Aquarien

Themenwelt Aquarien: Wissenswertes über Geschichte, Technik, Pflanzen und Besatz

Die Fischhaltung hat eine lange Tradition und wurde schon 770 v. Chr. in China betrieben. Die ursprüngliche Absicht bestand zunächst darin, die Aufbewahrung des lebenden Nutzfisches in Bassins zu gewährleisten. Im Laufe der Jahrhunderte ging man jedoch dazu über, Fische auch zur Zierde in Süß- oder Salzwasserbassins in Privatgärten zu halten.

Schon entdeckt? Hier finden Sie Informationen zu weiteren Aquaristik-Bereichen:

In 5 Schritten zum eigenen Aquarium

Schritt 1
Schritt 1

1. Auswahl des Beckens und des Standorts

Ein Aquarium braucht Licht. Zu viel Sonnenlicht fördert jedoch den Algenwuchs. Deswegen sollte das Aquarium so aufgestellt werden, dass es nicht mehr als zwei bis drei Stunden Sonne abbekommt.
Bei Aquarien mit über 300 Litern Inhalt sollte man sich darüber informieren, ob der Fußboden auch stabil genug ist. Denn 400 Kilogramm, so viel wiegt es etwa voll, sind ein ganz schönes Gewicht. Im Zweifelsfall muss man dann einen Statiker fragen.

Schritt 2

2. Einfüllen des Bodengrunds

Der Bodengrund sollte aus einer Sand- oder Kiesschicht bestehen. Keinesfalls sollten dafür scharfkantige Körner oder Steine verwendet werden, da sich die Fische, vor allem Welse und andere Bodenfische, daran verletzen könnten. Und auch hier gilt: Spül den Sand oder Kies gut mit frischem Wasser durch, bevor du ihn ins Aquarium hineingibst. Steine vom Straßenrand solltest du auf keinen Fall verwenden.

Schritt 3

3. Installation der Technik

Die Beleuchtung des Aquariums ist wichtig für den Tag-Nacht-Rhythmus der Fische sowie für das Wohlergehen der Pflanzen. Zehn bis zwölf Stunden Tageslicht reichen den Fischen dabei vollkommen. Mit einem Heizer sorgst du für eine konstante Wohlfühltemperatur um die 25 °C. Diese solltest du regelmäßig mit einem Thermometer kontrollieren. Der Filter im Aquarium stellt eine fischtaugliche Wasserqualität sicher: Er filtert Schwebstoffe und grobe Partikel und verhindert damit eine Trübung des Wassers.

Schritt 4

4. Wasser und Beckeneinrichtung

Bevor Pflanzen und Deko abgespült und in das Aquarium gesetzt werden können, solltest du es zu etwa zwei Dritteln mit Wasser füllen. Dann wird die Technik in Betrieb genommen. Da frisches Leitungswasser als Umgebung für Fische nicht geeignet ist, benötigst du einen Wasseraufbereiter. Zusammen mit Starterbakterien hilft er, schädliche Stoffe zu entfernen und die für die Fische optimale Wasserqualität innerhalb von 2 bis 14 Tagen zu erreichen. Ein regelmäßiger Wasserwechsel (alle 2 Wochen 1/3 der Wassermenge) wird dennoch nötig sein. Für die Inneneinrichtung kannst du Wasserpflanzen in Verbindung mit Steinen oder anderen Dekorationsgegenständen verwenden. Wichtig ist, dass die gewählte Deko den Tieren eine Rückzugsmöglichkeit bietet.

Schritt 5

5. Die Fische – und fertig

Bevor du die Fische kaufst, solltest du unbedingt einen aktuellen Wassertest durchführen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass du Fische auswählst, die sich gut vertragen. Arten, die in der Natur im Schwarm leben, sollten zumindest in Zehnergruppen gehalten werden. Außerdem ist es ratsam, nicht alle Fische gleichzeitig einzusetzen. Am besten lässt du dich beraten, welche Fische sich am besten für Aquaristikeinsteiger eignen.

Schnecken im Aquarium entfernen: Das hilft gegen eine Schneckenplage!

aquaristik-ph-schnecken.jpg
Im Allgemeinen sind Schnecken in der Aquaristik ausgesprochen nützlich, denn sie fressen beispielsweise Algen, reinigen das Wasser, lockern den Bodengrund und hemmen das Pflanzenwachstum. Vermehren sich bestimmte Schneckenarten außergewöhnlich stark, kommt es zu einer Schneckenplage im Aquarium. Die Schnecken machen sich dann über Pflanzenarten her, die für das biologische Gleichgewicht mitverantwortlich sind. Je nachdem, um welche Schneckenart es sich handelt, helfen die folgenden Mittel gegen Schnecken im Aquarium. Mit einigen einfachen Maßnahmen können Sie außerdem einer Plage vorbeugen.

