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Welsh Springer Spaniel stützt sich auf einen Baumstamm

Welsh Springer Spaniel – vielseitiger Allrounder mit herzlichem Wesen

Der „Draußen-Hund“ aus Großbritannien – so lässt sich der sympathische Welsh Springer Spaniel kurz und treffend beschreiben. Der „Welshie“ – wie ihn Rasse-Fans liebevoll nennen – ist ein Energiebündel und möchte am liebsten den ganzen Tag mit seinen Menschen im Freien verbringen. Ob beim Schwimmen, Wandern oder Radeln: Mit einem Welsh Springer Spaniel hast du immer einen fröhlichen, intelligenten und anhänglichen Begleiter an deiner Seite!

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Englische Hunderasse mit langer Tradition

Der Welsh Springer Spaniel gehört zu den ältesten bekannten und bis heute erhaltenen Hunderassen der Welt. So mancher Stammbaum lässt sich 400 Jahre zurückverfolgen. Gezüchtet wurden die stets gut gelaunten Spaniel in Wales auf der britischen Insel. Seine Anfänge und Ursprungsrassen sind leider unbekannt, aber klar ist, dass der „Welsh Spaniel“ oder auch „Welsh Cocker“ schon im 16. Jahrhundert als Arbeits- und Jagdhund mit Familienanschluss gezüchtet wurde. Jede walisische Familie, die jagen durfte, hielt mindestens einen Welsh als „Gundog“. Diese Bezeichnung bezieht sich auf Apportier- und Stöberhunde, welche das Wild aus dem Gebüsch jagen und später auch auffinden und zurückbringen. Da die handlichen Jagdhunde täglich mit anderen Menschen, Kindern und Hoftieren aller Art in Kontakt kamen, waren ein ausgeglichenes Wesen und die Freundlichkeit von Anfang an Zuchtkriterium. Das hat sich bis heute nicht geändert. Auch wenn man kaum noch arbeitende Welsh Springer Spaniel findet, so ist sich die Rasse in Veranlagung und Wesen der Tiere unverändert treu geblieben.

Welsh Springer Spaniel schaut auf

Der Charakter des Welsh Springer Spaniels

Die meisten Welshies haben ein unvergleichliches Naturell. Sie sind anhänglich, liebevoll und freundlich zu allen Zwei- und Vierbeinern. Sie gelten als äußerst verspielt, neugierig und intelligent. Als gemeinsam mit ihrem Menschen arbeitende Jagdhunde mussten die Welsh Spaniels leicht zu führen und zu erziehen sein. Diesen „Will to Please“ – die Bereitschaft mit ihrem Menschen zu kooperieren – haben sie bis heute. Sie sind allzeit bereit, etwas zu lernen, zu spielen oder für ihren Menschen zu tun. Allein zu bleiben fällt so manchem Welsh Spaniel deshalb schwer.

 

Als Stöberhunde zeigen Welsh Springer Spaniel oft ein deutliches Interesse an Kleintieren und Wild. Ihr Jagdtrieb ist spürbar, oft aber mit etwas Training gut regulierbar.

 

Sein hoher Energielevel macht den Welshie zu einem munteren, niemals müden Begleiter für aktive Menschen. Zugleich birgt er die Gefahr des Überdrehens. Bei der täglichen Auslastung muss man als Halter deshalb stets abwägen, welche Aktivitäten den Hund auspowern, ohne ihn geistig zu überfordern.

Erziehung und Haltung

Der Welsh Springer Spaniel braucht viel Bewegung, Platz und Auslastung. Viele Züchter geben ihre Welpen deshalb nur an Hundehalter auf dem Land ab. Ein großer, eingezäunter Garten ist praktisch, um die neugierigen, lebendigen Hunde zu beschäftigen.

 

Lange gleichmäßige Bewegung wie beim Radeln, Joggen oder Reiten kommt den aktiven Jagdhunden entgegen, ohne sie in Aufregung zu versetzen. Bei schnellen Hundesportarten wie Agility oder Dogdancing sind sie mit vollem Eifer dabei, können aber leicht überdrehen. Besonders spannend für die Stöberhunde sind Aufgaben, bei denen sie ihre Nase nutzen können. Mantrailing oder auch die einfache Leckerlisuche im Laub oder der Rinde von Bäumen im Wald erfüllen den Wunsch nach Nasenarbeit und lasten den Welshie geistig wunderbar aus.

Ein Welsh Springer Spaniel zieht ein

Die Ausgeglichenheit, hervorgerufen durch einen angenehmen Grad an Selbstbewusstsein, um der Umwelt ohne Ängste zu begegnen, und zugleich fehlende Aggressivität, liegt den aufgeweckten Spaniels im Blut. Dennoch ist es wichtig, sie gut zu sozialisieren, denn sonst kann es zu Verhaltensproblemen wie Nervosität, Angst-Aggression oder Frustbellen kommen. Ein Besuch mit dem Welsh Springer Spaniel in Welpenspielgruppen und anschließend in der Hundeschule schafft die nötigen Voraussetzungen, damit dein Welshie zu einem gut sozialisierten, selbstbewussten Hund heranwächst.

