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Heimische Vögel bestimmen: Bilder und Porträts

23.10.2023 - Lesedauer: 9 Minuten

Ihr Zwitschern, Gurren und Piepen gehört einfach dazu: Heimische Wildvögel bereichern unser Leben. Ohne die Geräuschkulisse der Wildvögel würde in der Natur etwas fehlen, und auch im urbanen Raum sind die Stimmen von Meisen, Finken und Co. nicht wegzudenken. Aber wer sind sie, die flinken Geschöpfe in den Bäumen und auf Dächern? Hier findest du Informationen über heimische Vögel, Bilder, um sie zu bestimmen, und Tipps zur Unterstützung der Vogelwelt.

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Heimische Wildvögel und der Mensch

Heimische Vögel sind immer in deiner Nähe, obwohl du sie oft nicht siehst. Die natürliche Scheu der Wildtiere lässt die kleinen Vögel vorsorglich fliehen, wenn ein Mensch zu nahe kommt. Das ist gut und richtig, um ihr Überleben zu sichern.
Einige heimische Arten haben Vorteile für sich in der Nähe von Menschen entdeckt. So ist die Amsel – ein ehemaliger Waldbewohner – nunmehr vorwiegend in Gärten und Parks zu Hause. Vielleicht wurdest du beim Gärtnern schon einmal von einem Rotkehlchen verfolgt, das in der umgegrabenen Erde stöbern wollte. Clevere Rabenvögel wie Krähen nutzen die Vorzüge von ergiebigen Futterquellen wie Mülleimern.
Und doch führen viele deutsche Waldvogelarten und Gartenvögel ein Leben im Verborgenen. Sie leben gut versteckt und sind im Alltag eher hör- als sichtbar. Doch wer kann heute noch einen Vogel allein an seinem Gesang erkennen?

Wildvögel und ihr Gesang

Ließe sich das liebliche Vogelgezwitscher in Menschensprache „übersetzen“, würdest du im Wesentlichen Botschaften wie „Hau ab, das ist mein Revier!“, „Hier bin ich, wo seid ihr?“, „Ich will mich paaren!“ und (bei Jungvögeln) „Hunger!“ zu hören bekommen. Üblicherweise haben Vögel ein Repertoire von verschiedenen Lauten für unterschiedliche Situationen. Neben dem Gesang gibt es Alarm-, Kontakt- und Flugrufe.
Jede Vogelart lässt sich anhand ihrer Stimme, typischen Ruflauten und mehr oder weniger komplexen Melodien identifizieren. Manche heimische Singvögel haben äußerst markante Stimmen und singen mit einer in Anbetracht des kleinen Körpers verblüffenden Lautstärke. Besonders der winzige Zaunkönig fällt durch sein Volumen von über 90 Dezibel auf – das entspricht einem Presslufthammer!
Derartige Stimmgewalt ist notwendig, da die Tiere häufig über weite Entfernungen kommunizieren müssen, etwa, um ihr Revier akustisch abzugrenzen oder potenzielle Geschlechtspartner auf sich aufmerksam zu machen.

Welcher Vogel singt da? 
Das Identifizieren von Vogelstimmen ist eine Fertigkeit, die immer weniger Menschen beherrschen. Aber sie lässt sich erlernen. Wenn du wissen willst, welcher heimische Vogel pfeift, und dein Smartphone zur Hand hast, kannst du die Vogelrufe aufnehmen und mithilfe von Apps bestimmen. Mit etwas Übung lernst du schnell, oft gehörte Stimmen der Gefiederten in deinem Umkreis zu unterscheiden.