Kaltwasseraquarium: Das sollten Sie über das Süßwasseraquarium wissen!

aquaristik-ph-kaltwasser.jpg
Es ist die ursprüngliche Form des Süßwasseraquariums und heute in zahlreichen Haushalten zu finden: Doch was ist ein Kaltwasseraquarium überhaupt? Zunächst einmal unterscheidet es sich von einem Tropenaquarium vor allem durch seine niedrigeren Wassertemperaturen und natürlich die Fische, die darin beheimatet sind.

Ein Kind und sein erstes Aquarium: Eintauchen in die Aquaristik

aquaristik-ph-kind-580x600.jpg
Kinder sind fasziniert von der bunten und schillernden Unterwasserwelt. Mit einem eigenen Aquarium im Kinderzimmer taucht Ihr Kind schon früh in die Aquaristik ein und lernt die Tierwelt mit ihren spannenden Eigenschaften kennen. Allerdings geht mit Tieren auch immer Verantwortung einher. Gerade bei einem Aquarium ist neben der Fütterung auch die regelmäßige Pflege wichtig, damit den Bewohnern ihr natürlicher Lebensraum erhalten bleibt. Die Anschaffung des ersten Aquariums sollte daher sorgfältig geplant und durchdacht sein.

Aquarium einrichten für Anfänger

Aquarium im Urlaub versorgen: Entspannt verreisen dank guter Planung

aquaristik-ph-urlaub.jpg
Haben Sie sich für ein Aquarium entschieden, müssen Sie nicht auf Ihren Urlaub verzichten. Die Urlaubsversorgung ist unkomplizierter, als Sie bisher vielleicht angenommen haben. Schließlich ist ein Aquarium idealerweise ein eigenständiges Ökosystem, das eine Zeit lang ohne menschliches Zutun funktioniert: Die Pflanzen produzieren Sauerstoff, abgestorbene Pflanzenteile und Kleinlebewesen ernähren vorübergehend die Fische, die wiederum die Pflanzen düngen. Bevor es aber in den wohlverdienten Urlaub geht, sollten Sie einige Vorbereitungen treffen.

Algen im Aquarium bekämpfen: So gehen Sie gegen die grüne Plage vor!

Bilden sich Algen im Aquarium, ist das grundsätzlich ein erstes Zeichen dafür, dass das Ökosystem beeinträchtigt oder sogar aus dem biologischen Gleichgewicht geraten ist. Damit sich die ungebetenen Algen nicht unkontrolliert vermehren, ist schnelles und gezieltes Handeln erforderlich. Algen lassen sich für gewöhnlich gut mit natürlichen Mitteln bekämpfen und durch die richtige Aquarienpflege vermeiden.

Wasserwechsel im Aquarium: Die wichtigste Aufgabe für Aquarianer

aquaristik-ph-wasserwechsel.jpg
Der Lebensraum von Fischen ist geprägt von ständigem Wasseraustausch. Damit sich die Fische auch im heimischen Aquarium wohlfühlen und gesund bleiben, ist es wichtig, das Wasser regelmäßig zu wechseln. Mit einem Wasserwechsel tragen Sie zum biologischen Gleichgewicht im Aquarium bei.

Quarantänebecken für mehr Sicherheit

aquaristik-ph-quarantaenebecken-580x600.jpg
Auch Fische können erkranken. Häufig infizieren sich die Aquariumbewohner mit Krankheitserregern, die von außen hereingelangen – zum Beispiel durch neue Fische. So birgt jeder Besatz mit Tieren aus fremder Herkunft, sei es aus der Zoohandlung oder von einem Fischfachhandel, die Gefahr, dass diese Keime mitbringen können, die den Fischen im heimischen Aquarium schaden können. Es ist daher ratsam, die Neuzugänge zunächst einige Wochen in einem Quarantänebecken zu beobachten und Krankheiten auszuschließen, ehe sie in ihr neues Unterwasserheim einziehen dürfen. Auch wenn alteingesessene Bewohner erkranken, sollten sie solange in ein separates Becken umziehen, bis sie wieder gesund sind.

