• Versandkostenfrei ab 29 €
  • 30 Tage kostenlose Rücksendung
  • Mehr als 13.000 Artikel
Eine Katze eingewickelt in einem Handtuch

Katzen baden – ja oder nein?

Von wegen Katzenwäsche – Katzen sind bis zu vier Stunden täglich mit einer intensiven Fellpflege beschäftigt. Die Stubentiger sind zwar sehr reinlich, gelten aber als wasserscheu. Mit ihrer rauen Zunge und Unterstützung der Pfötchen gelingt es den Tieren dennoch problemlos, sich ohne Wasser gründlich zu reinigen. Viele Katzenbesitzer fragen sich, ob man Katzen baden muss – und wenn ja, wie sie das am besten anstellen.

Loading...

Wann Sie Katzen bei der Fellpflege unterstützen sollten

Bei einer Kurzhaarkatze ist Baden im Prinzip nicht nötig, denn die Samtpfote erledigt die Körper- und Fellpflege komplett allein. Lediglich während des Fellwechsels sollten Katzenbesitzer lose Haare ausbürsten. Langhaarkatzen benötigen regelmäßige Unterstützung, denn das dichte Fell neigt zum Verfilzen. Besonderes Augenmerk gilt dem Bereich rund um den After: Damit hier keine Kotreste hängen bleiben, empfiehlt es sich, die Haare rund um den Genitalbereich etwas zu kürzen. Grundsätzlich muss auch eine Langhaarkatze nicht gewaschen werden.

 

Nacktkatzen haben aufgrund des fehlenden Fells eine sehr empfindliche Haut. Geschützt werden die Tiere durch einen Talgfilm, den Katzenhalter am besten regelmäßig mit einem handwarmen Tuch etwas abwischen. Ein komplettes Bad ist jedoch in der Regel nicht notwendig.

 

Kommt ein Freigänger vollkommen verdreckt heim, denken manche Katzenbesitzer darüber nach, ob Sie die Katze baden sollten. In der Regel reicht es aus, grobe Verschmutzungen mit einem lauwarmen, feuchten Tuch abzuwaschen. An ein Vollbad sollten Sie nur in Ausnahmefällen denken, etwa wenn sich stärkste Verkrustungen nicht entfernen lassen.

Wichtiger Tierarztbesuch bei Parasiten oder Kontakt mit giftigen Substanzen

Parasiten machen Sie mit Wasser leider nicht den Garaus: Wenn etwa die Katze Flöhe hat, reicht ein Bad nicht aus. In diesem Fall ist ein Tierarztbesuch ratsam. Üblicherweise erhalten Sie ein Spot-on-Präparat, das die Parasiten zuverlässig beseitigt.

 

Ist die Katze mit etwas Giftigem in Kontakt gekommen, sollten Sie die Reste umgehend aus dem Fell entfernen. Gut geeignet sind lauwarme Tücher oder ein Waschlappen. Baden empfiehlt sich in dieser Situation nicht, denn wenn das Tier nicht an das Waschen gewöhnt ist, erzeugen Sie damit eine zusätzliche Stresssituation. Hilfreich ist ein Tierarztbesuch, bei dem der Experte ausschließt, dass die Katze bereits etwas Giftiges aufgenommen hat. Im Zweifel verfügt der Arzt über das notwendige Equipment, um das Tier fachmännisch zu reinigen.

Katze waschen: So gehen Sie vor

Einen Stubentiger sollten Sie – wenn überhaupt – nur selten baden. Wenn Sie das Tier aus bestimmten Gründen, beispielsweise wenn es sich wegen einer Krankheit oder Verletzung nicht selbst putzen kann, doch einmal baden, sollten Sie eine ruhige und stressfreie Umgebung schaffen. Bereiten Sie Ihr Vorhaben gut vor und legen Sie sich alles Notwendige zurecht.

 

Wichtig ist, als Badezusatz nur für Tiere geeignete Produkte wie ein Katzenshampoo zu verwenden, die den natürlichen Schutzfilm der Haut nicht zerstören. Idealerweise stellen Sie eine kleine Badewanne mit lauwarmem Wasser bereit oder nutzen Ihre Duschwanne, wenn Sie die Katze baden möchten. Nützlich ist eine rutschfeste Unterlage, die dafür sorgt, dass das Tier nicht ausgleitet. Eine große Badewanne ist keine gute Wahl, denn hier gibt es zu viele Ausweichmöglichkeiten. Der Raum ist am besten angenehm warm, damit die Katze im nassen Zustand nicht friert. Zudem sollten Sie ein Handtuch parat haben, um den Stubentiger gleich abtrocknen zu können.

Katze baden – Tipps für die Wassergewöhnung

Katzen mögen Wasser nicht besonders, sodass Sie bei Ihrem Vorhaben durchaus mit Gegenwehr rechnen müssen. Eine clevere Idee ist es, das Tier bereits vor dem Bad mit dem Wasser vertraut zu machen. Spritzen Sie gelegentlich einmal etwas Wasser auf die Pfötchen oder tauchen Sie die Pfote in eine Schale mit Wasser. So nehmen Sie dem Tier langfristig die Angst vor dem unbekannten Nass und können die Samtpfote baden, wenn es einmal sein muss.

Loading...

Weitere Beiträge, die Sie auch interessieren könnten

Suchen Sie mehr Informationen rund um das Thema Katze?