Typische Singvogel-Laute 
Leicht machen es dir Vögel wie der Kuckuck oder der Zilpzalp, die buchstäblich ihre eigenen Namen verkünden. Die Kohlmeise ruft recht charakteristisch „zizibäh“, während die kleinere Blaumeise Triller mit anschließendem Zeterlaut von sich gibt. Von Sperlingen hörst du ein unablässiges, unaufgeregtes „tschiep“. Auch der Dompfaff ist mit seinem gedämpften „düh düh“ akustisch zurückhaltend.
Als melodische Sänger tun sich vor allem die Amsel mit klangvollem, oft melancholischem Flöten und das Rotkehlchen mit hell perlender Stimme hervor. Grünfinken und Buchfinken können ähnlich variationsreich zwitschern wie Kanarienvögel. Kleine Vögel – große Sänger: Der Zaunkönig verblüfft mit seinen schmetternden und rollenden, strukturierten Melodien. Wenn du einen heimischen Singvogel buchstäblich „pfeifen“ hörst, handelt es sich wahrscheinlich um einen Star oder um einen Kleiber.

Die „Vogeluhr“
Wusstest du, dass verschiedene Vogelarten nicht nur ein eigenes Lautrepertoire haben, sondern auch zu bestimmten Zeiten zwitschern? Die Lichtintensität von Morgen- und Abenddämmerung nimmt Einfluss darauf, wann der Gesang beginnt. Allerdings weichen die Aufwachzeiten der Vögel je nach Wetter, Habitat und Jahreszeit voneinander ab.
Das Vogelkonzert in unseren Breiten eröffnet in den Sommermonaten der Hausrotschwanz, der schon anderthalb Stunden vor Sonnenaufgang munter wird. In der Folge stimmen unter anderem Amsel, Zaunkönig und Rotkehlchen ein. Kurz vor und nach Sonnenaufgang melden sich Zilpzalp, Kohlmeise, Stieglitz und Mönchsgrasmücke zu Wort. „Langschläfer“ unter den Gefiederten sind Buch- und Grünfink.

Ein Platz für heimische Gartenvögel

Möchtest du Singvögel in Deutschland in dein Umfeld locken, gilt es, dieses möglichst attraktiv für die heimischen Wildvögel zu gestalten. Dazu gehören Futterangebot, Zugang zu Trinkwasser, Versteckmöglichkeiten und (sofern möglich) das Bereitstellen von geeigneten Nisthilfen.
Mit naturnahen Bepflanzungen lockst du im Garten Insekten an, dichte Sträucher und Bäume laden zum Verstecken ein und können attraktive Nistplätze werden. Verblühte Stauden solltest du über den Winter stehen lassen, denn ihre Samen sind wertvolles Futter für Körnerfresser.

Wildvögel füttern

Etwas, worauf alle heimischen Vögel „fliegen“, ist selbstverständlich Futter. Viele Vogelfreunde stellen im Winter Futterhäuschen hin oder hängen Meisenknödel auf, um den Tieren durch die nahrungsarme Zeit zu helfen. Aber wusstest du, dass zunehmend geraten wird, auch im Sommer Vögel zu füttern?

Ganzjahresfütterung 
Durch das viel diskutierte Insektensterben wird das Futterangebot für Weichfresser immer kleiner. Körnerfresser finden in aufgeräumten Gärten nur wenig Brauchbares. An dieser Stelle kommt dein Futterhäuschen zur Ganzjahresfütterung ins Spiel. Du sorgst mit Zufüttern im Frühling und Sommer nicht nur dafür, dass die ohnehin knappe, proteinhaltige Insektenkost während der Brut- und Aufzuchtperiode im Schnabel der Küken landet. Sondern auch, dass die Altvögel durchs Vogelfutter gestärkt und ohne Mangelerscheinungen auf die Jagd nach den knappen Beutetieren gehen können.
Sicherheitshalber solltest du während der Brutzeit im Futterspender für Vögel im Garten keine stückigen Nüsse oder Sonnenblumenkerne anbieten. Gesunde Küken spucken ungeeignete Nahrung zwar instinktiv wieder aus, Fehlfütterungen durch die Elterntiere sind jedoch niemals auszuschließen. Allerdings: Wenn Altvögel ihre Brut mit hartem Futter zu füttern versuchen, ist das ein Hinweis auf ein erschreckend geringes Insektenangebot in der Umgebung.