Salzwasseraquarium: Kosten und Tipps zur Einrichtung

aquaristik-ph-salzwasser-580x800.jpg
Ein Meerwasseraquarium beheimatet eine faszinierende Unterwasserwelt mit einer beeindruckenden Artenvielfalt. Allerdings ist ein Salzwasseraquarium im Vergleich zum Süßwasseraquarium oft größer, pflegeintensiver und auch die Kosten sind deutlich höher. Das betrifft nicht nur die Anschaffungskosten, sondern ebenso die Ausgaben für Beleuchtung, zusätzliche Filter, Pumpen und weiteres Zubehör. Interessieren Sie sich für ein Meerwasseraquarium? Dann ist es in jedem Fall ratsam, die Anschaffung sorgfältig zu planen und die Kosten vorab zu kalkulieren. So gibt es keine bösen Überraschungen.

Aquarium dekorieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung und Tipps für die Dekoration

aquaristik-ph-dekorieren.jpg
Die Fische in Aquarien kommen aus der ganzen Welt: Südamerika, Asien, Afrika oder Australien. In der Natur leben sie in ganz verschiedenen Gewässern – wie schnell fließenden Bächen, großen Seen, kleinen Tümpeln oder mächtigen Urwaldflüssen. Bei einem Biotop-Aquarium geht es darum, diesen natürlichen Lebensraum der Fische so detailgetreu wie möglich nachzubilden. Denn in Bezug auf die Wasserqualität und die Umgebung finden Fische dann annähernd dieselben Bedingungen wie in der Natur vor – und dort fühlen sie sich am wohlsten.

Aquascaping Anleitung: In 18 Schritten zum eingerichteten Karibik-Aquarium

aquaristik-ph-aquascaping.jpg
Aquascaping ist eine wahre Kunst und wird auch gerne als „Unterwassergärtnern“ bezeichnet. Dabei dient die Natur als Inspiration, wobei die Ästhetik ganz klar im Vordergrund steht. So manch ein Aquarien-Designer verzichtet sogar gänzlich auf den Besatz von Fischen oder wirbellosen Bewohnern, denn diese könnten die Unterwasserlandschaft beschädigen. Natürlich ist Aquascaping aber auch mit einer lebendigen Unterwasserwelt möglich. Sind auch Sie interessiert? Oliver Knott, seines Zeichens Weltmeister im Aquascaping, zeigt, wie die Einrichtung eines Süßwasseraquariums im Karibik-Look in 18 einfachen Schritten gelingt.

Lassen Sie sich bei der Aquariengestaltung inspirieren: Aquascaping Styles

Aquarium einrichten: Anleitung in zehn Schritten

aquaristik-ph-einrichten.jpg
Wie soll ich mein Aquarium einrichten? Diese Frage stellt sich wohl jeder Neu-Aquarianer, denn die Gestaltung eines Aquariums bietet viel Raum für Kreativität. Die Dekoration mit Steinen, Korallen und Pflanzen macht das Aquarium zu einem einzigartigen Lichtblick mit enormer Entspannungswirkung. Sie können Ihrer Fantasie bei der Ausstattung freien Lauf lassen und ein kleines Paradies erschaffen, bei dessen Betrachtung Sie Kraft und Ruhe tanken.

Fische hinter Glas – die Geschichte der Aquaristik

aquaristik-ph-geschichte.jpg
Seit wann halten wir Fische in Aquarien — und mit welchen Mitteln? Das sind die Meilensteine der Aquaristik von den Anfängen bis heute. Staunen Sie mit!

Das platzsparende Nano-Aquarium (Garnelenbecken)

aquaristik-ph-nanoaquarium.jpg
Wenn Sie schon immer in die Welt der Aquaristik eintauchen wollten, Ihnen aber bisher schlichtweg der nötige Platz fehlte, ist es an der Zeit, über die Anschaffung eines Nano-Aquariums nachzudenken. Lebewesen wie Zwerggarnelen oder Zwergflusskrebse fühlen sich in dem sogenannten „Garnelenbecken“ mit einem maximalen Wasservolumen bis 54 Liter wohl.

