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Hund liegt im Lokal auf dem Boden

So kommst du mit deinem Hund entspannt durch den Alltag

Restaurantbesuch, Kurzurlaub, Shopping-Tour, Freiluftkino und Treffen mit Freunden – der Corona-Lockdown ist endlich vorbei und draußen warten wieder jede Menge Aktivitäten. Viele Menschen haben sich während des Lockdowns einen tierischen Mitbewohner ins Haus geholt. Frisch gebackene Hundebesitzer stehen nun vor neuen Herausforderungen. Wie schön, dass Hunde bei vielen Aktionen dabei sein dürfen – wenn du mit deinem Vierbeiner bestimmte Verhaltensregeln übst.

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Wie du deinen Hund fit für seinen ersten Restaurantbesuch machst

Zuerst einmal die gute Nachricht: Viele Gastwirte gestatten Hundegäste. Doch viele fremde Menschen auf engem Raum, ständiges Kommen und Gehen und verlockende Gerüche aus der Küche können zur Herausforderung werden. Und vielleicht liegt unter dem Nachbartisch sogar ein Artgenosse? Damit dein tierischer Freund auch weiterhin gerngesehener Gast ist, sollten er bei dem Restaurantbesuch die Grundkommandos “Sitz“ und „Bleib“ schon beherrschen.

Nutze eine leichte Decke als Hilfsmittel, die sich gut verstauen lässt und die du ins Restaurant mitnehmen kannst. Auch Leckerlis sind hilfreich!

So übst du das „Platz halten“ auf der Decke

Eine Infografik zeigt wie man mit einem Hund Platz halten auf der Decke übt

Wiederhole diese Übung an mehreren Tagen hintereinander. Hat sich das Kommando gefestigt und dein Hund legt sich bereitwillig hin, übe unter erschwerten Bedingungen weiter: Bleib nicht neben der Decke stehen, schaffe eine Geräuschkulisse oder warte immer länger, bis du ihm das erlösende „Okay“ signalisierst.

Ein Stadtbummel – gar nicht stressig

Hund und Mann machen Spaziergang durch Stadt

Autos, quietschende Straßenbahnen, Menschenmengen, Begegnungen mit pöbelnden Artgenossen – ein Bummel durch die Innenstadt gehört sicher nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen deiner Fellnase. Dennoch wird sie manchmal nicht darum herumkommen. Umso wichtiger ist es, dass Hund und Mensch auch in turbulenten Situationen entspannt bleiben. Führe deinen Hund grundsätzlich auf der Seite, die von Straße abgewandt ist.

 

Fast überall herrscht Leinenzwang. Eine gute Leinenführigkeit ist also unabdingbar. Läuft der Hund schon entspannt an seiner Leine, wird ihm diese auch in der ungewohnt lebhaften Innenstadt Sicherheit vermitteln.

 

Der Straßenverkehr ist nicht nur laut und stressig, er ist auch eine reelle Gefahr für unsere Vierbeiner. Bleib immer – wirklich immer – am Bordstein stehen, wenn du mit deinem Hund die Straßenseite wechselst. Auch der Hund sollte entspannt stehen bleiben und nicht ungeduldig zappeln, bis du ihm das „Go“ gibst.

 

In einigen Geschäften, wie Boutiquen oder Einrichtungshäusern sind Hunde erlaubt. In Supermärkten, Drogerien und Bäckereien jedoch nicht. Man sieht es häufig: Der Hund wartet – mehr oder weniger geduldig – angeleint vor dem Geschäft, während sein Mensch eben schnell durch den Supermarkt sprintet. Es mag verlockend sein, den Hund für einen kleinen Moment draußen anzubinden. Tu es nicht! Für den Hund ist das angeleinte Warten eine Tortur, und sei es noch so kurz. Er fühlt sich ausgeliefert und hat Angst. Erspare ihm diese Situation! Zudem ist ein angeleinter Hund eine Einladung für für Diebe. Immer öfter werden Hunde vor Supermärkten gestohlen.

 

Aber auch für andere kann dein Hundekumpel zur Gefahr werden. Etwa, wenn er in Panik gerät, sich losreißt, auf eine stark befahrene Straße läuft und einen Unfall verursacht.

