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Paar sitzt mit Hund am Strand

Gute Reise: Ein unvergesslicher Urlaub mit Hund

Wer möchte schon die schönste Zeit des Jahres ohne seinen geliebten Vierbeiner verbringen? Ob kühle Meeresbrise mit Sand zwischen den Pfoten, saftige Almwiesen mit Bergpanorama oder Badespaß am See – die meisten Hunde sind hervorragende Reisebegleiter. Wie Sie die besten Reiseziele und Unterkünfte finden und welche Vorbereitungen Sie treffen sollten, lesen Sie hier.

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Welches Reiseziel passt zu Ihnen und Ihrem Hund?

Beim Verreisen mit Hund ist Planung angesagt – das beginnt schon beim Reiseziel. Überlegen Sie, ob Ihr Vierbeiner am Urlaubsort auf seine Kosten kommt. Ein Mops auf großer Wandertour oder einen Husky mit in den Sommerurlaub nach Sizilien zu nehmen wäre im Sinne des Tieres keine gute Idee. Denken Sie auch an die Anreise: Kommt Ihr Hund mit einer längeren Reisezeit zurecht?

 

In einigen Ländern gelten strenge Einreisebestimmungen oder regionale Vorschriften, wie zum Beispiel Maulkorb- oder Leinenpflicht. Damit es nicht zu bösen Überraschungen vor Ort kommt, informieren Sie sich vorab über Hundestrände, Hundeauslaufgebiete und hundefreundliche Unterkünfte. In Südeuropa können vermehrt Infektionskrankheiten bei Hunden auftreten (Leishmaniose, Ehrlichiose, Herzwürmer, Babesiose), die durch Sandmücken und Zecken übertragen werden. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, aber Ihr Tierarzt berät Sie zu Impfungen, Medikamenten, Spot-Ons und speziellen Parasitenhalsbändern.

So wählen Sie das richtige Reiseziel

  • Überprüfen Sie die Einreisebestimmungen Ihres Urlaubsziels und aller Durchreiseländer: Darf Ihr Vierbeiner ein-/durchreisen?
  • Gibt es Auflagen oder regionale Vorschriften?
  • Wie ist das Wetter zur Reisezeit? Kommt Ihr Vierbeiner damit zurecht?
  • Wie sieht die Anreise aus? Ist sie für Ihren Hund zumutbar?
  • Welche Pläne haben Sie am Urlaubsort? Darf Ihr Hund Sie dabei begleiten?
  • Ist Ihr Hund in der Unterkunft erlaubt? Entstehen Zusatzkosten?

 

Was Sie über die Einreisebestimmungen für andere europäische Länder wissen sollten, lesen Sie hier:

 

Einreisebestimmungen für EU-Länder

Reiseziele mit Vierbeiner in Deutschland

Warum in die Ferne schweifen? Deutschland hat großartige Ziele für den Urlaub mit Vierbeiner zu bieten. Ein großer Vorteil: Lange Anreisen entfallen. In Bayern lockt der Bayerische Wald Aktivurlauber mit Hund mit einem endlosen Netz an Wanderwegen. Zwar herrscht im Nationalpark Leinenpflicht, doch mit Schleppleine macht die Erkundungstour genauso viel Spaß. Hoch hinaus geht es für Ihren vierbeinigen Urlauber im Allgäu: Die Alpenregion bietet neben herrlichen Fernwanderwegen auch gemächlichere Touren durch Täler und Wälder. In vielen Restaurants, Almhütten und Bergbahnen sind Hunde ebenfalls willkommen. Aber auch Wasserratten kommen nicht zu kurz: Am Grüntensee, Sonthofener Baggersee, Niedersonthofener See sowie am Siegelsee in Blaichach lassen sich Hund und Halter die Ferien am See gefallen.