Pflanzenvielfalt im Aquarium: der Wasserkelch (Cryptocoryne)

aquaristik-ph-cryptocoryne.jpg
Cryptocoryne sind krautige Sumpfpflanzen, die auch als Wasserkelche bekannt sind. Eine Besonderheit der Cryptocoryne ist, dass sie sowohl unter als auch über Wasser leben können. Obwohl sie zu den empfindlicheren Wasserpflanzen gehören, sind sie aufgrund ihrer Artenvielfalt beliebt bei Aquarianern. Möchten Sie eine Art der Cryptocoryne in Ihrem Aquarium kultivieren, ist es erforderlich, dass Sie sich mit den Lebensbedingungen der sensiblen Gewächse vertraut machen.

Wasserpest im Aquarium – die vielseitige Nutzpflanze

aquaristik-ph-wasserpest.jpg
Die Wasserpest ist eine beliebte Pflanzengattung in der Aquaristik: Die Pflanze wächst schnell, produziert viel Sauerstoff und hemmt Algenwachstum. Da die Wasserpest keine hohen Ansprüche an Wasserwerte stellt, ist sie auch für Aquaristik-Neulinge und frisch eingefahrene Becken geeignet. Einziges Manko: Durch das schnelle Wachstum vermehrt sich die Wasserpest rasant im Aquarium – daher auch der Name. Mit einer regelmäßigen Pflege halten Sie das Wachstum im Zaum. So profitiert Ihre Unterwasserwelt von den vielen Vorteilen der Wasserpest.

Javamoos – pflegeleicht für Aquarium und Terrarium

aquaristik-ph-javamoos.jpg
Javamoos ist ursprünglich auf der indonesischen Insel Java, aber auch in anderen Teilen Südostasiens, zu finden. Das helle und sehr satte Grün ist ein Blickfang im Aquarium oder Terrarium, denn beide Haltungsvarianten entsprechen der natürlichen Umgebung. In der Natur wächst die dichte Moosart an Flussufern – und zwar innerhalb sowie außerhalb des Wassers. Javamoos ist einfach zu pflegen und gedeiht selbst in kleinen Aquarien hervorragend. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzenarten stellt das Moos keine hohen Ansprüche an die Beleuchtung.

Javafarn – schön, robust und variantenreich im Aquarium

aquaristik-ph-javafarn.jpg
Der Javafarn ist beliebt in der Aquaristik: Die Pflanze ist pflegeleicht, hegt keine hohen Ansprüche an die Beleuchtung und zeigt sich in einem intensiven Grün. Javafarn lässt sich gut im hinteren Beckenteil ansiedeln und gilt als ausgesprochen robust. Als eine der wenigen Pflanzenarten eignet er sich zum Beispiel auch für Becken, in denen Saugwelse oder afrikanische Buntbarsche leben. Viele andere Aquarienpflanzen können diesen fleißigen Fressern nicht standhalten.

Der Aquarium-Filter: Aufbau und Pflege für Süß- und Meerwasseraquarien

aquaristik-ph-filter.jpg
Der Filter ist nicht nur für die Beseitigung von Schwebstoffen und Schmutzpartikeln aus dem Wasser verantwortlich. Mithilfe von Mikroorganismen, die die Filtermaterialien besiedeln, baut das Filtersystem schädliche Stoffe zu ungefährlichen, teilweise nützlichen, Stoffen ab. Diese werden durch die erzeugte Wasserzirkulation, die außerdem für zusätzlichen Sauerstoff im Wasser sorgt, gleichmäßig im Becken verteilt. Für die verschiedenen Aquariengrößen gibt es Innen- und Außenfilter, die mit den geeigneten Filtermaterialien dazu beitragen, dass das biologische Gleichgewicht im Aquarium aufrechterhalten bleibt.

Strömung, Belüftung und CO2-Anlagen im Aquarium für mehr Sauerstoff

aquaristik-ph-stroemung.jpg
Ein ausreichender Sauerstoffgehalt im Aquariumwasser ist wichtig für das Ökosystem. Manche Fischarten haben einen erhöhten Bedarf an Sauerstoff, andere benötigen weniger. Hinzu kommt, dass an warmen Sommertagen der Sauerstoffgehalt durch das aufgeheizte Wasser abnehmen kann. Das kann dazu führen, dass der eingesetzte Filter und der Pflanzenbesatz nicht mehr ausreichend Sauerstoff produzieren, um die Bewohner zu versorgen.

