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Mittelspitz – anpassungsfähiger Begleiter mit attraktivem Erscheinungsbild

23.10.2023 - Lesedauer: 4 Minuten

Ein Mittelspitz liegt auf einer Wiese und schaut nach oben

Der Mittelspitz ist ein klassischer Familienhund mit langem Stammbaum. Als einstiger Wachhund behält er auch heute noch dein Haus und Hof aufmerksam im Auge. Sein ausgeprägter Willen zu gefallen macht dir die Erziehung des gelehrigen Vierbeiners relativ leicht, er gilt außerdem als anhänglich und liebt es, mit seinen Menschen etwas zu unternehmen.

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Vom beliebten Wach- und Begleithund zur Rarität

Mittelspitze blicken auf eine lange Geschichte zurück: Archäologische Funde belegen, dass spitzähnliche Hunde bereits vor 4.000 Jahren in menschlichen Siedlungen lebten. Im Mittelalter dienten Mittelspitze den Bauern als aufmerksame Wachhunde auf dem Hof und bei den Viehherden. Für die Zucht wurden dabei Tiere ohne Jagdtrieb verwendet, da die Jagd zu dieser Zeit ausschließlich dem Adel vorbehalten war und Wilderei streng bestraft wurde. Daher haben auch heutige Spitze kein Interesse am Jagen.

Im Laufe der Jahrhunderte etablierte sich die mittelgroße Spitzrasse als wachsamer Familienhund. Die Tiere kamen vor allem auf Bauernhöfen vor, bewachten Handwerksbetriebe und Geschäfte. Auch fahrendes Volk wie Hausierer und Gaukler nutzten die wachsamen Vierbeiner. Ihr treues Wesen und die große Hingabe an ihre Menschen machten sie allseits beliebt – umso ungewöhnlicher, dass Mittelspitze erst 1969 offiziell als Unterkategorie der Deutschen Spitze anerkannt wurden.

Heute bevorzugen viele Menschen ruhigere Hunderassen und der Mittelspitz ist recht selten geworden. Seit 2003 steht der muntere Hund zusammen mit Rassen wie dem Großspitz auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen.

Charakter des Mittelspitzes

Der Mittelspitz tritt Fremden gegenüber misstrauisch auf und verhält sich erst einmal abwartend und reserviert. Besucher kündigt er gewissenhaft durch Bellen an. Generell gehören diese Hunde zu den mitteilungsbedürftigeren Rassen und benötigen von Beginn an eine konsequente Erziehung, um zu vermeiden, dass sich der Vierbeiner zu einem Kläffer entwickelt.

Ansonsten sind Mittelsitze sehr gesellige Hunde, die die Nähe des Menschen suchen und ungern alleine sind. Durch den „Will to please“ (Willen zu gefallen) und den fehlenden Jagdtrieb sind sie in der Regel einfach zu handhaben und lassen sich oftmals gut ohne Leine führen.

Anderen Hunden gegenüber verhalten sich diese Vierbeiner meist freundlich. Die intelligenten Energiebündel lernen schnell und sind in den meisten Fällen auch für Hundesport wie Agility oder Dogdance zu begeistern. Einige Halterinnen und Halter absolvieren mit ihrem Mittelspitz eine Ausbildung zum Besuchshund und gehen mit ihm in Schulen und Seniorenheime: Durch seine mittlere Größe und sein aufgeschlossenes Wesen eignet er sich optimal für diese Tätigkeit.

Mittelspitz mit kleiner Schleife am Kopf steht auf einer Wiese

Erziehung und Haltung des Mittelspitzes

Der lernfreudige Mittelspitz begreift schnell und benötigt eine liebevolle Erziehung mit konsequenten Regeln. Denn neben dem raschen Erlernen von Kommandos und Tricks kommt der intelligente Vierbeiner im Nu dahinter, wenn du nachlässig werden solltest. Beginne am besten bereits im frühen Welpenalter damit, ihm die Grundlagen zu vermitteln. Besuche bei Welpenspielgruppen und anschließend bei Kursen in der Hundeschule bilden dafür die ideale Basis.

Vergiss dabei nicht, dass Spitze die Abwechslung lieben: Unzählige Wiederholungen von ein und denselben Übungen ermüden diese Hunde. Spielerischer Unterricht mit vielen Variationen nimmt der Mittelspitz dagegen gerne an und ist dann mit Eifer bei der Sache.

