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Warum der Welpe beißt – und was du dagegen tun kannst

25.03.2024 - Lesedauer: 8 Minuten

Dein Welpe scheint ein unstillbare Bedürfnis zu kauen zu haben - du solltest aber von Beginn an einige Tabus einführen.

Es gibt kaum etwas Niedlicheres als Hundebabys. Einfach süß, wie sie balgen und ihre Menschen zum Spielen animieren. Man kann ihnen nur schwerlich widerstehen, aber eh du dich versiehst, hat dein schwanzwedelnder Begleiter deine Hand als Kauspielzeug entdeckt oder der Welpe beißt in Füße oder Arme. Das muss nicht sein. Beim erwachsenen Hund ist Beißen überhaupt nicht drollig. Daher solltest du deinem Welpen das Beißen so schnell wie möglich abgewöhnen.

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Ein Blick ins Maul: das Welpengebiss

Ein starkes Gebiss ist für einen Hund unverzichtbar. Aber es ist nicht sofort da: Hundewelpen kommen nicht nur blind und taub, sondern auch zahnlos zur Welt. Zähne benötigen sie für das Nuckeln an den Zitzen des Muttertiers nämlich noch nicht.

Aber in der dritten bis sechsten Lebenswoche ist es so weit: Die kleinen Milchzähne brechen langsam durch. Mit jeweils zwei Fang-, sechs Backen- und sechs Schneidezähne in Ober- und Unterkiefer hat das Milchgebiss des Hundes insgesamt 28 Zähne. Auffällig an diesen ersten Zähnchen ist, dass sie deutlich spitzer sind als die eines erwachsenen Hundes. Und das bekommt man als Hundehalter oftmals auch zu spüren!

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Der Zahnwechsel

Erst zwischen dem vierten und dem siebten Lebensmonat findet bei Hunden der sogenannte Zahnwechsel statt. Das fertig ausgebildete Hundegebiss hat erheblich mehr Zähne: nämlich 42.

Der genaue Zeitpunkt und die Dauer des Zahnwechsels sind rasseabhängig. Aber er findet normalerweise dann statt, wenn der Welpe schon in seinem neuen Zuhause eingezogen und die Trennung von Mutter und Wurfgeschwistern bereits vollzogen ist.

Eine der wichtigen Lektionen ist es jetzt, deinem Vierbeiner beizubringen, was er mit den Zähnen bearbeiten darf und was eben nicht. Gar nicht so einfach, denn gerade im Zahnwechsel kaut und beißt ein Welpe alles an, was er zwischen die Zähne bekommen kann. Manche Welpen beißen in Leinen, Schuhe oder Tischbeine, andere schnappen nach ihren Menschen. Wenn ein Welpe ins Gesicht beißt oder nach anderen Körperteilen schnappt, ist es höchste Zeit, dem Einhalt zu gewähren.

Tipp: Verzichte während des Zahnwechsels auf wilde Zerrspiele – das kann im ungünstigsten Fall Zahnfehlstellungen fördern. Beißspielzeuge wählst du am besten ohne Quieker: Das Beißen „belohnende“ Geräusch kann auf den Hund anspornend und damit kontraproduktiv wirken.

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Beißhemmung: Warum beißt ein Welpe und wann hört er damit wieder auf?

Normal entwickelte Hunde beißen nicht ohne Not oder triftigen Grund. Das regelt die sogenannte Beißhemmung, ein Verhalten, das dafür sorgt, dass Hunde sich beim Kampf untereinander nicht verletzen – und das natürlich ihre menschlichen Rudelmitglieder einschließen sollte.

Die Beißhemmung ist allerdings nicht angeboren. Junge Hunde erlernen dieses Verhalten in der Interaktion mit Elterntieren und Wurfgeschwistern, beginnend etwa ab der vierten Lebenswoche. Das ist einer der Gründe, warum eine zu frühe Trennung des Tieres vom Wurf zu Sozialisationsstörungen führen kann: Hat der Hund nicht gelernt, dass er weder im Spiel noch aus Frust oder Verärgerung zuschnappen darf, musst du ihm das konsequent vermitteln. Von allein wird dein Hund das unerwünschte Verhalten nämlich nicht abstellen.

Schnappen und beißen Welpen und erwachsene Hunde, ist das oftmals das Ergebnis einer fehlentwickelten Beißhemmung und/oder einer mangelhaften Hundeerziehung.