Bodenheizung Aquarium: Das ist für den Einbau zu beachten!

aquaristik-ph-bodenheizung.jpg
Die richtige Temperatur im Aquarium ist entscheidend für das Wohlbefinden seiner tierischen und pflanzlichen Bewohner. Legen Sie besonderen Wert auf üppiges Pflanzenwachstum, empfiehlt sich der Einbau einer Bodenheizung. Verwenden Sie allerdings als Bodengrund für Ihr Aquarium Sand, kommt eine Bodenheizung grundsätzlich nicht infrage. Hier besteht die Gefahr eines Hitzestaus, der sich negativ auf die Wasserqualität auswirken würde und nicht zuletzt eine Gefahr für das Aquarienglas darstellt.

Anubias – die robuste Aquarienpflanze mit „Herz“

aquaristik-ph-anubias.jpg
Die Anubias ist eine der wenigen Wasserpflanzen-Gattungen, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Aquarianern gleichermaßen Freude bereitet. Die Unterwasserpflanze bietet zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, ist ausgesprochen robust und pflegeleicht. Auf Steine, Wurzeln oder andere Dekoelemente aufgebunden, ziert die Pflanze die Unterwasserlandschaft mit ihren herzförmigen Blättern. Übrigens blühen manche Arten der Anubias über und manche unter Wasser. Allerdings müssen Sie genau hinschauen: Die weißen Blüten sind sehr klein und eher unscheinbar.

Vallisneria für Ihr Aquarium: unkomplizierte „Wasserschraube“

aquaristik-ph-valisneria.jpg
Vallisnerien oder Wasserschrauben zählen zu den ältesten Aquarienpflanzen und haben bis heute einen festen Platz in der Aquaristik. Die hellgrünen Triebe sind gerade oder in sich gedreht und erzeugen stimmungsvolle Unterwasserwälder. Die recht anspruchslosen Pflanzen sind ideal als Dekoration für den Hintergrund oder die Bepflanzung an Randgebieten. Mit intensivem Licht wächst die Unterwasserpflanze übrigens noch besser.

Themenwelt Aquarien: Wissenswertes über Geschichte, Technik, Pflanzen und Besatz

In der Zeit der Songdynastie (960-1216 n. Chr.) begannen die Menschen damit aus der Silberkarausche den Goldfisch zu domestizieren. Seit dem 16. Jahrhundert hielten sie Goldfische auch im Haus und bewahrten sie ursprünglich in Keramikgefäßen auf. Als Beginn der Fischhaltung in Europa lässt sich die Haltung von Fischen, vermutlich Goldfischen, in durchsichtigen Gläsern bezeichnen. Dies wurde erstmals 1665 von Samuel Pepys dokumentiert, der beschrieb, solche Fischgläser in London gesehen zu haben.

Themenwelt Aquarien: Welche Arten von Aquarien gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden Aquarianer im privaten Gebrauch zwischen Süßwasser- und Meerwasseraquarien. Beide Typen haben ihre Vor- und Nachteile, wobei die häufigste Art das Süßwasseraquarium ist. Die Vorteile eines Süßwasseraquariums liegen in der weniger aufwendigen Technik und der leichteren Pflege. Aus diesem Grund sind Süßwasseraquarien auch für Anfänger im Gebiet Aquaristik zu empfehlen. Meerwasseraquarien bieten einen faszinierenden Einblick in die Welt der exotischen Fische und Korallen. Da bei Meerwasseraquarien der Salzgehalt bei ungefähr 3,5 % liegen sollte, ist es im Idealfall jedoch mit vollautomatischer Technik versehen. Weniger verbreitet sind sogenannte Brackwasseraquarien, die eine Mischform zwischen Süß- und Meerwasseraquarien mit einem Salzgehalt bis ungefähr 1 Prozent darstellen und den Lebensraum von Mündungsgebieten großer Flüsse und Mangrovenküsten nachahmen.

Themenwelt Aquarien: Die Bewohner der Unterwasserwelt

Aquarien bieten vielen unterschiedlichen Lebewesen ein Zuhause: Von Fischen in vielen verschiedenen Arten, über Garnelen, Krebse und Schnecken bis hin zu Axolotl, Fröschen und Kröten. Neben den tierischen Bewohnern gehören natürlich auch viele nützliche und dekorative Pflanzen zum Aquarium. Erfahren Sie in der Themenwelt Aquarien viel Wissenswertes über die verschiedenen technischen Ausstattungen der Aquarien, über die tierischen und pflanzlichen Aquarienbewohner und darüber wie Sie Ihr Aquarium pflegen und dekorativ gestalten.

Suchen Sie mehr Informationen rund um die Aquaristikwelt?