Sicher unterwegs mit GPS-Tracker

Fressnapf GPS Tracker an Hund auf Wiese

Wenn du mit deinem Hund eine ungewohnte Umgebung erkundest, solltest du sicherstellen, dass dein Hund immer in deiner Nähe bleibt. Falls dein Hund sich doch mal weiter von dir entfernt oder sogar verloren geht, kannst du ihn mit einem GPS-Tracker zu jeder Zeit zuverlässig orten und wiederfinden. Wusstest du, dass jeder dritte Hund geht mindestens einmal in seinem Hundeleben verloren geht? Mit einem GPS-Tracker kennst du nicht nur den Standort deines Hundes, sondern erhältst zudem nützliche Informationen über die Aktivität und Gesundheit deines Vierbeiners.

Autofahren mit der Fellnase – so klappt‘s

Für viele Hunde ist das Auto eine Art Körbchen auf Rädern. Fröhlich wedelnd steigen sie ein, sobald sich die Autotür öffnet. Sie dürfen mit – darüber freuen sie sich. Das trifft jedoch leider nicht auf jeden Vierbeiner zu. Manchen wird übel, andere sind gestresst und hecheln beim Autofahren. Bis zu einem gewissen Teil haben wir Menschen es selbst in der Hand, ob unser Vierbeiner zum Autofreund wird. Mach ihn neugierig auf das Gefährt, lass es ihn in Ruhe erkunden und belohne ihn mit Leckerchen, wenn er freiwillig einsteigt. Starte den Wagen und dreh zunächst nur eine kleine Runde. Mit einer Schondecke  bleibt dein Auto übrigens stets sauber.

 

Das A und O beim Autofahren ist natürlich die Sicherheit. Die Straßenverkehrsordnung schreibt diverse Vorkehrungen für Hunde vor. Für Hunde gilt keine Gurtpflicht, wie für Menschen. Der Gesetzgeber betrachtet sie als Gegenstände. Das bedeutet, dein Hund muss rutschfest gesichert sein. Informiere dich über die jeweiligen Vorteile von Sicherheitsgurten und Transportboxen für deinen Hund.

 

Kleine Hunde, deren Schulterhöhe 40 Zentimeter nicht übersteigt, dürfen sogar auf dem Beifahrersitz mitreisen – wenn sie gut gesichert sind. Vor allem ängstliche Kameraden freuen sich, wenn sie ihr Frauchen während der Fahrt im Blick haben.

Relaxed bleiben in Bus und U-Bahn

In Deutschland sind Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln grundsätzlich erlaubt. Jede Stadt hat hier jedoch wieder ihre eigenen Regeln. Wenn dein Vierbeiner so klein ist, dass er in eine Tasche passt, kostet sein Transport nichts. Für größere Hunde wird der Betrag für ein Kinderticket fällig.

 

In Berlin und bei Fahrten mit der Deutschen Bahn müssen mitreisende Hunde nicht nur angeleint sein, sondern auch einen Maulkorb tragen, unabhängig von deren Größe und Rasse. Informiere dich, wie in deiner Stadt die Transportbedingungen sind.

Hund und Frau fahren im Bus

Bahnfahren mit Vierbeiner – das musst du wissen

Menschenmengen, fremde Gerüche, die lauten Geräusche einfahrender Züge – für den Hund ist das Reisen in Bus und Bahn erst einmal sehr stressig. Daher solltest du deinen Vierbeiner langsam daran gewöhnen. Zuerst nimmst du ihn erst einmal nur mit auf den Bahnsteig. Bleibt er dort entspannt, darfst du ihn mit einem Leckerli belohnen. Klappt das Warten auf dem Bahnsteig gut, nimm ihn mit in die Bahn, steigen aber nach nur einer Station wieder aus. Nach und nach steigerst du die Anforderungen.

 

Halte den Hund immer an kurzer Leine dicht bei dir! Idealerweise nimmst du deinen Hund zwischen die Beine oder so zur Seite, dass du dich vor den anderen Fahrgästen befindest. Damit vermittelst du nicht nur deinem Hund Sicherheit, sondern auch den anderen Fahrgästen, die eventuell Angst vor ihm haben.

So gewöhnst du deinen Hund an den Maulkorb:
Der Hund muss den Maulkorb toll finden – und das erreichst du am besten über eine Belohnung mit etwas Leckerem. Zum Üben eignet sich zum Beispiel ein Joghurtbecher. So lernt dein Hund, dass es sich lohnt, seine Nase in etwas hineinzustecken und den Druck auf der Nase auszuhalten. Gib später Leckerli in den Maulkorb oder reibe ihn mit aromatischer Leberwurst ein. Geh langsam vor und nimm ihm den Korb immer schon ab, bevor dein Hund ihn sich abstreifen möchte!

5 typische Alltagssituationen mit Hund

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