Welches Vogelfutter füttern? 
Angesichts der Angebotsvielfalt im Vogelfutter-Sortiment bist du vielleicht verunsichert, was davon du für deine Gartenvögel kaufen solltest. Das ist gar nicht so schwer: Selbst wenn du nicht genau weißt, wer um dein Futterhaus flattert, kannst du an der Schnabelform grob abschätzen, welche Art von Futter bevorzugt wird. Bei den heimischen Singvögeln unterscheidet man Körner- und Weichfresser.

  • Weichfresser wie Amsel, Zaunkönig oder Rotkehlchen erkennst du am eher schmalen, spitzen Schnabel. Sie ernähren sich vorwiegend von Insekten, aber auch von weichen Früchten und Beeren oder kleinen Sämereien.
  • Körnerfresser wie Finkenarten oder Sperlinge haben einen kürzeren, kräftigeren Schnabel, mit dem sie auch Sonnenblumenkerne oder Erdnussbruch kleinbekommen.

Flexibel sind heimische Vogelarten wie Meisen, Spechte oder Kleiber. Gibt es keine Insekten oder Feinsämereien, werden mit spitzem Schnabel Schalen und Nüsse aufgehämmert und kleingemeißelt.

Vogelfutter für Gartenvögel
Wildvogelfutter als Streu- oder Fettfutter, auch eigens auf Sommer- und Winterfütterung abgestimmt, bekommst du von vielen bekannten Marken. Achte bei der Fütterung auf ausgewählte Qualität. Premium-Hersteller bieten Streufutter auch mit geschälten Sämereien an: Das ist im Preis-Leistungs-Verhältnis günstiger, da kein Schalenmaterial auf das Produktgewicht aufschlägt. Zudem halten geschälte Körner die Vögel von der „Gartengestaltung“ durch Samenverschleppung ab. Bei Balkonfütterung wirst du zu schätzen wissen, wenn keine Reste am Boden zurückbleiben. Achte beim Futterkauf darauf, dass die Ware als Ambrosia-frei deklariert ist.
Wichtig: Völlig ungeeignet für die Fütterung von Singvögeln sind verarbeitete Backwaren. Sie quellen im Vogelmagen auf, entziehen Feuchtigkeit und können zum Tod des Vogels führen.

Insekten für heimische Wildvögel
Du kannst bei Bedarf Insektenkost verfüttern. Es gibt zahlreiche Futtermischungen mit zugesetzten Insekten. Heiß begehrt sind vor allem Mehlwürmer. Trockene Futterinsekten sollten während der Brutzeit unbedingt in Wasser rehydriert werden. Dadurch werden sie weich und auch für Küken gut verzehrbar.
Wichtig: Nimmst du Totfutter-Insekten neu in dein Angebot auf, dauert es bisweilen, bis bei den Vögeln der Groschen fällt und sie diese als Futter erkennen, denn die Pieper sind sich bewegende Beute gewohnt. Einmal angenommen, werden Mehlwurm und Co. zum Hit am Vogel-Büffet.

Wasser: Durstlöscher und Badespaß 
Den Piepern Wasser zugänglich zu machen, ist ebenso wichtig. Wenn du für heimische Singvögel eine Wasserschale hinstellst, solltest du diese täglich mit heißem Wasser reinigen. Mehrere Wasserstellen reduzieren den Keimdruck und können durch abwechselndes Stilllegen für ein paar Tage helfen, Keimen die Möglichkeit zur Infektion und Vermehrung zu nehmen. Eine dekorative Vogeltränke ist zudem ein schöner Blickfang. Außerdem schätzen Vögel „Vollbäder“. Größere Pflanztopfuntersetzer werden gerne zum Benetzen des Gefieders genutzt.

