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Ein Hund schaut aufmerksam.

Ernährung für alte Hunde: Tipps zur Fütterung Ihres Senioren

Im letzten Lebensdrittel arbeitet der Stoffwechsel Ihres Hundes deutlich langsamer. Hinzu kommt, dass die meisten Hunde ganz automatisch ruhiger werden und damit weniger Energie verbrauchen. Der Senior braucht jetzt hochwertiges und leichter verdauliches Futter. Wie bei allen anderen Altersstufen sollte seine Nahrung individuell an seine aktuelle Bewegungsaktivität angepasst werden.

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Wann gilt ein Hund als Senior?

Die Altersphase eines Hundes beginnt je nach Größe zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Die dann auftretenden Veränderungen erhöhen nach und nach die Anfälligkeit des Hundes für Krankheiten und die Empfindlichkeit für Stress. Die Leistungsfähigkeit nimmt stetig ab und die Sinnesorgane werden schwächer. Chronische Erkrankungen treten mit dem Alter gehäuft auf.

Trotz aller Unterschiede: Ab einem Alter von etwa 7 Jahren gelten alle Hunde als „Senior“. Ab dann sollte auch ein jährlicher Check-up beim Tierarzt erfolgen.

Alter Hund: Ernährung nach Maß

Einfach die Menge des Erwachsenenfutters zu verändern, ist keine gute Idee. Die Zusammensetzung von Eiweiß, Energie, Mineralstoffen und Vitaminen sollte altersgerecht optimiert werden. So wird das Verdauungssystem entlastet und das nachlassende Immunsystem unterstützt. Ideal ist ein spezielles Senior-Hundefutter, das eine hochwertige und leichtverdauliche Zusammensetzung bietet.

 

Senioren am Napf: Tipps für die Fütterung alter Hunde

Mit dem Alter wird auch das Hundegebiss schlechter und der Speichelfluss lässt nach. Diese Tipps sollten Sie stets im Hinterkopf haben, um Ihren Hund auch im Alter ausgewogen zu ernähren:

Tipp 1
Die Zähne eines Hundes werden gezeigt.
Tipp 1

Häufig sind die Zähne des alten Hundes nicht mehr die besten, weshalb er große Futterbrocken nicht so gut kauen kann. Tun Sie Ihrem Hund einen Gefallen und zerkleinern Sie große Brocken schon im Vorfeld.

Tipp 2
Besitzer gibt Hund einen Knochen.
Tipp 2

Geben Sie Ihrem Senior-Hund zur Sicherheit keine Knochen mehr. Denn Knochen machen einen extrem harten Kot und gerade beim älteren Hund wird der Darm träger. Knochenfütterung kann zu schlimmen Verstopfungen, aber auch zu lebensgefährlichen Darmverschlüssen und Verletzungen des Darmes führen.

Tipp 3
Besitzerin gibt ihrem Hund einen vollen Fressnapf.
Tipp 3

Ältere Hunde vertragen große Portionen oft nicht mehr so gut. Entlasten Sie Verdauung und Organismus, indem Sie ihm bis zu vier Mal täglich kleinere Portionen servieren.

Tipp 4
Besitzerin gibt ihrem Hund Wasser.
Tipp 4

Viele alte Hunde trinken zu wenig. Falls Ihr Vierbeiner ebenfalls dazugehört, sollten Sie ihm lieber Nass- statt Trockenfutter geben oder Letzteres vor der Fütterung in reichlich Wasser einweichen. Wenn Sie Nass- und Trockenfutter mit Wasser vermischen, nimmt es Ihr Hund nicht nur leichter auf, sondern bekommt zusätzliche Flüssigkeit.

Tipp 5
Ein Hund frisst aus einem Napf
Tipp 5

Reichen Sie Nassfutter bei Raumtemperatur oder leicht angewärmt. Das macht es nicht nur bekömmlicher, es wird durch den intensiveren Duft auch attraktiver. Dies ist bei nachlassender Riechleistung Ihres Hundeseniors oder bei mäkeligen Fressern hilfreich.

Ernährung für alte Hunde selbst kochen

Wenn ältere Hunde sehr wenig fressen und wenig Interesse an ihrem Futter zeigen, kann es – neben den oben genannten Tipps – hilfreich sein, das Futter selbst zuzubereiten. Dies ist zwar mit einigem Aufwand verbunden, kann sich aber sehr lohnen. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber, der Ihnen auch gern einen Futterplan erstellt.

Nahrungsergänzungsmittel für alte Hunde

Es gibt viele Aufbaupräparate für Hundesenioren. Wenn Ihr Liebling ein ausgewogenes Senior-Futter erhält und gut frisst, sind sie in der Regel nicht notwendig. Hat er aber bereits Erkrankungen, wie z. B. Gelenkprobleme, kann eine unterstützende Gabe von Futtermittelzusätzen positiv sein.
Ihr alter Hund nimmt ab trotz guten Fressens? Bitte gehen Sie als erstes zum Tierarzt, um ein ernsthaftes organisches Problem auszuschließen! Wenn lediglich ein altersbedingtes Absinken der Futterverwertung zugrunde liegt, sollte das Futter angepasst werden.

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