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Eine Katze frisst Nassfutter aus einem Napf.

Futterarten im Vergleich: Nassfutter, Trockenfutter oder Rohfutter?

Das Angebot an Futter für Katzen ist groß. Neben den Vorlieben und Bedürfnissen des Tieres spielt auch der Lebensstil des Halters eine Rolle.

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Welche Futterarten ist am besten?

Trockenfutter für die Katze? Oder lieber Nass- oder Rohfutter? Das Angebot ist groß und die Auswahl vielfältig. So mancher fragt sich daher, ob er seiner Katze Nassfutter oder Trockenfutter in den Napf füllen soll. Oder möchten Sie für Ihre Katze lieber Rohfutter verwenden? Natürlich möchte jeder Katzenhalter das Beste für seinen geliebten Vierbeiner. Die gute Nachricht: Tiernahrung, die im Handel als „Alleinfuttermittel“ für Katzen deklariert ist, enthält alle wichtigen Nährstoffe, die unsere Haustiere benötigen.

Doch die individuellen Bedürfnisse des eigenen Haustiers möchte man auch bedenken. Einer Katze Trockenfutter anzubieten, die z.B. gewohnheitsmäßig wenig trinkt, ist keine gute Idee. Hier sollten sie im Sinne der Gesundheit der Katze auf Nassfutter umsteigen oder einen Mix aus beidem füttern.

Hartnäckige Umstellung

Beim Fressen gelten Katzen als wählerisch. Oft beschränken sie sich entweder nur auf eine bestimmte Sorte oder sie stürzen sich zwar auf neues Futter, allerdings nur ein- oder zweimal, danach schnuppern sie nur noch kurz daran und lassen es stehen. Doch wie viel Abwechslung ist nötig? Ist die Katze gesund, kann sie prinzipiell gut mit der immer gleichen Nahrung versorgt werden. Denn Alleinfuttermittel, egal ob Trocken- oder Nassnahrung, enthalten alles, was Katzen für eine ausgewogene Ernährung benötigen: Proteine, Fette, Ballaststoffe, Mineralien, ­Vitamine, Mengen- und Spurenelemente. Schwierig wird es aber, wenn die Katze im Alter auf ein anderes Futter umgestellt ­werden muss, etwa weil sie eine Nierendiät benötigt. Deshalb sollten Katzenhalter ihren Lieblingen in größeren Abständen immer mal wieder anderes Futter präsentieren. Diese Umstellung sollte immer schrittweise über einen längeren Zeitraum erfolgen. Manche Katzenhalter versuchen, durch immer neue Sorten die Fresslust ihrer Samtpfoten zu fördern, wenn diese schlechte Esser sind. So kann ein Teufelskreis entstehen, weil das Tier immer wählerischer wird. Um die Katze wieder zu einem normalen Fressverhalten zu bringen, ist es wichtig, dass Sie ihr Futter, wenn sie es nicht frisst, nach etwa 20 Minuten wegräumen. Präsentieren Sie es ihr erst ein oder zwei Stunden später erneut. Die Umstellung kann eine Weile dauern, weil Katzen ausgesprochen hartnäckig sein können: Bleiben Sie stark. Ebenso wichtig: Keine Leckerli zwischendurch geben, und wenn Ihre Katze Freigänger ist, sollten Sie sicherstellen, dass auch die Nachbarn sie nicht füttern.

 

Die Futterarten im Vergleich:

  • Trockenfutter: geringer Aufwand, erhöhter Wasserbedarf , hoher Zahnabrieb, Kauapparat wird gestärkt, Futtermenge ist geringer wegen hoher Nährstoffdichte
  • Nassfutter: geringer Aufwand, kaum erhöhter Wasserbedarf, geringer Zahnabrieb, Kauapparat wird wenig beansprucht, Futtermenge muss höher sein aufgrund geringer Nährstoffdichte
  • Rohfutter: hoher Aufwand, kein erhöhter Wasserbedarf, hoher Zahnabrieb (wenn Knochen verfüttert werden), Kauapparat wird gestärkt (wenn Knochen und Knorpel verfüttert werden), Futtermenge ist abhängig von den einzelnen Komponenten

 

 

Mischfüttterung für Katzen

Eine wild lebende Katze frisst mehrmals am Tag – nämlich immer, wenn sie ein Beutetier fängt, darauf ist der Katzenmagen ausgelegt. Eine Mischfütterung hat sich deshalb bewährt: Im Idealfall erhalten unsere Stubentiger ihre Ration auf drei bis fünf kleinere Portionen Feuchtfutter – am besten etwas erwärmt – über den Tag verteilt. Trockenfutter kann dagegen zur freien Verfügung bereitstehen, gerade auch, weil manche Katzen gern nachts fressen. Trockenfutter fördert den Zahnabrieb und somit die Zahngesundheit. Aber Achtung: Die Tagesration sollte dennoch nicht überschritten werden, sonst droht Übergewicht. Passen Sie die Nahrungsmenge und Art des Futters immer dem Alter und den Lebensumständen Ihrer Katze an. Füttern Sie beispielsweise älteren Tieren ab etwa acht bis zehn Jahren Seniorfutter. Auch ein spezielles Rassefutter kann sinnvoll sein, weil langhaarige Katzen oder besonders große Rassen wie Maine Coon besondere Bedürfnisse haben. Und natürlich ist Nieren- oder Diabetesfutter Pflicht, wenn der Tierarzt eine entsprechende Diagnose gestellt hat.

AHA! Katzen-Wissen
Ernährung Katze
AHA! Katzen-Wissen

Wegen ihrer sensiblen Schnurrhaare mögen manche Katzen eher flache Gefäße statt tiefer Näpfe. Da sie einen sehr guten Geruchssinn haben, eignen sich oft Keramik oder Edelstahlschälchen besser als solche aus Plastik. Letztere können leicht andere Gerüche annehmen.

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