Der Bellfreudigkeit der jungen Hunde solltest du ebenfalls frühzeitig gegensteuern. Durch den Will to please und die rasche Auffassungsgabe begreift der Mittelspitz recht schnell, was du von ihm erwartest. Gut erzogen hast du in ihm einen vielseitigen Begleithund, den du in die Gaststätte ebenso mitnehmen kannst wie auf Wanderungen durch die Natur oder zum Zelten auf einen Campingplatz.

Mittelspitze sind unternehmungslustig und für jedes Abenteuer zu haben. Dabei zeigt sich diese Rasse als ausgesprochen anpassungsfähig: Die Vierbeiner kommen auf dem Land in Haus und Garten ebenso gut zurecht wie in einer Wohnung in der Stadt. Voraussetzung ist dabei, dass du deinen Hund ausreichend körperlich und geistig forderst, zum Beispiel auf langen Spaziergängen, beim Spielen und Toben oder beim Sport.

Pflege des Mittelspitzes

Das Fell des Mittelspitzes ist trotz seiner Länge und Dichte relativ pflegeleicht: Einige Male die Woche bürsten reicht zumeist aus. Nach Ausflügen in Wald und Feld solltest du den Vierbeiner sorgfältig nach Zecken absuchen, denn diese Parasiten finden in der dichten Unterwolle gute Versteckmöglichkeiten. Ein geeignetes Mittel zur Zeckenabwehr ist daher zusätzlich empfehlenswert.

Bei der Ernährung ist der Mittelspitz anspruchslos und unkompliziert: Ein hochwertiges Futter mit einem ausgewogenen Mix aus Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten ist ideal.

Besonderheiten des Mittelspitzes

Mittelspitze gelten als robuste Rasse, bei der keine Häufung von Erbkrankheiten bekannt ist. Bei artgerechter Haltung und Pflege, ausreichend Auslauf und hochwertigem Futter kann dein vierbeiniger Freund bis zu 15 Jahre alt werden.

Steckbrief Mittelspitz

Rasse:
Mittelspitz
Herkunft:
Deutschland
Klassifikation:
Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp
Größe:
30 bis 38 Zentimeter
Gewicht:
4 bis 10 Kilogramm
Körperbau:
nahezu quadratisch mit über dem Rücken gekringelter Rute
Augen:
leicht schräg und mandelförmig
Ohren:
spitze Stehohren
Fell und Farbe:
abstehendes, dichtes Deckfell und dicke Unterwolle in den Farbschlägen Schwarz, Weiß, Grau, Orange oder Braun
Besonderheiten:
vom Aussterben bedrohte Art
Charakter
anhänglich, treu, aufmerksam, intelligent und freundlich
Pflege:
pflegeleicht und recht robust
Gesundheit:
geringe Anfälligkeit für Erbkrankheiten

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Lass dich auch von anderen Rassen aus der Familie der Spitze begeistern:

  • Deutscher Spitz: Vor allem in ländlichen Gebieten war ein Deutscher Spitz in alten Zeiten als Haus- und Hofhund omnipräsent und hatte sein Revier gut im Blick.
  • Eurasier: Der Eurasier ist eine interessante Wahl für Familien, die einen herzlichen, aktiven und kuscheligen Begleiter für ihren Alltag suchen.
  • Finnischer Spitz: Der Finnische Spitz ist nicht zu überhören: Besuch zeigt er direkt mit lautem Bellen an. Dies macht ihn zu einem verlässlichen Wachhund – aber er kann noch viel mehr:
  • Islandhund: Der Islandhund gehört zu den seltenen Hunderassen, findet aber immer mehr Liebhaber unter Hundefreunden, die einen intelligenten, bewegungsfreudigen und anhänglichen Begleiter suchen.
  • Japan-Spitz: Nihon Supittsu – so heißt der Japan-Spitz in seiner fernöstlichen Heimat. Dort ist der elegante Kleinhund, gemessen an altehrwürdigen traditionellen Rassen, noch nicht lange zu Hause.
  • Kai: Einst machte er in der Meute Jagd auf Hochwild, heute ist der Kai, oder korrekter: Kai Inu beziehungsweise Tora Inu, ein Hund, der außerhalb von Japan zu den absoluten Exoten gehört.
  • Kleinspitz: Der Spitz gehört zu den ältesten deutschen Hunderassen, der Kleinspitz ist einer seiner kleinsten Vertreter. Unterschätzen solltest du die handlichen Begleiter aber keinesfalls.
  • Samojede: Mit seinem charakteristischen „Lächeln“ begeistert der Samojede Hundefreunde in der ganzen Welt. Einst wurde er als Arbeitshund und flauschiger Wärmespender von den sibirischen Nomadenvölkern eingesetzt.

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