 

Rennen, buddeln, baden – beim Urlaub am Meer kommt bei Ihrem vierbeinigen Begleiter tierisch Freude auf. Ihre vielen Hundestrände machen die Ostsee zum Hundetraumurlaub. Während der Hauptsaison gilt nicht an allen Stränden Leinenpflicht und von Oktober bis Mai heißt es „Leinen los!“ Aber auch die Nordsee kann mithalten: Mit besonders vielen Freilaufgebieten begeistern die Nordseeinseln Sylt, Norderney, Amrum, Borkum und Föhr. Feriengäste mit Hund genießen an der Nordsee ausgedehnte Wattwanderungen, herrliche Dünensteifzüge oder Radtouren auf dem Deich. Alles bei einer frischen Meeresbrise.

Zwei kleine Hunde spielen zusammen am Strand

Traumziele mit Hund im Ausland

Auch im Nachbarland Österreich steht Wandern mit dem Hund auf der Urlaubsagenda. Sportlich aktive Urlauber mit zwei und vier Beinen genießen das gut ausgebaute Wander- und Radewegenetz in Kärnten. Selbst geführte Hundewanderungen werden angeboten – beispielsweise im Kleinwalsertal. Auch in den Niederlanden sind Hunde gern gesehene Feriengäste. Zahlreiche Campingplätze und Ferienhäuser machen den Urlaub mit Hund herrlich unkompliziert. Zu den Top-Destinationen zählen die Insel Texel, Nordholland und Zeeland. Ein wahrer Urlaubs-Klassiker mit Hund: Ferienhausurlaub in Dänemark. Obwohl vor einigen Jahren das Hundegesetz geändert, und besonders bei Listenhunden die Einreisebedingungen verschärft wurden, ist Dänemark nach wie vor ein sehr hundefreundliches Land, dessen weite Strände Hundeherzen höherschlagen lassen. In über 300 Hundewäldern darf Ihr Hund sich ohne Leine so richtig austoben. Besonders beliebt: Lakolk Strand auf Rømø. Das flache Wasser eignet sich perfekt zum Herumtollen. Selbst in der Hauptstadt Kopenhagen darf Ihr Liebling im Hundegården Trianglen nach Herzenslust springen und spielen.

Hund steht auf Hügel umgeben von Wald und Bergen

Sie bevorzugen südlichere Gefilde? Die kroatischen Ferienregionen Kvarner Bucht, Istrien, Dalmatien und Zadar erfreuen sich großer Beliebtheit bei Hundeurlaubern. Neben zahlreichen Hundestränden und Europas erster Beach-Bar für Hunde warten Naturerlebnisse in acht Nationalparks auf Sie und Ihren Vierbeiner.

Genauso abwechslungsreich ist der Urlaub mit Hund in Italien: Die Reise lohnt nicht nur wegen der bekannten Strände. Erkunden Sie gemeinsam die ausgedehnten Kastanienwälder in der Emilia-Romagna oder das zypressenbewachsene Hinterland von Rom. Mit Bergmassiven, Badeseen und einsamen Berghütten wartet Norditalien auf – das gefällt sicherlich nicht nur Ihrer Fellnase.

Unser Tipp:
Wer in den Bergen unterwegs ist, kommt häufig an Schaf- und Kuhwiesen vorbei. Vor allem mit Kühen ist nicht zu spaßen, wenn sie sie Kälber haben. Um keine Probleme zu bekommen, sollten Sie Ihren Hund in der Nähe der Tiere anleinen!

Hundefreundliche Unterkünfte

Ferienhaus und Campingplatz waren von je her bei Hundefreunden beliebt, weil sie sich gut mit den Bedürfnissen des vierbeinigen Familienmitglieds vereinbaren ließen. Mittlerweile gibt es aber auch viele Ferienwohnungen, Pensionen, Bauernhöfe und Hotels, die Hunde ausdrücklich willkommen heißen – teilweise sogar mit speziellen Doggy-Wellness-Angeboten. Auch Airbnb hat die Filterfunktion „Haustier erlaubt“ eingeführt und selbst einige Ferienpark-Ketten haben hundefreundliche Unterkünfte im Angebot. Tipp: Einige Reiseveranstalter haben sich auf den Urlaub mit Hund spezialisiert. Dort finden Sie zahlreiche Angebote, die sie nach hunderelevanten Gesichtspunkten filtern können, wie zum Beispiel „Ferienhaus mit eingezäuntem Grundstück“.

