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Saluki: Wie der Wind im WĂŒstensand

24.04.2024 - Lesedauer: 3 Minuten

Saluki Hund steht auf einer Wiese

Der Saluki bezaubert vom ersten Anblick an mit seiner Eleganz und Schönheit. TatsĂ€chlich gehören Salukis, auch „persischer Windhund“ genannt, zu den Ă€ltesten domestizierten Hunderassen – und zu den schnellsten: 1996 stellte ein Saluki mit einer Geschwindigkeit von 68,8 Stundenkilometern einen Rekord auf. Der große, schlanke Windhund hat jedoch einige Anforderungen an seinen Menschen. Als Besitzer eines Salukis solltest du empathisch auch die leisen Zwischentöne im Verhalten des sensiblen Vierbeiners lesen können.

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Steckbrief Saluki

Rasse
Saluki
Herkunft
Naher Osten
Klassifikation
Windhunde, Jagdhunde
GrĂ¶ĂŸe
58 bis 71 Zentimeter
Gewicht
14 bis 25 Kilogramm
Körperbau
muskulös, schlank, quadratischer Rahmen, langer Hals und lÀngliche Schnauze
Augen
dunkel mit sanftem Ausdruck
Ohren
lange HĂ€ngeohren
Fell und Farbe
befedert oder (seltener) einheitlich kurzhaarig; alle Farben mit und ohne Abzeichen; gestromtes Fell ist unerwĂŒnscht
Besonderheiten
lange Rute in Ruhestellung zwischen Hinterbeinen – kein Signal fĂŒr Angst
Charakter
reserviert, intelligent, eher ruhig
Pflege
unkompliziert; gelegentliches BĂŒrsten
Gesundheit
keine explizit rassetypischen Krankheitsdispositionen

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Die Herkunft des Saluki

Beim Saluki handelt es sich um eine uralte Rasse, deren Ursprung in den WĂŒstengebieten des Nahen Ostens liegt. Dort wurde er von Beduinen als Jagdhund gezĂŒchtet. GegenĂŒber anderen Hunderassen war und ist der Saluki im Orient hoch angesehen: Als GefĂ€hrte bei der Jagd auf Gazellen oder Hasen leistete er einen Beitrag zum Überleben der WĂŒstenvölker und wurde daher als „Geschenk Allahs“ bezeichnet. Die systematische Zucht in Europa begann 1895, als die Britin Florence Amherst ein PĂ€rchen von einer Ägyptenreise mitbrachte. Nachdem gut dreißig Jahre spĂ€ter in Nahost stationierte Offiziere ihre Haustiere mit in die Heimat brachten, wuchs die PopularitĂ€t des eleganten Jagdhundes. 1923 wurde der erste europĂ€ische Zuchtstandard definiert.

Der Charakter des Saluki

Salukis gelten als aufgeweckt und zugleich sensibel. Sie sind schlau und lernen schnell, sind aber rasch gelangweilt und benötigen immer neue Anregungen. Im Familienrudel bindet sich der Saluki stark an einen selbst gewĂ€hlten Alpha-Menschen. Fremden gegenĂŒber zeigt er sich reserviert, aber selten aggressiv. Bei ausreichender Ansprache und BeschĂ€ftigung ist der Saluki ein ausgeglichener und freundlicher Hausgenosse, der sich mit ihm bekannten Hunden vertrĂ€gt. Er wirkt wĂŒrdevoll und souverĂ€n in seiner Art und zeigt keinen „Willen, zu gefallen“.

Erziehung und Haltung des Saluki

Salukis sind Windhunde – das bedeutet, sie benötigen viel Bewegung, um ausgelastet zu sein. FĂŒr die Haltung in der Etagenwohnung eignen sie sich (abgesehen von ihrer KörpergrĂ¶ĂŸe) nur bedingt. Eine Zwingerhaltung kommt gar nicht infrage. GenĂŒgend Auslauf ist elementar, wobei der Saluki die Gelegenheit bekommen sollte, lĂ€ngere Strecken zu rennen. Auch fĂŒr Hunde-Sport wie Agility und als Sportbegleiter fĂŒr Jogger, Skater oder Reiter eignet sich die Rasse. Der typische Jagdtrieb erschwert eine Haltung gemeinsam mit kleineren Haustieren. RĂŒden neigen außerdem zu Raufereien mit Konkurrenten.

Bei der Erziehung des Hundes sind einfĂŒhlsame Konsequenz und Geduld wichtig. Der Saluki muss seine Grenzen lernen, um nicht leinenlos hinter Kleinwild herzujagen oder andere Hunde zu bedrĂ€ngen. Damit es nicht dazu kommt, solltest du mit deiner Fellnase eine Welpengruppe und anschließend die Hundeschule besuchen. Die gemeinsamen Stunden stĂ€rken außerdem die Mensch-Hund-Beziehung. Gut sozialisiert und liebevoll angeleitet, zeigt sich der Saluki als freundlicher und loyaler Vierbeiner.

Pflege des Saluki

Entsprechend seinem Ursprung in heißen WĂŒstenregionen ist das Saluki-Fell relativ dĂŒnn mit wenig Unterwolle. Bei nasskalter Witterung oder Schnee solltest du deiner SpĂŒrnase einen Hundemantel anlegen. Im Sommer können vor allem helle Tiere zu Sonnenbrand neigen und mĂŒssen daher stets einen Schattenplatz aufsuchen können. Die Pflege des Saluki ist – speziell im Vergleich zu langhaarigen Windhunderassen – unkompliziert. Gelegentliches BĂŒrsten mit einem weichen Fellstriegel – und bei der Gelegenheit Kontrolle auf Parasiten – genĂŒgt.

Besonderheiten des Saluki

Wie die meisten Windhunde hat der Saluki nur wenig Körperfett. Das macht die Dosierung von Spotons oder Flohmitteln schwierig. Lass dich im Zweifelsfall vom Tierarzt zur richtigen Anwendung beraten. Achte zudem darauf, dass der Hund ein extra weiches Hundebett oder Liegekissen hat. Er neigt anderenfalls zur Schwielenbildung an den Ellenbogen und der Brust. Der Saluki hat eine auffĂ€llig lange Rute, die in Ruhe meist zwischen den HinterlĂ€ufen abwĂ€rtsgerichtet ist und in Bewegung auf RĂŒckenlinie gehalten wird.

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  • Barsoi: Der Barsoi zĂ€hlt zu den schnellsten Landtieren der Erde. Der russische Adel nutzte ihn zur Jagd. Heute werden Barsois als Begleithunde gehalten, allerdings muss ihrem Bewegungsdrang Rechnung getragen werden.

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