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Eine Frage des Siebens: Wie oft Katzenstreu wechseln?

Wenn die Katze das Katzenklo erleichtert verlässt, ist sie ihr kleines Entsorgungsproblem los. Das haben nun Sie als Katzenhalter: wohin mit Katzenkot und Urin? Keine Angst: Mit den richtigen Tricks wird die Reinigung schnell zur Routine. Die Entsorgung der felinen Hinterlassenschaften ist im Grunde gar nicht so kompliziert.

Wie oft sollte ich Katzenstreu wechseln?

Eine Katze ohne Verdauungsbeschwerden benutzt die Katzentoilette normalerweise ein- bis zweimal täglich zum Koten und ungefähr fünfmal zum Absetzen von Urin. Je nach Ballaststoffgehalt bei der Fütterung, Alter und Gewohnheiten der Katze gibt es natürlich individuelle Toiletten-Frequenzen. Solange das Tier nicht erheblich von diesem Richtwert abweicht, gilt er zunächst als Indikator für den üblichen „Verschmutzungsgrad“ des Katzenklos.
Wie oft Sie Katzenstreu wechseln müssen, hängt von den konkreten Rahmenbedingungen am Standort ab, davon wie beansprucht die Katzentoilette ist und wie stark sie frequentiert wird. Handelt es sich um eine Exklusiv-Toilette für einen allein gehaltenen Stubentiger, genügt es bei Verwendung von Klumpstreu, wenn Sie einmal täglich die Katzenstreu mit der Streuschaufel untersuchen. Sieben Sie festes Material – also Kot und die Brocken, die der Katzenurin im Streumaterial formt – aus. Sind mehrere Katzen im Haushalt und benutzen sie die selbe Toilette, sollten Sie entsprechend öfter, zwei- bis dreimal täglich nach dem Rechten sehen. Auch wenn die Katze akut an einer Magen-Darm-Verstimmung leidet und öfter kotet oder Urin absetzt, muss im Sinne der Hygiene rasch gesäubert werden. Das Streumaterial, das Sie mit den Fäkalien zusammen entfernen, füllen Sie wieder auf. Ein Komplettwechsel der Streu in der Wanne sollte dann mindestens zweimal im Monat erfolgen, auch abhängig von der Anzahl der Katzen.
Benutzen Sie nicht-klumpende Streu, entfernen Sie die festen Kotbestandteile ebenfalls täglich. Der Wanneninhalt muss jedoch deutlich öfter komplett getauscht werden. Spätestens wöchentlich sollten Sie die Wanne neu befüllen. Nutzen Sie die Gelegenheit, wenn die Toilettenwanne geleert ist, auch für die gründliche Reinigung und Desinfektion.
Wenn Ihre Katzen Freigänger sind, spielt das regelmäßige Wechseln der Katzenstreu und die Reinigung der Toilette eine noch größere Rolle: Bei den Ausflügen ins Freie können die Katzen mit Substanzen in Kontakt kommen, die sich nicht über länger liegen bleibenden Katzenkot weiterverbreiten sollten.

Entsorgungs-Tipp: Katzenkot und Streu im Mülleimer

Nun haben Sie also Kot und Urin-Klumpen aus der Katzentoilette entfernt. Was nun? Ein üblicher Weg zur Entsorgung von verbrauchtem Katzenstreu ist der Hausmüll. Viele Katzenhalter schrecken aber davor zurück, die Fäkalien der Katze einfach in den Mülleimer zu geben. Abhilfe schafft ein Produkt aus der Einkaufsabteilung für andere Vierbeiner: Kotbeutel, wie sie Hundebesitzer mit auf die Gassirunde nehmen, sind auch in biologisch abbaubarer Variante verfügbar und empfehlenswert, wenn der Hausmüll nicht täglich geleert werden soll oder kann. Der Katzenkot bleibt darin feuchtigkeits- und geruchsdicht verwahrt.

Zudem bietet sich für die geruchsfreie und bequeme Entsorgung auch Katzenstreuentsorgungseimer an, sodass der tägliche Gang zur Mülltonne erspart bleibt.  

Wie kann ich Katzenstreu entsorgen?
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Hausmüll: Der sicherste Entsorgungsweg für verbrauchte Katzenstreu ist der Hausmüll. Die Rückstände aus der Katzentoilette gehören, gegebenenfalls separat eingewickelt, ebenfalls in die graue Tonne.

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Toilette: Den Katzenkot können Sie auch in der Toilette entsorgen, sofern Sie Naturstreu verwenden, keinesfalls aber die Streu selbst! Klumpstreu verdichtet sich in der Toilette – Sie riskieren Beschädigungen und Verstopfungen.

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Biotonne: Benutzen Sie Naturstreu aus biologisch abbaubarem Material, können Sie die Reste aus der Katzentoilette über die braune Tonne entsorgen. Aber Achtung: Das ist nicht überall erlaubt! Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen, ob die Biotonne infrage kommt.

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Eigener Komposthaufen: Wenn Sie die Möglichkeit haben, können Sie verbrauchte Katzenstreu aus biologisch abbaubarem Material kompostieren. Dabei sollten Sie aber sorgfältig abwägen, ob Sie das tatsächlich wollen: In Kompost können sich Stoffe anreichern, die nicht in die Nahrungskette geraten sollten, etwa über das Gemüsebeet. Benötigen Sie den Kompost ausschließlich für Zierpflanzen, ist diese Entsorgungsmethode akzeptabel.

Welche ergänzenden Mittel zum Umgang mit Katzenstreu gibt es?

Katzenstreuschaufeln sind Schaufeln aus Kunststoff oder Metall, deren Schaufelblatt mit Löchern durchbrochen ist. Diese Schaufeln gibt es in verschiedenen Feinheitsgraden. Die Anschaffung von jeweils einer groben und einer feinen Schaufel lohnt sich: Mit der groben Schaufel entfernen Sie die gröberen Verschmutzungen täglich; mit der feineren Schaufel erwischen Sie auch kleine Verunreinigungen. Je rückstandsfreier Sie die Katzenstreu durchsieben, desto länger ist sie verwendbar.

Einlegepacks für Katzentoiletten sind ein recht neuartiges Produkt auf dem Heimtiermarkt: Katzenstreu wird mit einem Vlies, das wie eine „Windel“ in die Katzentoilette eingehängt wird, konfektioniert. Das soll die Entsorgung der Streu komfortabler machen. Es zeigt sich, dass manche Katzen noch uneins darüber sind, ob es sich bei dem Vlies nicht doch eher um ein spannendes Spielzeug handelt. Der Praxistest bei der eigenen Katze lohnt sich.

Geruchsstopper in Pulver- oder Sprayform kommen als Zubehör der menschlichen Nase entgegen. Mit diesen Mitteln werden Wannenboden und Oberfläche der Streuschicht behandelt, manche Produkte haben zusätzlich eine desinfizierende Wirkung. Sie können jedoch dazu führen, dass die Katze das Klo nicht benutzt, da es aus ihrer Sicht stinkt.

Katzenstreu-Eimer reduzieren den lästigen Entsorgungsaufwand auf ein Minimum. Wer kennt das nicht: Jeden Tag Klumpen einsammeln, in einem Beutel verschließen und ab zur Mülltonne damit. Prima Abhilfe schafft hier ein Katzenstreu-Eimer mit einem mehrschichtigem luftundurchlässigen Folienschlauch, in dem sich die verschmutzte Streu bis zu zwei Wochen vollkommen geruchslos und absolut hygienisch sammeln lässt. Somit entfällt der tägliche Gang zur Mülltonne.

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