Nisthilfen 
Hast du vor Ort die Möglichkeit, sind Nisthilfen eine hervorragende Möglichkeit, Vögel anzusiedeln und (natürlich immer aus gebührendem Abstand!) bei der Aufzucht der nächsten Generation zu beobachten. Lass dich bei der Wahl der Nistkästen gut beraten, denn jede Vogelart stellt eigene Ansprüche an Form und Ausstattung, etwa den Durchmesser des Einfluglochs oder eine geschlossene oder halboffene Form.
Es muss möglich sein, den Nistkasten geschützt anzubringen. Hervorragend geeignet sind Kästen aus Holzbeton. Sie sind etwas teurer in der Anschaffung, aber jahrelang haltbar. Sogenannte Deko-Nistkästen sind aufgrund von Form oder Material dagegen allzu oft ungeeignet für eine sichere Aufzucht.

Wildvögel im Winter

Ungefähr die Hälfte der in Deutschland vorkommenden heimischen Vogelarten sind Zugvögel. Sie schließen sich im Herbst zu Schwärmen zusammen und machen den Abflug in wärmere Gefilde.
Man unterscheidet Kurz- und Langstreckenzieher. Letztere überwintern in Subsahara-Afrika: Mauersegler, Schwalbe und Nachtigall begeben sich beispielsweise auf die weite Reise. Kurzstreckenzieher wie Bachstelzen und Stare fliegen „nur“ nach Südeuropa. Bei einigen Vogelarten, den Teilziehern, fliegt nur ein Teil der Population in den Süden.
Im Gegensatz dazu bleiben viele typische Gartenvögel wie Amsel, Sperlinge, Meisen und Heckenbraunellen auch im Winter im Land. Diese Arten bezeichnet man als Standvögel.
Wissenswert: Der Anlass für den Vogelzug ist nicht in erster Linie die Kälte, sondern das Fehlen von Insektenbeute im Winter.

Wo schlafen heimische Vögel im Winter? 
Für die Nacht ziehen sich Standvögel geschützt in Sträucher oder dicht an Baumstämme zurück, gelegentlich auch in Nischen und Hohlräume an Gebäuden. Manche nutzen Nistkästen als Schlafplatz. Einige Arten, wie der Zaunkönig und der Baumläufer, finden sich nachts zu wärmenden Schlafgemeinschaften zusammen.
Gegen Kälte hat ein Vogel seine warme Daunendecke immer dabei. Indem er sich aufplustert, bildet sich zwischen den Federn eine isolierende Luftschicht. Wichtig ist im Winter, dass die Tiere gleich am Morgen Futter finden, denn bei Kälte verlieren sie viel Energie.

Von der Amsel bis zum Zaunkönig: Gartenvögel-Bilder

Was gibt es für heimische Vögel? Schwarze Vögel mit gelbem Schnabel sind unschwer als männliche Amsel zu identifizieren. Bei anderen Singvögeln wird das schwieriger. Du hast einen unbekannten Gartenvogel entdeckt und fragst dich, welcher Vogel das ist? Hier siehst du eine Auswahl der verbreitetsten Singvögel. Bilder mit Namen helfen dir, einige typische Vertreter der heimischen Vogelwelt zu erkennen, die auch im urbanen Raum rings um Futterstelle und Vogelbad anzutreffen sind.

Amsel
Amsel auf eisigem Gras
Amsel

Die Amsel ist ein Vogel, den man nicht übersieht und schwerlich überhört. Wenn das tiefschwarze Männchen mit dem orangefarbenen Schnabel sich auf einer hohen Singwarte niederlässt und seinen Gesang erschallen lässt, ist es der Aufmerksamkeit sicher. Das Weibchen im dezenten braunen Federkleid wirkt etwas bescheidener. Am besten kann man Amseln nach Regenfällen beobachten, wenn sie auf der Wiese Regenwürmern nachstellen.

Buntspecht
Ein Buntspecht
Buntspecht

Der schwarz-weiße Vogel mit dem roten Federkäppchen ist dort daheim, wo es alte Baumbestände gibt. Als Park- und Friedhofbewohner trifft man ihn auch häufig in der Stadt an. Sein charakteristisches Trommeln, mit dem er Insektenlarven unter der Baumrinde hervorlockt, ist unverkennbar. Um ihn zu sehen, brauchst du etwas mehr Glück und ein scharfes Auge: Meist ist er in dichten Baumkronen unterwegs.

