• Versandkostenfrei ab 29 €
  • 30 Tage kostenlose Rücksendung
  • Mehr als 13.000 Artikel
Hund liegt im Lokal auf dem Boden

So kommen Sie mit Ihrem Hund entspannt durch den Alltag

Restaurantbesuch, Kurzurlaub, Shopping-Tour, Freiluftkino und Treffen mit Freunden – der Corona-Lockdown ist endlich vorbei und draußen warten wieder jede Menge Aktivitäten. Viele Menschen haben sich während des Lockdowns einen tierischen Mitbewohner ins Haus geholt. Frisch gebackene Hundebesitzer stehen nun vor neuen Herausforderungen. Wie schön, dass Hunde bei vielen Aktionen dabei sein dürfen – wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner bestimmte Verhaltensregeln üben.

Loading...

Wie Sie Ihren Hund fit für seinen ersten Restaurantbesuch machen

Zuerst einmal die gute Nachricht: Viele Gastwirte gestatten Hundegäste. Doch viele fremde Menschen auf engem Raum, ständiges Kommen und Gehen und verlockende Gerüche aus der Küche können zur Herausforderung werden. Und vielleicht liegt unter dem Nachbartisch sogar ein Artgenosse? Damit Ihr tierischer Freund auch weiterhin gerngesehener Gast ist, sollten er bei dem Restaurantbesuch die Grundkommandos “Sitz“ und „Bleib“ schon beherrschen.

Nutzen Sie eine leichte Decke als Hilfsmittel, die sich gut verstauen lässt und die Sie ins Restaurant mitnehmen können. Auch Leckerlis sind hilfreich!

So üben Sie das „Platz halten“ auf der Decke

Eine Infografik zeigt wie man mit einem Hund Platz halten auf der Decke übt

Wiederholen Sie diese Übung an mehreren Tagen hintereinander. Hat sich das Kommando gefestigt und Ihr Hund legt sich bereitwillig hin, üben Sie unter erschwerten Bedingungen weiter: Bleiben Sie nicht neben der Decke stehen, schaffen Sie eine Geräuschkulisse oder warten Sie immer länger, bis sie ihm das erlösende „Okay“ signalisieren.

Unser Tipp:
Sorgen Sie bei Ihrem ersten „echten“ Restaurantbesuch dafür, dass Sie für sich und Ihren Vierbeiner einen ruhigeren Platz in der Ecke ergattern!

Ein Stadtbummel – gar nicht stressig

Hund und Mann machen Spaziergang durch Stadt

Autos, quietschende Straßenbahnen, Menschenmengen, Begegnungen mit pöbelnden Artgenossen – ein Bummel durch die Innenstadt gehört sicher nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen Ihrer Fellnase. Dennoch wird sie manchmal nicht darum herumkommen. Umso wichtiger ist es, dass Hund und Mensch auch in turbulenten Situationen entspannt bleiben. Führen Sie Ihren Hund grundsätzlich auf der Seite, die von Straße abgewandt ist.

 

Fast überall herrscht Leinenzwang. Eine gute Leinenführigkeit ist also unabdingbar. Läuft der Hund schon entspannt an seiner Leine, wird ihm diese auch in der ungewohnt lebhaften Innenstadt Sicherheit vermitteln.

 

Der Straßenverkehr ist nicht nur laut und stressig, er ist auch eine reelle Gefahr für unsere Vierbeiner. Bleiben Sie immer – wirklich immer – am Bordstein stehen, wenn Sie mit ihrem Hund die Straßenseite wechseln. Auch der Hund sollte entspannt stehen bleiben und nicht ungeduldig zappeln, bis Sie ihm das „Go“ geben.

 

In einigen Geschäften, wie Boutiquen oder Einrichtungshäusern sind Hunde erlaubt. In Supermärkten, Drogerien und Bäckereien jedoch nicht. Man sieht es häufig: Der Hund wartet – mehr oder weniger geduldig – angeleint vor dem Geschäft, während sein Mensch eben schnell durch den Supermarkt sprintet. Es mag verlockend sein, den Hund für einen kleinen Moment draußen anzubinden. Tun Sie es nicht! Für den Hund ist das angeleinte Warten eine Tortur, und sei es noch so kurz. Er fühlt sich ausgeliefert und hat Angst. Ersparen Sie ihm diese Situation! Zudem ist ein angeleinter Hund eine Einladung für für Diebe. Immer öfter werden Hunde vor Supermärkten gestohlen.

