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Graue Koratkatze blickt auf

Koratkatze – pflegeleichter Schmusetiger mit großem Wunsch nach Nähe

Eine Katze mit regenwolkenfarbenem Fell, die auf Wunsch Pfote gibt, um sich kurz darauf selbstvergessen auf deinem Schoss einzurollen: Die Korat ist eine umgängliche, verspielte und liebevolle Mitbewohnerin, die auch für Menschen mit Katzenhaar-Allergie geeignet ist. Suchst du nach einer Katze, die aktiv an deinem Leben teilnimmt, beschäftige dich einmal genauer mit der Korat und ihrem spannenden Charakter.

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Koratkatze: Charakter

Die Koratkatze schätzt es, im Mittelpunkt zu stehen. Wenn sie etwas will, macht sie das sehr deutlich über ihre Körpersprache und ihr Verhalten klar. Schnell hat sie zudem heraus, welche Taktiken sie nutzen muss, um an Leckereien oder Streicheleinheiten zu gelangen. Gleichzeitig ist die Korat eine verschmuste Begleiterin, die engen Körperkontakt sucht und gern, falls erlaubt, die Nächte im Bett ihrer Menschen verbringt. Aufgrund ihrer Sensibilität und ihrer feinen Sinneswahrnehmung reagiert sie oft schreckhaft. Ist sie unzufrieden, macht sie sich lautstark bemerkbar. Die Korat ist gesellig, kann aber auch zur Eifersucht neigen, wenn andere Tiere ihrer Meinung nach bevorzugt werden oder mehr Aufmerksamkeit erhalten. Auch verhält sie sich anderen Katzen gegenüber gerne dominant. Solange all ihre Bedürfnisse erfüllt werden, wird dir eine Koratkatze jedoch wenig Probleme bereiten.

Haltung und Pflege der Koratkatze

Obgleich Korats schreckhaft sind, leben sie gerne mit ihren Menschen im Familienverbund. Sie bevorzugen jedoch ein leiseres Umfeld ohne unerwartete Bewegungen oder laute Geräusche. Die Korat ist kinderlieb und sanftmütig im Umgang mit ihnen, mag aber keine raue Behandlung und setzt sich in solch einem Fall durchaus zur Wehr. Da sie sehr gesellig ist, sollte sie nicht als Einzelkatze gehalten werden. Sie versteht sich sowohl mit anderen Katzen als auch mit Hunden.

 

Wird sie in der Wohnung gehalten, benötigt die Koratkatze ausreichend Spielzeug und viel Spielzeit. Dabei darf es auch gerne wild zugehen. Aufgrund ihrer hohen Intelligenz und guten Lernfähigkeit kannst du deiner Koratkatze sogar kleine Tricks beibringen, um sie zu fordern und zu beschäftigen.

Koratkatze: Farben

Die Koratkatze wirkt mit ihrem silbergrauen Fell und den silbernen Haarspitzen, die für den speziellen Silberschein sorgen, sehr elegant. Ihr Körper ist muskulös, aber geschmeidig, der Schwanz mittellang und zum Ende hin verjüngt und abgerundet. Ihre Hinterbeine sind etwas länger als die vorderen und auch die ovalen Pfoten weisen eine Besonderheit auf: Sie haben vorne fünf und hinten vier Zehen.

 

Das Fell der Koratkatze zeigt ausschließlich ein dunkles Silbergrau, es existieren keine Farbabweichungen. Es wächst kurz und liegt eng am Körper an, zudem verliert die Korat kaum Haare, was diese Rasse für Menschen mit einer Katzenhaar-Allergie geeignet macht. Der Pflegeaufwand erweist sich damit ebenfalls als gering. Beim Fellwechsel lohnt es sich allerdings, öfter zur Bürste zu greifen – eine Zuwendung, die deine Korat aber auch unabhängig davon genießt.

 

Der Kopf der Koratkatze ist herzförmig, was sich allerdings, ebenso wie die Farbe der Augen, erst im Erwachsenenalter vollständig entwickelt zeigt. Sie besitzt große Ohren, die hoch auf ihrem Kopf sitzen. Ihre Augen sind weit auseinanderstehend und sehr groß. Im Laufe ihrer ersten Lebensjahre verändern sie ihre Farbe von Blau zu einem leuchtenden Grün, manchmal auch zu Bernstein. Dieser Vorgang ist nach etwa vier Jahren abgeschlossen.

Graue Koratkatze liegt auf der Matte

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Koratkatze: Geschichte

Die Koratkatze verdankt ihren Namen der Region, in der sie entdeckt wurde: der Provinz Korat im Nordosten Thailands. Laut Überlieferung gilt sie in ihrer Heimat seit vielen Jahrhunderten als Glückskatze. Dort trägt sie auch den klangvollen Namen „Maeo Dok-Lao“, der für „Katze von der Farbe der Wolken vor einem Regenschauer“ steht. Im Jahr 1896 wurde die Koratkatze erstmals im Westen, in Großbritannien, ausgestellt und dort 1975 als eigenständige Rasse anerkannt. 1959 wurde das erste Zuchtpaar in die USA importiert. Seit 1966 wird die Korat von der US-amerikanischen Cat Fanciers Association (CFA) zu Wettbewerben zugelassen.

Besonderheiten der Koratkatze

In ihrer Heimat Thailand wird die Korat noch heute als Glücksbringerin verschenkt, um dem neuen Halter Gesundheit, Reichtum und Glück sowie frisch verheirateten Paaren Fülle und Fruchtbarkeit zu bescheren. Es ist nicht üblich, sich selbst eine Koratkatze zu kaufen.

 

Die Korat ist eine Rasse, der eine gute Grundgesundheit bescheinigt wird. Wichtig ist allerdings, solltest du eine Korat zu dir nehmen, darauf zu achten, dass sie negativ auf Gangliodose getestet ist. Von dieser neurologischen Erkrankung, die tödlich verläuft, können Korat-, Siam- und Burmakatzen betroffen sein. Seriöse Züchter sind sich dieser Krankheit bewusst und geben ihre Tiere nur mit Testunterlagen ab, die belegen, dass keine solche Erkrankung vorliegt.

Steckbrief Koratkatze

  • Rasse:
    Koratkatze
  • Herkunft:
    Thailand
  • Klassifikation:
    Kurzhaar
  • Größe:
    mittelgroß
  • Gewicht:
    4,5 bis 6,5 Kilogramm
  • Körperbau:
    muskulös, aber elegant, mit längeren Hinterbeinen als Vorderläufen
  • Kopfform:
    herzförmig mit breiter Stirn, markantem Kinn und abgerundeten Ohren
  • Augen:
    leuchtendes Grün oder Bernsteinfarben, rund, groß und weit auseinanderstehend
  • Fell und Farbe:
    kurzes, glänzendes Fell in Silbergrau, ohne Unterfell
  • Fellpflege:
    gelegentliches Bürsten als Teil der Schmuseeinheiten
  • Charakter:
    intelligent, anhänglich, schreckhaft, kinderfreundlich, verspielt, selbstbewusst
  • Besonderheiten:
    Augenfarbe und Kopfform sind erst im Alter von vier Jahren voll entwickelt
  • Haltung:
    Wohnungskatze mit Beschäftigungsbedarf
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