Elster
Elster frisst
Elster

Auch Elstern sind Singvögel. Meist taucht der schwarz-weiße Vogel in größeren Gruppen auf: Dann kannst du das faszinierende Sozialverhalten und die erstaunliche Intelligenz beobachten, die den Rabenvögeln zu eigen ist.

Grünfink
Grünfink

Welcher heimische Vogel ist gelb-grün? Mit einer hohen Wahrscheinlichkeit hast du einen Grünfinken vor dir. Der markante Vogel mit dem kanarienvogelartigen Gesang kann am Futterhaus ein Rowdy sein und kleinere Vögel energisch vertreiben.

Erlenzeisig
Erlenzeisig

Ein weiterer gelb-grüner Singvogel, der leicht mit dem Grünfinken zu verwechseln ist, ist der Erlenzeisig. Bei genauerem Hinsehen fällt jedoch die gebänderte Flügelzeichnung auf.

Buchfink
Buchfink

Der braune Buchfink ist an seinen blauen Flügelbändern gut zu identifizieren. Bei dieser Wildvogelart ist die Henne allerdings deutlich unauffälliger gefärbt. Ornithologen haben herausgefunden, dass Buchfinken mit regionalen Dialekten singen.

Stieglitz
Stieglitz

Der Stieglitz oder Distelfink ist leicht zu erkennen: Sein ungewöhnlich farbenprächtiges Gefieder mit dem roten Käppchen ist sehr markant. Außerhalb der Brutzeit sind Stieglitze oft in lautstarken Trupps unterwegs.

Gimpel
Roter Vogel auf Zweig
Gimpel

Vögel mit rotem Bauch: So sehen männliche Gimpel oder Dompfaffen aus. Die Weibchen zeigen sich in schlichterem Federkleid. Um Gimpel zu beobachten, braucht man etwas Glück: Der rundliche Vogel verhält sich recht unauffällig. Als Samenfresser bedient er sich gerne an abgeblühten Blumen und nascht mit seinem kraftvollen Schnabel Beeren und Sämereien.

Heckenbraunelle
Vogel im Nest
Heckenbraunelle

Ein kleiner brauner Vogel, den du oft nur durch Zufall aus den Augenwinkeln siehst und womöglich für eine vorbeihuschende Maus hältst: Die Heckenbraunelle ist eine Meisterin der Tarnung, die sich gerne im Gebüsch oder zwischen hohen Pflanzen aufhält. Dort pickt sie nach kleinen Insekten, Würmern und Schnecken.

Mauersegler
Mauersegler

Diese Vögel siehst du hierzulande nur im Sommer und selten am Boden. Mauersegler sind beeindruckende Flugkünstler. Auf schmalen, sichelförmigen Flügeln kreisen sie mit charakteristischen Flugrufen majestätisch in großer Höhe und schnappen Insekten aus der Luft.

Mehlschwalbe
Mehlschwalbe

Dieser Sommervogel ist vorwiegend im ländlichen Raum anzutreffen. Leider ist der Bestand gefährdet; da sie kunstvolle Lehmnester an Gebäuden bauen, werden die Vögel oft vergrämt. Du erkennst sie von unten im Flug am breit gegabelten Schwanz, weißen Bauch und dunklen Flügeln.

Kohlmeise
Zwei Meisen sitzen auf einem Napf.
Kohlmeise

Die Kohlmeise ist die größte europäische Meisenart und einer der häufigsten Singvögel in Deutschland. Sie nimmt gerne Nistkästen an und ist Menschen gegenüber wenig scheu. An ihrem etwas plumpen Körperbau und dem schwarzen Käppchen sind Kohlmeisen leicht zu erkennen.

Blaumeise
Blaumeise

So klein die Blaumeise ist, so vorwitzig tritt sie anderen, größeren Vögeln gegenüber auf. Zu erkennen ist sie am blauen Scheitel und der gelben Brust. Der kleine Schnabel und die schwarz-weiße Gesichtszeichnung verleihen ihr ein besonders niedliches Aussehen.