Warum beißt der Welpe beim Spielen?

Während des Spielens ist das Zuschnappen ein natürliches Verhalten von Welpen. Sobald der Hund Zähne bekommt, möchte das Tier sie ebenfalls ausprobieren und beißt zum Beispiel eines der Geschwisterwelpen. Die Geschwister werden sich ein solches Verhalten jedoch nicht gefallen lassen und zurückschnappen, was wiederum Schmerzen verursacht. So kommt es zu harmlosen Junghund-Beißereien, bei denen sich die oben beschriebene Beißhemmung ausbildet. Der Welpe lernt, dass nach einem Biss zurückgebissen wird – also etwas Unangenehmes folgt.

Wird der Welpe älter, steht der Zahnwechsel an, der oftmals unangenehmen Druck und Juckreiz verursacht. Das Tier kaut und nagt nun verstärkt, um sich Linderung zu verschaffen. In dieser Zeit ist kein Gegenstand vor ihm sicher und auch Finger und Zehen werden zum Kauspielzeug, wenn du deiner Fellnase keine Grenzen aufzeigst.

Außerdem beißt der Welpe auch in diesen Situationen:

  • bei Hundespielen als übermütige Aufforderung
  • aus Frust oder Langeweile
  • bei Aufregung
  • beim Untersuchen unbekannter Gegenstände

Was beim Welpen allerdings noch niedlich wirkt, kann beim erwachsenen Hund dramatisch werden. Unterbinde es daher sofort konsequent, wenn dein Welpe beißt oder zuschnappt.

Wie kann ich einem Welpen das Beißen abgewöhnen?

Mit den folgenden Tipps und Tricks unterbindest du das Beißen und Zuschnappen beim Welpen zuverlässig.

  • Kauspielzeug: Halte beim Spielen und Toben mit dem Hund immer ein Kauspielzeug griffbereit, das der Hund zum Beißen und Knabbern nutzen darf.
  • Konsequenz: Beißt dein Welpe in verbotene Gegenstände oder versucht er, nach dir zu schnappen, solltest du streng und konsequent reagieren: Entzieh dem kleinen Scharfzahn das Tabu-Objekt, zusammen mit einem entsprechenden Wortsignal wie „Nein!“ oder „Pfui!“. Biete ihm aber zugleich das Spielzeug an und lobe ihn, wenn er sich damit ablenken lässt.
  • Clicker: Hast du bereits Erfahrungen mit dem Clickertraining, lässt sich das Prinzip auch auf das Anti-Beiß-Training anwenden: Unterlassenes Beißen wird mit dem Klickgeräusch der Erziehungshilfe positiv und punktgenau verstärkt.
  • Spielpause: Lässt sich dein Welpe bei spielerischen Beißattacken nicht ablenken, steig aus dem Spiel aus. Bring das Tier mit dem Kommando für „Nein!“ zum Innehalten und ignoriere es für einige Minuten oder schick es auf seinen Platz. So lernt der Kleine, dass zu grobes Verhalten den Spielgefährten vergrault.
  • Alphatier: Noch effektiver funktioniert das, wenn du dich bei einem Biss kurzzeitig verhältst wie ein Hund: Knurr den Welpen an, „schnapp“ mimisch zu, greif kurz beherzt nach dem Frechdachs und ignoriere ihn dann. Das kommt der arttypischen Reaktion eines ranghöheren Hundes nahe und wird das Jungtier beeindrucken.
  • Bedachtheit: Wenn du mit dem jungen Hund agierst, vermeide heftige Bewegungen. Das gilt auch beim Streicheln: besser Massieren als Tätscheln. Der Hund könnte im Reflex versuchen, nach hektischen Händen zu schnappen.

Lass dich außerdem nicht auf wilde Beißspiele mit dem Welpen ein und verkneif dir nach Möglichkeit undifferenzierte Lautäußerungen: Beides kann das unerfahrene Tier in seinem Spieltrieb anspornen und dazu führen, dass ein Welpe beißt.

Am besten lernen junge Hunde die Beißhemmung natürlich im Zusammenspiel mit Artgenossen: Aus diesem Grund solltest du mit deinem Welpen unbedingt eine Welpenschule besuchen. Dort kann dein wilder Vierbeiner sich mit anderen Welpen messen und diese für das weitere Hundeleben wichtigen Verhaltensweisen spielerisch erlernen.