 

Um den Jagdtrieb zu kontrollieren, lohnt es sich schon früh mit Übungen für Impulskontrolle und Frustrationstoleranz zu beginnen. Die Aufgaben unterstützen diese mit überschäumender Begeisterung ausgestatteten Hunde dabei, ihre Selbstkontrolle zu entwickeln und in neuen Situationen besonnen zu reagieren.

 

Das Leckerchen-Spiel ist ein einfaches Spiel, welches schon in den ersten Wochen zu Hause diese wichtigen Eigenschaften trainiert: Setze dich mit deinem Welpen auf den Boden und lege ein Leckerli auf dein Bein oder deine Hand. Möchte sich dein Welpe das Leckerli schnappen, decke es mit der Hand ab und warte. Anfangs wird er versuchen, es zu erreichen, aber über kurz oder lang wird er sich hinsetzen und überlegen. Hebe die Hand und gib das Leckerli durch ein Wort frei. Schon bald wird dein Welpe verstehen, dass Ruhe ihn zum Ziel bringt. Nun kannst du das Leckerli an andere Stellen legen und so seine Geduld und Selbstkontrolle trainieren.

Pflege des Welsh Springer Spaniels

Das seidig weiche Haar des Welsh Springer Spaniels ist relativ pflegeintensiv. Es sollte regelmäßig oder – je nach Spaziergang und Verfilzungsgrad – sogar täglich gereinigt und gründlich gebürstet werden. Besonderes Augenmerk gilt dabei den längeren Haaren an Brust, Bauch, Beinen und Rute. War der Hund beim Spaziergang im Wasser, so sollte das Fell gründlich getrocknet werden, um Hauterkrankungen zu vermeiden. Auch die Ohren benötigen spezielle Pflege: Aufgrund ihrer Länge hängen sie leicht in die Futterschüssel. Sie müssen täglich nach dem Fressen abgewaschen werden, um Verklebungen und Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Besonderheiten und Gesundheit

Es ist wenig überraschend, dass der Welsh Springer Spaniel sich in den letzten Jahren einen festen Platz als Familienhund erobert hat. Die meisten Vertreter dieser Rasse lieben Kinder und können auch lernen, mit anderen tierischen Familienmitgliedern zusammenzuleben. Entscheidend – neben einer konsequenten Erziehung und der richtigen Sozialisierung – ist die Wahl eines verantwortungsvollen Züchters. Anerkannte Züchter, die beispielsweise im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) zertifiziert sind, sind die besten Ansprechpartner bei der Welpensuche. Soll der vierbeinige Nachwuchs in eine Familie mit Kindern ziehen, lohnt es sich, nach einem Züchter zu suchen, bei dem die Welpen schon früh das laute Familienleben erfahren haben.

 

Durch einen Kauf beim seriösen Züchter sind zugleich gute Voraussetzungen für einen gesunden, kräftigen Welpen gegeben. Auf die meisten bekannten rassetypischen Erkrankungen werden im Lauf der Zuchtvorbereitung Tests durchgeführt, um sie auszuschließen.

 

Bei guter Pflege, viel Auslauf und passender Fütterung können Welsh Springer Spaniel bis zu 15 Jahre alt werden.

Steckbrief Welsh Springer Spaniel

  • Rasse:
    Welsh Springer Spaniel
  • Herkunft:
    Großbritannien
  • Klassifikation:
    Apportierhunde – Stöberhunde – Wasserhunde, Sektion 2
  • Größe:
    43 bis 48 Zentimeter, Hündinnen etwas kleiner als Rüden
  • Gewicht:
    16 bis 20 Kilogramm
  • Körperbau:
    kompakt, muskulös und dennoch schlank mit federndem Gang
  • Augen:
    dunkle, mandelförmige Augen mit wachem, aufmerksamem Blick
  • Ohren:
    nah am Kopf herabhängende, große Ohren
  • Fell und Farbe:
    rot-weißes, glattes, seidiges Fell mit längeren Haaren an Bauch und Rute
  • Charakter
    sehr lebhaft, fröhlich, freundlich, anhänglich und ausgeglichen
  • Pflege:
    relativ pflegeintensiv, Fell bei Bedarf täglich reinigen und bürsten
  • Gesundheit:
    grundsätzlich eine ursprüngliche, robuste Rasse mit wenigen rassetypischen Erkrankungen wie Hüftdysplasie, Epilepsie oder Glaukom

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