Schwanzmeise
Schwanzmeise

Schwanzmeisen sind ungeachtet ihres Namens keine echten Meisen. Die hellen Federbällchen mit überproportionalem Schwanz und winzigem Schnabel gehören eindeutig zu den niedlichsten heimischen Wildvögeln. Im Winter sind bei uns Schwanzmeisen zu Gast, die als Zugvögel aus dem noch kälteren Nordeuropa einfliegen.

Ringeltaube
Taube sitzt in Blumen
Ringeltaube

Die edel grau gefärbten Tiere mit dem weißen Halskragen wirken mit kurzen Beinen und vergleichsweise kleinem Kopf etwas seltsam proportioniert. Die wilden Verwandten der bekannten Stadttaube sind die größten heimischen Singvögel.

Türkentaube
Türkentaube

Die kompakte staubfarbene Taube mit dem markanten Nackenring ist aus Asien nach Mitteleuropa eingewandert. Der hübsche Vogel bedient sich einer effektiven Ausbreitungsstrategie: Jungvögel wandern bis zu 200 Kilometer weit ab.

Stadttaube
Stadttaube

Stadttauben sind keine Wildvögel, sondern verwilderte Brieftauben, also streng genommen Haustiere. Da sie auf Körnerfutter angewiesen sind, suchen sie unbeirrt die Nähe von Menschen und sind im städtischen Raum Teil der Vogelwelt.

Rotkehlchen
Rotkehlchen auf Ast
Rotkehlchen

Als Vogel mit roter Brust ist das Rotkehlchen ein sehr auffälliger Vertreter der heimischen Vogelwelt. Es bezaubert Menschen durch seinen melodischen Gesang. Zu Artgenossen ist es etwas grantig, denn Rotkehlchen haben ein ausgeprägtes Territorialverhalten. Dafür hält es oft eine nur geringe Fluchtdistanz zu Menschen.

Sperling
Vogel steht
Sperling

Ob Haussperling oder Feldsperling: Die Population des gemeinen Spatzes geht seit Jahren zurück. Die kleinen braungrauen Vögel, die stets in Trupps auftauchen und sich Menschen gegenüber durch an Frechheit grenzende Furchtlosigkeit auszeichnen, finden immer weniger geeignete Brutplätze und Insektennahrung zur Aufzucht der Küken.

Star
Zwei Vogel sitzen auf einem Ast.
Star

Dunkles Gefieder mit herrlichen Glanzeffekten und ein beeindruckendes Gesangstalent: Eigentlich sollte jeder Garten einen Star haben. Auch als Stimmenimitator glänzt der gesellige Vogel, der eine große Vorliebe für Früchte und Beeren an den Tag legt. Aber sind Stare heimische Vögel? Stare sind Kurzstreckenzieher und suchen im Winter wärmere Regionen auf, sodass sie übers Jahr regional und zeitweise nicht auftreten.

Kernbeißer
Kernbeißer

Den größten unter den heimischen Finken erkennst du an seinem beeindruckenden Schnabel. Damit bekommt der scheue Vogel sogar Kirschkerne klein! Da er sich meist hoch oben in Baumkronen aufhält, brauchst du etwas Glück, um ihn zu sichten.

Kleiber
Kleiber

Der Kleiber mit orangefarbenem Bauch und blauer Oberseite fällt durch seine Fortbewegung auf: Er klettert an Baumstämmen hinauf und kopfüber auch hinab – etwas, das kein anderer heimischer Singvogel kann. Das Loch seiner Nisthöhlen mauert er mit Lehm auf die passende Größe zu.

Zaunkönig
Vogel steht auf Stein
Zaunkönig

Wenn er von einer erhöhten Warte aus sein Lied schmettert, ist der rundliche braune Winzling der König im Revier. Leicht zu erkennen ist der Zaunkönig an seinem stets aufrecht gehaltenen Schwänzchen.

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