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Ein Dalmatiner springt über ein Hindernis des Agility-Parcours

Auf die Plätze, fertig, los!

Auch zum Hunde erziehen ist Agility ist ein geeigneter Hobbysport. Und auch, um Hunde körperlich und geistig auszulasten – so funktionier‘s:

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Hunde und Sport? Balou ist das beste Beispiel dafür, wie gut das zusammenpasst. Er rennt wie der Blitz und hechtet mit Freude in den Tunnel, auch den Slalom schafft der Dalmatiner ohne zu patzen. Dafür bekommt er reichlich Lob und Leckerli! Balou ist flink und er liebt Agility – dieses Wort kommt aus dem Englischen und bedeutet „Beweglichkeit“. Bei diesem Hundesport müssen die Fellnasen möglichst zügig einen Hindernisparcours durchlaufen – am besten fehlerfrei. Die zu bewältigenden Aufgaben sind vielfältig: Wippen müssen zum Kippen gebracht, Reifen durchsprungen und Slalomstangen umrundet werden. Das Knifflige ist: Die Menschen dürfen ihre Vierbeiner lediglich mit Rufen und ihrer Körpersprache motivieren. Berührungen, auch über Halsband und Leine, sind tabu. Das gilt natürlich erst für Fortgeschrittene.

 

Agility-Training schafft Abwechslung, wenn das normale Gassigehen langweilig wird. Es macht Spaß, schult Geschick und Schnelligkeit des Vierbeiners, festigt die Kommunikation und somit auch die Bindung zwischen Mensch und Hund.  Fast jeder Hund kann Agility machen – vorausgesetzt, er ist gesund und es macht ihm Spaß. Er muss ja nicht gleich ein Wettkampfteilnehmer werden.

Der Spaßfaktor zählt

Hindernisse wie Tunnel können bereits im Welpenalter spielerisch geübt werden. Für Sprünge und Slalom sollten die Hunde jedoch ausgewachsen sein. Weil es nicht ganz einfach ist, dem Hund zu signalisieren, was er tun soll, empfiehlt es sich, einen Agilitykurs bei einer Hundeschule zu besuchen. Sobald Ihr vierbeiniger Freund verstanden hat, worum es geht, können Sie quasi überall trainieren: ob im Wald, im Garten – oder sogar im Wohnzimmer.

Ein Hund mit seiner Besitzerin

Interview mit Kerstin

Die Fressnapf-Mitarbeiter Kerstin aus dem Online-Marketing kennt sich aus – sie und ihre Labradoodle-Hündin Ylvi lieben das Agility-Training.

 

Welche Voraussetzungen muss ein Hund mitbringen?

Der Hund sollte gesund sein. Einen Arbeitshund wie den Border Collie kann man sicher leichter motivieren als eine gemütliche Bulldogge. Hat er Lust, neue Dinge auszuprobieren – umso besser. Weil man Agility meist in der Gruppe trainiert, sollte er sich mit anderen Vierbeinern gut vertragen. Und das Allerwichtigste ist natürlich, dass das Hund-Mensch-Team Spaß hat!

 

Woher weiß mein Hund, was er zu tun hat?

Man kann seine Fellnase mit Spielzeug oder mit Leckerli motivieren und sie so behutsam an die Geräte heranführen. Ich war sehr überrascht, wie viel ich über meine Körpersprache erreichen kann. Je nachdem wie ich mich bewege, dem Hund zu oder abwende, versteht er in welche Richtung es gehen soll.

 

Wie sage ich meinem Hund, dass er durch einen Tunnel laufen soll?

Den Tunnel kann man kurz zusammenschieben, langziehen oder sogar in einer Kurve aufstellen. Das ist besonders anspruchsvoll. Beginnen Sie mit dem kurzen Tunnel. Vielleicht haben Sie einen Begleiter, der Ihren Hund erst festhält. Schauen Sie am anderen Ende hinein und rufen ihn. Und belohnen Sie ihn natürlich ausgiebig.

 

Kann man Agility auch ohne Geräte machen?

Ja, klar! Ich baue auch gerne Übungen beim Spaziergang ein. Ich lasse Ylvi durch meine Beine oder um einen Baum herum laufen oder im Wald über liegende Baumstämme springen. Manchmal verstecke ich an den Wurzeln umgefallener Bäume ein Leckerli und lasse sie danach suchen.

 

Ylvi war rund zwei Jahre alt, als wir mit Agility begonnen haben. Nach dem Training ist sie immer schön ausgelastet und kann gut schlafen.

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