Pharaonenhund â wendiger Sprinter mit freundlichem Wesen
31.01.2025 - Lesedauer: 2 Minuten

Der Pharaonenhund verkörpert Dynamik, Intelligenz und Eleganz. Lies hier mehr zu dieser bewegungsfreudigen Hunderasse aus Malta.
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Sein anmutiger Anblick erinnert an Darstellungen von Anubis aus dem Alten Ăgypten, sein ausgeprĂ€gter Bewegungsdrang und seine scharfen Sinne ergĂ€nzen einander perfekt: Der seltene Pharaonenhund von der Insel Malta ist ein begeisterter JĂ€ger, der sich gutmĂŒtig, verspielt und gelehrig in Familien integriert.
SteckbriefPharaonenhund
Rasse | Pharaonenhund (FCI: Pharao Hound, maltesischer Name Kelb tal-Fenek) |
Herkunft | Malta (Ursprung), GroĂbritannien (Patronat) |
Klassifikation | Spitze und Hunde vom Urtyp |
GröĂe | Widerristhöhe 56 bis 63,5 Zentimeter (RĂŒde), 53 bis 61 Zentimeter (HĂŒndin) |
Gewicht | nicht vorgeschrieben, durchschnittlich 18 bis 27 Kilogramm
|
Körperbau | geschmeidig, mit klar umrissenen Linien; gut gewölbte Rippen und tiefe Brust; obere Linie beinahe gerade, Bauchlinie mĂ€Ăig aufgezogen; leicht abfallende Kuppe mit mittelhoch angesetzter, sich nach oben verjĂŒngender Rute; Körper von Brustbeinspitze bis Sitzbeinhöcker geringfĂŒgig lĂ€nger, als Widerrist hoch ist |
Augen | ovale Form; bernsteinfarben; wacher, intelligenter Ausdruck |
Ohren | stehend, groĂ und fein, mit mittelhohem, breitem Ansatz |
Fell und Farbe | mittel- bis dunkelrostbraunes Haarkleid; weiĂe Markierungen an Schwanzspitze erwĂŒnscht, an Zehen sowie in Form von Bruststern und Gesichts-Mittellinie erlaubt; kurz und glĂ€nzend, mit feiner und dichter bis hĂ€rterer Textur; keine Befederung |
Besonderheiten | leidenschaftlicher, schneller JĂ€ger mit leichtfĂŒĂiger, kraftvoller Bewegung; hervorragender WĂ€chter; hohe Bellfreudigkeit als Ausdruck seiner Lebensfreude; groĂer Bewegungsdrang; verfressen; kĂ€lteempfindlich |
Charakter | intelligent und wachsam, mit einem zutraulichen, freundlichen und verspielten Wesen |
Pflege | gilt als robuste Rasse; Inzuchtrisiko â auf seriösen ZĂŒchter achten |
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Geheimnisvolle Vergangenheit
Um die Herkunft des maltesischen Pharaonenhundes ranken sich viele Geschichten. Abbildungen und Knochenfunde lassen jedoch vermuten, dass er einst vom Alten Ăgypten durch HĂ€ndler auf die Insel Malta kam.
Nachdem die Bezeichnung Pharaonenhund lange fĂŒr windhundĂ€hnliche Jagdhunde mit Stehohren verwendet wurde, erfolgte 1977 die Klassifizierung durch den kynologischen Dachverband FĂ©dĂ©ration Cynologique Internationale (FCI). Dieser fĂŒhrt die Hunderasse unter dem Namen Pharao Hound; Malteser nennen den Pharaonenhund aufgrund seiner Verwendung fĂŒr die Kaninchenjagd âKelb al-Fenekâ. In seiner Heimat kommt er auch als HĂŒter von Ziegen zum Einsatz.
Charakter des Pharaonenhundes
Du wĂŒnscht dir einen wachsamen, intelligenten Hund, der mit seiner AgilitĂ€t fasziniert und dich bei deinem aktiven, naturverbundenen Lebensstil begleitet? Dann ist der Pharaonenhund ein guter Kandidat. Er erweist sich als ebenso guter JĂ€ger wie WĂ€chter und bleibt bis ins hohe Alter verspielt. Aufgrund seines freundlichen, aufgeschlossenen und liebevollen Wesens gibt er einen hervorragenden Familienhund ab. Kindern gegenĂŒber ist er geduldig, auch mit Artgenossen kommt er gut zurecht.
Erziehung und Haltung des Pharaonenhundes
Das A und O bei der Haltung eines Pharaonenhunds ist Bewegung in Form von Spiel und/oder Arbeit. Neben dem tĂ€glichen Auslauf bietet ihm der Powersport Agility Gelegenheit, seine FĂ€higkeiten einzusetzen und sich auszutoben. Seine Erziehung setzt eine gute Sozialisierung und eine artgerechte BeschĂ€ftigung voraus. Der Pharaonenhund will gefallen und sucht den engen Kontakt zu seinen Menschen. Aufgrund seiner Bellfreudigkeit, der ausgelassenen Lebendigkeit und des ausgeprĂ€gten Bewegungsdrangs eignet er sich fĂŒr die Haltung in einer Stadtwohnung nur bedingt.
Pflege des Pharaonenhundes
Das kurze, glĂ€nzende Fell des Pharaonenhunds erfordert einen geringen Pflegeaufwand. RegelmĂ€Ăiges BĂŒrsten erhĂ€lt seinen Glanz.
Besonderheiten des Pharaonenhundes
Der Pharaonenhund neigt zu KĂ€lteempfindlichkeit und zu Verfressenheit. Seine Lebenserwartung ist mit bis zu 15 Jahren hoch.
Die Rasse ist selten und ein gewisses Risiko von inzuchtbedingten Krankheiten besteht. Wende dich daher unbedingt an einen seriösen ZĂŒchter. Dieser nutzt idealerweise die âsensitive Phaseâ im Alter von 12 bis 14 Wochen fĂŒr die WelpenĂŒbergabe und ermöglicht dir bereits im Vorfeld das Kennenlernen durch Besuche. Der VDH (Verband fĂŒr das Deutsche Hundewesen) stellt dir ZĂŒchterlisten zur VerfĂŒgung.
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