander zu verbringen, körperliche Nähe und Ruhe herzustellen, sodass Hund und Mensch gemeinsam Entspannung ­finden. Auf diese Weise wird das Vertrauen gestärkt und die Mensch-Hund-Beziehung vertieft. Theoretisch kann jeder Vierbeiner Doga machen, allerdings sollte er für die Teilnahme an Gruppenkursen ­sozial verträglich und in der Lage sein, auch unter Anwesenheit von Artgenossen zur Ruhe zu kommen.

Doga

Interview mit Bianca

Bianca ist Mitarbeiterin in der Fressnapf-Unternehmenszentrale in Krefeld. Außerdem ist sie Yogalehrerin und praktiziert Yoga täglich. Oft mit dabei ist ihre sportliche Viszla-Hündin Shanti.

 

Bianca, du praktizierst seit zwölf Jahren Yoga und hast einen Hund. Hast du auch schon einmal Doga ausprobiert? 

“Doga mache ich nicht, aber ich kann sehen, dass es eine beruhigende Wirkung auf meine Hündin Shanti hat, wenn ich Yoga ausübe.”

 

Wie äußert sich das? 

“Shanti ist eine Magyar-Vizsla-Hündin und sehr bewegungsfreudig. Wenn ich Yoga mache, wird sie ganz ruhig. Sie legt sich auf die Couch oder macht es sich neben der Yogamatte gemütlich und döst vor sich hin. Es ist deutlich zu spüren: Wenn ich mich entspanne, entspannt sie sich auch.”

 

Das ist ein aufschlussreicher Aha-Effekt, den man mit in den Alltag nehmen kann?

“Genau. In unserer Firmenzentrale gebe ich regelmäßig Yogastunden für Kollegen und Mitarbeiter, allerdings ohne Hunde. Sie warten derweil im Büro. Denn für mich ist das Wichtigste beim Yoga, dass man ganz bei sich ist. Ich denke dennoch, dass auch die Vierbeiner davon profitieren, wenn ihre Besitzer Yoga machen, weil sie dann ausgeglichener sind. Yoga ist ohnehin mehr als die Übungen auf der Matte.”

 

Wie meinst du das?

“Ein langer Waldspaziergang mit meiner Hündin, dabei tief durchatmen und alles ganz bewusst wahrnehmen, den Kopf ausschalten, das ist wie Meditieren und zählt für mich auch zum Yoga – und es profitieren Hund und Mensch.”

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