Kleinpudel â anhĂ€nglicher Charmeur mit viel Witz
04.06.2025 - Lesedauer: 3 Minuten

Der Kleinpudel gehört zu den vielseitigsten Hunden: Er ist intelligent, sportlich, kinderlieb & treu. Informier dich hier ĂŒber diese Rasse.
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Der Kleinpudel ist ein aufgeweckter Vierbeiner, der nicht von deiner Seite weicht. Mit seinem Charme und unfreiwilliger Komik bringt er dich zum Staunen und zum Lachen. Ob auf Ausstellungen, beim Hundesport oder als Therapiehund in der Schule â der auĂerordentlich intelligente Kleinpudel bewegt sich auf jedem Parkett selbstsicher und gut gelaunt.
SteckbriefKleinpudel
Rasse | Kleinpudel |
Herkunft | Frankreich |
Klassifikation | Gesellschafts- und Begleithund |
GröĂe | Widerristhöhe 35 bis 45 Zentimeter |
Gewicht | 7 bis 17 Kilogramm
|
Körperbau | schlank, athletisch |
Augen | mandelförmige, dunkle Augen |
Ohren | lange Schlappohren |
Fell und Farbe | zwei VarietĂ€ten: Woll- und SchnĂŒrenpudel, beide haben ĂŒppiges, wolliges Fell; Farben: Schwarz, WeiĂ, Grau, Braun, Rotfalb, Apricot |
Besonderheiten | Pudel haaren nicht, auĂerdem wĂ€chst das Fell das ganze Jahr ĂŒber, |
Charakter | ĂŒberdurchschnittlich intelligent, sportlich, kinderlieb, lerneifrig, pfiffig, anhĂ€nglich, will beschĂ€ftigt werden |
Gesundheit | Neigung zu Augenkrankheiten |
Alles fĂŒr kleine Hunde
Hochwertiges Futter, stylische Leinen, oder cooles Spielzeug und bequeme Hundebetten â hier gibt es alles, was das kleine Hundeherz begehrt.
Eifriger JĂ€ger und echte Wasserratte
Die Herkunft des Pudels konnte nie ganz genau geklĂ€rt werden: Vermutlich kommt er ursprĂŒnglich aus Frankreich, wo er âCanicheâ genannt wird. Vorwiegend wurde die Rasse bei der Jagd auf Enten eingesetzt. Ente heiĂt im Französischen âCanardâ. Als direkter Vorfahr gilt der französische Wasserhund, mit dem er seine Leidenschaft fĂŒr Wasser aller Art teilt.
Pudel waren aber nicht nur bei JĂ€gern beliebt: Im 17. Jahrhundert eroberten die pfiffigen Vierbeiner das Herz des Adels und avancierten mehr und mehr zu Begleithunden. Ăberaus gelehrig und gelenkig traten sie spĂ€ter auch in Zirkusmanegen auf und begeisterten das Publikum mit allerlei Tricks. Im Jahr 1936 wurden der Klein- und der GroĂpudel von der FĂ©dĂ©ration Cynologique Internationale (FCI) als Hunderassen anerkannt. Heute gibt es noch zwei weitere Vertreter ihrer Art: den Zwergpudel und den Toypudel. Der Kleinpudel ist mit einer GröĂe von bis zu 45 Zentimetern der zweitgröĂte Pudel.
Der Charakter des Kleinpudels
Stets gut gelaunt, charmant und sehr unternehmungslustig â so zeigt sich der Kleinpudel im Alltag. Mit ĂŒberdurchschnittlicher Intelligenz und einem treuen Blick wickelt er seine Bezugspersonen schnell um den Finger. AuĂerdem weicht er dir nur ungern von der Seite. Am liebsten wĂŒrde er den ganzen Tag spielen, spazieren gehen und gekrault werden. Und diese Aufmerksamkeit fordert er oft auch ein und stupst dich mit der Nase an. Eifrig begleitet er dich beim Walken, Joggen oder langsamen Radfahren. Als idealer SpielgefĂ€hrte fĂŒr Kinder ist er unheimlich anhĂ€nglich und hat dennoch seinen eigenen Kopf.
Erziehung und Haltung des Kleinpudels
Der Kleinpudel ist ein sportlicher Hund und benötigt viel Bewegung: Ausgiebige SpaziergĂ€nge in der Natur sind ein Muss. Wie geschaffen ist er aber auch fĂŒr Hundesportarten wie Agility oder Dogdancing. Geistig fordern und fördern kannst du den lernwilligen Vierbeiner mit kleinen Hundetricks.
Ein Jagdinstinkt ist nach wie vor vorhanden, dieser ist aber meist nicht stark ausgeprĂ€gt und lĂ€sst sich bei einer konsequenten Erziehung gut kontrollieren. Pudel apportieren gerne und können einem Bad im kĂŒhlen Nass selten widerstehen. Wird der Kleinpudel frĂŒh sozialisiert â zum Beispiel in einer Welpenschule oder auf Hundewiesen â lernt er den respektvollen Umgang mit Fremden und Artgenossen schnell. Dank seiner ĂŒberschaubaren GröĂe lĂ€sst sich der Pudel ĂŒberall gut mitnehmen.
Pflege des Kleinpudels
Die Pflege des wunderschönen Fells ist recht aufwendig: Mindestens einmal wöchentlich solltest du das Haar grĂŒndlich bĂŒrsten und kĂ€mmen, denn lose Haare bleiben meist einfach im Fell hĂ€ngen. Eine regelmĂ€Ăige Schur alle sechs bis acht Wochen ist bei dieser Rasse notwendig. Die gute Nachricht: Der Kleinpudel verliert nur sehr wenig Haare.
Besonderheiten des Kleinpudels
Pudel neigen zu genetisch bedingten Augenkrankheiten wie Grauem Star oder PRA (Progressive Retinaatrophie), die beide zu komplettem Sehverlust fĂŒhren können. Verantwortungsvolle ZĂŒchter schlieĂen betroffene Tiere von der Zucht aus. Wende dich deshalb nur an vom VDH (Verband fĂŒr das Deutsche Hundewesen) empfohlene ZĂŒchter.
Lern hier auch andere Pudel und Pudelmischlinge kennen:
- Cockapoo: Als Kreuzung aus Cockerspaniel und Pudel vereint der Cockapoo (auch: Cockerdoodle und Cockerpoo) im Optimalfall die besten Eigenschaften beider Rassen.
- Schnoodle: Der Schnoodle, ein Mix aus Schnauzer und Pudel, zĂ€hlt zu den beliebtesten Designerhunden. Welche Rasse dominiert, fĂ€llt individuell aus â in deinem Schnoodle steckt daher immer ein wenig âĂberraschungs-Paketâ.
- Goldendoodle: Der gutmĂŒtige Goldendoodle zĂ€hlt zu den Hybrid-Hunderassen. Er entsteht aus der Kreuzung eines Golden Retrievers und einem Pudel â daher das charakteristische Teddy-Aussehen.
- Labradoodle: Die LiebenswĂŒrdigkeit des Labradors kombiniert mit dem nicht-haarenden Fell des intelligenten Pudels â ein Labradoodle begleitet dich mit etwas Erziehung als ganz wunderbarer Familienhund im Alltag.
- Maltipoo: Der Maltipoo vereint in sich die LiebenswĂŒrdigkeit des Maltesers mit der Intelligenz des Pudels. Die Mischung ergibt einen aufmerksamen, fröhlichen und verspielten Familienhund, der sich leicht erziehen und im Alltag fĂŒhren lĂ€sst.