Welche Spielzeuge eignen sich, wenn der Welpe beißt?

Da das Beißen und Kauen an Gegenständen zur gesunden Entwicklung eines Welpen dazugehört, ist es sinnvoll, dem Hund „erlaubte“ Beißobjekte zur Verfügung zu stellen. Damit kommst du seinem natürlichen Bedürfnis nach und reduzierst die Wahrscheinlichkeit, dass er sich an Schuhen, Socken oder sogar an Tischbeinen und Sofas zu schaffen macht. Warum Welpen und auch ältere Hunde Gegenstände noch anknabbern, erfährst du in unserem Ratgeber „Hund knabbert alles an“.

Kauspielzeug für Welpen:

  • Gummibälle
  • Kauringe
  • Spieltaue
  • Kauhölzer aus dem Fachhandel
  • Hunde-Stofftiere

Warum Kauen für den Hund wichtig ist

Kauen ist gut für Hunde. Der sogenannte Kautrieb ist ganz natürlich und hört auch nach dem Welpenalter nicht auf. Das Kauen hat bei Hunden folgende Funktionen:

  • Zahngesundheit: Entfernung von Zahnbelag und Vorbeugung von Karies
  • artgerechte Beschäftigung
  • Abbau von Spannungen
  • zur Ruhe kommen
  • Stärkung der Kiefermuskulatur

Damit dein Welpe seinem Trieb nachkommen kann und nicht an Kleidung, Möbeln oder Stöckchen kaut, ist es wichtig, ihm den richtigen Kausnack anzubieten.

Alles, was für deinen Welpen in der Wohnung und im Garten gefährlich werden könnte, solltest du nach Möglichkeit aus seinem Blick- und Handlungsfeld entfernen. Dazu gehören giftige Pflanzen wie Alpenveilchen, Efeu, Geranien oder Goldregen, Stromkabel und Mehrfachstecker sowie Putzmittelbehälter.

Achtung: Auf keinen Fall solltest du Tierknochen verfüttern. Diese können splittern und schwere Verletzungen in Rachen, Speiseröhre und im Magen-Darm-Trakt nach sich ziehen. Außerdem können Tierknochen – auch nicht splitternde – schwere Verstopfungen im Darm verursachen.

Was kann ich meinem Welpen zum Kauen geben?

Es gibt jede Menge Alternativen zu tierischen Knochen, die deinem Welpen Spaß und Abwechslung bieten und die für den Hund absolut ungefährlich sind:

  • Ein echt harter Brocken – und damit eine garantiert lange Beschäftigung – ist Rinderkopfhaut. Die Stangen oder Platten werden von den meisten Hunden gerne angenommen und bearbeitet. Sie enthalten viele Proteine und Mineralstoffe, sind aber fettarm.
  • Rinderohren und Schweineohren halten die „Kaumuskeln“ in Bewegung. Schweineohren sind fetter und werden in der Regel schneller verspeist. Die getrockneten Ohren vom Schwein eignen sich vor allem für kleine Hunde, die an einem Rinderohr im wahrsten Sinne des Wortes zu lange zu knabbern hätten.
  • Kauartikel aus Büffel- und Rinderhaut stehen bei leidenschaftlichen „Nagern“ ebenfalls hoch im Kurs. Gerade beim Zahnwechsel leisten Büffelhautknochen gute Dienste. Sie werden aber auch von älteren Hunden noch gerne verspeist – besonders dann, wenn sie eine herzhafte Pansenfüllung besitzen. Manche Hunde fahren auf Kauschuhe oder Kauscheiben aus Rinder- oder Büffelhaut ab. Beides hält lange an.
  • Kaustangen sind beliebte Snacks für zwischendurch: Sie werden häufig aus gedrehter Rinderhaut hergestellt und eignen sich auch für kleinere Hunde.
  • Zahnpflegesticks tragen zur Zahngesundheit deines Hundes bei. Sie sollen helfen, Zahnbelag vorzubeugen, und können einmal pro Tag verfüttert werden.

Wichtig: Beachte, dass Kauartikel oft sehr energiereich sind. Das solltest du bei der täglichen Rationsberechnung des Hundefutters berücksichtigen.

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