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Fahrrad fahren mit Hund: So gewöhnen Sie den Hund ans Radfahren

Gemeinsame Radtouren mit dem Hund fördern die Fitness und machen viel Spaß. Doch das Laufen am Rad will gelernt sein: Mit diesen Tipps gelingt es, den Hund an das Fahrrad zu gewöhnen

Am Fahrrad laufen ist grundsätzlich nur etwas für gesunde und ausgewachsene Hunde. Ab dem Alter von 12 bis 24 Monaten können sie mit dem Fahrradtraining beginnen. Wichtig: Absolvieren Sie anfangs nur kurze Touren von zehn Minuten, steigern Sie die Dauer dann langsam. Eine gute Geschwindigkeit liegt etwa bei 10 bis 15 Kilometern pro Stunde.

Richtig Radfahren mit Hund

Ältere Hunde dürfen nicht überfordert werden, sollten sich aber täglich bewegen. Achtung bei Hunden mit Gelenkproblemen: In akuten Phasen darf kein Training stattfinden. Ansonsten ist Fahrradfahren für Hunde ein guter Sport, um Muskulatur aufzubauen und den Gelenkverschleiß zu vermindern. 

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund verschiedene Gangarten zeigt, wie flüssigen Schritt und leichten und schnellen Trab. Denn ein lange fortgesetztes, gleichmäßiges Tempo kann zu einer punktuellen Gelenkabnutzung führen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund fit genug ist, holen Sie sich Rat bei Ihrem Tierarzt oder Tierphysiotherapeuten.

Den Hund an den Straßenverkehr gewöhnen

Wenn Sie mit dem Hund Rad fahren, wählen Sie die Trainingsstrecke so, dass Ihr Hund so wenig wie möglich auf Asphalt läuft. Gelenkschonend ist ein weicher, leicht federnder Untergrund wie Wiese und Wald. Ein weiterer Vorteil: Im Wald müssen Sie nicht auf den Verkehr achten und können sich ganz auf Ihren Vierbeiner konzentrieren. Wenn Ihr Hund verstanden hat, was Sie von ihm erwarten, gewöhnen Sie ihn langsam an den Straßenverkehr.

Wegen des schlechten Untergrundes und der vielen Ablenkung ist es jedoch eine generelle Überlegung wert, ob Ihr Hund überhaupt im Straßenverkehr laufen soll. Bedenken Sie auch, dass sich die Hundenase stets auf Höhe der Abgase befindet und die Teilnahme am Straßenverkehr für den Vierbeiner immer ein hohes Stresslevel bedeutet. 

Alternativ bietet sich bei kleinen Hunden hier ein Fahrradkorb an. So können Sie auch zu Beginn weite Touren unternehmen und das Training auf die am besten geeigneten Strecken verlegen. Für größere Hunde gibt es Fahrradanhänger. Praktisch: Wenn Ihr Hund älter wird und das Laufen am Fahrrad keine Option mehr ist, kann er weiterhin mit Ihnen auf Tour sein.

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So klappt das Radfahren mit Hund!
  • Führen Sie den Hund rechts und schieben Sie das Fahrrad links.

  • Wenn er ruhig mit Ihnen läuft, bringen Sie das Fahrrad zwischen sich und den Hund.

  • Steigen Sie auf und fahren Sie langsam los. Korrigieren Sie den Hund, wenn er zieht. Steigern Sie das Training langsam, bis der Hund locker auf Höhe Ihres Knies mitläuft.

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Sicherheit für Hund und Herrchen

Damit das Radfahren mit einem Hund an der Leine gelingt, sollte einiges beachtet werden. Wichtigste Grundregel hierbei: Wenn der Hund nicht über die Hand geführt wird,  muss er unbedingt ein gut sitzendes, gepolstertes Brustgeschirr tragen. Führt man ihn am Halsband, sollte man die Leine nicht am Rad befestigen. Im Notfall sollte man die Leine loslassen können. 

Der Hund wird immer rechts am Fahrrad auf der verkehrsabgewandten Seite geführt. Bestes Hilfsmittel ist der Springer, ein praktischer Abstandhalter: Das Stahlrohr wird rechts am Rahmen des Fahrrads befestigt, eine Zugfeder gleicht ruckartiges Ziehen Ihres Vierbeiners aus. Manche Springer haben einen Sicherungsring, der sich löst, wenn die Leine sich in einem Hindernis verfängt. So haben Sie beide Hände frei. 
Leinen mit Reflektoren, Blinkehalsbänder und Sicherheitswesten sind in der Dämmerung eine sinnvolle Ergänzung. Übrigens: Leinen werden nie am Lenker fixiert. Ein Anrucken reicht aus, um ins Wanken zu kommen oder sogar zu stürzen.

Auch geübte Hunde brauchen Pausen

Das Training klappt wie am Schnürchen und macht Mensch und Hund Freude? Dann können Sie die Touren verlängern und die Geschwindigkeit steigern. Fahren Sie nicht bei hohen Temperaturen und kontrollieren Sie nach jeder Tour die Ballen Ihres Hundes. Gerade bei längeren Asphaltstrecken können sie stark beansprucht werden. 
Denken Sie auch immer daran, genug Wasser mitzunehmen und beobachten Sie Ihren Hund. Läuft er am nächsten Tag unrund und streckt sich oft, hat Ihr Hund vermutlich Muskelkater und muss sich schonen. Planen Sie auch für fortgeschrittene Hunde langsame Phasen und Pausen zum Schnüffeln ein. Sie wissen ja: Wer seinen Hund liebt, der schiebt! Zumindest ab und zu.

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