 

Erkundigen Sie sich bei Hotelbuchungen vorab, ob Ihr Begleiter Zutritt zu öffentlichen Bereichen wie Restaurant oder Bar hat. Wenn nicht, muss er artig allein bleiben können. In der Regel fällt eine Extragebühr pro Haustier an. Sollten Sie keine Tierhalterhaftpflicht besitzen, lohnt es sich, vor der Buchung darüber nachzudenken, falls Ihrem Liebling ein Malheur passiert.

 

Hier können Sie Ihren Urlaub mit Hund online buchen.

 

Bevor es losgeht: Gesundheits-Check beim Tierarzt

Ob Ihr Hund fit für die Reise ist, prüft ihr Tierarzt. Beim Check-up besprechen Sie gleich alle wichtigen Details: Wie sind die Einreisebestimmungen? Sind Impfungen oder Gesundheitszeugnisse erforderlich? Ist Ihr Vierbeiner gechipt und ist der Chip auslesbar? Ist der Heimtierausweis auf dem aktuellen Stand? Werden Medikamente zur Prophylaxe benötigt? All diese wichtigen Fragen beantwortet Ihr Tierarzt.

 

Besprechen Sie mit ihm auch, was in die Reiseapotheke gehört und falls Ihr Tier regelmäßig Medikamente einnimmt, überprüfen Sie, ob Ihre Vorräte über den Urlaub reichen.

Das gehört in jede Reiseapotheke

  • Desinfektionsmittel
  • Wundspray oder -salbe
  • Sonnenschutzmittel für kurzhaarige Hunde
  • Parasitenprophylaxe
  • Kohletabletten oder andere Durchfallpräparate
  • Milder Ohrreiniger oder Kochsalzlösung zum Spülen
  • Elektrolytpulver
  • Zeckenzange und Pinzette
  • Kühlkompressen
  • Verbandsmaterial und Schere
  • Mittel gegen Reiseübelkeit
  • Thermometer
  • Notfallnummern der Tierärzte vor Ort

Anreise planen

Die maximale Flexibilität bietet die Anreise mit dem eigenen Auto. Planen Sie regelmäßige Zwischenstopps ein und bieten Sie Ihrem Hund in den Pausen frisches Wasser an. Füttern Sie ihn vor der Abreise nur mäßig– ein voller Magen kann zu Übelkeit führen. Während der Autofahrt gilt Ihr Vierbeiner im Verkehrsrecht als Ladung und muss gesichert werden. Bei einem Unfall hat er in einer Transportbox für Hunde, die mit dem Kofferraumboden verschraubt ist, maximalen Schutz.

Sicherheitsgurte und Autogeschirre sind eine gute Alternative für Hunde, die Boxen ablehnen. Von Flugreisen sollten Sie absehen – sie sind für Ihren Vierbeiner Stress pur. Vor allen Dingen, wenn er im Frachtraum reisen muss. Bis zu einem Gewicht von acht Kilo erlauben einige Airlines die Mitnahme von Hunden in der Transportbox in der Kabine. Ist Ihr Hund an Zugfahrten gewöhnt, bietet sich auch die Bahn als komfortables Transportmittel an – besonders bei kürzeren Strecken.

Reisen mit Hund Infografik

Ab in den Urlaub!

Die perfekte Unterkunft ist gefunden, die Anreise geplant – damit auf den letzten Metern nichts mehr schief geht, haben wir die ultimative Urlaubs-Checkliste für Sie zum Download zusammengestellt. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Fellnase einen tierisch schönen Urlaub!

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