 

Aber auch für andere kann Ihr Hundekumpel zur Gefahr werden. Etwa, wenn er in Panik gerät, sich losreißt, auf eine stark befahrene Straße läuft und einen Unfall verursacht.

Autofahren mit der Fellnase – so klappt‘s

Für viele Hunde ist das Auto eine Art Körbchen auf Rädern. Fröhlich wedelnd steigen sie ein, sobald sich die Autotür öffnet. Sie dürfen mit – darüber freuen sie sich. Das trifft jedoch leider nicht auf jeden Vierbeiner zu. Manchen wird übel, andere sind gestresst und hecheln beim Autofahren. Bis zu einem gewissen Teil haben wir Menschen es selbst in der Hand, ob unser Vierbeiner zum Autofreund wird. Machen Sie ihn neugierig auf das Gefährt, lassen Sie es ihn in Ruhe erkunden und belohnen Sie ihn mit Leckerchen, wenn er freiwillig einsteigt. Starten Sie den Wagen und drehen Sie zunächst nur eine kleine Runde. Mit einer Schondecke  bleibt Ihr Auto übrigens stets sauber.

 

Das A und O beim Autofahren ist natürlich die Sicherheit. Die Straßenverkehrsordnung schreibt diverse Vorkehrungen für Hunde vor. Für Hunde gilt keine Gurtpflicht, wie für Menschen. Der Gesetzgeber betrachtet sie als Gegenstände. Das bedeutet, Ihr Hund muss rutschfest gesichert sein. Informieren Sie sich über die jeweiligen Vorteile von Sicherheitsgurten und Transportboxen für Ihren Hund.

 

Kleine Hunde, deren Schulterhöhe 40 Zentimeter nicht übersteigt, dürfen sogar auf dem Beifahrersitz mitreisen – wenn sie gut gesichert sind. Vor allem ängstliche Kameraden freuen sich, wenn sie ihr Frauchen während der Fahrt im Blick haben.

Relaxed bleiben in Bus und U-Bahn

In Deutschland sind Hunde in öffentlichen Verkehrsmitteln grundsätzlich erlaubt. Jede Stadt hat hier jedoch wieder ihre eigenen Regeln. Wenn Ihr Vierbeiner so klein ist, dass er in eine Tasche passt, kostet sein Transport nichts. Für größere Hunde wird der Betrag für ein Kinderticket fällig.

 

In Berlin und bei Fahrten mit der Deutschen Bahn müssen mitreisende Hunde nicht nur angeleint sein, sondern auch einen Maulkorb tragen, unabhängig von deren Größe und Rasse. Informieren Sie sich, wie in Ihrer Stadt die Transportbedingungen sind.

Hund und Frau fahren im Bus

Bahnfahren mit Vierbeiner – das müssen Sie wissen

Menschenmengen, fremde Gerüche, die lauten Geräusche einfahrender Züge – für den Hund ist das Reisen in Bus und Bahn erst einmal sehr stressig. Daher sollten Sie Ihren Vierbeiner langsam daran gewöhnen. Zuerst nehmen Sie ihn erst einmal nur mit auf den Bahnsteig. Bleibt er dort entspannt, dürfen Sie ihn mit einem Leckerli belohnen. Klappt das Warten auf dem Bahnsteig gut, nehmen Sie ihn mit in die Bahn, steigen aber nach nur einer Station wieder aus. Nach und nach steigern Sie die Anforderungen.

 

Halten Sie den Hund immer an kurzer Leine dicht bei sich! Idealerweise nehmen Sie Ihren Hund zwischen die Beine oder so zur Seite, dass Sie sich vor den anderen Fahrgästen befinden. Damit vermitteln Sie nicht nur Ihrem Hund Sicherheit, sondern auch den anderen Fahrgästen, die eventuell Angst vor ihm haben.

So gewöhnen Sie Ihren Hund an den Maulkorb:
Der Hund muss den Maulkorb toll finden – und das erreichen Sie am besten über eine Belohnung mit etwas Leckerem. Zum Üben eignet sich zum Beispiel ein Joghurtbecher. So lernt Ihr Hund, dass es sich lohnt, seine Nase in etwas hineinzustecken und den Druck auf der Nase auszuhalten. Geben Sie später Leckerli in den Maulkorb oder reiben Sie ihn mit aromatischer Leberwurst ein. Gehen Sie langsam vor und nehmen Sie ihm den Korb immer schon ab, bevor Ihr Hund ihn sich abstreifen möchte!

5 typische Alltagssituationen mit Hund

Loading...

Weitere Beiträge, die Sie auch interessieren könnten

Weitere Themen im Überblick